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Exportspezialisierung in den Technologiemärkten

Titel: Exportspezialisierung in den Technologiemärkten

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sebastian Reuther (Autor:in)

VWL - Makroökonomie, allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nachdem Deutschland 2008, nach sechs Jahren in Folge, den Titel als
„Exportweltmeister“ an die Volksrepublik China abgeben musste, ihn aber eigentlich nur unter dem Zusatz „an Waren“ innehatte (zusammen mit Dienstleistungen liegen die Vereinigten Staaten an erster Stelle), wurde dies in den Medien von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bis zur „Zeit“ schon zum prophetischen Ereignis des kommenden Endes des Industriestandortes Deutschlands stilisiert. Dabei war es gerade ein tiefgreifender Strukturwandel, infolgedessen vormals bedeutende Sektoren zugunsten anderer Sektoren an Bedeutung verloren und Deutschlands wirtschaftliche Erfolgsgeschichte als Gewinner der Globalisierung maßgeblich mitschrieben. (vgl. Gornig/Kritikos, 2010: 1) Losgelöst von mutigen Prognosen macht der Titel „Exportweltmeister“ an sich schon die enge außenwirtschaftliche Verflechtung im Welthandel und die daraus resultierende Bedeutung für Deutschland deutlich.

Die Exportorientierung der Wirtschaft und die globale Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen sind hierbei die Basis für den Wohlstand des Landes. Vom Außenhandel hängt direkt oder indirekt jeder vierte Arbeitsplatz ab und er trägt dabei rund die Hälfte zum jährlichen realen Wirtschaftswachstum bei. Seit dem „Wirtschaftswunder“ der 1950er Jahre stieg die Exportquote kontinuierlich an. Unterbrochen wurde dieser Anstieg nur kurz zum Anfang der 1990er Jahre im Zuge der deutschen Einheit, da die gestiegene Binnennachfrage durch die neuen Bundesländer auch mit heimischen Gütern bedient wurde. (vgl. Auer et al., 2009: 4 f.) Verbunden mit dieser Ausrichtung auf den Export konnte die Bundesrepublik im großen Maßstab von der Globalisierung profitieren. Gleichzeit ist eine solchermaßen spezialisierte, auf den Außenhandel ausgerichtete Volkswirtschaft tendenziell anfällig für externe Schocks. (vgl. Destatis, 2009: 3)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Problemstellung

2 Ansätze der Außenhandelstheorie

2.1 Exkurs - Grundlagen der klassischen Außenhandelstheorie

2.1.1 Ricardos Theorie der komparativen Kostenvorteile

2.2 Zur Notwendigkeit neuerer außenhandelstheoretischer Ansätze und Zwischenbilanz

3 Technologiemärkte und forschungsintensive Güter

3.1 Definition

3.2 Indikatoren und Messziffern der Handelsspezialisierung

3.2.1 Welthandelsanteile

3.2.2 Revealed-Comparative-Advantage

4 Die Bedeutung der „emerging markets“

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der internationalen Handelsspezialisierung und analysiert, inwieweit die exportorientierte deutsche Wirtschaft durch forschungsintensive Güter und technologische Wettbewerbsfähigkeit ihre Position auf dem Weltmarkt sichern kann.

  • Klassische Außenhandelstheorien und deren Weiterentwicklungen
  • Definition und Bedeutung forschungsintensiver Güter für Volkswirtschaften
  • Methodische Indikatoren zur Messung der Handelsspezialisierung
  • Rolle von Schwellenländern („emerging markets“) für den deutschen Außenhandel
  • Zukünftige Herausforderungen durch demografischen Wandel und Innovationsdruck

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Ricardos Theorie der komparativen Kostenvorteile

Diese Aussage widerlegt David Ricardo 1817 indem er, angelehnt an Smith, ein Modell der relativen (komparativen) Kostenvorteile entwirft, in welchem ein Land, dass durch unterschiedliche Technologie und somit unterschiedliche Produktivität selbst dann Vorteile durch Handel erfährt, wenn es anderen Ländern gegenüber schlechter gestellt ist, also absolut eine geringere Produktivität aufweist. Gleichzeitig hätte das Land, welches in allen Bereichen eine höhere Produktivität aufweist, ebenfalls Vorteile durch Spezialisierung gegenüber einer Autarkiesituation. Auch er verwendet wie Smith ein 2x2-Modell. Seine Grundannahmen sind hierbei:

1. Zwei Länder,

2. in diesen werden nur zwei Güter hergestellt.

3. Es gibt keine Wettbewerbsverzerrungen durch Handelshemmnisse wie Zölle (Freihandel).

4. Einziger Produktionsfaktor ist Arbeit, dieser ist homogen, intersektoral mobil und international immobil.

5. Es herrscht intra-sektorale Lohngleichheit, der Güterpreis ist bei vollkommenem Wettbewerb gleich den Grenzkosten.

6. Die Arbeitsproduktivität ist konstant und wird durch den Arbeitskoeffizienten dargestellt.

Konkret illustriert Ricardo dies in einem Beispiel von einem fiktiven Modellrahmen, in denen Portugal und England Tuch und Wein produzieren. Ricardo gab die angenommenen Produktionsverhältnisse wie folgt an:

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Exportstärke Deutschlands und die durch die Globalisierung sowie externe Schocks entstandenen strukturellen Herausforderungen.

1 Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die theoretische Betrachtung der Handelsmodelle ein und erläutert, wie Spezialisierung die technologische Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft bestimmt.

2 Ansätze der Außenhandelstheorie: Es werden die klassischen Modelle von Smith und Ricardo dargestellt, die als theoretische Grundlage für das Verständnis von Handelsgewinnen dienen.

3 Technologiemärkte und forschungsintensive Güter: Hier wird definiert, welche Waren als forschungsintensiv gelten und wie ihre Bedeutung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit messbar gemacht werden kann.

4 Die Bedeutung der „emerging markets“: Dieses Kapitel analysiert den Einfluss der aufstrebenden Schwellenländer auf das deutsche Exportgefüge und den damit verbundenen Technologietransfer.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Spezialisierung auf forschungsintensive Technologiebereiche für Deutschland essenziell bleibt, um den Wohlstand langfristig zu sichern.

Schlüsselwörter

Außenhandelstheorie, Exportwirtschaft, komparative Kostenvorteile, forschungsintensive Güter, Welthandelsanteile, Handelsspezialisierung, Emerging Markets, Innovationskraft, Technologiemärkte, Globalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsproduktivität, Industriegüter, Wissensökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Fundamente und die praktische Bedeutung der internationalen Handelsspezialisierung mit einem besonderen Fokus auf den Export forschungsintensiver Güter aus Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die klassische Außenhandelstheorie, die Definition forschungsintensiver Branchen, die Messung von Spezialisierungseffekten sowie die ökonomischen Beziehungen zu Schwellenländern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie technologische Leistungsfähigkeit und Spezialisierung die globale Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft beeinflussen und welche Herausforderungen daraus resultieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Herangehensweise, bei der bekannte volkswirtschaftliche Außenhandelsmodelle (Smith, Ricardo) auf die aktuelle wirtschaftliche Situation Deutschlands übertragen und mittels ökonomischer Indikatoren analysiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Handelsmodelle, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Definition forschungsintensiver Güter sowie eine empirische Betrachtung der Handelsverflechtungen mit Schwellenländern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Außenhandelstheorie, komparative Kostenvorteile, Innovationskraft und Exportstrategie geprägt.

Was versteht man unter dem Revealed-Comparative-Advantage (RCA)?

Der RCA-Wert ist ein spezifischer Indikator, der zur Messung der Handelsspezialisierung genutzt wird, indem er die tatsächlichen Exportstrukturen eines Landes mit dem Welthandel vergleicht.

Warum spielt die Bildungs- und Forschungspolitik laut Autor eine zentrale Rolle?

Da Deutschland auf dem Export wissensintensiver Technologien basiert, sieht der Autor die Notwendigkeit, durch staatliche Förderung des Bildungssystems hochqualifizierte Fachkräfte langfristig zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Exportspezialisierung in den Technologiemärkten
Hochschule
Universität Potsdam  (Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Institut)
Veranstaltung
Aktuelle Forschungsfelder moderner Makroökonomie
Note
2,0
Autor
Sebastian Reuther (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V163329
ISBN (Buch)
9783640777723
ISBN (eBook)
9783640778089
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Technologiemärkte Spezialisierung Export Import Forschungsintensive Güter F&E Komparative Kostenvorteile Exportspezialisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Reuther (Autor:in), 2010, Exportspezialisierung in den Technologiemärkten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163329
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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