Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Diversität der deutschen Liebeslyrik von Paul Fleming

Titel: Diversität der deutschen Liebeslyrik von Paul Fleming

Hausarbeit , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Karen Brand (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Trotz seines kurzen Lebens von nur 31 Jahren hat Paul Fleming ein beeindruckendes, äußerst vielfältiges Werk hinterlassen. Er schrieb unter anderem zahlreiche Casuallyrik für spezielle Anlässe, wie zum Beispiel Geburts- oder Namenstage, Begräbnisse oder auch Hochzeiten. Die Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in der Fleming lebte, seine Freundschaft mit anderen Studenten, vor allem aber auch seine Russlandreise und besonders die Beziehungen zu Elsabe und Anna Niehus beschäftigten Fleming und lieferten unter anderem Stoff für seine Kriegs-, Freundschafts-, Reise- und Liebeslyrik, wobei die Literaturgeschichtsschreibung letztere als das Zentrum seines poetischen Werkes ansieht.
In der hier vorliegenden Arbeit möchte ich anhand der Interpretation der beiden Liebesoden „Eine hab’ ich mir erwählet …“ und „Außerwählte nach der einen …“ Charakteristika der Liebeslyrik Flemings herausarbeiten, die Beispiele in das Gesamtwerk seiner Liebeslyrik einordnen, deren beeindruckende Diversität ich durch zahlreiche weitere Beispiele aus seinem Werk belegen möchte. Darüber hinaus werde ich darauf eingehen, inwieweit die Liebeslyrik Flemings und insbesondere die beiden Gedichte für Leser auch heute noch von Bedeutung sein sollten oder könnten, frei nach Flemings Ankündigung „Man wird mich nennen hören, …“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Leben und Werk von Paul Fleming

3. Analyse zweier Liebesgedichte von Paul Fleming

3.1. „Eine hab’ ich mir erwählet …“

3.2. „Außerwählte nach der einen …“

4. Einordnung der Beispiele in die Liebeslyrik von Paul Fleming

5. Heutige Wirkung

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand der Interpretation der beiden Liebesoden „Eine hab’ ich mir erwählet …“ und „Außerwählte nach der einen …“ die Charakteristika der Liebeslyrik von Paul Fleming. Dabei wird analysiert, wie Fleming traditionelle Motive verarbeitet und in das Gesamtwerk einordnet, um die Vielfalt und Bedeutung seines Schaffens sowie dessen heutige Rezeption aufzuzeigen.

  • Biographische Einflüsse auf das lyrische Schaffen Paul Flemings
  • Analyse und Interpretation ausgewählter Liebesoden
  • Einordnung in die petrarkistische und antipetrarkistische Lyriktradition
  • Stellenwert von Leitmotiven wie Treue, Tugend und neostoizistischer Lebenshaltung
  • Wirkungsgeschichte und Aktualität der Liebeslyrik Flemings

Auszug aus dem Buch

3.1. „Eine hab’ ich mir erwählet …“

In Flemings Ode, die von Lappenberg mit dem Titel "Basilene" versehen wurde, verschmelzen realer Autor und artikuliertes Ich. Das artikulierte Ich beschreibt, dass es sich eine Frau ausgesucht hat, wobei ihre Tugend der wichtigste Grund für die Liebe zu ihr ist. Es stellt fest, dass es das, was es will, durch sie bekommt und auch die Sehnsucht nach der Geliebten findet Eingang in Flemings Ode. Obwohl die Ode autobiographische Züge beinhaltet, wie sich an "Basilene", einem Anagramm für „Elsabe Ni(ehus)“ erkennen lässt, werden jedoch allgemeingültige Empfindungen beschrieben, die ein Liebender sammeln kann.

Das Gedicht ist in sechs Strophen gegliedert, was durch das Akrostichon „Elsabe“ bedingt wird. Die einzelnen Strophen sind identisch aufgebaut. Es handelt sich jeweils um Sechszeiler: An einen Vierheber ohne Auftakt mit weiblich-männlich alternierenden Kadenzen mit Kreuzreim (abab), schließt sich im gleichen Versmaß ein männliches Reimpaar (cc) an, das jeweils die Quintessenz der Strophe wiedergibt.

Bereits in der ersten Strophe wird die Tugend der Geliebten als das ausgemacht, was dafür verantwortlich ist, dass sich das artikulierte Ich für diese und nur diese Frau entschieden hat. Dass Liebe auch mit Leid verbunden ist, kommt durch die Antithese in Zeile 3 „die mich frölich macht und quählet“ zum Ausdruck. Bestätigt wird dies durch das Oxymoron „mit einer süßen Pein“, welches die Gegensätzlichkeit gleichsam zum Ausdruck bringt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Leben und Werk Flemings ein und definiert die Zielsetzung, durch die Interpretation zweier ausgewählter Oden Charakteristika seiner Liebeslyrik herauszuarbeiten.

2. Zum Leben und Werk von Paul Fleming: Dieses Kapitel gibt einen biographischen Überblick und beleuchtet prägende Einflüsse, wie die Kriegserfahrungen, die Russlandreise und die persönlichen Beziehungen des Dichters.

3. Analyse zweier Liebesgedichte von Paul Fleming: Hier erfolgt eine detaillierte textimmanente und inhaltliche Analyse der beiden Oden „Eine hab’ ich mir erwählet …“ und „Außerwählte nach der einen …“.

3.1. „Eine hab’ ich mir erwählet …“: Untersuchung der Ode unter Fokus auf die Tugend als zentrales Motiv und die strukturelle Analyse der Strophenform.

3.2. „Außerwählte nach der einen …“: Analyse des Gedichts vor dem Hintergrund autobiographischer Bezüge und der thematisierten Treueproblematik.

4. Einordnung der Beispiele in die Liebeslyrik von Paul Fleming: Das Kapitel verortet Flemings Lyrik im Kontext des Petrarkismus, Antipetrarkismus und der zeitgenössischen Poetik sowie des Neustoizismus.

5. Heutige Wirkung: Reflexion über die Relevanz und Aktualität der behandelten Themen Flemings für heutige Leser.

6. Fazit: Zusammenfassende Darstellung der Themenvielfalt und der Bedeutung von Treue und Optimismus in Flemings Liebeslyrik.

Schlüsselwörter

Paul Fleming, Liebeslyrik, Barock, Petrarkismus, Antipetrarkismus, Tugend, Treue, Neustoizismus, Ode, Gedichtanalyse, Basilene, Anemone, Literaturwissenschaft, deutschsprachige Lyrik, 17. Jahrhundert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Diversität und den charakteristischen Merkmalen der deutschsprachigen Liebeslyrik von Paul Fleming, basierend auf der Analyse ausgewählter Gedichte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Einflüsse von Flemings Biographie, die petrarkistische Tradition, das Spannungsfeld zwischen Liebeslust und Liebesleid sowie die Bedeutung von Tugend und Treue.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, durch die Interpretation der Oden „Eine hab’ ich mir erwählet …“ und „Außerwählte nach der einen …“ Flemings Liebesverständnis und die Entwicklung seiner Lyrik aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode der literaturwissenschaftlichen Gedichtinterpretation unter Einbeziehung biographischer Kontexte und literarhistorischer Einordnungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Analyse der zwei Oden und eine umfassende Einordnung dieser Werke in den zeitgenössischen literarischen Diskurs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Paul Fleming, Liebeslyrik, Petrarkismus, Treue, Tugend und Neustoizismus sind die zentralen Begriffe der Analyse.

Welche Rolle spielt der Neustoizismus in Flemings Liebesgedichten?

Der Neustoizismus beeinflusst die optimistische Lebenshaltung des Dichters, die trotz widriger Umstände und unerwiderter Liebe auf Beständigkeit und Vernunft setzt.

Warum spielt das Akrostichon in den Oden eine Rolle?

Das Akrostichon ist ein typisches Merkmal petrarkistischer Tradition, das Fleming zur spielerischen Verschlüsselung der Namen seiner Geliebten (Elsabe und Anna) nutzt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diversität der deutschen Liebeslyrik von Paul Fleming
Hochschule
Universität Leipzig  (Germanistik)
Veranstaltung
Sächsische Lyrik des 17. Jahrhunderts
Note
1,0
Autor
Karen Brand (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V163321
ISBN (Buch)
9783640777716
ISBN (eBook)
9783640778058
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Liebeslyrik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karen Brand (Autor:in), 2010, Diversität der deutschen Liebeslyrik von Paul Fleming, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163321
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum