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Go to shop › History of Germany - 1848, Empire, Imperialism

Ritter von Lang und der Funktionswandel von Archiven

Title: Ritter von Lang und der Funktionswandel von Archiven

Seminar Paper , 2005 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Markus Wagner (Author)

History of Germany - 1848, Empire, Imperialism

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Summary Excerpt Details

In meiner Arbeit möchte ich den Wandel in der Funktion von Archiven, wie er am Übergang vom 18.Jhdt. zum 19.Jhdt. erkennbar wird, mit der Person des Historikers, Schriftstellers, Juristen und Archivars Ritter Karl Heinrich von Lang verbinden.
Dazu versuche ich die stattgefundene Entwicklung anhand einzelner Teilab-schnitte zu veranschaulichen. Im ersten Teil zeichne ich einen chronologischen Lebenslauf des Ritters von Lang, verbunden mit den wichtigsten Stationen seiner beruflichen Laufbahn.
Die wesentlichen Gründe warum es überhaupt zu einem Wandel kam, sind die Mediatisierung und Säkularisierung im Zuge des Reichsdeputations-hauptschlusses. Darum werde ich in den folgenden beiden Abschnitten die Funktionen von Archiven vor und nach dem Reichsdeputationshauptschluss erörtern und darstellen, wer überhaupt im Besitz von Archiven war, wozu sie dienten und wie und warum sie neu gegliedert wurden. Diese Fragen will ich zum leichteren Verständnis mit der Person des Ritters von Lang und seiner Tätigkeiten verbinden, wobei mein besonderes Augenmerk auf der Grenzfestlegung im Fürstentum Ansbach liegt, an der Karl Heinrich Ritter von Lang maßgeblich beteiligt war. Im letzten Teil der Arbeit gehe ich auf den mit dem Wechsel der Funktion von Archiven einhergehenden Wandel der Betätigung mit und in den Archiven ein. An die Stelle des politischen und juristischen Zwecks ...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Die Person des Ritters Lang

2. Archive vor dem Reichsdeputationshauptschluss

2.1 Wer war im Besitz von Archiven ?

2.2 Warum brauchte man Archive ?

2.3 Langs Betätigungsfelder bis zum Reichsdeputationshauptschluss

2.3.1 Grenzfestlegungen in Fürstentum Ansbach

3. Archive nach dem Reichsdeputationshauptschluss

3.1 Neue Besitzer alter Archive

3.2 Langs Aufgaben in der Neuordnung von Archivbeständen

4. Politisch-rechtliche Zwecke weichen geschichtswissenschaftlichen Bedeutungen

4.1 Regionale und dynastische Geschichtsschreibung

4.2 Beginn nationaler Geschichtsschreibung

Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel in der Funktion von Archiven am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert, maßgeblich geprägt durch die Ereignisse der Mediatisierung und Säkularisierung im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses. Anhand der Biografie des Historikers und Archivars Ritter Karl Heinrich von Lang wird analysiert, wie sich der primäre Verwendungszweck von Archiven von einem rein politisch-juristischen Instrument hin zu einer wissenschaftlichen und nationalgeschichtlichen Ressource entwickelte.

  • Die Biografie und Laufbahn von Ritter Karl Heinrich von Lang.
  • Die Funktion und Nutzung von Archiven vor dem Reichsdeputationshauptschluss.
  • Die Auswirkungen der Säkularisierung und Mediatisierung auf Archivbestände.
  • Der institutionelle Wandel und die Neuorganisation von Archiven.
  • Der Übergang zur nationalen Geschichtsschreibung im 19. Jahrhundert.

Auszug aus dem Buch

2.1 Wer war im Besitz von Archiven?

Zunächst muss betont werden, dass sich heutige Archive und Bibliotheken sehr von denen unterscheiden, die man im Heiligen Deutschen Reich Römischer Nation bis zum Reichsdeputationshauptschluss hin kannte. Die längste und älterste Tradition des Archivierens findet man in den Klöstern. Dies liegt in erster Linie daran, dass im Mittelalter fast ausschließlich die Mönche in den Klöstern lesen und schreiben konnten, d.h. nur sie hatten überhaupt Verwendung für Bücher und Schriften. Erst im 10.Jhdt. verfügten auch die weltlichen Herrscher, durch die Einführung einer eigenen Hofkapelle erstmals über eine primitive Art von Archiven. Die Hofkapelle des Reiches war eine Institution derer sich die Kaiser und Könige bedienten um ihre Verwaltungsaufgaben zu regeln. Auch hier waren ausschließlich Geistliche vertreten, die ihren Dienst anstatt für die Kirche für den Herrscher verrichteten.

Erst in absolutistischer Zeit begannen sich im Zuge der einher schreitenden intellektuellen Entwicklung und dem wachsenden Interesse an Wissenschaft und Bildung, auch weltliche Fürsten für Archive und Bibliotheken zu interessieren. Anfangs waren es kleine Sammlungen von literarischen Werken und religiösen und heilsgeschichtlichen Überlieferungen. In dieser Zeit waren größere private Bibliotheken eher selten, da sich nur die wenigsten die immer noch sehr teuren Bücher leisten konnten und auch nur ein Teil des Adels für Bücher interessierte. Das Bürgertum war der letzte Stand der in Kontakt mit Bibliotheken kam. Für die überwiegende Anzahl der Bürger spielten sie jedoch keine Rolle, den zum einen waren die meisten aufgrund mangelnder Bildung gar nicht des Lesens mächtig und zum anderen konnten sich nur die reichsten derjenigen die lesen konnten, eigene Büchersammlungen zulegen. Archive jedoch wurden vom Adel schon früher angelegt, waren aber meist auf Rechnungsbücher, Handschriften und Urkunden beschränkt und hatten keinesfalls die Ausmaße der Klosterarchive erreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Diese Einleitung umreißt die Zielsetzung, den historischen Kontext der Säkularisierung sowie die Bedeutung der Person Karl Heinrich von Lang für das Thema.

1. Die Person des Ritters Lang: Das Kapitel zeichnet den Lebensweg und die beruflichen Stationen von Karl Heinrich von Lang nach, von seiner Ausbildung bis zu seiner Tätigkeit im bayerischen Staatsdienst.

2. Archive vor dem Reichsdeputationshauptschluss: Es wird dargelegt, wer historisch über Archive verfügte, welche Zwecke diese primär erfüllten und wie der Zugang zu Wissen organisiert war.

2.1 Wer war im Besitz von Archiven ?: Hier wird die historische Dominanz der Klosterarchive sowie die Rolle der Hofkapelle für die Verwaltung des Reiches thematisiert.

2.2 Warum brauchte man Archive ?: Die Erörterung konzentriert sich auf die politisch-pragmatische Nutzung von Archiven als Werkzeug zur Rechtssicherung und Besitzstandswahrung.

2.3 Langs Betätigungsfelder bis zum Reichsdeputationshauptschluss: Der Fokus liegt auf der praktischen Arbeit Langs in den Bibliotheken und Archiven seiner Zeit.

2.3.1 Grenzfestlegungen in Fürstentum Ansbach: Detaillierte Betrachtung der Rolle Langs bei der Neuvermessung und administrativen Ordnung des Ansbacher Territoriums.

3. Archive nach dem Reichsdeputationshauptschluss: Das Kapitel analysiert die Umbrüche in der Archivlandschaft durch die politische Neuordnung des frühen 19. Jahrhunderts.

3.1 Neue Besitzer alter Archive: Die Säkularisierung führte zu einem Transfer von Beständen in staatliche Hand, wobei viele Unterlagen durch unsachgemäßen Transport verloren gingen.

3.2 Langs Aufgaben in der Neuordnung von Archivbeständen: Die administrative Herausforderung, die durch die Säkularisation hinzugewonnenen Archivalien zentral in München zu organisieren, wird hier beschrieben.

4. Politisch-rechtliche Zwecke weichen geschichtswissenschaftlichen Bedeutungen: Der Wandel von Archiven von politischen Instrumenten hin zu Stätten der wissenschaftlichen Forschung wird erörtert.

4.1 Regionale und dynastische Geschichtsschreibung: Die Darstellung zeigt, wie vor der Entstehung der Nation die Geschichtsschreibung primär regional und dynastisch geprägt war.

4.2 Beginn nationaler Geschichtsschreibung: Einblick in die Entstehung der Monumenta Germaniae Historica als Ausdruck eines neuen, gesamtdeutschen geschichtlichen Bewusstseins.

Schlüsselwörter

Archivgeschichte, Reichsdeputationshauptschluss, Säkularisation, Mediatisierung, Ritter von Lang, Karl Heinrich von Lang, Historische Hilfswissenschaften, Preußen, Bayern, Landesarchiv, Geschichtsschreibung, Nationalgeschichte, Monumenta Germaniae Historica, Territorialrecht, Verwaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der Archivlandschaft in Deutschland am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert, eingebettet in die politische Zäsur des Reichsdeputationshauptschlusses.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Archivverwaltung, die Auswirkungen der Säkularisation auf kirchliche und fürstliche Bestände sowie die Entwicklung der Geschichtswissenschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Funktionswandel von Archiven von einer rein administrativen und juristischen Funktion hin zu einer wissenschaftlichen Einrichtung aufzuzeigen, illustriert an der Person Karl Heinrich von Lang.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, die auf der Auswertung zeitgenössischer Memoiren (insbesondere von Ritter von Lang) sowie einschlägiger wissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Archivsituation vor und nach dem Reichsdeputationshauptschluss, die praktische Neuordnungsarbeit von Lang sowie die Entwicklung von der regionalen zur nationalen Geschichtsschreibung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den Kernbegriffen gehören Säkularisation, Reichsdeputationshauptschluss, Archivwesen, Ritter von Lang, preußischer und bayerischer Staatsdienst sowie die Anfänge der modernen deutschen Geschichtsschreibung.

Welche Rolle spielte die Säkularisierung konkret für die Archive?

Die Säkularisierung führte dazu, dass zahlreiche Kloster- und Stiftsarchive in staatlichen Besitz übergingen. Dies ermöglichte zwar eine Zentralisierung der Bestände, verursachte jedoch durch mangelnde Fachkenntnisse beim Transport auch erhebliche Verluste an wertvollem Schriftgut.

Wie trug Ritter von Lang zur Neuordnung der Archivlandschaft bei?

Ritter von Lang übernahm als Archivar und Beamter in preußischen und später bayerischen Diensten die zentrale Aufgabe, die durch die Säkularisation verstreuten Archivalien zu sichten, zu erfassen und in neuen, staatlichen Strukturen, wie dem Münchner Reichsarchiv, nutzbar zu machen.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Ritter von Lang und der Funktionswandel von Archiven
College
LMU Munich
Grade
1,3
Author
Markus Wagner (Author)
Publication Year
2005
Pages
18
Catalog Number
V163267
ISBN (eBook)
9783640778027
ISBN (Book)
9783640778232
Language
German
Tags
Archiv neuere Geschichte Reichsdeputationshauptschluß
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Wagner (Author), 2005, Ritter von Lang und der Funktionswandel von Archiven, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163267
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