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Zur aktuellen Diskussion über Bildungsstandards im Fach Sport

Titel: Zur aktuellen Diskussion über Bildungsstandards im Fach Sport

Examensarbeit , 2010 , 128 Seiten , Note: 2

Autor:in: Daniel Hennig (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Diskussion über Bildungsstandards im Fach Sport.
Bevor deren (Un-)Sinn für das spezielle Fach Sportunterricht betrachtet werden kann, sind zunächst "Bildung", "Schulentwicklung + Qualitätssicherung", der "Kompetenzbegriff", sowie der Begriff der "Bildungsstandards" selbst zu erläutern. Hierbei werden Beispiele aus anderen Ländern und Fächern aufgeführt, welche als Vergleich bzw. Anregung dienen (können).
Für das Fach Sport wird zunächst dessen Bildungspotenzial aus verschiedenen Perspektiven erläutert und auf die Qualitätssicherung im Sportunterricht eingegangen. Anschließend werden bereits bestehende Kompetenzmodelle bzw. -vorstellungen für das Fach Sport aufgezeigt, bevor die wissenschaftliche Diskussionen über die Einführung von Bildungsstandards im Sportunterricht gegenübergestellt werden.

1Einleitung
2Bildung
2.1Wissen als „Rohstoff“ der Zukunft
2.2Qualifikation und Schlüsselqualifikation
2.3Basisfähigkeiten und Kulturtechniken
3Schulentwicklung, Qualitätssicherung
3.1Von der Input- zur Outputsteuerung im Bildungssystem
3.2Gute Schule und Guter Unterricht
3.3Schulentwicklung und Qualitätssicherung in Finnland
4Kompetenzen
4.1Kompetenzmodelle
4.2Ableitung von Kompetenzen in Lehrplänen
5Bildungsstandards
5.1Klieme-Expertise
5.2Zielinhalte, Zielniveaus, Kompetenzbereiche, Konsequenzen und Effekte
5.3Bildungsstandards und Schulentwicklung in anderen Ländern und/oder Schulfächer
5.4Positionen in der Diskussion über Bildungsstandards
6Zwischenresümee
7Sportunterricht und Bildung
7.1Ästhetisch-expressive Bildung – Bildungspotenzial des Sportunterrichts
7.2Doppelauftrag und Legitimation des Sportunterrichts
8Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Sportunterricht
8.1Guter Sportunterricht
8.2Projekt: Fächerverbund Musik – Sport – Gestalten
9Kompetenzen und Bildungsstandards im Sportunterricht
9.1Kompetenzbereiche und Kompetenzmodelle für den Sportunterricht
9.2Zur Diskussion über Bildungsstandards im Fach Sportunterricht
9.2.1Die skeptische Position
9.2.2Die bildungstheoretisch-konstruktive Position
9.2.3Die pragmatische Position
9.2.4Die curriculare Position
9.2.5Die konservative Position
9.3Zwischenresümee
10Schlussbetrachtung

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bildung

2.1 Wissen als „Rohstoff“ der Zukunft

2.2 Qualifikation und Schlüsselqualifikation

2.3 Basisfähigkeiten und Kulturtechniken

3 Schulentwicklung, Qualitätssicherung

3.1 Von der Input- zur Outputsteuerung im Bildungssystem

3.2 Gute Schule und Guter Unterricht

3.3 Schulentwicklung und Qualitätssicherung in Finnland

4 Kompetenzen

4.1 Kompetenzmodelle

4.2 Ableitung von Kompetenzen in Lehrplänen

5 Bildungsstandards

5.1 Klieme-Expertise

5.2 Zielinhalte, Zielniveaus, Kompetenzbereiche, Konsequenzen und Effekte

5.3 Bildungsstandards und Schulentwicklung in anderen Ländern und/oder Schulfächern

5.4 Positionen in der Diskussion über Bildungsstandards

6 Zwischenresümee

7 Sportunterricht und Bildung

7.1 Ästhetisch-expressive Bildung – Bildungspotenzial des Sportunterrichts

7.2 Doppelauftrag und Legitimation des Sportunterrichts

8 Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Sportunterricht

8.1 Guter Sportunterricht

8.2 Projekt: Fächerverbund Musik – Sport – Gestalten

9 Kompetenzen und Bildungsstandards im Sportunterricht

9.1 Kompetenzbereiche und Kompetenzmodelle für den Sportunterricht

9.2 Zur Diskussion über Bildungsstandards im Fach Sportunterricht

9.2.1 Die skeptische Position

9.2.2 Die bildungstheoretisch-konstruktive Position

9.2.3 Die pragmatische Position

9.2.4 Die curriculare Position

9.2.5 Die konservative Position

9.3 Zwischenresümee

10 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die aktuelle bildungspolitische und sportpädagogische Diskussion über die Einführung von Bildungsstandards als Instrument der Qualitätssicherung. Dabei wird analysiert, inwieweit Bildungsstandards mit dem Bildungsauftrag des Sportunterrichts vereinbar sind und welche unterschiedlichen fachdidaktischen Positionen dazu existieren.

  • Grundlagen des Bildungsbegriffs und der Qualitätssicherung im Schulsystem
  • Entwicklung und Messbarkeit von Kompetenzen
  • Kritische Analyse der Klieme-Expertise und ihrer Übertragbarkeit auf das Fach Sport
  • Vergleich internationaler Ansätze (z.B. Finnland, Schweden, USA) zur Standardisierung
  • Differenzierte Darstellung sportpädagogischer Positionen (skeptisch, bildungstheoretisch-konstruktiv, pragmatisch, curricular, konservativ)

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Die Veröffentlichung der Ergebnisse der ersten PISA-Studie aus dem Jahr 2000 hatte in Deutschland eine Diskussion um die Leistungsfähigkeit des nationalen Bildungssystems zur Folge. Diese Debatte hielt auch nach den PISA-Studien aus den Jahren 2003 und 2006 weiterhin an, da es nur zu geringfügigen Verbesserungen, gegenüber den in der ersten Studie unerwartet schwachen Leistungen deutscher Schüler, kam. Als vermeintliche Lösung aus der PISA-Misere wurden Bildungsstandards als zentrales Instrument zur Verbesserung der Qualität des Bildungssystems ausgemacht.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der „aktuellen Diskussion über Bildungsstandards im Fach Sport“, als Instrument zur Qualitätssicherung im Bildungssystem. Deren Einführung ist allerdings keineswegs allseits anerkannt, wie das folgende Zitat von Kurz verdeutlicht. „Was ist das eigentlich für eine Bildung, ja ist es überhaupt Bildung, was sich mit Bildungsstandards fassen und mit ihren zugeordneten Test auch messen lässt?“ (vgl. Kurz, 2007, S. 76). Um die Frage nach der Einführung von Bildungsstandards beantworten zu können, ist folglich zunächst einmal zu klären, was unter dem Bildungsbegriff zu verstehen ist. Hierzu stellt Söll fest: „Bildung fällt nicht vom Himmel; sie ist das Ergebnis der Auseinandersetzung mit bestimmten, kulturell als bedeutsam empfundenen Gegenständen“ (vgl. Söll, 2000, S. 6). Aber was ist kulturell bedeutsam und wer legt dies fest? In diesem Zusammenhang wird häufig von der Wissensgesellschaft gesprochen. In dieser scheint Wissen für Wohlstand und Wertschöpfung immens wichtig. Individuen und Organisationen werden in Zukunft vermutlich nur bestehen können, wenn sie in der Lage sind, die eigene Lernfähigkeit zu erhalten und das erworbene Wissen flexibel im jeweiligen Kontext anwenden zu können (vgl. Arnold & Tutor, 2007a, S. 11-14).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den bildungspolitischen Kontext nach den PISA-Studien und führt in die zentrale Problematik der Einführung von Bildungsstandards im Schulsport ein.

2 Bildung: Das Kapitel beleuchtet den historischen und theoretischen Bildungsbegriff und kontrastiert diesen mit modernen Anforderungen der Wissensgesellschaft sowie Qualifikationsansprüchen.

3 Schulentwicklung, Qualitätssicherung: Hier wird der systemische Wandel von der Input- zur Outputsteuerung im Bildungswesen sowie das Konzept der „Guten Schule“ kritisch analysiert.

4 Kompetenzen: Es werden verschiedene Kompetenzmodelle vorgestellt, deren Messbarkeit diskutiert und Wege der Integration in schulische Lehrpläne aufgezeigt.

5 Bildungsstandards: Dieses Kapitel erläutert die Klieme-Expertise, definiert zentrale Begriffe wie Content- und Performance-Standards und beleuchtet deren Funktionen.

6 Zwischenresümee: Ein kurzer Überblick über die bisher erörterten Aspekte und deren Relevanz für das weitere Verständnis der Thematik.

7 Sportunterricht und Bildung: Die Diskussion konzentriert sich hier auf das spezifische Bildungspotenzial des Sports, einschließlich des Doppelauftrags und gesundheitspräventiver Aspekte.

8 Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Sportunterricht: Dieses Kapitel setzt sich mit der Frage nach „Gutem Sportunterricht“ auseinander und stellt beispielhaft Fächerverbund-Projekte dar.

9 Kompetenzen und Bildungsstandards im Sportunterricht: Den Kern der Arbeit bildet die detaillierte Darstellung und Gegenüberstellung der fünf sportpädagogischen Positionen zur Standardisierung.

10 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Fazit zur Notwendigkeit von Mindeststandards bei gleichzeitigem Erhalt des erzieherischen Bildungsauftrags.

Schlüsselwörter

Bildungsstandards, Sportunterricht, Kompetenzmodelle, Qualitätssicherung, Outputsteuerung, Schulentwicklung, Erziehender Sportunterricht, PISA-Studie, Bildungsauftrag, motorische Fähigkeiten, Mehrperspektivität, Leistungsbewertung, Schulsport, Lehrplanentwicklung, Bildungsmonitoring.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich mit der aktuellen Debatte um Bildungsstandards als Qualitätssicherungsinstrument im deutschen Schulsystem auseinander, mit einem spezifischen Fokus auf das Fach Sport.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind der Bildungsbegriff, die Definition und Messbarkeit von Kompetenzen, die Steuerung durch Standards sowie die sportdidaktischen Diskussionen über den pädagogischen Sinn des Sportunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwiefern Bildungsstandards für den Sportunterricht sinnvoll sind, ohne dabei den erzieherischen Bildungsauftrag des Faches durch eine bloße Leistungsfixierung zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller sportpädagogischer und bildungswissenschaftlicher Fachpublikationen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Bildungsstandards und Kompetenzen sowie eine detaillierte Analyse fünf verschiedener fachdidaktischer Positionen zur Standardisierung im Schulsport.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bildungsstandards, Sportunterricht, Kompetenzmodelle, Schulentwicklung, Qualitätssicherung und der Doppelauftrag des Sports.

Wie unterscheidet sich die "skeptische Position" von der "pragmatischen Position"?

Die skeptische Position lehnt Bildungsstandards im Sport meist grundlegend ab, um eine ökonomische Verengung zu vermeiden, während die pragmatische Position Standards als notwendiges Übel akzeptiert, um den Status des Faches im Fächerkanon nicht zu gefährden.

Was ist die Kernbotschaft zum finnischen Schulsystem?

Das finnische System wird oft als Vorbild genannt, da dort Standards in eine breitere Lernkultur eingebettet sind, die auf Vertrauen, Respekt und individueller Förderung basiert, anstatt nur auf isolierten Testergebnissen.

Ende der Leseprobe aus 128 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur aktuellen Diskussion über Bildungsstandards im Fach Sport
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Institut für Sportwissenschaft)
Note
2
Autor
Daniel Hennig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
128
Katalognummer
V163232
ISBN (Buch)
9783640781324
ISBN (eBook)
9783640781348
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildung Bildungsstandards Sportunterricht Kompetenzen Kompetenzmodelle Qualitätssicherung Qualittätsentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Hennig (Autor:in), 2010, Zur aktuellen Diskussion über Bildungsstandards im Fach Sport, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163232
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