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Markteintrittsstrategien deutscher Unternehmen in Russland

Auswirkungen der interkulturellen Unterschiede auf den Geschäftserfolg

Title: Markteintrittsstrategien deutscher Unternehmen in Russland

Diploma Thesis , 2009 , 98 Pages , Grade: 2,4

Autor:in: Bianca May (Author)

Business economics - Economic Policy

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Summary Excerpt Details

Die Dimensionen des größten Landes der Erde mit einer Ausbreitung von rund 17.000.000 km² und einer Bevölkerungszahl von 142 Mio. Menschen sowie der höchsten ethnischen Dichte weltweit (mit über 100 Nationalitäten) erscheinen für die Vielzahl der Westeuropäer unfassbar und geheimnisvoll zugleich.

Selbst 20 Jahre nach Glasnost und Perestroika ist Russland weiterhin für Viele Terra incognita, welches z.T. aufgrund seiner Vergangenheit widersprüchlich und unberechenbar wirkt. Doch die Faszination, die dieses Land heute ausstrahlt, wird zunehmend auch von westlichen Investoren erkannt. Zu Recht tritt seit einiger Zeit das immense wirtschaftliche Potential stärker als die Unsicherheit in den Vordergrund der Betrachtung.
Folglich ist das Interesse von Unternehmern an dieser Region in den vorangegangenen Jahren ungebrochen stark steigend.

Aus verschiedenen Gründen ist das Themengebiet rund um Aktivitäten deutscher Unternehmen in Russland von großem Interesse als Untersuchungsobjekt geprägt. Die zunehmende Orientierung international agierender deutscher Unternehmen, einen Markteintritt in Russland zu wagen, hat sich seit Beginn der 90er Jahre bedeutend intensiviert. Historisch betrachtet veränderte sich seit etwa diesem Zeitraum auch die Verteilung der weltweiten Direktinvestitionen stark. Vor Beginn der 90er Jahre wurden Direktinvestitionen hauptsächlich unter Industrieländern getätigt, doch seit dieser Zeit sind überwiegend Entwicklungs- und Reformländer zu Empfängern von Direktinvestitionen geworden – darunter befindet sich auch Russland.

Speziell dieses Land benötigte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ausländisches Kapital zur Finanzierung des wirtschaftlichen Aufholprozesses. Zu dieser Zeit fokussierten deutsche Unternehmen Russland zunächst als einen kostengünstigen Standort für die Auslagerung von Wertschöpfungsketten. Erst allmählich wurde Russland von der Vielzahl international tätiger Unternehmen als profitabler Absatzmarkt entdeckt. Doch genau dieser Aspekt bewirkt die Notwendigkeit, die spezifischen kulturellen Besonderheiten zu analysieren und in den Vordergrund einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit zu stellen. Ein weiterer Gesichtspunkt, welcher die Aktualität des Themas unterstreicht, stellt die zunehmend positive Wahrnehmung Russlands seitens ausländischer Investoren dar. Gleichzeitig spielt Russlands führende Position in der Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten eine wesentliche Rolle für die Erschließung weiterer Märkte in den GUS-Staate

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung und Problembeschreibung

1.2 Zielstellung

1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit

2 Rahmenbedingungen und Begriffsabgrenzungen

2.1 Rahmenbedingungen

2.1.1 Geographische Eingrenzung

2.1.2 Branchenspezifikation

2.1.3 Relevante Unternehmen

2.1.4 Ordnungspolitische Rahmen und Rechtskultur in Russland

2.1.5 Gegenwärtige wirtschaftspolitische Situation in Russland

2.2 Begriffsabgrenzungen

2.2.1 Markteintrittsstrategien

2.2.2 Interkulturelle Kompetenz

2.2.3 Geschäftserfolg

3 Besonderheiten des russischen Marktes

3.1 Chancen, Risiken und Perspektiven des russischen Marktes als Investitionsstandort

3.2 Anforderungen an einen erfolgreichen Markteintritt in Russland

4 Markteintritt deutscher Unternehmen in Russland

4.1 Motive für einen Markteintritt in Russland

4.2 Analyse potentieller Markteintrittsstrategien

4.2.1 Einführung

4.2.2 Marktliche Koordination – Export

4.2.3 Kooperative Koordination – Equity Joint Venture

4.2.4 Hierarchische Koordination – Hundertprozentige Tochtergesellschaft

4.2.5 Weitere Markteintrittsformen

4.2.6 Zwischenergebnis

4.3 Markteintrittsbedingte Anpassung ausgewählter Elemente der Geschäftspolitik

4.3.1 Kundenpolitik

4.3.2 Produktpolitik

4.3.3 Personalpolitik

5 Vergleich der interkulturellen Unterschiede in der russischen und der deutschen Wirtschaftskultur anhand der Dimensionen von Hofstede

5.1 Machtdistanz

5.2 Unsicherheitsvermeidung

5.3 Individualismus versus Kollektivismus

5.4 Maskulinität versus Feminität

5.5 Langfrist- versus Kurzfristorientierung

6 Untersuchung der wirtschaftskulturellen Besonderheit in Russland anhand einer empirischen Erhebung

6.1 Ziel der Erhebung

6.2 Auswahl der Zielgruppe

6.3 Methodik

6.4 Ergebnisse der empirischen Betrachtung

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die optimale Markteintrittsstrategie für deutsche Unternehmen in Russland unter Berücksichtigung spezifischer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und interkultureller Unterschiede, um nachhaltigen Geschäftserfolg zu ermöglichen.

  • Analyse der Rahmenbedingungen und Besonderheiten des russischen Marktes.
  • Vergleich verschiedener Markteintrittsmodi (Export, Joint Venture, Tochtergesellschaft).
  • Gegenüberstellung interkultureller Dimensionen nach Hofstede.
  • Empirische Untersuchung der Erfolgsfaktoren und Risiken aus Sicht erfahrener Akteure.
  • Anpassungsstrategien für die Geschäftspolitik deutscher Unternehmen in Russland.

Auszug aus dem Buch

Besonderheiten der Kommunikation

In Hinblick auf die russische Sprache, erscheint es unerlässlich zumindest verbale Grundkenntnisse zu beherrschen, da das Erlernen einerseits zum Verständnis für die russische Kultur beiträgt. Andererseits ist die Akzeptanz von Englisch als Verhandlungs- und Vertragssprache nur defizitär ausgeprägt. Um irreparable Missverständnisse zu vermeiden und auch subtile Äußerungen deuten zu können, ist ein Angestellter mit muttersprachlichen Kenntnissen von größtem Vorteil, da auch der Einsatz von Dolmetschern immer zu einem gewissen Informationsverlust führt.

Zugleich spielt die nonverbale Kommunikation in Form der Körpersprache in Russland eine weitaus größere Rolle als in Deutschland. Zur Unterstreichung von verbalen Ausführungen ist der Einsatz lebendiger Körpersprache für russische Gesprächspartner selbstverständlich und gilt als Zeichen für eine aktive Gesprächsbeteiligung. Des Weiteren muss in diesem Kontext auch die Zeitsprache und somit das vom deutschen Verständnis divergierende Zeitgefühl angemerkt werden. Ein deutsches Unternehmen mit Auslandsaktivität in Russland muss im Wesentlichen einen großzügigeren Zeitrahmen für die Geschäftsanbahnung, -verhandlung und -abschluss einplanen, da Zeit auch als ein Element russischer Verhandlungstaktik angesehen werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz des russischen Marktes für deutsche Unternehmen dar und definiert die zentrale Fragestellung sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2 Rahmenbedingungen und Begriffsabgrenzungen: Hier werden die ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Russland erörtert sowie zentrale Begriffe wie Markteintrittsstrategien, interkulturelle Kompetenz und Geschäftserfolg definiert.

3 Besonderheiten des russischen Marktes: Es erfolgt eine Analyse der Chancen und Risiken Russlands als Investitionsstandort sowie eine Darstellung der Anforderungen, die an einen erfolgreichen Markteintritt gestellt werden.

4 Markteintritt deutscher Unternehmen in Russland: Dieses Kapitel widmet sich den Motiven für einen Markteintritt und analysiert verschiedene Strategien von Export bis hin zur Tochtergesellschaft, ergänzt durch Überlegungen zur geschäftspolitischen Anpassung.

5 Vergleich der interkulturellen Unterschiede in der russischen und der deutschen Wirtschaftskultur anhand der Dimensionen von Hofstede: Mittels des Modells von Hofstede werden die beiden Kulturen verglichen, um deren Einfluss auf die deutsch-russische Zusammenarbeit zu ergründen.

6 Untersuchung der wirtschaftskulturellen Besonderheit in Russland anhand einer empirischen Erhebung: Eine Primäranalyse unter in Russland erfahrenen Unternehmen liefert praktische Erkenntnisse zu Mentalitätsunterschieden und Erfolgsfaktoren.

7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Bedeutung von Anpassungsfähigkeit und interkulturellem Verständnis für ein erfolgreiches Russlandengagement.

Schlüsselwörter

Markteintritt, Russland, deutsche Unternehmen, Joint Venture, Tochtergesellschaft, Exportstrategie, interkulturelle Kompetenz, Hofstede, Geschäftsmentalität, Investitionsrisiko, Markterschließung, Erfolgsfaktoren, Wirtschaftskultur, Unternehmensführung, Management.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Unternehmen erfolgreich in den russischen Markt eintreten können, indem sie Markteintrittsstrategien mit den kulturellen Besonderheiten Russlands in Einklang bringen.

Welche Markteintrittsmodi werden betrachtet?

Es werden insbesondere Export, Joint Ventures und die Gründung hundertprozentiger Tochtergesellschaften in Bezug auf ihre spezifischen Vor- und Nachteile im russischen Kontext analysiert.

Warum spielt die interkulturelle Kompetenz eine so große Rolle?

Die Studie zeigt, dass der Erfolg in Russland massiv von Faktoren wie Vertrauensaufbau, Kommunikationsstil und dem Verständnis für lokale Gepflogenheiten abhängt, die oft unterschätzt werden.

Welche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Neben einer umfangreichen Literaturanalyse wird eine empirische Studie durchgeführt, bei der Experten und Unternehmen mit Russland-Erfahrung mittels eines standardisierten Fragebogens befragt wurden.

Was sind die größten Hindernisse für deutsche Firmen?

Laut der Arbeit zählen bürokratische Hürden, Korruption, ein divergierendes Zeitverständnis sowie die Notwendigkeit, langwierige persönliche Netzwerke aufzubauen, zu den kritischen Herausforderungen.

Wie definiert die Arbeit den Erfolg eines Unternehmens in Russland?

Erfolg wird nicht nur ökonomisch (Umsatz, Gewinn), sondern auch über die Fähigkeit definiert, nachhaltige, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und sich flexibel an das lokale Umfeld anzupassen.

Welche Rolle spielt die Generationenzugehörigkeit der russischen Geschäftspartner?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die ältere Generation stärker sowjetisch geprägt ist, während Jüngere eine deutlichere marktwirtschaftliche Orientierung aufweisen, was unterschiedliche Managementansätze erfordert.

Warum wird die Gründung einer Tochtergesellschaft in Russland als risikoreich eingestuft?

Dies begründet sich primär durch hohe Kapitalintensität, mögliche Rechtsunsicherheit sowie Herausforderungen bei der Steuerung und Integration in einem oft fordernden lokalen Umfeld.

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Details

Title
Markteintrittsstrategien deutscher Unternehmen in Russland
Subtitle
Auswirkungen der interkulturellen Unterschiede auf den Geschäftserfolg
College
University of Cooperative Education Leipzig
Course
Bankwirtschaft
Grade
2,4
Author
Bianca May (Author)
Publication Year
2009
Pages
98
Catalog Number
V163042
ISBN (Book)
9783640778508
ISBN (eBook)
9783640778584
Language
German
Tags
Russland Geschäftserfolg interkulturelle Kompetenz Markteintrittsstrategie Markteintritt Osteuropa Export Außenhandel Weltmeister
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bianca May (Author), 2009, Markteintrittsstrategien deutscher Unternehmen in Russland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/163042
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