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Identität in der Moderne

ein Handbuchartikel

Title: Identität in der Moderne

Term Paper , 2001 , 6 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ronny Teschner (Author)

Sociology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Wer bin Ich? Was ist das, was mich ausmacht, in einer Zeit, die als Moderne bezeichnet wird? Gibt es einen festen Kern, ein Ich an sich, eine jedes Individuum kontinuierlich begleitende Substanz? Oder entsteht Identität nach und nach als kreatives Konstrukt, ist es also etwas von außen Zugeschriebenes, was nie abgeschlossen werden wird? Gibt es so etwas wie gelingende Identität? Und gab es so etwas wie die Frage nach dem „Wer bin Ich“ schon immer oder entstand sie erst in der Moderne? Ja und was bedeutet Moderne? ... Diese Fragen zu beantworten kann nur ein Versuch bleiben. Es wird lediglich möglich sein, einige Strömungen und Autoren vorzustellen und Faktoren und Dimensionen von Identität aufzuzeigen. Beginnen wir jedoch zunächst mit dem Versuch Identität zu definieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Identität in der Moderne

1.1 Ursprünge des Identitätsbegriffs bei E. Erikson

1.2 Balancierte Identität nach Krappmann

1.3 Voraussetzungen für eine gelingende Identität

1.4 Identität und Kollektivität

1.5 Identität in Vormoderne, Moderne und Postmoderne

1.6 Fazit und Ausblick zur Identitätsproblematik

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Identität unter soziologischen und psychologischen Gesichtspunkten. Das zentrale Ziel ist es, den Wandel des Identitätsbegriffs von der Vormoderne über die Moderne bis zur Postmoderne aufzuzeigen und dabei theoretische Ansätze sowie notwendige Kompetenzen für eine gelingende Identitätsbildung zu beleuchten.

  • Grundlagen des Identitätsbegriffs bei E. Erikson und Krappmann.
  • Die Bedeutung von Ambiguitätstoleranz und Identitätskompetenz.
  • Differenzierung zwischen personaler Identität und kollektiven Zuschreibungen.
  • Transformation der Identitätsanforderungen im historischen Kontext.
  • Die Rolle von Anerkennung und dem Prozess der Modernisierung.

Auszug aus dem Buch

Identität in der Moderne

Wer bin Ich? Was ist das, was mich ausmacht, in einer Zeit, die als Moderne bezeichnet wird? Gibt es einen festen Kern, ein Ich an sich, eine jedes Individuum kontinuierlich begleitende Substanz? Oder entsteht Identität nach und nach als kreatives Konstrukt, ist es also etwas von außen Zugeschriebenes, was nie abgeschlossen werden wird? Gibt es so etwas wie gelingende Identität? Und gab es so etwas wie die Frage nach dem „Wer bin Ich“ schon immer oder entstand sie erst in der Moderne? Ja und was bedeutet Moderne? ...

Diese Fragen zu beantworten kann nur ein Versuch bleiben. Es wird lediglich möglich sein, einige Strömungen und Autoren vorzustellen und Faktoren und Dimensionen von Identität aufzuzeigen. Beginnen wir jedoch zunächst mit dem Versuch Identität zu definieren.

Einen der Ursprünge des Identitätsbegriffes ist bei E. Erikson zu finden, durch welchen der Begriff der Identität auch populär wurde. Als Psychoanalytiker gebrauchte er den Begriff zunächst als Beschreibung persönlicher Erfahrungen von Individuen. Obwohl bei Erikson keine eindeutige Bestimmung des Identitätsbegriffes zu finden ist, gibt es sozusagen von ihm benannte Kernelemente. So hängt die Krisenerfahrung und deren psychische Bearbeitung durch das betroffene Subjekt unweigerlich mit dem Identitätsbegriff zusammen. Krisenerfahrungen betrachtet er als normale und für eine bestimmte Lebensphase auch als charakteristische Erfahrungen. Weiter noch, Identität entsteht auch erst in solchen Momenten der Krise und ist dann der Versuch eine Einheit (eine stimmige Gestalt, eine geordnete Struktur) der Person mittels aktiver, psychischer Integrationsleistung (d.i. das Bemühen Verschiedenes zusammenzuführen) zu erreichen. Wobei Einheit im Sinne von (biographischer) Kontinuität und Kohärenz zu denken ist. Eine Einheit also, die Orientierung bietet. Identität ist somit (nach Erikson) etwas, dass man nicht einfach hat, sondern für die ein jeder selbst sorgen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Identität in der Moderne: Einleitung in die Fragestellung nach der Natur des Ichs und der historischen Einordnung von Identitätskonzepten.

1.1 Ursprünge des Identitätsbegriffs bei E. Erikson: Erläuterung der psychoanalytischen Grundlagen, in denen Identität als Ergebnis der Bewältigung von Krisen und als Streben nach biographischer Einheit verstanden wird.

1.2 Balancierte Identität nach Krappmann: Vorstellung des Modells der balancierten Identität, das die Passung zwischen individuellen Erwartungen und gesellschaftlichen Anforderungen in den Fokus rückt.

1.3 Voraussetzungen für eine gelingende Identität: Analyse erforderlicher Kompetenzen wie Ambiguitätstoleranz und Identitätskompetenz, um in einer komplexen Umwelt handlungsfähig zu bleiben.

1.4 Identität und Kollektivität: Diskussion der Übertragbarkeit des Identitätsbegriffs auf Gruppen, inklusive der Unterscheidung zwischen normierender und rekonstruktiver Kollektividentität.

1.5 Identität in Vormoderne, Moderne und Postmoderne: Gegenüberstellung der historischen Wandlungsprozesse von einer fremdbestimmten Identität hin zur Wahlbiographie und schließlich zur postmodernen Kontingenz.

1.6 Fazit und Ausblick zur Identitätsproblematik: Zusammenfassung der theoretischen Strömungen und Reflexion über die anhaltenden Probleme innerhalb der Identitätsgeschichte.

Schlüsselwörter

Identität, Moderne, Postmoderne, Erikson, Krappmann, Balancierte Identität, Ambiguitätstoleranz, Kollektividentität, Individualisierung, Selbstkonzept, Psychologie, Soziologie, Anerkennung, Kontinuität, Kohärenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Herleitung und dem historischen Wandel des Identitätsbegriffs in der modernen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychoanalytischen Fundierung, den notwendigen Kompetenzen für ein gelingendes Selbstkonzept und der Unterscheidung zwischen persönlicher und kollektiver Identität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie sich der Identitätsbegriff von einer stabilen, vorgegebenen Struktur zu einem flexiblen, aber auch fragilen Konstrukt entwickelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse soziologischer und psychoanalytischer Ansätze von Autoren wie Erikson, Krappmann, Keupp und anderen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Voraussetzungen für gelingende Identität, die Bedeutung sozialer Ressourcen sowie den historischen Vergleich zwischen Vormoderne, Moderne und Postmoderne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Identität, Ambiguitätstoleranz, balancierte Identität, Modernisierung und Kontingenz.

Wie definiert E. Erikson den Begriff der Identität?

Erikson sieht Identität nicht als ein statisches Gegebenes, sondern als eine aktive psychische Integrationsleistung, die in Krisenmomenten entsteht und durch biographische Kontinuität gekennzeichnet ist.

Was versteht man unter der balancierten Identität?

Damit ist die Fähigkeit des Individuums gemeint, eine kompetente Passung zwischen den eigenen Bedürfnissen und den Forderungen der Umwelt herzustellen.

Warum spielt die Ambiguitätstoleranz eine so wichtige Rolle?

In einer zunehmend diffusen und komplexen Welt schützt Ambiguitätstoleranz das Individuum davor, an den unvermeidbaren Ungewissheiten und Widersprüchen der Realität zu verzweifeln.

Was kennzeichnet die Postmoderne im Hinblick auf Identität?

Die Postmoderne wird als eine Epoche der maximalen Kontingenz beschrieben, in der Identität zunehmend durch Wandel und Differenz statt durch dauerhafte Kontinuität geprägt ist.

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Details

Title
Identität in der Moderne
Subtitle
ein Handbuchartikel
College
http://www.uni-jena.de/  (für Soziologie)
Course
Identität in der Moderne
Grade
1,0
Author
Ronny Teschner (Author)
Publication Year
2001
Pages
6
Catalog Number
V162840
ISBN (eBook)
9783640768400
ISBN (Book)
9783640768837
Language
German
Tags
Identität Moderne Handbuchartikel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronny Teschner (Author), 2001, Identität in der Moderne, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162840
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