Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Landesausbau und Lehnspolitik des Deutschen Ordens in Preußen

Eine Quelleninterpretation der Verleihungsurkunde von 1440 Hufen im Lande Sassen an Peter Heselecht und etliche seiner Freunde

Titel: Landesausbau und Lehnspolitik des Deutschen Ordens in Preußen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Magister André Keil (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden soll eine Urkunde aus dem Jahre 1321 untersucht werden , die dem Peter Heselecht und seinen Mitstreitern von Landmeister Friedrich von Wildenberg im Auftrag des Deutschen Ordens ausgestellt wurde. Dabei soll neben der formalen Analyse des Dokumentes vor allem der Frage nachgegangen werden, in welchen synchronen Kontext die Urkunde einzuordnen ist und welche größeren historischen Prozesse mit der Ausstellung in Zusammenhang stehen.
Die Urkunde ist aus mehreren Gründen eine bemerkenswerte Quelle. Einerseits weist sie die ungewöhnlich große Fläche von 1440 Hufen Land aus, die Heselecht und seinen Kumpanen überlassen wurde und andererseits befand sich das überlassene Gebiet in einer umkämpften Region - dem Lande Sassen – und das in einer Zeit, in der dort die Interessensphären sowohl des wieder erstarkten polnischen Königtums, des Deutschen Ordens, und immer wieder auch der Litauer aufeinandertrafen.
Zudem handelt es sich um ein Gebiet, welches zum fraglichen Zeitpunkt nur dünn besiedelt war und wahrscheinlich auch nur lose der Kontrolle des Deutschen Ordens unterlag. Das legt den Schluss nahe, dass die Lehensvergabe an Heselecht insbesondere auch dem Zwecke der Erschließung des Landes diente und gleichzeitig auch die militärische Stellung des Ordens in diesem Gebiet stärken sollte.
Neben der Quellenkritik soll es im Folgenden auch darum gehen, diese Zusammenhänge – den Landesausbau Preußens und die Lehenspolitik des Ordens – genauer zu beleuchten.
Zunächst soll jedoch auf den allgemeinen historischen Kontext der Urkunde, auf die Situation des Deutschen Ordens in Preußen zu Beginn des 14. Jahrhunderts eingegangen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Deutsche Orden in Preußen zu Beginn des 14. Jahrhunderts

2.1 Konsolidierung der Ordensherrschaft in Preußen

2.2 Kolonisation und Landesausbau in Preußen

2.3 Entwicklungen bis 1321 – Eroberung Pommellens und Litauerkriege

3 Die Verleihung von 1440 Hufen im Lande Sassen An den Peter Heselecht und etliche seiner Freunde im Jahre 1321

3.1 Formale Analyse der Quelle und Inhaltsangabe

3.2 Interpretation der Quelle

3.2.1 Geographische Lage des Gebietes

3.2.2 Landesausbau und Besiedlungspolitik

3.2.3 Erschließung und Bewirtschaftung von Dienstgütern

3.2.4 Die Zeugen der Urkunde

4 Zusammenfassung

5 Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht eine Urkunde des Deutschen Ordens aus dem Jahr 1321, durch die eine außergewöhnlich große Fläche Land an Peter Heselecht und seine Gefährten verliehen wurde. Ziel der Quelleninterpretation ist es, die urkundliche Belehnung in ihren synchronen historischen Kontext einzuordnen und die damit verbundenen Prozesse des Landesausbaus sowie die Lehenspolitik des Ordens im Grenzgebiet zu analysieren.

  • Quellenkritische Untersuchung der Verleihungsurkunde von 1321
  • Strukturen des Landesausbaus und der Siedlungspolitik des Deutschen Ordens
  • Die militärische Bedeutung von Dienstgütern im Ordensstaat
  • Geographische Einordnung und strategische Funktion des "Landes Sassen"
  • Sozial- und rechtsgeschichtliche Aspekte der Ordensherrschaft

Auszug aus dem Buch

Die Verleihung von 1440 Hufen im Lande Sassen an den Peter Heselecht und etliche seiner Freunde im Jahre 1321

Es handelt sich bei der Quelle um eine Urkunde des preußischen Landmeisters Friedrich von Wildenberg an die Ritter Peter Heselecht, Heymann von Wansin und seinem Bruder Konrad sowie nicht näher benannten Freunden dieser Personen, die am 15. August 1321 in Elbing ausgestellt wurde. Die Urkunde selbst ist nicht mehr erhalten, aber in verschiedenen Abschriften und als Inserat in späteren Bestätigungsurkunden überliefert worden.

Gegliedert ist sie in die aufeinanderfolgenden formalen Bestandteile: Invocatio, Arenga, Intitulatio, Publicatio, Dispositio, Corrobatio, der Benennung der Zeugen und schlussendlich der entsprechenden Datierung.

Bemerkenswert ist, dass die Urkunde in mittelhochdeutscher Sprache abgefasst wurde, was wiederum darauf hindeutet, dass sie in der Kanzlei des damaligen Christburger Komturs Luther von Braunschweig angefertigt wurde, wenngleich dieser nur als Zeuge benannt wird nicht jedoch als Aussteller. Jener Luther von Braunschweig war es, der erstmalig Urkunden in mitteldeutscher Sprache ausstellen ließ, was bei anderen Gebietigern des Ordens zu jener Zeit nicht gebräuchlich war.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Urkunde aus dem Jahr 1321 vor und formuliert das Ziel, das Dokument in den Kontext der größeren historischen Prozesse des Landesausbaus und der Lehenspolitik einzuordnen.

2 Der Deutsche Orden in Preußen zu Beginn des 14. Jahrhunderts: Dieses Kapitel erläutert die Konsolidierung der Ordensherrschaft, die Siedlungspolitik sowie die militärischen und expansiven Herausforderungen in der Region bis zum Jahr 1321.

3 Die Verleihung von 1440 Hufen im Lande Sassen An den Peter Heselecht und etliche seiner Freunde im Jahre 1321: Das Hauptkapitel widmet sich der formalen Analyse und inhaltlichen Interpretation der Urkunde, wobei insbesondere die geographische Lage, die Bedingungen der Belehnung und die Rolle der Zeugen beleuchtet werden.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Bedeutung der Urkunde als Zeugnis für den Landesausbau und ordnet die Verleihung in die politischen Konflikte der Zeit ein.

5 Literatur: Ein Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Deutscher Orden, Landesausbau, Preußen, Sassen, Lehenspolitik, Dienstgüter, Urkunde, 1321, Siedlungspolitik, Lokatoren, Kulmisches Recht, Grenzgebiet, Ordensherrschaft, Friedrich von Wildenberg, Luther von Braunschweig

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert eine konkrete Urkunde des Deutschen Ordens aus dem Jahr 1321 über die Verleihung von 1440 Hufen Land an Peter Heselecht und seine Gefährten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Einordnung des Landesausbaus, der Lehenspolitik des Deutschen Ordens, der Siedlungsstrategie in Grenzgebieten und der Untersuchung von Dienstverhältnissen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die spezifische Urkunde quellenkritisch zu untersuchen und zu klären, welche historischen Prozesse zur Ausstellung führten und welche Rolle das verliehene Gebiet im Kontext der Machtpolitik des Ordens spielte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische Analyse und historische Interpretation durchgeführt, die formale Bestandteile der Urkunde mit historischem Fachwissen abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der formalen Analyse, der geographischen Lage, der Siedlungspolitik durch Lokatoren, der Bewirtschaftung von Dienstgütern und der Auswertung der Zeugenliste.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Deutscher Orden, Landesausbau, Lehenspolitik, Sassen, Dienstgüter und Lokatoren.

Warum war die Verleihung von 1440 Hufen eine Ausnahme in der Praxis des Ordens?

Da der Orden üblicherweise die Besiedlung selbst organisierte, stellt die Vergabe an private Siedlungsunternehmer (Lokatoren) in dieser Größenordnung eine Ausnahme dar, die vermutlich dem Mangel an eigenen Ressourcen und der Notwendigkeit einer schnellen Erschließung geschuldet war.

Was verraten die Zeugen über die Ordensstruktur?

Die Nennung hochrangiger Gebietiger in der Urkunde deutet auf eine wichtige Versammlung oder eine besondere Bedeutung des Rechtsaktes hin und lässt zudem Rückschlüsse auf die Machtverhältnisse innerhalb der Ordenshierarchie zu.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Landesausbau und Lehnspolitik des Deutschen Ordens in Preußen
Untertitel
Eine Quelleninterpretation der Verleihungsurkunde von 1440 Hufen im Lande Sassen an Peter Heselecht und etliche seiner Freunde
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
Die Litauerreisen des Deutschen Ordens
Note
1,3
Autor
Magister André Keil (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V162214
ISBN (eBook)
9783640758869
ISBN (Buch)
9783640759200
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutscher Orden Preußen Pruzzen Landesausbau Litauen Ostpreußen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister André Keil (Autor:in), 2008, Landesausbau und Lehnspolitik des Deutschen Ordens in Preußen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162214
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum