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Zentrale Aspekte der ganzheitlichen Technikdidaktik nach Ott

Titel: Zentrale Aspekte der ganzheitlichen Technikdidaktik nach Ott

Seminararbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Lisa Sipos (Autor:in)

Didaktik - BWL, Wirtschaftspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Technik nimmt heutzutage in allen Lebenslagen eine wichtige Rolle ein. Es wird sogar von „Technik als Charakteristikum der Zeit“ (Schmayl 1989, 7) gesprochen. Aufgrund der technischen Durchdringung unseres Alltags, gewinnt sowohl in der beruflichen als auch in der allgemeinen Schulbildung Technik immer mehr an Bedeutung. Um die technischen Lehr- und Lernprozesse zu organisieren und zu planen ist die Entwicklung einer Technikdidaktik zu beobachten (vgl. Bonz 2003, 4).
Das Feld der Technikdidaktik stellt sich jedoch als kein einheitliches Konzept dar, sondern äußerst vielgestaltig (vgl. Bonz 2003, 5). Die Vielfalt der Ansätze wird zum Beispiel in den drei historischen Entwicklungen von qualifikationsorientiert über persönlichkeitsorientiert bis hin zu gestaltungsorientiert, in den sieben technikdidaktischen Grundkonzeptionen nach Lipsmeier, den drei Unterscheidungen nach Ott und der Unterteilung in verschiedene Bildungsgänge wie der Berufsausbildung, der allgemeinen Schulbildung, der Hochschulausbildung und der technischen Weiterbildung deutlich. Die verschiedenen technikdidaktischen Ansätze unterscheiden sich in der Herangehensweise, dem Verständnis und ihren zentralen Aspekten.

Aufgrund der allgegenwärtigen Verwendung der Begriffe „ganzheitlich“ und „Ganzheitlichkeit“ in der Pädagogik und der damit verbundenen Diskussion, möchte ich mich in dieser Ausarbeitung den zentralen Aspekten der ganzheitlichen Technikdidaktik nach Ott in Bezug auf die Verwendung des Attributs „ganzheitlich“ widmen. Dazu wird zunächst Otts allgemeines Verständnis von Technikdidaktik betrachtet. Anschließend werden die zentralen Aspekte erarbeitet. Zuerst das ganzheitliche Technikverständnis, das im Wesentlichen von Günter Rophol geprägt wurde, dann die ganzheitliche Qualifikation als „Symbiose von beruflicher Handlungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung“ (Ott 2000, 23) und schließlich die daraus resultierende neue Lernkultur, deren Leitziel die Handlungsorientierung darstellt. Abschließend folgt eine Auseinandersetzung mit der Verwendung des Begriffs „Ganzheitlichkeit“ bei Ott.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Problemstellung

Ganzheitliche Technikdidaktik nach Bernd Ott

Zentrale Aspekte der ganzheitlichen Technikdidaktik nach Ott

Aspekt des ganzheitlichen Technikverständnisses

Aspekt der ganzheitlichen Qualifizierung

Aspekt der ganzheitliche Lernkultur durch Handlungsorientierung

Bedeutung der Ganzheitlichkeit in der Technikdidaktik nach Ott

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den zentralen Aspekten der ganzheitlichen Technikdidaktik nach Bernd Ott und untersucht, inwiefern der Begriff der „Ganzheitlichkeit“ als integratives Moment für die verschiedenen Dimensionen technischer Bildung fungiert. Dabei wird analysiert, wie Ott die Didaktik von einem traditionellen, rein fachqualifikationsorientierten Ansatz zu einem mehrdimensionalen, handlungsorientierten Modell weiterentwickelt.

  • Grundlagen des Technikverständnisses nach Bernd Ott und Günter Ropohl
  • Die Symbiose von beruflicher Handlungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung
  • Die Rolle der Handlungsorientierung als zentrales didaktisches Leitprinzip
  • Integration von fachlichen, sozialen, ökologischen und ethischen Dimensionen
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff „Ganzheitlichkeit“ in der Technikdidaktik

Auszug aus dem Buch

Aspekt des ganzheitlichen Technikverständnisses

Technik ist heutzutage ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Alltags. Obwohl viele Situationen und Vorgänge von Technik geprägt sind, ist der Technikbegriff an sich nicht eindeutig definiert (vgl. Ropohl 2004, 21). Das was Technik eigentlich ist, was darunter zu verstehen ist und was sie ausmacht, ist nicht explizit festgelegt. In der Technikphilosophie wird von Ropohl aus diesem Grund zwischen einem weiten, einem engen und einem mittleren Technikbegriff unterschieden.

Ott greift in seinem Ansatz für eine ganzheitliche Technikdidaktik den von Ropohl als mittleren definierten Technikbegriff auf. Während der weite Technikbegriff „jede Art von kunstfertiger Verfahrensroutine in beliebigen menschlichen Handlungsfeldern“ umfasst, d.h. alle Verfahren und Hilfsmittel von Handlungen miteinschließt, und der enge Begriff „allein die gegenständliche Welt der Maschinen und Apparate meint“, verbindet das mittlere Technikverständnis diese beiden Aussagen, indem es „künstlich gemachte Gegenstände und menschliches Handeln umfasst, aber nur solches Handeln, das es mit Artefakten zu tun hat“ (Ropohl 2004, 30). Ropohl übernimmt, wie Ott, den Technikbegriff des Vereins Deutscher Ingenieure, nach welchem Technik „(a) die Menge der nutzenorientierten, künstlichen, gegenständlichen Gebilde (Artefakte oder Sachsysteme), (b) die Menge menschlicher Handlungen und Einrichtungen, in denen Sachsysteme entstehen und (c) die Menge menschlicher Handlungen, in denen Sachsysteme verwendet werden“ umfasst (Ropohl 2004, 31). Technik wird demnach von drei Wesenszügen bestimmt: einem künstlichen Objekt, der Herstellung durch den Menschen und einer zweckhaften Verwendung.

Zusammenfassung der Kapitel

Problemstellung: Es wird die hohe Relevanz von Technik in allen Lebenslagen dargelegt und die Notwendigkeit einer strukturierten Technikdidaktik begründet, wobei der Ansatz von Bernd Ott als zentraler Untersuchungsgegenstand eingeführt wird.

Ganzheitliche Technikdidaktik nach Bernd Ott: Dieses Kapitel führt in Otts Verständnis ein, Technikdidaktik als Bindeglied zwischen Fach- und Erziehungswissenschaften zu begreifen, um technische Bildung umfassend zu begründen.

Zentrale Aspekte der ganzheitlichen Technikdidaktik nach Ott: Hier werden die erweiterten Bereiche wie Technikverständnis, Qualifikationsanforderungen und neue Lernkultur als tragende Säulen der ganzheitlichen Didaktik identifiziert.

Aspekt des ganzheitlichen Technikverständnisses: Aufbauend auf Ropohl wird der mittlere Technikbegriff definiert, der Technik als komplexes soziotechnisches System begreift, welches menschliches Handeln und Artefakte integriert.

Aspekt der ganzheitlichen Qualifizierung: Dieser Abschnitt beschreibt den Übergang von rein manueller Ausbildung hin zu beruflicher Mündigkeit, die durch die Symbiose von Handlungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung erreicht wird.

Aspekt der ganzheitliche Lernkultur durch Handlungsorientierung: Die Didaktik wird hier als lernzentriert dargestellt, wobei der Lehrer als Moderator agiert und der Schüler durch aktives Problemlösen Handlungskonzepte erwirbt.

Bedeutung der Ganzheitlichkeit in der Technikdidaktik nach Ott: Abschließend wird kritisch diskutiert, dass der Begriff der Ganzheitlichkeit zwar keine einheitliche Definition besitzt, bei Ott jedoch als sinnstiftendes, integratives Konzept für die Vernetzung verschiedenster Dimensionen dient.

Schlüsselwörter

Technikdidaktik, Bernd Ott, Ganzheitlichkeit, Berufsbildung, Handlungsorientierung, Handlungskompetenz, Technikverständnis, soziotechnisches System, Persönlichkeitsentwicklung, Lernkultur, Qualifizierung, Interdisziplinarität, berufliche Mündigkeit, Problemorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das didaktische Konzept von Bernd Ott, das Technik nicht als eindimensionales Fachwissen, sondern als ganzheitliches, vernetztes Feld in der beruflichen Bildung betrachtet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind das Technikverständnis, die ganzheitliche Qualifizierung von Lernenden und die Entwicklung einer handlungsorientierten Lernkultur.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, das Attribut „ganzheitlich“ bei Bernd Ott zu untersuchen und zu erläutern, wie dieses Konzept zur Komplexitätsbewältigung in der Technikdidaktik beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, die auf Fachbeiträgen von Bernd Ott, Günter Ropohl und anderen erziehungswissenschaftlichen Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Otts drei Kernaspekten: dem erweiterten Technikverständnis, der Symbiose von Qualifikation und Persönlichkeitsentwicklung sowie dem Prinzip der Handlungsorientierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie „Ganzheitlichkeit“, „Handlungsorientierung“ und „berufliche Handlungskompetenz“ charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Ansatz von Ott von traditionellen didaktischen Modellen?

Traditionelle Ansätze konzentrierten sich oft rein auf fachliche Fertigkeiten, während Ott eine Erweiterung fordert, die auch kognitive, ethische und soziale Dimensionen einbezieht.

Wie wird die Rolle des Lehrers in der von Ott vorgeschlagenen Lernkultur definiert?

Der Lehrer wandelt sich vom Wissensvermittler zu einem Organisator, Moderator und Berater, der den Schülern Freiräume für eigenständiges, problemorientiertes Handeln schafft.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zentrale Aspekte der ganzheitlichen Technikdidaktik nach Ott
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Veranstaltung
Seminar: Technik und Didaktik
Note
2,0
Autor
Lisa Sipos (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V162188
ISBN (eBook)
9783640767731
ISBN (Buch)
9783640768066
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zentrale Aspekte Technikdidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Sipos (Autor:in), 2010, Zentrale Aspekte der ganzheitlichen Technikdidaktik nach Ott, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162188
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Leseprobe aus  16  Seiten
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