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Entwicklungsrisiko: Armut

Zur Förderung von Resilienz in der Grundschule

Titel: Entwicklungsrisiko: Armut

Hausarbeit , 2007 , 7 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: M.Ed. Georg Rabe (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was von Gesellschaftsforschern, Pädagogen, Soziologen u. a. seit langem problematisiert wird und durch die Entdeckung der so genannten Neuen Unterschicht jüngst zum bundesweiten medialen und politischen Diskurs avancierte, ist nun wieder einmal mit Fakten belegt worden. Die Armut in der Bundesrepublik Deutschland wächst kontinuierlich, wobei zunehmend Kinder und Jugendliche davon betroffen sind. Das Phänomen, dass Kinder scheinbar unbeeinflusst von mit Armut verbundenen erschwerten Entwicklungsbedingungen einen normalen, also ihren finanziell besser gestellten Altersgenossen ähnlichen, Lebensweg gehen, wird in der Fachsprache als Resilienz bezeichnet. Was unter Resilienz zu verstehen ist und wie diese durch die Institution Grundschule gefördert werden kann, ist Thema dieser Hausarbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung - Entwicklungsrisiko: Armut

2 Resilienz als Widerstandsfähigkeit gegenüber Entwicklungsrisiken

3 Zur Förderung von Resilienz in der Grundschule

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Armut als zentralem Entwicklungsrisiko auf Kinder und Jugendliche und untersucht, wie Resilienz als psychische Widerstandsfähigkeit dazu beitragen kann, trotz belastender Lebensumstände eine gesunde Entwicklung zu gewährleisten, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle der Grundschule als fördernde Institution gelegt wird.

  • Armut als Entwicklungsrisiko im Kindes- und Jugendalter
  • Definition und Erscheinungsformen von Resilienz
  • Psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber Risikofaktoren
  • Die Bedeutung von Schutzfaktoren in der Bildungsbiografie
  • Förderungsmöglichkeiten durch Lehrkräfte und schulische Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

2 Resilienz als Widerstandsfähigkeit gegenüber Entwicklungsrisiken

Armut stellt somit einen zentralen Risikofaktor für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen dar und ist laut Holz und Puhlmann (2005, S. 8) die wichtigste Variable zur Vorhersage bzw. Bestimmung der Lebenslage von Kindern.

In sehr vielen Fällen führen die Armut und die damit verbundenen Entwicklungsrisiken auch zu negativen Entwicklungsverläufen mit Ausprägungen wie schlechte Schulleistungen, fehlende soziale Integration, negatives Selbstkonzept, gesundheitliche Beeinträchtigungen (Seh- und Sprachstörungen, Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung, psychomotorische, emotionale und soziale Störungen, aber auch Übergewicht, Drogenmissbrauch etc.), und letztendlich zur sozialen Deprivation (vgl. ebd., S. 10ff und RKI 2005, S. 99f). Diesen schlechten Prognosen zum Trotz wachsen viele Kinder, die von Armut und dem erhöhten Entwicklungsrisiko betroffen sind, „[…] zu erstaunlich kompetenten, leistungsfähigen und stabilen Persönlichkeiten heran“ (Wustmann 2004, S. 14). Das Phänomen, dass Kinder scheinbar unbeeinflusst von den erschwerten Entwicklungsbedingungen einen normalen, also ihren finanziell besser gestellten Altersgenossen ähnlichen, Lebensweg gehen, wird in der Fachsprache als Resilienz bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung - Entwicklungsrisiko: Armut: Dieses Kapitel thematisiert die zunehmende Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland und deren negative Auswirkungen auf das tägliche Leben, die Gesundheit und die schulische Entwicklung der Betroffenen.

2 Resilienz als Widerstandsfähigkeit gegenüber Entwicklungsrisiken: Hier wird der Begriff Resilienz definiert und als Fähigkeit beschrieben, trotz chronischer Belastungen und Risikostatus eine positive psychische Entwicklung zu vollziehen.

3 Zur Förderung von Resilienz in der Grundschule: Der abschließende Teil erörtert, wie Schule durch die Stärkung von Schutzfaktoren, wertschätzende Pädagogik und vertrauensvolle Beziehungen aktiv zur Resilienzförderung beitragen kann.

Schlüsselwörter

Armut, Resilienz, Entwicklungsrisiko, Kindheit, Jugend, Schutzfaktoren, Bildungsbiografie, Pädagogik, soziale Deprivation, Selbstkonzept, Gesundheitsrisiko, Grundschule, Lehrkräfte, Entwicklungspsychologie, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den Zusammenhang zwischen kindlicher Armut als Risikofaktor und der Fähigkeit von Kindern, trotz dieser Belastungen eine gesunde Entwicklung zu durchlaufen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Auswirkungen von Armut auf Heranwachsende, das psychologische Konstrukt der Resilienz sowie die Möglichkeiten der pädagogischen Unterstützung im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie das pädagogische Umfeld, insbesondere die Grundschule, durch die Stärkung von Schutzfaktoren zur psychischen Widerstandsfähigkeit bei gefährdeten Kindern beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller entwicklungspsychologischer Forschung, Studien zum Armutsbericht und präventionspädagogischen Ansätzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Folgen von Armut, die theoretische Fundierung des Resilienzbegriffs und die pädagogische Ableitung von Fördermaßnahmen in Bildungseinrichtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Armut, Resilienz, Schutzfaktoren, Entwicklung und schulische Prävention charakterisiert.

Welche Bedeutung hat die Schule für die Resilienzförderung laut Text?

Schule kann laut Text einen bedeutsamen Schutzfaktor darstellen, indem sie den Kindern durch vertrauensvolle Beziehungen und ein wertschätzendes Umfeld Sicherheit vermittelt und ihre Kompetenzen stärkt.

Ist Resilienz eine angeborene Eigenschaft?

Nein, Resilienz wird im Laufe der kindlichen Entwicklung in der Interaktion mit der Umwelt erworben und ist somit ein dynamischer, veränderbarer Prozess.

Warum ist das Selbstkonzept eines Schülers für die Resilienz entscheidend?

Ein gestärktes Selbstkonzept, gepaart mit der Erfahrung "Ich kann es", ermöglicht es Kindern, auch belastende Situationen als Herausforderungen anzusehen und aktiv zu bewältigen.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklungsrisiko: Armut
Untertitel
Zur Förderung von Resilienz in der Grundschule
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Pädagogik)
Veranstaltung
Aufwachsen von Kindern heute und die Arbeit in Bildungseinrichtungen des Elementar- und Primarbereichs
Note
1,0
Autor
M.Ed. Georg Rabe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
7
Katalognummer
V162021
ISBN (eBook)
9783640759040
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklungsrisiko Armut Kinder Kinderarmut Jugendarbeitslosigkeit Neuen Unterschicht Armuts- und Reichtumsbericht Infantilisierung der Armut RKI AWO Armutsdefinition relative Armut Armutsrisiko Ein-Eltern-Familie Migrationshintergrund Holz & Puhlmann Auswirkungen der Armut Widerstandsfähigkeit Resilienz Entwicklungsrisiken negatives Selbstkonzept Drogenmissbrauch Übergewicht Phänomen Resilienzforschung Präventionsarbeit Diagnostik Göppel signifikante Bedrohung für die kindliche Entwicklung erfolgreiche Bewältigung dieser belastenden Lebensumstände resilient Förderung von Resilienz Grundschule GS Grundschüler Kauai-Studie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.Ed. Georg Rabe (Autor:in), 2007, Entwicklungsrisiko: Armut, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/162021
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Leseprobe aus  7  Seiten
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