Jeder Unternehmer hat den Satz: „Was, das machen (bzw. das haben) sie auch!“ schon x- mal gehört. Die spontane Reaktion des Angesprochenen ist dann meistens, dass eine mehr oder weniger komplette Aufzählung der Leistungen, die er anbietet, erfolgt. Im Normalfall war es das dann.
Besser ist es darüber nachzudenken, wieso es zu der Aussage des Kunden kommen konnte. Fakt ist jedenfalls, dass Umsatz –wahrscheinlich nicht nur bei diesem Kunden- verschenkt wird. Leistungen, die man bei seinem Lieferanten nicht kennt oder nicht erwartet, können auch nicht angefordert werden.
Was ist also zu tun? Die Antwort kennen Sie, man muss es nur mitteilen.
Darum also einige Tipps was man machen kann, um zusätzlichen Umsatz bei bestehenden Kunden zu generieren, ohne das eigene Angebot zu erweitern.
Inhaltsverzeichnis
1. Geschäftspapiere
1.1 Briefbogen/Angebote
1.1.1 Beispiel Handwerksbetrieb
1.1.2 Beispiel Fotograf
1.1.3 Visitenkarten
1.1.4 Beispiel Werbeberater
1.1.5 Beispiel Gastronomie
1.2 Rechnungen
1.3 E-Mail Korrespondenz
2. Außenwerbung
2.1 Haus- und Fahrzeugbeschriftung
2.1.1 Beispiel Handwerkerbetrieb
2.1.2 Beispiel Pflegedienst
3. Klassische Werbemittel
4. Internet
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Unternehmern praktische Wege aufzuzeigen, wie sie durch eine verbesserte Kommunikation ihres gesamten Leistungsspektrums zusätzlichen Umsatz bei bestehenden Kunden generieren können, ohne das Angebot selbst erweitern zu müssen.
- Strategische Nutzung von Geschäftspapieren zur Leistungsdarstellung
- Optimierung der Außenwerbung durch klare Botschaften
- Einsatz klassischer Werbemittel als Programmübersicht
- Flexible Gestaltungsmöglichkeiten des Internetauftritts
- Vermeidung von Kundenabwanderung durch transparente Kommunikation
Auszug aus dem Buch
4. Internet
Das Internet ist ein besonders flexibler Werbeträger. Durch die „unendlichen“ Möglichkeiten der inhaltlichen Gestaltung kann der User die Inhalte aufrufen, für die er sich interessiert, denn er ist nicht gezwungen, einen vorgegebenen Ablauf, wie z. B. bei einem Prospekt, zu absolvieren.
Für Sie bedeutet das, dass Sie ihr Angebot unterschiedlich strukturieren können. Z. B. nach Themengebieten, nach der Bedeutung für Ihr Unternehmen, nach Differenzierungsmerkmalen etc.. Da Sie im Internet auch „unbegrenzt“ Platz haben, können Sie diese Möglichkeiten auch kombinieren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Geschäftspapiere: Dieses Kapitel erläutert, wie durch gezielte Hinweise auf Briefbögen, Rechnungen und in der E-Mail-Korrespondenz das Leistungsspektrum bei Kunden bekannter gemacht werden kann.
2. Außenwerbung: Hier wird verdeutlicht, dass Haus- und Fahrzeugbeschriftungen mehr als reine Kontaktdaten sein sollten und aktiv zur Nachfragegenerierung genutzt werden können.
3. Klassische Werbemittel: Das Kapitel empfiehlt, in Flyern, Prospekten und Anzeigen stets einen Leistungs- bzw. Programmüberblick zu integrieren, um Kunden die Bandbreite des Angebots aufzuzeigen.
4. Internet: Dieser Abschnitt beschreibt die flexiblen Möglichkeiten der inhaltlichen Strukturierung im Web, um Kunden individuell und zielgruppengerecht anzusprechen.
Schlüsselwörter
Umsatzsteigerung, Bestandskunden, Leistungsportfolio, Marketing, Kundenkommunikation, Geschäftspapiere, Außenwerbung, Werbemittel, Internetauftritt, Kundenbindung, Unternehmenskommunikation, Angebotsübersicht, Wettbewerbsvorteil
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik, dass Unternehmen oft Potenzial für zusätzlichen Umsatz verschenken, weil ihre bestehenden Kunden nicht das volle Leistungsspektrum kennen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die strategische Kommunikation des eigenen Angebots über verschiedene Kanäle wie Geschäftspapiere, Außenwerbung, klassische Werbemittel und das Internet.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Unternehmern konkrete Tipps zu geben, wie sie durch bessere Kommunikation ihrer Leistungen bei Bestandskunden mehr Umsatz erzielen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf praxisorientierter Beratungsmethodik, die durch branchenspezifische Anwendungsbeispiele illustriert wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden verschiedene Kommunikationsmedien analysiert und Anleitungen gegeben, wie diese zur Darstellung des gesamten Leistungsumfangs genutzt werden können.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Umsatzsteigerung, Bestandskundenmarketing, Leistungsportfolio und Kundenkommunikation charakterisiert.
Warum sollte man die Rückseite von Rechnungen nutzen?
Da die Rückseite von Rechnungen meist leer ist, bietet sie eine kostengünstige Fläche für eine Leistungs- und Programmübersicht, die direkt den Kunden erreicht.
Welchen Vorteil bietet das Internet gegenüber einem Prospekt?
Im Gegensatz zu Prospekten erzwingt das Internet keinen vorgegebenen Ablauf, sondern ermöglicht es dem Nutzer, sich gezielt die für ihn interessanten Inhalte zu erschließen.
Wie sollte man bei Aussagen zum Angebot generell verfahren?
Man sollte bei Angeboten „bis an die Grenze gehen“, da es besser ist, einen Nachfragenden abzulehnen, als andere Kunden durch zu eingeschränkte Aussagen gar nicht erst zu gewinnen.
- Arbeit zitieren
- Hans-Jürgen Borchardt (Autor:in), 2010, Verschenkter Umsatz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161863