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Die Bedeutung der Aktie als Instrument der Altersvorsorge in Deutschland

Titel: Die Bedeutung der Aktie als Instrument der Altersvorsorge in Deutschland

Seminararbeit , 2010 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Matthias Kraus (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Analysen und Prognosen der gesetzlichen Rentenversicherung lesen sich heute wie Berichte über ein konkursreifes Unternehmen. An die einstigen politischen Ver-sprechungen im Wahlkampf 1986 als Norbert Blüm Plakate mit der Aufschrift: „Eins ist sicher: Die Rente“ anbringen lies, glaubt heute fast keiner mehr. Nicht erst seit den jüngsten Rentenreformen ist endgültig klar, dass sich die heutigen Beitragszah-ler und zukünftigen Rentner immer weniger auf die gesetzliche Rente verlassen kön-nen. Die sich stark ändernde Bevölkerungsstruktur, die sinkenden Geburtsraten und steigenden Lebenserwartungen sorgen dafür, dass auf immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentenbezieher entfallen. Der Generationenvertrag bei dem die heutige arbeitende Bevölkerung für die Rentenempfänger aufkommt gelingt nicht mehr in vol-lem Umfang. Spätestens jetzt müssen Privatleute sich überlegen, was sie persönlich für Ihre Altersvorsorge tun möchten, um im Alter nicht von massiven finanziellen Ein-bußen überrascht zu werden. Die Auswahl an unterschiedlichsten Versicherungen, Fonds, Aktien, Immobilien und sonstigen Finanzdienstleistungen ist groß. Alle haben den Zweck die drohende Versorgungslücke so gering wie möglich zu halten. Doch die genaue Höhe des benötigten Versorgungskapitals lässt sich nur schwer vorher-sagen. Es hängt im hohen Maße von der Sparfähigkeit und dem zu Grunde gelegten Lebensstandard ab. Bei der Auswahl der zusätzlichen privaten Vorsorge sollte auf einige Punkte wie eine entsprechende Laufzeit und die richtige Auswahl der zur Ver-fügung stehenden Anlageklassen geachtet werden. Zu sicherheitsorientierte Anlagen bieten meist eine zu niedrige Rendite, so dass über die Gesamtlaufzeit einiges an Wertentwicklung auf der Strecke bleibt, was sich wiederum im Endkapital widerspie-gelt. Historisch gesehen bieten Anlagen in Aktien auf kurzfristige Sicht ein hohes Ri-siko, welches sich aber durch einen langfristigen Anlagehorizont und einer vernünfti-gen breiten Streuung der Anlageklassen entsprechend ausgleichen lässt. Die jüngs-ten Einführungen der staatlichen Förderung führen dazu, dass die Bereitschaft der Bevölkerung zur Investition in entsprechend geförderte Produkte zunimmt. Hierbei wird der Bürger bei der Gestaltung seiner späteren Rentensituation selbst mehr zur Verantwortung gezogen um später im Alter seinen Lebensstandard halten zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die demographische Entwicklung

2.1 Rückgang der Geburtenrate und steigende Lebenserwartung

2.2 Die Änderungen in der Wanderungsbewegung

2.3 Auswirkungen auf die gesetzliche Altersvorsorge

3. Die Bedeutung der Aktie in Deutschland

3.1 Die Bedeutung der Aktie für die AG

3.1.1 Als Mittel zur Eigenkapitalbeschaffung

3.1.2 Als Messwert für die Marktkapitalisierung

3.2 Die Bedeutung der Aktie für die Gesellschaft

3.2.1 Als Hilfsmittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit

3.2.2 Als Geldanlage für Privatanleger

3.2.3 Als Hilfsmittel bei der privaten Altersvorsorge

3.3 Die Aktie als langfristig rentable Anlageform

4. Zusammenfassung, Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die zunehmende Bedeutung von Aktien als notwendiges Instrument für die private Altersvorsorge vor dem Hintergrund einer sich verschlechternden gesetzlichen Rentenversicherung und dem demographischen Wandel in Deutschland.

  • Demographische Herausforderungen und Rentensystem
  • Funktionsweise und Nutzen der Aktie für Unternehmen
  • Aktien als Instrument zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
  • Vergleich von Aktien und Renten als Geldanlage
  • Langfristige Rentabilität und staatliche Förderung

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Als Mittel zur Eigenkapitalbeschaffung

Die Idee der Aktiengesellschaft ist einfach. Viele Anleger bringen Geld auf, das für die Errichtung und den Fortbestand eines Unternehmens notwendig ist. Sie stellen Ihr Geld dem Unternehmen als Eigenkapital zur Verfügung. Dafür erhält jeder eine entsprechenden Anteil am Kernkapital (Aktie). Diese Anleger teilen sich sowohl die Chancen als auch die Risiken, die aus der Geschäftstätigkeit des Unternehmens entstehen. Die Haftung ist jedoch auf den Totalverlust des eingesetzten Kapitals beschränkt. Eine Nachschusspflicht oder Rückgriff auf das private Vermögen der Aktionäre erfolgt nicht. Bei neu ausgegebenen Aktien fließt das Geld dem Unternehmen direkt als Eigenkapital zu. Dieses Eigenkapital ist notwendig um damit Investitionen zu finanzieren. Eine bereits bestehende AG hat viele Möglichkeiten sich neues Kapital zu beschaffen. Dies muss jedoch in dem meisten Fällen durch eine Drei-Viertel-Mehrheitsentscheidung der anwesenden Aktionäre oder deren Stellvertretern auf der Hauptversammlung beschlossen werden. Beim Kauf einer bereits ausgegebenen Aktie sorgt man dafür, dass das Kapital dem Unternehmen nicht verloren geht, weil ein anderer Investor als Eigenkapitalgeber ausscheiden möchte. Umso größer das Wachstum und damit der Kapitalbedarf einer Volkswirtschaft ist, desto mehr ist Sie darauf angewiesen, dass sich möglichst viele Kapitalanleger an der Bildung und Zufuhr von Kapital beteiligen. Die Erfolgsgeschichte der Industrialisierung wäre ohne die Möglichkeiten einer AG nicht möglich gewesen. Die vielen großen Investitionen der Vergangenheit hätten die finanziellen Möglichkeiten einzelner Kapitalgeber aufgrund des hohen Kapitalbedarfs sowie der hohen Risiken weit überschritten. Durch die globale Vernetzung und die immer weiter fortschreitende Globalisierung ist der Kapitalbedarf so groß wie nie.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Krise der gesetzlichen Rentenversicherung aufgrund des demographischen Wandels und stellt die Notwendigkeit privater Vorsorgemodelle heraus.

2. Die demographische Entwicklung: Dieses Kapitel erläutert den Rückgang der Geburtenrate, die steigende Lebenserwartung und deren massive Auswirkungen auf das Umlageverfahren der gesetzlichen Rente.

3. Die Bedeutung der Aktie in Deutschland: Der Hauptteil analysiert die Rolle der Aktie aus Unternehmenssicht, ihre gesellschaftliche Funktion sowie ihre Relevanz für Privatanleger und die langfristige Rentabilität im Vergleich zu Rentenpapieren.

4. Zusammenfassung, Schlussbemerkung: Das Kapitel resümiert, dass langfristig kein Weg an Aktieninvestitionen vorbeiführt, um die Versorgungslücke im Alter zu schließen, und betont die Bedeutung staatlicher Förderung.

Schlüsselwörter

Altersvorsorge, Aktien, Rentenversicherung, demographischer Wandel, Kapitalbeschaffung, Marktkapitalisierung, Privatanleger, Dividendenrendite, Aktienfonds, Altersvermögensbildungsgesetz, Risikostreuung, Langfristanlage, Inflation, Sachwerte, Altersstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, warum angesichts der demographischen Krise in Deutschland Aktien als ergänzendes Instrument zur privaten Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der demographische Wandel, die Funktionsweise von Aktiengesellschaften, die Rolle von Aktien für die private Altersvorsorge sowie der Vergleich zwischen Aktien und Rentenpapieren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass die gesetzliche Rente allein nicht mehr ausreicht und Aktieninvestitionen eine notwendige, langfristig rentable Alternative zur Sicherung des Lebensstandards im Alter darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Auswertung statistischer Daten zur Bevölkerungsentwicklung und dem Vergleich historischer Wertentwicklungen von Anlageklassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Bedeutung der Aktie für die AG (Eigenkapitalbeschaffung), für die Gesellschaft (Arbeitsplätze) und für Privatanleger (Renditechancen und Altersvorsorge).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Altersvorsorge, demographischer Wandel, Aktien, Risikostreuung und Kapitalmarkt charakterisiert.

Warum ist der Generationenvertrag in der aktuellen Form problematisch?

Aufgrund sinkender Geburtenraten und steigender Lebenserwartung stehen immer weniger Beitragszahler einer wachsenden Zahl von Rentenbeziehern gegenüber, was das Umlagesystem finanziell überlastet.

Wie wirken sich kleine Renditedifferenzen langfristig aus?

Bereits geringe Renditeunterschiede (z.B. ein Prozentpunkt) führen über lange Anlagezeiträume von 40 Jahren durch den Zinseszinseffekt zu einem massiv höheren Endvermögen.

Warum wird trotz der Vorteile von Aktien oft konservativ investiert?

Die Skepsis vieler deutscher Anleger gegenüber Aktien ist historisch tief verwurzelt und führt dazu, dass konservative Anlagen wie Lebensversicherungen oder Bausparverträge bevorzugt werden, was das Potenzial des Endkapitals einschränkt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung der Aktie als Instrument der Altersvorsorge in Deutschland
Hochschule
Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg  (Frankfurt School of Finance and Management)
Veranstaltung
Bankbetriebswirt
Note
1,3
Autor
Matthias Kraus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V161632
ISBN (eBook)
9783640753703
ISBN (Buch)
9783640753864
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung Aktie Instrument Altersvorsorge Deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Kraus (Autor:in), 2010, Die Bedeutung der Aktie als Instrument der Altersvorsorge in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161632
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Leseprobe aus  15  Seiten
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