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Friedrich Karl von Savigny 1779 - 1861

Sein Leben und Wirken

Title: Friedrich Karl von Savigny 1779 - 1861

Term Paper (Advanced seminar) , 2010 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Max Münz (Author)

Law - Philosophy, History and Sociology of Law

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Summary Excerpt Details

„Dieser Mensch ist ein inhaltreiches, tiefes Buch, das man lange studieren kann, ohne es ganz zu erkennen. (...)“
Wie Friedrich Creuzer, einem Philologen und Freund Savignys, von dem das oben genannte Zitat stammt, erging es mir, als ich mich mit der Person Friedrich Karl von Savigny auseinandersetzte. Durch die Heranziehung verschiedener literarischer Quellen, war es mir möglich, Savigny aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und ihn dadurch vielschichtig wahrzunehmen, was sich,, in den folgenden Ausführungen zeigen wird.
Savigny wird in eine Zeit voller Umbrüche und geschichtsträchtiger Ereignisse hineingeboren, Goethe schreibt zu diesem Zeitpunkt „Iphigenie“, Lessing „Nathan den Weisen“, Herder publiziert den zweiten Teil seiner Volkslieder, der Unabhängigkeitskrieg in Amerika (1775-1783) erlebt seinen Höhepunkt und Napoleon tritt der Kriegsschule von Brienne bei.
Um Savigny, der als der Begründer der historischen Rechtsschule geltende, wohl bedeutendste Rechtsgelehrte der Romantik, die Romantik gilt als Epoche „(...) in der Geschichte der europäischen Kunst“ welche „(...) gemeinhin die Jahrzehnte zwischen 1790 und 1840“ meint, zu verstehen, werde ich mich, im ersten Teil dem Begriff der historischen Rechtsschule annähern und ihre Entwicklung erläutern.
Des weiteren wird ein Hauptteil der Seminararbeit die verschiedenen
Lebensstationen Savignys sein.Innerhalb seiner Biographie greife ich seine Werke, den einzelnen Lebensstationen entsprechend auf. Neben den Werken, werde ich ausführlicher auf die Methodik Savignys eingehen.
Am Schluss möchte ich in einem Fazit sein Leben und seine Werke resümieren um darüber hinaus seine Auswirkungen auf die heutige Zeit verdeutlichen.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Die historische Rechtsschule

I. Die historische Rechtsschule als Vermittlungsinstanz

II. Entwicklung zur Begriffsjurisprudenz

C. Biographie

I. Kindheit

II. Jugend

III. Studienzeit

1. Marburg

2. Göttingen

3. Rückkehr nach Marburg

IV. Ende des Studiums und Bekanntschaft mit dem Kreise der Romantik

V. Savignys Wirken als Professor

1. Außerordentlicher Professor der Rechte in Marburg

a. Das Recht des Besitzes“

2. Professor für römische Zivilrecht in Landshut

3. Professor für Römisches Recht in Berlin

a. Kodifikationsstreit

b. „Geschichte des Römischen Rechts im Mittelalter“

c. „Das System des heutigen Römischen Recht“

VI. Mitglied im Staatsrat und seine Tätigkeiten als Staats- und Justizminister

VIII. Rückzug ins Privatleben

D. Methodik Savignys

E. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Leben und Wirken des bedeutenden Rechtsgelehrten Friedrich Karl von Savigny unter besonderer Berücksichtigung seiner Rolle als Begründer der historischen Rechtsschule. Dabei wird analysiert, wie Savignys Biografie, seine akademische Lehrtätigkeit und seine juristische Methodik in den Kontext der Epoche eingebettet sind und welchen Einfluss er auf die Rechtswissenschaft ausübte.

  • Historische Einordnung von Savigny und der Rechtsschule
  • Biografische Stationen und akademische Prägung
  • Die Auseinandersetzung um die Kodifikation des Rechts
  • Savignys juristische Methodenlehre und Interpretation

Auszug aus dem Buch

B. Die historische Rechtsschule

„Warum ist überhaupt die Rede von historischer Schule oder Methode, da doch das historische nur eine von mehreren nothwendigen Bedingungen ist?“8. Friedrich Karl von Savigny beantwortete diese, von ihm selbst gestellte Frage wie folgt: „ (...) daß in der unmittelbar vorhergehenden Zeit die historische Behandlung vorzugsweise vernachlässigt worden, daß die Wiedereinführung dieser Methode das Charakteristische der folgenden Zeit ward“9. Diese Aussage von Savigny zeigt, dass der eigentliche Grund der Einrichtung der historischen Schule bzw. Rechtsschule der Kampf gegen das Naturrecht war10.

Die historische Rechtsschule ist eine Auffassung des Rechts und den dazugehörigen Aufgaben der Rechtswissenschaft. Diese Auffassung beschreibt das Recht als einen, dem Staat und der Gesellschaft zugehörigen Teil der Gesamtkultur. Somit steht das Recht, genau wie auch die Gesamtkultur in einem ständigen Wandel. Diesen Wandel kann man auch als so genannte geschichtliche Kontinuität bezeichnen. Daher kann das Recht, in den Augen der Vertreter der historischen Rechtsschule, nur im Kontext einer geschichtlichen Entwicklung verstanden werden, wie es ebenfalls für die Gesamtkultur gilt. Das bedeutet, dass das Recht einerseits auf seine geschichtlichen Erfahrungen und Hintergründe zurückgreifen kann, es sich andererseits aber auch den sich wandelnden Anschauungen und Lebensverhältnissen einer Kultur anpassen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Einführung in die Person Savigny und Zielsetzung der Arbeit, die sein Leben und Wirken anhand verschiedener Quellen beleuchtet.

B. Die historische Rechtsschule: Darstellung der historischen Rechtsschule als Reaktion auf das Naturrecht und als Ausdruck eines geschichtlich bedingten Rechtsverständnisses.

C. Biographie: Detaillierte Schilderung der Lebensstationen Savignys, von seiner Kindheit und Jugend über seine Studienjahre bis hin zu seiner Tätigkeit als Professor und Minister.

D. Methodik Savignys: Analyse der juristischen Methodenlehre Savignys, insbesondere der Rechtsfindung und der vier Canones der juristischen Interpretation.

E. Fazit: Zusammenfassende Würdigung von Savignys Lebenswerk und seine bleibende Bedeutung für die moderne Rechtswissenschaft.

Schlüsselwörter

Friedrich Karl von Savigny, Historische Rechtsschule, Rechtsgeschichte, Begriffsjurisprudenz, Kodifikationsstreit, Römisches Recht, Rechtsmethode, juristische Interpretation, Rechtswissenschaft, Privatrecht, Gesetzgebung, Preußen, Rechtsfindung, Romantik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit bietet eine umfassende biografische und wissenschaftliche Untersuchung des Juristen Friedrich Karl von Savigny.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Begründung der historischen Rechtsschule, Savignys akademischer Werdegang sowie die Auseinandersetzung über die Kodifikation des Rechts.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Savignys Leben und seine maßgebliche Rolle in der Entwicklung der deutschen Rechtswissenschaft darzustellen und zu würdigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um den historischen Kontext und die Werke Savignys aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in biografische Stationen, die Analyse der historischen Rechtsschule sowie Savignys juristische Methodenlehre.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rechtsgeschichte, Historische Rechtsschule, Kodifikation, Römisches Recht und Savignys Interpretationsmethodik.

Welche Rolle spielte der Kodifikationsstreit für Savigny?

Savigny lehnte eine schnelle, einheitliche Kodifikation ab und plädierte stattdessen für eine historisch gewachsene Rechtsentwicklung.

Wie prägte Savigny die juristische Ausbildung?

Durch seine Professuren, etwa in Berlin, gestaltete er den Rechtsunterricht stark theorieorientiert und fokussiert auf die römische Rechtsgeschichte.

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Details

Title
Friedrich Karl von Savigny 1779 - 1861
Subtitle
Sein Leben und Wirken
College
Zeppelin University Friedrichshafen
Course
Grundlagen des Rechts
Grade
1,7
Author
Max Münz (Author)
Publication Year
2010
Pages
23
Catalog Number
V161478
ISBN (eBook)
9783640750375
ISBN (Book)
9783640751082
Language
German
Tags
Friedrich Karl von Savigny Rechtsphilosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Max Münz (Author), 2010, Friedrich Karl von Savigny 1779 - 1861, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161478
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