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Die Einflussgrößen des Beta-Faktors im CAPM

Eine empirische Untersuchung der Risikokategorien nach DRS 5 und fundamentalen Unternehmenskennzahlen

Titel: Die Einflussgrößen des Beta-Faktors im CAPM

Bachelorarbeit , 2010 , 56 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tobias Kleinmann (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In Bezug auf die Finanzkrise, die ihren Höhepunkt im September 2008 erfahren hat, stellen die gesetzlichen Vertreter besondere Anforderungen an die Unternehmen im Hinblick auf die Risikoberichterstattung. Dabei ist es zunächst von fundamentaler Wichtigkeit den Begriff des Risikos generell darzustellen. Zum Beispiel kann Risiko als Unsicherheit bezüglich der Höhe zukünftiger Größen (z.B. Renditen von Aktienanlagen) verstanden werden wie in der neoklassischen Finanztheorie üblich. Von besonderem Interesse bei der Risikobetrachtung in der neoklassischen Finanzmarkttheorie ist die Unterscheidung in systematisches und unsystematisches Risiko. Das systematische Risiko beinhaltet all diejenigen Kursbewegungen, die ein Titel „gemeinsam“ mit den anderen Titeln und dem Markt als Ganzes ausführt. Dieser „nicht wegdiversifizierbare“ Teil des Risikos wird in der modernen Portfoliotheorie als Beta-Faktor bezeichnet. Einer formalen Herleitung des Beta-Faktors unter den Voraussetzungen des Capital Asset Pricing Models (CAPM) wird im folgenden Kapitel Rechnung getragen. Jedoch liegt der Schwerpunkt der Arbeit nicht auf theoretischen Modellen, sondern auf der Entwicklung und Verifizierung von Thesen im Hinblick auf mögliche Einflussfaktoren des Beta-Faktors. Konkret soll also die Frage beantwortet werden, welche Faktoren den Beta-Faktor in seiner Entwicklung und Höhe beeinflussen. Da neben der wissenschaftlichen Bedeutung des Risikos auch die mediale und gemeinverständliche Bedeutung des Risikos im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise zugenommen hat versucht die folgende Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur Ermittlung der Einflussfaktoren des systematischen Risikos zu liefern. Im Folgenden wird zunächst eine formale Darstellung der modernen Kapitalmarkttheorie an das Thema heranführen. Ferner dient der folgende Abschnitt einer Erläuterung der Risikokategorien nach DRS 5 sowie den für die Untersuchung relevanten Unternehmenskennzahlen. Der empirische Teil dieser Arbeit ist in zwei Bereiche unterteilt. Zum einen der Vergleich der Betawerte mit dem Ausmaß der Risikoberichterstattung ausgewählter Unternehmen. Zum anderen werden die ermittelten Betawerte mit relevanten und in Bezug auf diese Untersuchung aussagekräftigen Unternehmenskennzahlen verglichen. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Problematik für diesen ausgewählten Forschungsgegenstand.

Leseprobe


Gliederung

1 Einleitung

2 Formale Darstellung der untersuchten Parameter

2.1 Der Beta-Faktor im CAPM

2.1.1 Moderne Kapitalmarkttheorie und CAPM

2.1.2 Charakteristika des Beta-Faktors im CAPM

2.1.3 Das Ordinary Least Squares-Verfahren

2.2 Risikoberichterstattung im Konzernlagebericht

2.2.1 Risikoberichterstattung nach § 315 Abs. 1 Satz 5 HGB

2.2.2 Risikokategorien nach DRS 5.17

2.3 Unternehmenskennzahlen

2.3.1 Bildung von Kennzahlen

2.3.2 Vorstellung der untersuchten Kennzahlen

3 Datenbasis

3.1 Untersuchungszeitraum

3.2 Darstellung der verwendeten Daten

4 Empirische Untersuchung

4.1 Vorgehensweise bei der Berechnung

4.2 Analyse der Ergebnisse

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht empirisch, welche Faktoren den Beta-Faktor im Capital Asset Pricing Model (CAPM) beeinflussen. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob ein Zusammenhang zwischen dem systematischen Risiko, gemessen durch den Beta-Faktor, und der Risikoberichterstattung gemäß DRS 5 sowie verschiedenen fundamentalen Unternehmenskennzahlen besteht.

  • Analyse des Einflusses der Risikoberichterstattung auf den Beta-Faktor
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Unternehmenskennzahlen und dem Beta-Faktor
  • Empirische Überprüfung des CAPM anhand von SDAX-Unternehmen
  • Einordnung der Ergebnisse in den Kontext der Finanz- und Wirtschaftskrise
  • Verifizierung von Hypothesen zu Unternehmenskennzahlen und Risikokategorien

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Charakteristika des Beta-Faktors im CAPM

Der Beta-Faktor als wesentlicher Bestandteil des CAPM ist weiterhin äußerst umstritten, obwohl er einer klaren Definition unterliegt.

„Das relative Risikomaß Beta bezieht sich (…) auf das marktbezogene Risiko des Wertpapiers i, das auch als systematisches Risiko bezeichnet wird, und nicht auf das individuelle Risiko des Wertpapiers i außerhalb eines effizienten Portefeuilles, das über das systematische Risiko hinaus noch zusätzlich das sogenannte unsystematische Risiko beinhaltet.“

Der Beta-Faktor ist somit ein Indiz dafür, wie stark ein Wertpapier von dem jeweiligen Index abhängig ist. Für ein Beta von 1 gilt, dass sich die Aktie parallel zum Index verhält. Ein Anstieg des Index um einen gewissen Prozentsatz geht mit demselben prozentualen Anstieg des einzelnen Wertpapiers einher. Ist das Beta größer 1, reagiert das Wertpapier überproportional auf Veränderungen der Marktrendite. Wertpapiere mit einem Beta größer 1 werden deshalb auch als „aggressive stocks“ bezeichnet. Ist das Beta kleiner 1, aber größer 0 bewegt sich das Wertpapier unterproportional zur Marktrendite und wird als „defensive stock“ bezeichnet. Bei einem Beta kleiner 0 bewegt sich das Wertpapier entgegengesetzt zur Marktrendite. Einen konstanten Ertrag weist per Definition die sichere Anlage auf. Das Beta der sicheren Anlage nimmt demzufolge den Wert 0 ein. Wie zu erwarten hat das Marktportfolio ein Beta von 1, denn die Kovarianz des Marktportfolios mit sich selbst entspricht seiner Varianz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Risikoberichterstattung ein, definiert den Risikobegriff und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich der Einflussfaktoren auf den Beta-Faktor ab.

2 Formale Darstellung der untersuchten Parameter: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des CAPM, der Risikoberichterstattung nach DRS 5 sowie die Auswahl und Berechnung der untersuchten Unternehmenskennzahlen erläutert.

3 Datenbasis: Dieses Kapitel definiert den Untersuchungszeitraum (2006-2008), begründet die Auswahl der SDAX-Unternehmen und beschreibt die Datenquelle sowie die methodische Aufbereitung der Kursdaten.

4 Empirische Untersuchung: Hier wird die Vorgehensweise bei der Berechnung beschrieben und die Ergebnisse der Regressions- und Korrelationsanalyse hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen Beta-Faktor, Risikokategorien und Kennzahlen analysiert.

5 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Validität der aufgestellten Hypothesen und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Beta-Faktor, CAPM, Risikoberichterstattung, DRS 5, Unternehmenskennzahlen, Systematisches Risiko, SDAX, Regressionsanalyse, Finanzkrise, Unternehmensgröße, Eigenkapitalquote, Liquidität, Rendite, Marktrisiko, Empirische Untersuchung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie verschiedene Faktoren, wie die Risikoberichterstattung in Konzernlageberichten und fundamentale Unternehmenskennzahlen, das systematische Risiko (den Beta-Faktor) von Unternehmen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Capital Asset Pricing Model (CAPM), die Risikoberichterstattung nach deutschem Standard (DRS 5), Unternehmensfinanzierung und empirische Kapitalmarktforschung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Identifizierung und Verifizierung von Einflussgrößen auf den Beta-Faktor, um zu prüfen, ob die Risikoberichterstattung oder Bilanzkennzahlen eine signifikante Aussagekraft über das systematische Risiko besitzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, die eine Korrelationsanalyse sowie eine lineare Regressionsanalyse der Daten von SDAX-Unternehmen im Zeitraum 2006 bis 2008 umfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die formale Herleitung des CAPM und der Kennzahlen, die Definition der Datenbasis sowie die Durchführung und Auswertung der statistischen Berechnungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Beta-Faktor, CAPM, Risikoberichterstattung, Unternehmenskennzahlen und systematische Risikoanalyse charakterisieren.

Welche Hypothese zur Unternehmensgröße wurde bestätigt?

Die Hypothese H2(a), die besagt, dass die Unternehmensgröße keinen Einfluss auf den Beta-Faktor eines Unternehmens hat, konnte durch die vorliegende Untersuchung bestätigt werden.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Risikoberichterstattung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass auf Basis der Daten kein signifikanter Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Nennung einzelner Risikokategorien nach DRS 5 und dem Beta-Faktor festgestellt werden konnte.

Ende der Leseprobe aus 56 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Einflussgrößen des Beta-Faktors im CAPM
Untertitel
Eine empirische Untersuchung der Risikokategorien nach DRS 5 und fundamentalen Unternehmenskennzahlen
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Betriebswirtschaftliches Institut)
Veranstaltung
Externe Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung
Note
2,0
Autor
Tobias Kleinmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
56
Katalognummer
V161433
ISBN (eBook)
9783640755806
ISBN (Buch)
9783640755950
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einflussgrößen Beta-Faktors CAPM Eine Untersuchung Risikokategorien Unternehmenskennzahlen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Kleinmann (Autor:in), 2010, Die Einflussgrößen des Beta-Faktors im CAPM, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161433
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Leseprobe aus  56  Seiten
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