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Die II. Parteikonferenz der SED in besonderer Hinsicht auf die Auswirkungen in der Landwirtschaft zwischen 1952 und 1953

Titel: Die II. Parteikonferenz der SED in besonderer Hinsicht auf die Auswirkungen in der Landwirtschaft zwischen 1952 und 1953

Hausarbeit , 2017 , 25 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Kevin Markus Kruschwitz (Autor:in)

Geschichte Europas - Europa ab kaltem Krieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wenn das Thema der DDR-Landwirtschaft aufkommt, denkt man schlagartig an Kollektivierung, an die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften, kurz LPG, und an den festen Fünf-Jahres-Plan, der ebenfalls in dieser Produktion federführend war. Doch zwischen der Bodenreform und dem Jahr 1952 wurden Alternativen zu dieser „totalen“ Kollektivierung gesucht und die Zahlen der LPGs war in den 50er Jahren sogar teilweise rückläufig, ein kaum vorstellbarer Fakt.
Die vorliegende Arbeit "Die Zweite Parteikonferenz der SED in besonderer Hinsicht auf die Auswirkungen in der Landwirtschaft zwischen 1952 und 1953" beschäftigt sich vorrangig mit der Frühphase der Deutschen Demokratischen Republik. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Landwirtschaftspolitik und die beginnende Kollektivierung, welche für diese Jahre prägend war, gelegt.
Die Hauptthese der Arbeit lautet: Die SED-Führung war von Beginn an, von der Kremlführung in Moskau abhängig, sodass jegliche Schritte in diesem Bereich abgestimmt werden mussten. Die Kollektivierung von 1952 bis 1953 bildet dabei eine Ausnahme, weil die SED-Führung innerhalb der Landwirtschaftspolitik überstürzt reagierte und nicht auf die Warnungen aus Moskau hörte, somit musste die erste geplante Kollektivierung scheitern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Geschichte der Landwirtschaft in der SBZ und der frühen DDR

2.1. Von der Bodenreform bis in das Jahr 1950

2.2. 1951 bis Anfang 1952, erste Schritte der Kollektivierung

3. Die II. Parteikonferenz der SED

3.1. Zu den Vorarbeiten im Frühling bis Anfang Sommer 1952

3.2. Die Konferenz, die Beschlüsse und ihre Folgen

4. Zur Kollektivierung auf dem Lande

4.1. I. Phase Juli bis Dezember 1952

4.2. II. Phase Januar bis Juni 1953

5. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der II. Parteikonferenz der SED auf die Landwirtschaftspolitik in der DDR zwischen 1952 und 1953. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage verfolgt, inwiefern die SED-Führung in ihren landwirtschaftlichen Entscheidungen von der Moskauer Kremlführung abhängig war und wie der überstürzte Prozess der Kollektivierung zur Destabilisierung der ländlichen Versorgung beitrug.

  • Analyse der Abhängigkeit der DDR-Führung von der Sowjetunion.
  • Untersuchung der Vorbereitungsphase und Beschlusslage der II. Parteikonferenz 1952.
  • Darstellung der verschiedenen Phasen und Typen der landwirtschaftlichen Kollektivierung.
  • Bewertung der ökonomischen Folgen und der Auswirkungen auf die Landbevölkerung.
  • Aufarbeitung der Ursachen für das Scheitern der ersten Kollektivierungswelle.

Auszug aus dem Buch

3.1. Zu den Vorarbeiten im Frühling bis Anfang Sommer 1952

Am 11. Dezember 1951 wurde auf einer Sitzung des Politbüros beschlossen, dass für Juli 1952 eine II. Parteikonferenz stattfinden sollte. Es ist kompliziert, den Stellenwert einer Parteikonferenz innerhalb des DDR-Systems zu definieren. In den Statuten über die höchsten Parteiorgane, welches von 20. bis zum 24. Juli 1950 bestätigt wurde, steht eine Parteikonferenz an letzter Stelle, nach dem Parteitag, dem ZK mit dem Politbüro und dem Sekretariat.

Am 4. März 1952 beschloss das Politbüro, dass eine Kommission für die II. Parteikonferenz wichtige Probleme aufzuschlüsseln hat, welche die Leitlinien bilden sollten. Bis zum 18. März musste diese Arbeit beendet sein. Diese Maßnahmen haben auffallend wenig mit den Beschlüssen zu tun, welche wenige Monate später durchgesetzt wurden, so sollten Fragen über den Generalvertrag, Taktiken gegenüber der SPD und CDU in Westdeutschland, Festigung der demokratischen Ordnung in der DDR, Änderungen innerhalb des oberen Staatsapparates, Planabläufe, Verbesserung der Lage der Arbeiter und die Entwicklung des SED mit Bonn geklärt werden. Weder die Länderreform, noch eine Kollektivierung der Landwirtschaft waren bis dahin offizielle Ziele.

Das hatte besondere Gründe: Am 10. März 1952 wurde die „Stalin-Note“ zu den Westmächten entsandt. Wie es schien, war eine deutsche Wiedervereinigung, nach knapp 2 ½ Jahren, in greifbarer Nähe. Nichts sollte diesem Ziel im Wege stehen. Die DDR war aufgrund dieser Logik auch seit 1949 ein „demokratischer und antifaschistischer Staat“, aber kein sozialistischer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert den zeitlichen Rahmen der Arbeit und erläutert die zentrale These der Abhängigkeit der SED-Führung von Moskau.

2. Zur Geschichte der Landwirtschaft in der SBZ und der frühen DDR: Das Kapitel behandelt die Entwicklungen von der Bodenreform 1945 bis zum Beginn der ersten Kollektivierungsschritte im Jahr 1951.

3. Die II. Parteikonferenz der SED: Hier werden die politischen Vorbereitungen sowie die Konferenz selbst analysiert, die den Übergang zur offiziellen Politik des Aufbaus des Sozialismus markierte.

4. Zur Kollektivierung auf dem Lande: Dieses Kapitel detailliert die beiden Phasen der Kollektivierung, die durch massiven Druck auf Bauern und die Gründung von LPGs geprägt waren.

5. Resümee: Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass der überstürzte Aufbau des Sozialismus in der Landwirtschaft zu einem ökonomischen und sozialen Scheitern führte.

Schlüsselwörter

DDR, SED, Landwirtschaft, Kollektivierung, LPG, Bodenreform, Walter Ulbricht, Sozialismus, Sowjetunion, Stalin-Note, Landbevölkerung, Zwangskollektivierung, Planwirtschaft, DDR-Geschichte, Klassenkampf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die landwirtschaftspolitischen Entwicklungen in der DDR zwischen 1952 und 1953 mit besonderem Fokus auf die Beschlüsse der II. Parteikonferenz der SED.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Bodenreform, die schrittweise Einbindung der Bauern in die Planwirtschaft, die Rolle der SED im Kontext sowjetischer Vorgaben und die Folgen der Kollektivierung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist der Nachweis, dass der Aufbau des Sozialismus auf dem Lande nicht aus einem innerdeutschen Bedürfnis heraus entstand, sondern primär eine von der sowjetischen Führung abhängige, überstürzte politische Entscheidung war.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse von Primärquellen, wie Protokollen der Parteikonferenzen und Regierungskorrespondenz, sowie eine Auswertung der relevanten Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Geschichte der Landwirtschaft seit 1945, die politische Vorbereitung und Durchführung der II. Parteikonferenz sowie die zwei Phasen der Kollektivierung auf dem Lande.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kollektivierung, LPG, SED, Bodenreform, Planwirtschaft und DDR-Landwirtschaftspolitik definiert.

Welche Rolle spielte die sogenannte Stalin-Note für die Landwirtschaft?

Die Stalin-Note vom 10. März 1952 stellte die deutsche Wiedervereinigung in Aussicht, weshalb eine offene Kollektivierung zunächst zurückgestellt wurde, um dieses Ziel nicht zu gefährden.

Warum wird die Kollektivierung als überstürzt bezeichnet?

Da die SED-Führung versuchte, in einem Zeitraum von nur einem halben Jahr die gesamte landwirtschaftliche Struktur umzuwälzen, ohne ausreichende materielle oder fachliche Voraussetzungen zu schaffen, was in das Scheitern der LPGs mündete.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die II. Parteikonferenz der SED in besonderer Hinsicht auf die Auswirkungen in der Landwirtschaft zwischen 1952 und 1953
Hochschule
Universität Potsdam  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Von der Staatsgründung bis zum Machtwechsel. Die DDR in der Ära Ulbricht
Note
2,7
Autor
Kevin Markus Kruschwitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
25
Katalognummer
V1612268
ISBN (eBook)
9783389150689
ISBN (Buch)
9783389150696
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Walter Ulbricht SED DDR Parteikonferenz LPG sozialistische Landwirtschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevin Markus Kruschwitz (Autor:in), 2017, Die II. Parteikonferenz der SED in besonderer Hinsicht auf die Auswirkungen in der Landwirtschaft zwischen 1952 und 1953, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1612268
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Leseprobe aus  25  Seiten
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