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Das Autogene Training

Autosuggestion für ein entspannteres Leben im Stresszeitalter

Titel: Das Autogene Training

Hausarbeit , 2009 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Doreen Förste (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In einer Zeit, in der ein leistungsbezogener Alltag nahezu unsere gesamte Energie erfordert, ist es wichtig, mit der eigenen Energie gut haushalten zu können. Eine Möglichkeit, Stressenergie abzuführen ist das Autogene Training, welches Inhalt dieser Arbeit sein wird. Um sich zu entspannen, muss der Organismus die bereitgestellten Energien ableiten, denn werden die Energien überzogen, bleibt der Mensch im Daueralarm, in einer Übererregung und reagiert mit Stress-Symptomen. Der moderne Mensch hat allerdings in einer Gesellschaft, die auf höchste Leistungserbringung zielt und die auf Kosten individueller Selbstverwirklichung geht, kaum mehr die Möglichkeit, die Daueralarmbereitschaft zu kompensieren. Das Problem der Menschen in der heutigen Zeit ist ein Missverhältnis zwischen Kopf und Körper, die körperlichen und geistig-seelischen Funktionen werden überwiegend getrennt voneinander betrachtet. Freigesetzte Energie wird überwiegend nur in Gedanken und Worten ausgetragen, wir reagieren uns als zivilisierte Menschen aber meist nicht körperlich ab. Das bedeutet, dass wir die körperlichen Stressreaktionen unterdrücken und in einer Dauerspannung zurückbleiben. Stressbedingte Erkrankungen, wie beispielsweise Angstzustände und Depression, sind als „Krankheiten unserer Zeit“ vorprogrammiert.
Dabei sollte der richtige Umgang mit Stress nicht auf die Therapie von Stressfolgeschäden beschränkt bleiben, sondern schon im Vorfeld der Belastung als sinnvolle Prophylaxe praktiziert werden. Autogenes Training liegt im Trend, deshalb soll die Methode im Zentrum meiner Arbeit stehen. Dem geht allerdings die Auseinandersetzung mit dem Stress-Begriff inhaltlich voraus. Um körperlich und geistig gesund zu bleiben, gilt es alltäglichen Belastungssituationen und Kopflastigkeit entgegenzuwirken, indem der Mensch Möglichkeiten wahrnimmt, zu einem entspannten Körpergefühl zurück zu finden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung Stress

2.1 Definition von Stress

2.2 Stressoren – Entstehung von Stress

2.3 Symptome – Stressreaktionen

2.4 Gesundheitliche Folgen

3. Begriffsbestimmung Lebensenergie

4. Begriffsbestimmung Autogenes Training

4.1 Definition von Autogenem Training

4.2 Ziel von Autogenem Training

5. Konzeptionelle Durchführung des Autogenen Trainings

5.1 Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Verlauf

5.1.1 Die Frage der Eignung

5.1.2 Trainings- und Anwendungsphase

5.1.3 Übungshaltungen

5.2 Die Unterstufe – Die Methodik des Autogenen Training

5.2.1 Ruhetönung

5.2.2 Schwereübung

5.2.3 Wärmeübung

5.2.4 Atemeinstellung

5.2.5 Herzregulierung

5.2.6 Sonnengeflechtsübung

5.2.7 Konzentrative Kopfübung

5.2.8 Schulternackenfeldübung

5.2.9 Zurücknahme

5.3 Oberstufe – Autogenes Training für Fortgeschrittene

5.3.1 Formelhafte Vorsatzbildung

5.3.2 Meditative Übungen

6. Wirksamkeit von Autogenem Training

6.1 Stressbewältigung

6.2 Bedeutung für Soziale Arbeit

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Autogene Training als wissenschaftlich fundierte Methode zur Stressbewältigung und Gesundheitsprävention im modernen, leistungsorientierten Alltag. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Wirksamkeit dieser Technik zur Wiederherstellung der psychophysischen Balance und ihrer Relevanz innerhalb der Sozialen Arbeit.

  • Grundlagen des Stressbegriffs und dessen physiologische sowie psychologische Auswirkungen.
  • Konzeptionelle Einführung in die Technik des Autogenen Trainings (Unter- und Oberstufe).
  • Praktische Anwendung und Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Selbsttraining.
  • Bedeutung von Entspannungsmethoden in der professionellen Sozialen Arbeit.

Auszug aus dem Buch

5.2.5 Herzregulierung

„Wer die Schwere-, Wärme- und Atemübung schnell und gut beherrscht, ist fähig, `sein Herz in die Hand zu bekommen´ und lenkend zu beeinflussen. Was kaum möglich erschien, nämlich den Herzschlag selbst zu regulieren, lässt sich mit Hilfe des autogenen Trainings über die Steuerung des vegetativen Nervensystems erreichen. (...) Dies ist ... eine Vorsorge, um den Herzinfarkt zu verhüten.“ (Eberlein 1994, S. 32). Die Herzregulierung erfolgt durch die Wahrnehmung des eigenen Herzschlages und den konzentrativen Aufruf „Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig“. Das vollzieht sich auch scheinbar von selbst, auf Basis der vorher in Reihenfolge durchgeführten Übungen der Muskel- und Gefäßentspannung und des Atemerlebnisses. Die Herzübung sollte immer bewusst mit der Ausatmung beginnen. Man lenkt das Herz, indem man es sich bildhaft als „Pumpsystem“ vorstellt. Man stellt sich vor, wie es das Blut in den rechten, linken Arm schickt und dann in die Beine. (vgl. ebd., S. 33, 58 f.).

Zwischen Herz und Atmung besteht ein enger Funktionszusammenhang. Bei Atembeschleunigung schlägt das Herz schneller, bei Atemberuhigung langsamer. Durch die Reihenfolge der Übungen wird bereits durch die Atemübung positiver Einfluss auf die Herzregulierung genommen, und diese kann leichter erlernt werden. Brenner empfiehlt beim Auftreten von Angstgefühlen oder Herzrasen während der Übung zunächst die Aufmerksamkeit vom Herzen auf den Pulsschlag zu lenken. Über das etwa zweiwöchige Üben der bevorzugten Formel „Der Puls geht ruhig und regelmäßig“ legt sich die Herzängstlichkeit allmählich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der stressbedingten Erschöpfung im modernen Alltag und stellt das Autogene Training als effektive Methode zur Energiegewinnung und Gesundheitsvorsorge vor.

2. Begriffsbestimmung Stress: Dieses Kapitel definiert den Stressbegriff, analysiert die Entstehung durch verschiedene Stressoren und beschreibt die daraus resultierenden physischen sowie psychischen Symptome und Krankheitsfolgen.

3. Begriffsbestimmung Lebensenergie: Hier wird der theoretische Hintergrund der Lebensenergie (unter anderem als Prana oder Chi) dargelegt, um das Verständnis für die Selbstbeeinflussungsprozesse im Autogenen Training zu vertiefen.

4. Begriffsbestimmung Autogenes Training: Dieses Kapitel erläutert die historische Entstehung und die methodische Definition des Autogenen Trainings als Verfahren zur Selbstentspannung durch Autosuggestion.

5. Konzeptionelle Durchführung des Autogenen Trainings: Ein umfassendes Kapitel, das die praktischen Rahmenbedingungen, die detaillierte Methodik der sieben Stufen der Unterstufe sowie die Fortgeschrittenenübungen der Oberstufe erläutert.

6. Wirksamkeit von Autogenem Training: Das Kapitel reflektiert die Effektivität des Trainings durch Erfahrungsberichte und stellt einen direkten Bezug zur Bedeutung für die Soziale Arbeit und deren Klienten her.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Autogenen Trainings als persönlichkeitstärkenden Lebensbegleiter zusammen und betont die Notwendigkeit, diese Methode präventiv im Alltag zu verankern.

Schlüsselwörter

Autogenes Training, Stressbewältigung, Autosuggestion, Entspannung, Gesundheit, Lebensenergie, Stressoren, Stressreaktionen, Psychohygiene, vegetative Steuerung, Prävention, Selbstheilungskräfte, Soziale Arbeit, Konzentrative Selbstentspannung, Innere Ruhe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Methode des Autogenen Trainings und ihrer Wirkung auf den menschlichen Organismus zur Bewältigung von stressbedingten Belastungen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die physiologischen Grundlagen von Stress, die Methodik des Autogenen Trainings, seine Anwendung als Selbsthilfetechnik sowie seine Bedeutung in der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, ob das Autogene Training als wirksame Methode zur Herstellung des natürlichen Gleichgewichts von Körper und Geist dienen kann, um Stressfolgen abzumildern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse verschiedener Fachautoren sowie auf die methodische Aufarbeitung von Anwendungsformeln und praktischen Übungsprotokollen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Stress- und Energiebegriffe sowie eine detaillierte, schrittweise Anleitung zur Durchführung der Unter- und Oberstufe des Autogenen Trainings.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Autosuggestion, Stressprävention, vegetative Regulation und der ganzheitliche Ansatz der Gesundheitsförderung.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Unterstufe und Oberstufe eine Rolle?

Die Unterstufe konzentriert sich auf körperliche Grundfunktionen wie Schwere- und Wärmeerleben, während die Oberstufe meditative Aspekte und formelhafte Vorsatzbildungen zur Persönlichkeitsarbeit nutzt.

Welche Rolle spielt die "Zurücknahme" im Trainingsprozess?

Die Zurücknahme ist essenziell, um den Organismus nach der tiefen Entspannung wieder aktiv in den Wachzustand zu überführen und Kreislaufprobleme zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Autogene Training
Untertitel
Autosuggestion für ein entspannteres Leben im Stresszeitalter
Hochschule
Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena
Veranstaltung
Spiritualität im Alltag
Note
1,0
Autor
Doreen Förste (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
30
Katalognummer
V161154
ISBN (eBook)
9783640751945
ISBN (Buch)
9783640752416
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Autogenes Training Stress Lebensenergie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Doreen Förste (Autor:in), 2009, Das Autogene Training, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161154
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Leseprobe aus  30  Seiten
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