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Kirchenbücher - Aufgaben, Quellengehalt, Bestände und Bestandssicherung, Auswertungsmöglichkeiten

Titel: Kirchenbücher - Aufgaben, Quellengehalt, Bestände und Bestandssicherung, Auswertungsmöglichkeiten

Referat (Ausarbeitung) , 2010 , 12 Seiten

Autor:in: Steffen Gansmann (Autor:in)

Ethnologie / Volkskunde

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kirchenbücher oder Urkundsbücher sind Matrikel, also ein Personenverzeichnis, und verzeichnen die durch den örtliche zuständigen Pfarrer vorgenommen kirchlichen Handlungen . vorrangig zu Sakramentsspenden wie Taufen, Konfirmationen, Heiraten und Beerdigungen.
Es handelt sich hierbei um im 16. Jahrhundert durch Kirchenbeschlüsse eingeführte Pfarr- und Gemeinderegister, welche die wichtigsten kirchlichen Amtshandlungen gegenüber den Gemeindemitgliedern und die für den privatrechtlich, standesmäßigen sowie staatsrechtlichen Status des Individuums nötigen Angaben verzeichnen, sie stellen somit ein Mittel zur Identitätsstiftung innerhalb einer Gemeinschaft dar.
Die Kirchenbücher enthalten Aufzeichnungen darüber, wer wann geboren, getauft, getraut, konfirmiert und beerdigt wurde, sowie darüber, wie die Eltern hießen, die Ehepartner, die Taufpaten und die Kinder. Mehr oder weniger häufig enthalten sie auch Angaben über Lebensalter, Beruf, Ehrenämter oder etwaige Verdienste der Personen sowie vereinzelt Anmerkungen zur Kirchenzucht und chronikalische Berichte.
Die Kirchenbücher sind in ganz Europa, bei Katholiken wie Protestanten, in fast jeder Pfarrgemeinde vorhanden.
Hauptregister sind die Tauf-, Trau- und Totenbücher, welche von sehr kleinen Gemeinden abgesehen in 3 separaten Registern geführt werden. Die Kirchenbücher in den evangelischen Gemeinden wurden in deutscher Sprache geführt, in den katholischen Gemeinden bis weit in das 19.Jahrhundert hinein in Latein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Was sind Kirchenbücher?

Taufbücher, Traubücher, Totenbücher

Geschichte

Verwendung als wissenschaftliche Quellen

Bestände und Bestandssicherung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über Kirchenbücher als historische Quellen. Das primäre Ziel ist es, deren Entstehung, Inhalt, Bedeutung für die wissenschaftliche Forschung sowie die Geschichte ihrer Archivierung und Bestandssicherung darzulegen.

  • Definition und Funktion von Kirchenbüchern
  • Differenzierung der Register (Tauf-, Trau- und Totenbücher)
  • Historische Entwicklung der Kirchenbuchführung
  • Bedeutung für die sozialgeschichtliche und demografische Forschung
  • Methoden der Bestandssicherung und Archivierung

Auszug aus dem Buch

Was sind Kirchenbücher?

Kirchenbücher oder Urkundsbücher sind Matrikel, also ein Personenverzeichnis, und verzeichnen die durch den örtliche zuständigen Pfarrer vorgenommen kirchlichen Handlungen. vorrangig zu Sakramentsspenden wie Taufen, Konfirmationen, Heiraten und Beerdigungen.

Es handelt sich hierbei um im 16. Jahrhundert durch Kirchenbeschlüsse eingeführte Pfarr und Gemeinderegister, welche die wichtigsten kirchlichen Amtshandlungen gegenüber den Gemeindemitgliedern und die für den privatrechtlich, standesmäßigen sowie staatsrechtlichen Status des Individuums nötigen Angaben verzeichnen, sie stellen somit ein Mittel zur Identitätsstiftung innerhalb einer Gemeinschaft dar.

Die Kirchenbücher enthalten Aufzeichnungen darüber, wer wann geboren, getauft, getraut, konfirmiert und beerdigt wurde, sowie darüber, wie die Eltern hießen, die Ehepartner, die Taufpaten und die Kinder. Mehr oder weniger häufig enthalten sie auch Angaben über Lebensalter, Beruf, Ehrenämter oder etwaige Verdienste der Personen sowie vereinzelt Anmerkungen zur Kirchenzucht und chronikalische Berichte.

Die Kirchenbücher sind in ganz Europa, bei Katholiken wie Protestanten, in fast jeder Pfarrgemeinde vorhanden.

Zusammenfassung der Kapitel

Was sind Kirchenbücher?: Dieses Kapitel definiert Kirchenbücher als zentrale Personenverzeichnisse der Kirchengemeinden und erläutert ihre Funktion als Mittel zur Identitätsstiftung und Dokumentation kirchlicher Amtshandlungen.

Taufbücher, Traubücher, Totenbücher: Das Kapitel differenziert zwischen den drei Hauptregistern und erläutert deren spezifische Inhalte, die Variationen in der Führung sowie Besonderheiten bei der Erfassung einzelner Personengruppen.

Geschichte: Hier wird der historische Ursprung der Kirchenbücher von der römischen Kaiserzeit bis zur Etablierung durch die Reformation und staatliche Reglementierungen in der frühen Neuzeit nachgezeichnet.

Verwendung als wissenschaftliche Quellen: Dieses Kapitel beleuchtet die Nutzung der Kirchenbücher in der Forschung, insbesondere für Bereiche wie Demografie, Sozialgeschichte, Familienkunde und Migrationsforschung.

Bestände und Bestandssicherung: Der abschließende Teil befasst sich mit den Verlusten durch Kriege und Katastrophen sowie den Bemühungen zur Sicherung der Bestände durch Mikrofilm und moderne digitale Archivportale.

Schlüsselwörter

Kirchenbücher, Matrikel, Personenstand, Taufbuch, Traubuch, Totenbuch, Kirchengeschichte, Sozialgeschichte, Historische Demografie, Quellenkunde, Familienforschung, Archivwesen, Bestandssicherung, Reformationsgeschichte, Kirchenordnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Kirchenbüchern als zentrale Quelle für die historische Forschung, von ihrem Entstehungshintergrund bis hin zur heutigen Archivierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition der verschiedenen Registerarten, die historische Entwicklung ihrer Führung, ihr Wert für wissenschaftliche Disziplinen sowie die Maßnahmen zur Erhaltung dieser Bestände.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Übersicht über Aufgaben, Quellengehalt und wissenschaftliche Auswertungsmöglichkeiten von Kirchenbüchern zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen historisch-analytischen Ansatz, der auf der Auswertung von Fachliteratur und Quellen zur Kirchenbuchführung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Inhalte der Kirchenbücher, ihre Entwicklung im Kontext von Reformation und Aufklärung sowie ihre Bedeutung für moderne historische Analysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Kirchenbücher, Matrikel, Familienforschung, historische Demografie, Quellenkunde und Archivwesen.

Warum wurden Kirchenbücher ursprünglich eingeführt?

Sie wurden im 16. Jahrhundert eingeführt, um kirchliche Amtshandlungen wie Taufen und Trauungen zu erfassen und den rechtlichen Status der Gemeindemitglieder innerhalb der Gemeinschaft zu dokumentieren.

Welche Rolle spielen Kirchenbücher in der Migrationsforschung?

Da in den Büchern oft die Herkunft von Neuzugezogenen vermerkt ist, dienen sie als wertvolle Quelle für die Untersuchung von Migrationsbewegungen, wie etwa bei Kriegsflüchtlingen oder Zuwanderern.

Wie sicher sind die Bestände heute?

Obwohl durch Kriege und Katastrophen Verluste entstanden, konnten etwa 80% der Bestände durch Mikrofilme und die zunehmende Vernetzung in digitalen Kirchenbuchportalen gesichert werden.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kirchenbücher - Aufgaben, Quellengehalt, Bestände und Bestandssicherung, Auswertungsmöglichkeiten
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Veranstaltung
SE Serielle Quellen zu Tod und Trauer in der frühen Neuzeit
Autor
Steffen Gansmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
12
Katalognummer
V161096
ISBN (eBook)
9783640773787
ISBN (Buch)
9783640774036
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kirchenbücher Aufgaben Quellengehalt Bestände Bestandssicherung Auswertungsmöglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steffen Gansmann (Autor:in), 2010, Kirchenbücher - Aufgaben, Quellengehalt, Bestände und Bestandssicherung, Auswertungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161096
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Leseprobe aus  12  Seiten
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