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Die Entwicklung des katholischen Fundamentalismus im Spiegel der modernen Zeit

Titel: Die Entwicklung des katholischen Fundamentalismus  im Spiegel der modernen Zeit

Hausarbeit , 2010 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Rebecca Tille (Autor:in)

Theologie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Wir leben in einer Welt der Kriege, der Gewalt, der Lügen, der persönlichen und sexuellen Unverantwortlichkeit. Es ist eine Welt, in der sich Menschen vor der Atombombe und dem Wahnsinn des Wettrüstens fürchten, und in der die einzigen Nachrichten schlechte Nachrichten zu sein scheinen.“ Allein der katholische Fundamentalismus scheint auf solche komplexen Fragen einfache Antworten zu liefern und sieht sich als „letzten Hort des wahren Glaubens im Kampf gegen eine sündhafte (moderne) Welt“ Seines Erachtens führt er einen kosmischen Kampf gegen das Böse – die Moderne.
In der vorliegenden Hausarbeit soll der katholische Fundamentalismus eine eingehende Betrachtung und Untersuchung erfahren. Dies hinsichtlich seiner Entwicklung und Merkmale und ausgehend von seinen historischen Wurzeln bis in das 21. Jahrhundert hinein. Des Weiteren soll seine Leitfigur Marcel Lefebvre in Anbetracht seines begründeten Traditionalismus und seiner Einflüsse vorgestellt werden. Neben Lebebvres Berufung auf die Tradition als solche, entwickelte er eine Erkenntnistheorie, welche die menschliche Vernunft rapide herabsetzt.
Es gibt einige Fragen, welche sich hinsichtlich dieser fundamentalistischen Strömung stellen, wie zum Beispiel: Worin liegt der Ursprung des katholischen Traditionalismus ? Welche Ziele verfolgen die katholischen Fundamentalisten im Einzelnen? Existieren in der heutigen Zeit noch solche Fundamentalisten und welchen Einfluss haben sie? Wie viele Untergruppen haben sich herausgebildet? All diese Fragestellungen sollen in der folgenden Arbeit eine Antwort erfahren und eine umfassende Darstellung des katholischen Fundamentalismus komplettieren.
Die Ausprägungen des katholischen Fundamentalismus in verschiedene Gruppierungen werden überblicksweise in einer kurzen Form dargestellt. Eine eingehende Betrachtung erfährt die sogenannte Piusbruderschaft sowie das Opus Dei.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Historie und Entwicklung des katholischen Fundamentalismus

2.1. Marcel Lefebvres Traditionalismus

2.2. Das moderne Bild des katholischen Fundamentalismus

3. Gruppierungen und Ausprägungen des katholischen Fundamentalismus

3.1. Priesterbruderschaft St. Pius X.

3.2. Opus Dei

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung sowie die Merkmale des katholischen Fundamentalismus, beginnend bei dessen Wurzeln im 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit, um ein tieferes Verständnis für dessen Struktur, Leitfiguren und Gruppierungen zu gewinnen.

  • Historische Wurzeln des katholischen Fundamentalismus seit dem 19. Jahrhundert
  • Die Rolle von Marcel Lefebvre und sein traditionalistisches Denken
  • Analyse der dritten Modernismuskrise und moderner fundamentalistischer Strömungen
  • Detaillierte Betrachtung der Priesterbruderschaft St. Pius X. und des Opus Dei
  • Untersuchung der Gefahren theologischer Radikalisierung und ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

2. Die Historie und Entwicklung des katholischen Fundamentalismus

Als Reaktion auf die Aufklärung und die Französische Revolution entstand die Katholische Restauration. Sie stellte den Versuch dar, die vorrevolutionären Anschauungen und Werte wenigstens in der Kirche wieder voll zur Geltung zu bringen oder gar noch radikalisierter durchzusetzen. Allen voran gehörte zu diesen vorrevolutionären Anschauungen das hierarchisch-monarchische Denken, welches im 1. Vatikanischen Konzil (1869/70) in der Proklamation des päpstlichen Unfehlbarkeitsdogmas formuliert worden ist. Die Katholische Restauration zielte auf einen religiösen Totalitarismus ab, „der aus dem Glauben (allein) die Antwort auf alle Fragen des privaten und öffentlichen Lebens entnehmen wollte.“ Hieran ist ersichtlich, dass die Wurzeln des katholischen Traditionalismus bereits im 19. Jahrhundert liegen.

1907 erschien das Sanctum Officium Lamentabili, in dem die sogenannten modernistischen Irrtümer aufgezählt und verurteilt wurden. Die fundamentalistische Strömung bekundet darin ihre Trauer und Klage über den Zustand der Welt und der religiösen Gemeinschaft. 1910 folgte daraufhin der von den Klerikern abverlangte Anti-Modernisten-Eid Papst Pius‘ X.

Die Kirche stellte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Folge der Katholischen Restauration einen homogenen Block dar, in dem die Fundamente des Glaubens – Bibel und Tradition – nun nicht mehr gefährdet waren oder in Frage gestellt wurden. Diese emotionale Sicherheit wurde insbesondere durch die lateinische Messe, welche in der tridentinischen Form Pius‘ V. stattfand, gestützt. An ihr nahmen weltweit Millionen von Katholiken teil. Die tridentinische Messe wurde überall in der gleichen Form und in lateinischer Sprache gefeiert und spendete damit den katholischen Christen das Gefühl einer weltumspannenden Zusammengehörigkeit und Verbundenheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des katholischen Fundamentalismus als Reaktion auf die Moderne ein und benennt die zentralen Fragestellungen der Arbeit.

2. Die Historie und Entwicklung des katholischen Fundamentalismus: Das Kapitel beleuchtet die Entstehung der Katholischen Restauration im 19. Jahrhundert und deren Fortwirken in der Kirchengeschichte bis zum 2. Vatikanischen Konzil.

2.1. Marcel Lefebvres Traditionalismus: Dieser Abschnitt analysiert das Wirken von Marcel Lefebvre und dessen Kritik an den Reformen des 2. Vatikanischen Konzils sowie seine Erkenntnistheorie.

2.2. Das moderne Bild des katholischen Fundamentalismus: Hier wird die These einer dritten Modernismuskrise erörtert und die aktuelle doktrinäre sowie ethisch-moralische Ausrichtung beleuchtet.

3. Gruppierungen und Ausprägungen des katholischen Fundamentalismus: Das Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene fundamentalistische Gruppierungen innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche.

3.1. Priesterbruderschaft St. Pius X.: Es wird die Geschichte, Zielsetzung und kirchenrechtliche Situation der Priesterbruderschaft St. Pius X. detailliert untersucht.

3.2. Opus Dei: Dieser Abschnitt widmet sich der Struktur, dem Selbstverständnis und der kontroversen Praxis des Opus Dei.

4. Fazit: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Ursprünge, die Gefahren und die Ausprägungen des katholischen Fundamentalismus zusammen.

Schlüsselwörter

Katholischer Fundamentalismus, Traditionalismus, Marcel Lefebvre, 2. Vatikanisches Konzil, Priesterbruderschaft St. Pius X., Opus Dei, Modernismuskrise, Katholische Restauration, Religion, Hierarchie, Tridentinische Messe, Ideologie, Glaubenslehre, Säkularisierung, Religionsfreiheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen des katholischen Fundamentalismus, seiner historischen Entstehung, seinen ideologischen Merkmalen und seinen verschiedenen Erscheinungsformen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind das Spannungsfeld zwischen traditionellem Glauben und Moderne, die Rolle von Leitfiguren wie Marcel Lefebvre sowie der Einfluss fundamentalistischer Gruppierungen auf das kirchliche Leben.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist eine umfassende Darstellung der Entwicklung des katholischen Fundamentalismus, um aufzuzeigen, wie diese Strömungen auf komplexe gesellschaftliche Fragen reagieren und welche Rolle sie heute spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, bei der fachwissenschaftliche Publikationen, theologische Standardwerke und offizielle Dokumente zur Untersuchung herangezogen wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Vorstellung der Leitfigur Marcel Lefebvre, eine Diskussion über moderne Modernismuskrisen und eine detaillierte Untersuchung prominenter Gruppierungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Traditionalismus, Fundamentalismus, kirchliche Hierarchie, Doktrin, tridentinische Messe, Ökumene und Konzilsarbeit.

Warum wird das Opus Dei in dieser Arbeit als besonders kontrovers eingestuft?

Das Opus Dei wird aufgrund seiner undurchsichtigen Struktur, der totalitären Kontrolle über Mitglieder und der Anwendung problematischer Bußpraktiken kritisch betrachtet.

Wie steht die Priesterbruderschaft St. Pius X. zur offiziellen katholischen Kirche?

Die Priesterbruderschaft lehnt die Beschlüsse des 2. Vatikanischen Konzils ab, was zu einem schismatischen Status und einer jahrzehntelangen kirchenrechtlichen Distanz zur Amtskirche geführt hat.

Was versteht man unter dem Begriff der "dritten Modernismuskrise"?

Der Begriff beschreibt eine verstärkte Rückbesinnung auf vorkonziliare Denkmuster und eine Ablehnung der Auseinandersetzung mit modernen gesellschaftlichen Entwicklungen innerhalb der katholischen Kirche seit den 1980er Jahren.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entwicklung des katholischen Fundamentalismus im Spiegel der modernen Zeit
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Theologisches Institut)
Veranstaltung
Religionsgeschichte – Fundamentalismus in den Religionen
Note
1,3
Autor
Rebecca Tille (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V161082
ISBN (eBook)
9783640743384
ISBN (Buch)
9783640743735
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fundamentalismus Katholischer Fundamentalismus Piusbruderschaft Opus Dei
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rebecca Tille (Autor:in), 2010, Die Entwicklung des katholischen Fundamentalismus im Spiegel der modernen Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/161082
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