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Auswirkungen der sozialräumlichen Kinderarmut auf die Bildungsgerechtigkeit am Beispiel Mühlheim an der Ruhr

Title: Auswirkungen der sozialräumlichen Kinderarmut auf die Bildungsgerechtigkeit am Beispiel Mühlheim an der Ruhr

Term Paper , 2020 , 15 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology

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Summary Excerpt Details

Welche Auswirkungen hat die sozialräumliche Kinderarmut in Mülheim an der Ruhr auf die Bildungsgerechtigkeit?
Zunächst wird auf die theoretischen Grundlagen eingegangen, indem die Begriffe Bildungsgerechtigkeit und Segregation definiert werden und die Auswirkungen von Armut im Bildungssektor erläutert werden. Im nächsten Schritt wird das Fallbeispiel Mülheim an der Ruhr vorgestellt. Es wird auf die Lage und die wesentlichen Daten der Stadt eingegangen. Des Weiteren wird eine sozialräumliche Analyse durchgeführt und sowohl die Grundschulen als auch die weiterführenden Schulen in Mülheim an der Ruhr präsentiert. Außerdem wird auf die Studie „Schulsozialindices für die Grundschulen in Mülheim an der Ruhr. Aktualisierung der Indices für die Grundschulen und Entwicklung von Wohnumfeldprofilen“, die im Rahmen des Projektes „Schulen im Team – Übergänge gemeinsam gestalten“ entstanden ist, eingegangen, an dem die Stadt Mülheim an der Ruhr teilnimmt. In einem letzten Schritt werden mögliche Maßnahmen für Chancengleichheit bzw. gegen Bildungsungleichheit präsentiert und kurz erläutert. Im Fazit wird dann das Ergebnis der Ausarbeitung zusammengefasst und die oben genannte Fragestellung beantwortet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Theoretische Grundlagen
    • 2.1 Bildungsgerechtigkeit
    • 2.2 Segregation
    • 2.3 Auswirkungen von Armut im Bildungssektor
  • 3. Fallbeispiel Mülheim an der Ruhr
  • 4. Maßnahmen gegen Bildungsungleichheit
  • 5. Fazit
  • 6. Literaturverzeichnis
  • 7. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Auswirkungen der sozialräumlichen Kinderarmut auf die Bildungsgerechtigkeit, konkret am Beispiel der Stadt Mülheim an der Ruhr. Das Hauptziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern die soziale und räumliche Benachteiligung von Kindern deren Bildungschancen und -beteiligung beeinflusst.

  • Definition und Abgrenzung von Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und Bildungsungleichheit.
  • Erläuterung des Konzepts der Segregation und dessen Implikationen.
  • Analyse der generellen Auswirkungen von Armut auf den Bildungssektor in Deutschland.
  • Detaillierte Fallstudie von Mülheim an der Ruhr mit Fokus auf die Verteilung von Schulen und sozialräumliche Indizes.
  • Vorstellung und Erläuterung möglicher Maßnahmen zur Reduzierung von Bildungsungleichheit.

Auszug aus dem Buch

3. Fallbeispiel Mülheim an der Ruhr

Die kreisfreie Großstadt Mülheim an der Ruhr liegt im Westen Deutschlands in dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie liegt an der Ruhr zwischen den angrenzenden Oberzentren Duisburg und Essen sowie der nahe gelegenen Landeshauptstadt Düsseldorf. Mülheim gehört zudem zur Metropolregion Rhein-Ruhr. Aus historischer Sicht wird die Stadt in insgesamt neun Stadtteile unterschieden, die bis zu ihrer Eingemeindung selbständige Ortschaften waren. Seit 1975 ist Mülheim zudem in die drei Stadtbezirke Linksruhr, Rechtsruhr-Nord und Rechtsruhr-Süd gegliedert. Die Stadt hat ca. 172.446 Einwohner und einen Ausländeranteil von ca. 15,8% (vgl. Mühlheim an der Ruhr A). Des Weiteren leben in Mülheim an der Ruhr 6.055 Arbeitslose, was einer Arbeitslosenquote von 7,1% entspricht (vgl. Mühlheim an der Ruhr B, S. 9-10). Diese liegt deutlich über der durchschnittlichen Arbeitslosenquote von Nordrhein-Westfalen, die im Dezember 2019 eine Quote von 6,4% betrug (vgl. WDR, Stand 2019). Die Sozialgesetzbuch II-Quote liegt bei 15,4%, was ca. 26.560 Personen entspricht. Darunter leben 7.555 Kinder unter 18 in einem Haushalt der Sozialgesetzbuch II Gelder bezieht (vgl. Mühlheim an der Ruhr B, S. 13).

In Mühlheim an der Ruhr gibt es 24 Grundschulen und 13 Weiterführende Schulen. Darunter gibt es zwei Hauptschulen, drei Realschulen, drei Gesamtschulen und fünf Gymnasien (vgl. Groos 2014, S. 11 & S. 41-45).

Besonders auffällig ist, dass von den weiterführenden Schulen fast die Hälfte Gymnasien sind, es sich jedoch keines davon in dem Stadtbezirk Rechtsruhr-Nord befindet. Des Weiteren befindet sich keine Hauptschule im Stadtbezirk Linksruhr (vgl. ebd.).

Betrachtet man den sozialen Stand der Bevölkerung in den jeweiligen Stadtteilen, fällt auf, dass besonders die Stadteile der Rechtsruhr-Nord von einer hohen Arbeitslosenquote und einer hohen Sozialgesetzbuch II-Quote betroffen sind. Besonders betroffen sind die Stadtteile Styrum, Altstadt I und Altstadt II. Dort liegt die durchschnittliche Arbeitslosenquote bei ca. 9,8% und die durchschnittliche Sozialgesetzbuch II-Quote bei ca. 25% (vgl. Mülheim an der Ruhr B, S. 10 & S. 17).

Betrachtet man die Grundschulen in Mülheim an der Ruhr, die sich in eben diesen Stadtteilen befinden, stellt man fest, dass dort die soziale Benachteiligung am größten ist (vgl. Groos 2014, S. 12). Dies wird mithilfe des Index für soziale Privilegierung und Benachteiligung gemessen, indem folgende Kriterien pro Grundschule betrachtet werden: Anteil Eltern mit niedriger Bildung, Anteil arbeitslose Väter, Anteil Kinder mit türkischen Migrationshintergrund, Anteil Kinder mit anderem Migrationshintergrund, Anteil Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben und Anteil Familien mit drei Kindern oder mehr - alle Kriterien werden in Prozent-Anteilen gemessen. Die Grundschulen mit den ungünstigsten Voraussetzungen für eine gelingende Bildung sind daher die Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzi-Schule, die Evangelische Grundschule Zastrowstraße, die Gemeinschaftsgrundschule am Dichterviertel, die Gemeinschaftsgrundschule Astrid-Lindgren-Schule, die Gemeinschaftsgrundschule Styrum und die Gemeinschaftsgrundschule Zunftmeisterstraße (vgl. ders., S. 24). Fünf dieser Grundschulen befinden sich in den soeben genannten Stadtteilen mit der höchsten Arbeitslosen- und Sozialgesetzbuch II-Quote.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der sozialräumlichen Kinderarmut und Bildungsgerechtigkeit ein, stellt die zentrale Forschungsfrage der Arbeit vor und skizziert den Aufbau der folgenden Kapitel.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel legt das Fundament der Arbeit, indem es die Begriffe Bildungsgerechtigkeit und Segregation definiert und die allgemeinen Auswirkungen von Armut auf den Bildungssektor beleuchtet.

3. Fallbeispiel Mülheim an der Ruhr: Hier wird die Stadt Mülheim an der Ruhr detailliert als Untersuchungsgegenstand vorgestellt, wobei die demografische und sozioökonomische Situation sowie die Verteilung und soziale Situation der Schulen analysiert werden.

4. Maßnahmen gegen Bildungsungleichheit: Dieses Kapitel widmet sich der Präsentation und kurzen Erläuterung konkreter Maßnahmen, wie dem Bildungs- und Teilhabepaket, BAföG und Stipendien, die zur Förderung der Chancengleichheit beitragen sollen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen, beantwortet die aufgeworfene Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen von Kinderarmut auf die Bildungsgerechtigkeit in Mülheim an der Ruhr und gibt einen kurzen Ausblick.

Schlüsselwörter

Kinderarmut, Bildungsgerechtigkeit, Bildungsungleichheit, Segregation, Mülheim an der Ruhr, Sozialraum, Chancengleichheit, Bildungssystem, Grundschulen, weiterführende Schulen, Schulsozialindices, Bildungs- und Teilhabepaket, soziale Benachteiligung, PISA-Studie, Bildungschancen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der sozialräumlichen Kinderarmut auf die Bildungsgerechtigkeit am Beispiel der Stadt Mülheim an der Ruhr und analysiert, wie soziale Ungleichheit Bildungschancen beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Definition von Bildungsgerechtigkeit und Segregation, die Auswirkungen von Armut auf Bildung, eine detaillierte Fallstudie von Mülheim an der Ruhr und die Vorstellung von Maßnahmen zur Bekämpfung von Bildungsungleichheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten: „Welche Auswirkungen hat die sozialräumliche Kinderarmut in Mülheim an der Ruhr auf die Bildungsgerechtigkeit?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine Kombination aus Literaturanalyse zur Definition theoretischer Grundlagen und einer empirischen Fallstudie, um die Situation in Mülheim an der Ruhr zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Bildungsgerechtigkeit und Segregation, gefolgt von der detaillierten Fallstudie Mülheim an der Ruhr, die die sozialräumliche Verteilung der Schulen und die Benachteiligung in den Stadtteilen untersucht, sowie mögliche Gegenmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Schlüsselwörter sind Kinderarmut, Bildungsgerechtigkeit, Bildungsungleichheit, Segregation, Mülheim an der Ruhr, Sozialraum, Chancengleichheit und Bildungschancen.

Welche Rolle spielen die Schulsozialindices bei der Analyse der Grundschulen in Mülheim an der Ruhr?

Die Schulsozialindices helfen, die soziale Benachteiligung an Grundschulen in Mülheim zu messen, indem Kriterien wie der Anteil von Eltern mit niedriger Bildung, Arbeitslosigkeit und Migrationshintergrund berücksichtigt werden, um Schulen mit ungünstigen Voraussetzungen für Bildung zu identifizieren.

Inwiefern korreliert die soziale Lage eines Stadtteils mit der Verteilung der Gymnasien in Mülheim an der Ruhr?

Es wird aufgezeigt, dass die Stadtbezirke mit hoher Arbeitslosenquote und SGB II-Quote, insbesondere Rechtsruhr-Nord, kein Gymnasium beherbergen, während fast die Hälfte der Gymnasien in den sozial privilegierteren Stadtbezirken Linksruhr und Rechtsruhr-Süd angesiedelt sind.

Was ist das „Bildungs- und Teilhabepaket“ und welche Leistungen bietet es?

Das Bildungs- und Teilhabepaket ist eine staatliche Maßnahme zur Unterstützung sozialschwacher Familien und ihrer Kinder. Es übernimmt Kosten für Schulausflüge, Nachhilfe, Schulwegbeförderung, Mittagessen, Schulmaterialien sowie für Vereinsbeiträge oder Musikunterricht, um Chancengleichheit zu fördern.

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Details

Title
Auswirkungen der sozialräumlichen Kinderarmut auf die Bildungsgerechtigkeit am Beispiel Mühlheim an der Ruhr
College
University of Cologne  (Humanwissenschaftliche Fakultät)
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
15
Catalog Number
V1609367
ISBN (eBook)
9783389155158
ISBN (Book)
9783389155165
Language
German
Tags
auswirkungen kinderarmut bildungsgerechtigkeit beispiel mühlheim ruhr
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Auswirkungen der sozialräumlichen Kinderarmut auf die Bildungsgerechtigkeit am Beispiel Mühlheim an der Ruhr, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1609367
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