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Otto I. -Die politische Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955

Titel: Otto I. -Die politische Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955

Hausarbeit , 2010 , 15 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Marcus Schmidt (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir schreiben das Jahr 955 und befinden uns im Hochmittelalter zur Herrschaftszeit der Sachsen und Ottonen. Otto I. ist „im Rahmen der Hausordnung […]“ seines Vaters Heinrich I. im Jahr 936 zum König und damit zum alleinigen Regenten des Reiches gewählt worden.1 Die Jahre nach der Königserhebung sind für Otto I. durch eine hohe Anzahl an innenpolitischen Problemen gekennzeichnet. Ein bekannter Höhepunkt in der Regentschaft Otto des Großen, ist der Sieg gegen die Ungarn auf dem Lechfeld nahe der Stadt Augsburg. Dieser Erfolg sollte Otto unter anderen den innenpolitischen Frieden bringen, nachdem er sich so lange sehnte. Da die Lechfeldschlacht und damit verbunden der Sieg über die Ungarn von sehr hoher Bedeutung für Ottos Reich aber auch für seine Nachfolger war, denn es sollte zu keinen Einfällen der Ungarn mehr kommen, wird sich diese Hausarbeit genauer mit den Zusammenhängen und Bedeutungen der Lechfeldschlacht befassen. Genauer unter folgender Fragestellung: Otto I. - Die politische Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die innenpolitische Lage im Reich

2.1. Die Königserhebung

2.2. Ursachen der Spannungen im Reich

2.3. Der aktive Widerstand gegen Otto

3. Die Magyaren – die gefürchteten Ungarn

3.1. Die Magyaren

3.2. Frühere Konfrontationen mit dem Reitervolk

4. Die Schlacht auf dem Lechfeld

4.1. Die Lechfeldschlacht

4. 2. Die Bedeutung der Lechfeldschlacht für Otto I.

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die politische Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955 für die Herrschaft Ottos I. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwiefern der militärische Sieg dazu beitrug, die innenpolitischen Spannungen und Bedrohungen im ottonischen Reich zu beenden und die Machtstellung des Königs nachhaltig zu sichern.

  • Analyse der innenpolitischen Instabilität und Machtkämpfe im frühen ottonischen Reich.
  • Untersuchung der Bedrohung durch die ungarischen Raubzüge.
  • Darstellung der Lechfeldschlacht als politischer Wendepunkt für das Kaisertum.
  • Bedeutung der Quellenlage durch Widukind von Corvey, Gerhard von Augsburg und Thietmar von Merseburg.
  • Bewertung der langfristigen Folgen für die Integration der Herzöge unter einem gemeinsamen königlichen Führungswillen.

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Magyaren

Das Reitervolk aus dem Osten versetze eine lange Zeit den christlichen Westen in Angst und Schrecken. Oft sind sie eingefallen und haben zerstörte Landstriche hinterlassen. Des Weiteren kam hinzu, dass ihr Auftreten von den Menschen als Strafe Gottes angesehen wurde. Sie haben jedoch nicht nur Mitteleuropa geplündert, sondern auch Süd- und Westeuropa. Somit war fast ein ganzer Kontinent von ihren Raubzügen betroffen. Hinzu kam, dass es dem christlichen Europa zu jener Zeit nicht möglich war den Angriffen der Ungarn stand zu halten oder sie abzuwehren. Somit hat dies dem Reitervolk „[…] den Ruf der besonderen militärischen Überlegenheit eingebracht“.

Des Weiteren schrieb Widukind folgendes über die Ungarn: „Welche Verheerung die Ungarn damals angerichtet haben und wieviele Klöster sie in Brand gesteckt haben, wollen wir lieber verschweigen, als unser Unglück nochmals in Worten zu wiederholen.“ Dies zeigt auf, das die Ungarn schon oft und vor allen zerstörerisch eingefallen sein müssen.

Zwei Umstände beherrschten die Magyaren sehr gut. Zum einen waren sie bekannt für ihren Reitstil, der sie auf ihren schnellen und wendigen Pferden, unberechenbar machte. Zum anderen kam hinzu, dass sie es wie kein anderes Volk zur damaligen Zeit verstanden, Pfeil und Bogen geschickt und zielsicher einzusetzen. Das Können mit dem Pferd und der perfektionierte Umgang mit Pfeil und Bogen machten dieses Reitervolk zu einer schlagkräftigen und tödlichen Einheit. Des Weiteren verfolgten die Ungarn eine gewinnbringende Taktik. Sie versuchten auf ihren schnellen Pferden ihre kriegerischen Unternehmungen zu beschleunigen, indem blitzartig zuschlugen, Beute erlangten und versuchten genauso schnell zu verschwinden wie sie aufgetaucht waren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung zur politischen Bedeutung der Lechfeldschlacht 955 vor und führt die zentralen mittelalterlichen Quellen wie Widukind von Corvey und Gerhard von Augsburg ein.

2. Die innenpolitische Lage im Reich: Dieses Kapitel behandelt die Probleme Ottos I. nach seiner Krönung 936 und analysiert die Ursachen für den Widerstand der Magnaten gegen seine Zentralgewalt.

2.1. Die Königserhebung: Der Abschnitt schildert die symbolische und rechtliche Legitimation der Königswahl Ottos in Aachen.

2.2. Ursachen der Spannungen im Reich: Hier wird der Bruch mit der karolingischen Herrschaftsteilung thematisiert, der zu Konflikten mit Verwandten wie Thankmar und Heinrich führte.

2.3. Der aktive Widerstand gegen Otto: Das Kapitel beschreibt die verschiedenen Oppositionsgruppen und den Liudolfischen Aufstand, der das Reich an den Rand eines Zerfalls brachte.

3. Die Magyaren – die gefürchteten Ungarn: Dieses Kapitel erörtert die Bedrohung durch die ungarischen Reiternomaden und die Auswirkungen ihrer Raubzüge auf das europäische Mittelalter.

3.1. Die Magyaren: Hier werden die militärischen Besonderheiten der Ungarn sowie ihre Taktiken bei den Überfällen dargelegt.

3.2. Frühere Konfrontationen mit dem Reitervolk: Der Text beleuchtet die Rolle Heinrichs I. bei der Abwehr der Ungarn und die Gründung der Grenzburgen vor 955.

4. Die Schlacht auf dem Lechfeld: Dieses Kapitel analysiert den Verlauf und die topographische Einordnung des Sieges über die Ungarn im Jahr 955.

4.1. Die Lechfeldschlacht: Dieser Teil schildert den konkreten Schlachtablauf und das Zusammenwirken der verschiedenen deutschen Stammesverbände.

4. 2. Die Bedeutung der Lechfeldschlacht für Otto I.: Hier werden die langfristigen Auswirkungen des Sieges auf das Kaisertum, die Einigkeit im Reich und die christliche Missionierung thematisiert.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die historische Relevanz des Sieges für die Konsolidierung des Reiches und die Anerkennung Ottos als "der Große".

Schlüsselwörter

Otto I., Lechfeldschlacht, Mittelalter, Ungarn, Magyaren, Liudolfischer Aufstand, Widukind von Corvey, Reichsgeschichte, Ottonen, Innenpolitik, Königserhebung, Imperator, Sachsen, Herrschaftslegitimation, Kriegführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der politischen Relevanz der Lechfeldschlacht von 955 und deren Auswirkung auf die Herrschaft von Otto I.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der inneren Zerrissenheit des Reiches, der militärischen Bedrohung durch die Magyaren und der schließlichen Einigung der deutschen Magnaten unter Otto.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie der Sieg auf dem Lechfeld dazu diente, Ottos angeschlagene politische Autorität zu legitimieren und das Reich langfristig zu stabilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer kritischen Auswertung zeitgenössischer Primärquellen wie der „Res gestae Saxonicae“ und sekundärer Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der innenpolitischen Widerstände gegen Otto, die Geschichte der ungarischen Einfälle und eine detaillierte Betrachtung des Schlachtverlaufs sowie deren Folgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Otto I., Lechfeldschlacht, Innenpolitik, Herrschaftslegitimation und Magyaren geprägt.

Warum war die Lechfeldschlacht für die innenpolitische Lage des Reiches so entscheidend?

Der gemeinsame Kampf gegen einen äußeren Feind zwang die zerstrittenen Magnaten und Stammesherzöge dazu, ihre Partikularinteressen aufzugeben und sich hinter Otto zu vereinen, was das Reich stabilisierte.

Inwiefern beeinflusste die Schlacht die Wahrnehmung Ottos als "der Große"?

Der Sieg festigte sein Ansehen als erfolgreicher Monarch und Beschützer des Christentums, was ihm nachträglich den Beinamen „der Große“ einbrachte.

Welche Bedeutung hatte das Versprechen der Bistumsgründung?

Das Gelübde zur Bistumsgründung nach einem möglichen Sieg unterstreicht die im Mittelalter übliche Verknüpfung von militärischem Erfolg, religiösem Glauben und politischer Herrschaftslegitimation.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Otto I. -Die politische Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
2,7
Autor
Marcus Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
15
Katalognummer
V160931
ISBN (eBook)
9783640755400
ISBN (Buch)
9783640755479
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Otto I Lechfeldschlacht 955
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcus Schmidt (Autor:in), 2010, Otto I. -Die politische Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160931
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Leseprobe aus  15  Seiten
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