Erfolg hat nichts mit Glück zu tun. Strategische Analysen sind das Schlüsselwort für jedes erfolgsorientiertes Unternehmen. Strategische Analysen sind für jedes erfolgorientierte Unternehmen wichtig. So auch für die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., die für eine Überarbeitung des Zukunftsbildes ihres Unternehmens verschiedene Analysen durchführen lässt. Nach kritischer Auseinandersetzung mit der vorhandenen Fachliteratur, einer umfangreichen Voranalyse der Branche und der Auswertung von Experteninterviews, wird die gegenwärtige Branchensituation an Hand des Five-Forces-Modells von M. E. Porter dargestellt. Abschließend wurde an Hand der Ergebnisse konkrete Strategien und Handlungempfehlungen für die Schloss Schönbrunn Gesellschaft abgeleitet. Der Bereich Sonderausstellungen kann innerhalb Wiens als sehr ausgewogen und kooperativ bezeichnet werden.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMDARSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG UND FORSCHUNGSFRAGE
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2 DIE STRUKTURANALYSE VON BRANCHEN
2.1 STRATEGISCHES MANAGEMENT
2.2 PORTERS ANSATZ ZUR BRANCHENANALYSE
2.3 ZIEL DER BRANCHENANALYSE AUS PORTERS SICHT
2.4 ABGRENZUNG DER BRANCHE
2.5 DIE TRIEBKRÄFTE DES BRANCHENWETTBEWERBES
2.5.1 Grad der Rivalität innerhalb der Branche
2.5.2 Bedrohung durch neue Konkurrenten
2.5.3 Verhandlungsstärke der Abnehmer
2.5.4 Die Verhandlungsstärke der Lieferanten
2.5.5 Druck durch Substitutionsprodukte
2.5.6 Der Staat als Wettbewerbsfaktor
2.6 KRITISCHE WÜRDIGUNG DES MODELLS
2.7 DIE SWOT-ANALYSE
2.7.1 Stärken-Schwächen-Analyse
2.7.2 Chancen-Risiken-Analyse
2.7.3 SWOT-Analyse als Resultat
2.8 KRITISCHE WÜRDIGUNG DES MODELLS
2.9 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN
3 BESCHREIBUNG DES UNTERNEHMENS
3.1 SCHLOSS SCHÖNBRUNN KULTUR- & BETRIEBSGES.M.B.H. (SKB)
3.2 DAS HOFMOBILIENDEPOT – MÖBEL MUSEUM WIEN
3.2.1 Sonderausstellungen im Hofmobiliendepot
3.2.1.1 Preise und Tickets
3.2.1.2 Besucherherkunft
4 FORSCHUNGSDESIGN
4.1 QUALITATIVE FORSCHUNG
4.2 EXPERTENWAHL
4.3 ANWENDUNG
5 AUSWERTUNG
5.1 DEFINITION DER BRANCHE
5.2 KONKURRENZSITUATION
5.2.1 Allgemeine Konkurrenzsituation
5.2.2 Konkurrenz des Hofmobiliendepots
5.2.3 Die Beziehung zwischen den Museen
5.3 DIE VERHANDLUNGSSTÄRKE DER ABNEHMER
5.4 DRUCK DURCH SUBSTITUTE
5.5 DER STAAT
5.6 ABSCHLIEßENDE BETRACHTUNG DER WETTBEWERBSINTENSITÄT
5.7 UMFELDANALYSE
5.7.1 Trends
5.7.2 Chancen
5.7.3 Risiken
5.7.4 Kritische Erfolgsfaktoren
6 ZUSAMMENFASSUNG DER ARBEIT
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist eine umfassende Branchenanalyse des Geschäftsbereiches Kultur und Ausstellungen der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., insbesondere der Sonderausstellungen. Die Forschungsfrage untersucht, welche Chancen und Risiken sich mittels Porters Five-Forces-Modell für dieses Geschäftsfeld analysieren lassen und welche kritischen Erfolgsfaktoren daraus abgeleitet werden können.
- Branchenanalyse des Segments Sonderausstellungen in Wien
- Anwendung des Five-Forces-Modells von Michael E. Porter
- Identifikation von Chancen und Risiken für das Hofmobiliendepot
- Ableitung kritischer Erfolgsfaktoren für das strategische Management
- Untersuchung der Konkurrenzsituation und des Einflusses staatlicher Rahmenbedingungen
Auszug aus dem Buch
2.5.1 Grad der Rivalität innerhalb der Branche
Rivalität entsteht, wenn mehrere Unternehmen die Möglichkeit sehen ihren Marktanteil zu erweitern oder wenn Unternehmen die in die Ecke gedrängt wurden Gegenmaßnahmen ergreifen. Unternehmen möchten eine sichere Position innerhalb der Branche und streben vor allem nach der Position als Marktführer. Deshalb kommt es regelmäßig zu Positionskämpfen. Instrumente die zum Erreichen des eigenen Ziels eingesetzt werden sind beispielsweise Preiskämpfe, Werbekampagnen, Garantie- und Serviceleitungen oder Produktinnovationen. Ziel ist es sich gegenseitig auszuschalten und Marktanteile zu gewinnen. Oftmals leiden alle Wettbewerber darunter und verbuchen Verluste, ganz besonders wenn es sich um reine Preisschlachten handelt (vgl. Porter 2008, S. 51f). Die Rivalität ist abhängig von strukturellen Faktoren wie (vgl. Porter 2008, S. 52-58):
Zahlreiche oder gleich ausgestattete Wettbewerber
Langsames Branchenwachstum
Hohe Fix- oder Lagerkosten
Fehlende Differenzierung oder Umstellungskosten
Große Kapazitätserweiterungen
Heterogene Wettbewerber
Hohe strategische Einsätze
Hohe Austrittsbarrieren (spezialisierte Aktiva, Fixkosten des Austritts, strategische Wechselbeziehungen, Emotionale Barrieren, Administrative oder soziale Restriktionen)
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Arbeit erläutert die Notwendigkeit strategischer Analysen für das Unternehmen Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. im Bereich der Sonderausstellungen.
2 DIE STRUKTURANALYSE VON BRANCHEN: Dieser Teil behandelt theoretische Grundlagen des strategischen Managements sowie das Five-Forces-Modell von Porter und die SWOT-Analyse.
3 BESCHREIBUNG DES UNTERNEHMENS: Vorstellung der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. mit Fokus auf das Hofmobiliendepot und dessen Sonderausstellungen.
4 FORSCHUNGSDESIGN: Darstellung der gewählten qualitativen Forschungsmethode mittels Experteninterviews.
5 AUSWERTUNG: Verknüpfung der Voranalyse mit Expertenergebnissen zur Untersuchung der Wettbewerbssituation, Abnehmerstärke und Risiken.
6 ZUSAMMENFASSUNG DER ARBEIT: Fazit der Untersuchung über die Wettbewerbsintensität und Ableitung strategischer Empfehlungen für das Hofmobiliendepot.
Schlüsselwörter
Branchenanalyse, Five-Forces-Modell, Strategisches Management, Sonderausstellungen, Hofmobiliendepot, Wettbewerbsvorteil, SWOT-Analyse, Erfolgsfaktoren, Kulturmanagement, Marktanalyse, Tourismus, Museum, Kundenbedürfnisse, Differenzierung, Standortanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die aktuelle Branchensituation und Wettbewerbsdynamik des Geschäftsbereiches Kultur und Ausstellungen der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Wettbewerbskräfte im Bereich der Sonderausstellungen, Trends in der Museumslandschaft sowie die Chancen und Risiken für das Hofmobiliendepot.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, mittels des Five-Forces-Modells die Chancen und Risiken zu identifizieren und daraus kritische Erfolgsfaktoren für die strategische Ausrichtung abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, der eine theoretische Fundierung (Porter, SWOT) mit der Auswertung von Experteninterviews kombiniert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine Unternehmensvorstellung, das Forschungsdesign sowie eine detaillierte Auswertung der Experteninterviews zur Konkurrenz- und Marktsituation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe umfassen Branchenanalyse, Five-Forces-Modell, Wettbewerbsstrategie, Sonderausstellungen, Hofmobiliendepot und Erfolgsfaktoren.
Welche Rolle spielt die Finanzkrise für die Arbeit?
Die Finanzkrise wird als exogener Faktor diskutiert, der durch sinkende Budgets und Sponsorengelder die Konzentration der Museen auf die eigene Sammlung verstärkt.
Warum ist das Hofmobiliendepot ein Sonderfall?
Aufgrund seiner spezialisierten Sammlung von Möbeln und Wohnkultur sowie der Anbindung an die Habsburger Geschichte weist es Alleinstellungsmerkmale auf, die es von klassischen Kunstmuseen abheben.
- Arbeit zitieren
- Sina Bernhard (Autor:in), 2009, Branchenanalyse nach Porters Modell, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160920