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Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Title: Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Seminar Paper , 2009 , 25 Pages , Grade: 19 Punkte (ausgezeichnet)

Autor:in: Jürgen Beckmann (Author)

Law - Media, Multimedia Law, Copyright

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Mit dem Wegfall der Frequenzknappheit, dem ältesten Argument für eine Monopolisierung des Rundfunks bei binnenpluralistisch organisierten Anstalten , hat sich der Gesetzgeber für eine duale Rundfunkordnung entschieden. Der Säule des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kommt in diesem System der als Grundversorgung umschriebene Auftrag zu, umfassende und vielfältige Programmangebote für die Gesamtheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Das ist Grundvoraussetzung dafür, an die andere Säule des Systems, den privaten Rundfunk, geringere Programmanforderungen zu stellen, um dessen Refinanzierungsmöglichkeiten über Märkte offen zu halten. Durch den gleichberechtigten publizistischen Wettbewerb zwischen den Säulen, erhofft sich das BVerfG eine Belebung des inländischen Gesamtangebots, die zu einer weiteren Stärkung der Meinungsvielfalt führt. Damit der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen Aufgaben in diesem System gerecht werden kann, ist es Sache des Gesetzgebers für ihn eine von Einflüssen Dritter freie Organisationsform und entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten zu schaffen. Der Gesetzgeber hat sich hier für eine Mischfinanzierung aus einem überwiegenden Anteil von Rundfunkgebühren und anderen Finanzierungsmöglichkeiten, dabei ist insbesondere an die Werbung zu denken, entschieden.
Im Rahmen dieser Arbeit soll ein Verständnis für die verfassungsrechtlichen Grundlagen der bestehenden Finanzordnung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland entwickelt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Stellung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Staatsgefüge

2.1 Zuständigkeit der Länder im Rundfunkwesen

2.2 Unabhängigkeit der Rundfunkanstalten vom Staat

2.3 Sicherstellung der Unabhängigkeit durch die Gremienorganisation

2.3.1 Der Rundfunkrat

2.3.2 Der Verwaltungsrat

2.4 Einflussnahme durch finanzielle Mittel

3 Die staatliche Pflicht der funktionsgerechten Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

3.1 Das aktuelle Finanzierungssystem: Mittelherkunft und Mittelverwendung

3.2 Die Historie der Gebührenfinanzierung

3.3 Die Festlegung der Höhe der Gebühr

3.3.1 Das ersten Gebührenurteil des BVerfG

3.3.2 Das zweite Gebührenurteil des BVerfG

3.4 Finanzierung durch Werbung und Sponsoring

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verfassungsrechtlichen Grundlagen und Mechanismen der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie eine funktionsgerechte Finanzierung gewährleistet werden kann, die gleichzeitig die Staatsferne und Unabhängigkeit der Rundfunkanstalten vor politischer Einflussnahme sichert.

  • Verfassungsrechtlicher Rahmen der Rundfunkfinanzierung
  • Struktur und Bedeutung der Rundfunkgebühr
  • Rolle der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF)
  • Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu Gebührenurteilen
  • Finanzierung durch kommerzielle Einnahmen wie Werbung und Sponsoring

Auszug aus dem Buch

3.3.1.2.1 Die Gebühren als Grundpfeiler der Finanzierung

In der Entscheidung spielt das BVerfG besonders auf die Niedersachsen- und die Hessen-3 Entscheidung an. In diesen Entscheidungen konkretisierte das BVerfG bereits die staatliche Finanzierungspflicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks etwas weiter und stellte fest, dass die Gebührenfinanzierung eine dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk gemäße Finanzierungsform ist, wenn sie in der Lage ist, den staatlichen Einfluss auf den Programminhalt zu minimieren. Sie erlaube es nämlich, von Einschaltquoten und Werbeaufträgen unabhängig zu sein und die Programminhalte an den schon dargestellten verfassungsrechtlichen Anforderungen (Grundversorgung) auszurichten. Die Möglichkeit der Rundfunkwerbung und anderer kommerzieller Finanzierungformen ist für das Gericht aber gleichzeitig erwünscht, da sie Unabhängigkeit stärkt, solange die Gebührenfinanzierung nicht in den Hintergrund gedrängt wird. Ansonsten könne es nämlich zu den mit der Werbung verbundenen programm- und vielfaltsverengenden Tendenzen kommen. Unter den geschilderten Voraussetzungen sieht es aber in den zusätzlichen kommerziellen Einnahmen in erster Linie eine weitere Stärkung der Unabhängigkeit der Rundfunkanstalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Rundfunk als zentrales Medium für die Demokratie und führt in die Notwendigkeit einer staatsfernen Finanzierung ein.

2 Die Stellung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten im Staatsgefüge: Dieses Kapitel erläutert die organisatorische Unabhängigkeit der Anstalten und die Bedeutung der Gremienorganisation für die Staatsfreiheit.

3 Die staatliche Pflicht der funktionsgerechten Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: Das Hauptkapitel analysiert das aktuelle Finanzierungssystem, die historische Entwicklung sowie die maßgebliche Rechtsprechung des BVerfG zur Gebührenfestsetzung.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Unabhängigkeit des Rundfunks zusammen und bewertet die Rolle der Mischfinanzierung sowie der verfassungsrechtlichen Vorgaben für die Zukunft.

Schlüsselwörter

Rundfunk, Gebührenfinanzierung, Bundesverfassungsgericht, Staatsferne, Funktionsgrundrechte, Grundversorgung, KEF, Rundfunkbeitrag, Programmneutralität, duales Rundfunksystem, Medienrecht, Unabhängigkeit, Finanzierungsgarantie, Werbefreiheit, Programmautonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland und den Schutz dieser Finanzierung vor staatlicher Einflussnahme.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die verfassungsrechtliche Stellung der Rundfunkanstalten, das System der Gebührenfinanzierung, die Rolle der KEF sowie die Begrenzung politischer Einflussnahme durch das BVerfG.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein Verständnis für die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Finanzordnung zu entwickeln, die einen freien und unabhängigen Rundfunk sicherstellen soll.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen Analyse von Verfassungsurteilen (insbesondere den Gebührenurteilen des BVerfG) und einer systematischen Untersuchung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt das aktuelle Finanzierungssystem, die historische Entwicklung der Gebühren, die Rolle der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs und die verfassungsrechtlichen Grundsätze zur Gebührenfestsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rundfunkfreiheit, Finanzierungsgarantie, BVerfG, KEF und Programmneutralität charakterisiert.

Welche Rolle spielt die KEF laut dem BVerfG?

Die KEF fungiert als ein unabhängiges, fachlich besetztes Gremium, das den Finanzbedarf der Rundfunkanstalten objektiv prüft und somit politische Willkür bei der Gebührenfestsetzung verhindert.

Warum ist das "zweite Gebührenurteil" von besonderer Bedeutung?

Es führt die Rechtsprechung des ersten Gebührenurteils fort, bestätigt die Bedeutung der prozeduralen Absicherung der Gebührenfestsetzung und betont die Notwendigkeit, dass Abweichungen der Politik von KEF-Empfehlungen nachvollziehbar begründet werden müssen.

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Details

Title
Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Mainzer Medieninstitut e.V.)
Grade
19 Punkte (ausgezeichnet)
Author
Jürgen Beckmann (Author)
Publication Year
2009
Pages
25
Catalog Number
V160894
ISBN (eBook)
9783640743292
ISBN (Book)
9783640743650
Language
German
Tags
Finanzierung Rundfunks Punkte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jürgen Beckmann (Author), 2009, Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160894
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