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Zur Shop-Startseite › Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte

Zur Denkschrift des Deutschen Vaterlandsvereins

"Die Organsisation der Volksbewaffnung in Deutschland. Mit besonderem Bezuge auf Sachsen, Dresden 1848"

Titel: Zur Denkschrift des Deutschen Vaterlandsvereins

Seminararbeit , 2010 , 10 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Philipp Werner (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Neuere Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"Kein Volk bedarf mehr als das deutsche einer Neubelebung, einer vollständigen Wiedergeburt aller seiner Kräfte."1
Im Rahmen des Proseminars "Die Revolution von 1848 in Sachsen" ist in dieser Hausarbeit die Frage nach der Bedeutung der Bürgerbewaffnung während dieser Zeit als Untersuchungsgegenstand anzusehen. Die Bürgerbewaffnung stellte eine der vier Haupt- Märzforderungen dar2, deren Bedeutung jedoch in der Forschung bisher nicht in dem Maße diskutiert wurde, wie das bei der Thematik des Frankfurter Paulskirchenparlaments beispielsweise der Fall war. Daher soll diese Hausarbeit einen Beitrag dazu leisten, die Revolution von 1848/49 unter dem Gesichtspunkt der Volksbewaffnung zu beurteilen.

Dazu soll in den folgenden Kapiteln das Augenmerk auf eine Quelle von 1848 gerichtet werden. Dabei handelt es sich um eine Denkschrift, welche aus den Beratungen des Deutschen Vaterlandsvereins während einer Commission in Dresden hervorgegangen ist3.
Die Quelle auszuwerten und den aktuellen Forschungsstand zu berücksichtigen, ist Hauptanliegen dieser Hausarbeit. Dabei sollen folgende Fragen beantwortet werden: Wie weit wollte man mit der Bürgerbewaffnung in Deutschland und in Sachsen gehen? Welche zentrale politische Bedeutung besaß die Vorstellung einer gesamtdeutschen Volksarmee für große Teile der Bevölkerung? Erhält die Revolution durch die Forderungen des Deutschen Vaterlandsvereins eine weitere, den gesamten Prozess komplexer machende Dimension?
Um nun die Beantwortung dieser Fragen durchzuführen, soll es zunächst Aufgabe sein, den Inhalt der Quelle "Organisation der Volksbewaffnung in Deutschland" wiederzugeben und zu erläutern. Daraufhin wird der Bezug zum Forschungsstand hergestellt werden.

1 Röckel, August, Die Organisation der Volksbewaffnung in Deutschland. mit besonderem Bezuge auf Sachsen, Dresden 1848, S.15.
2 Siemann, Wolfram, Vom Staatenbund zum Nationalstaat. Deutschland 1806 – 1871, München 1995, S.365.
3 Röckel, Die Organisation der Volksbewaffnung in Deutschland, S.1.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Quelle des Deutschen Vaterlandsvereins

Die Organisation der Volksbewaffnung in Deutschland

3. Bezug zur Forschungsliteratur

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Bedeutung der Forderung nach einer Volksbewaffnung während der Revolution von 1848/49, basierend auf der Denkschrift des Deutschen Vaterlandsvereins, und analysiert deren militärstrategische sowie politische Implikationen für die deutsche Einigungsbestrebung.

  • Analyse der Denkschrift "Die Organisation der Volksbewaffnung in Deutschland"
  • Die Rolle der Volksbewaffnung als Instrument der Volkssouveränität
  • Militärische Verteidigungskonzepte gegenüber äußeren Mächten (insb. Russland)
  • Verhältnis zwischen Bürgerwehren und einer geplanten gesamtdeutschen Volksarmee
  • Einordnung der Vereinsforderungen in den wissenschaftlichen Forschungsstand zur Revolution 1848/49

Auszug aus dem Buch

Die Organisation der Volksbewaffnung in Deutschland

Bei der Quelle "Die Organisation der Volksbewaffnung in Deutschland, mit besonderem Bezuge auf Sachsen", handelt es sich um eine Denkschrift, die an die Frankfurter Nationalversammlung, sowie an alle deutschen Staaten gerichtet wurde. Diese entstand im Zuge einer Commission des Deutschen Vaterlandsvereins 1848 in Dresden. Näher zu datieren ist sie auf etwa Mitte August. Sie wurde bearbeitet von August Röckel, einem Abgeordneten der 2. Kammer, der eine stark demokratische Grundhaltung vertrat und einer der führenden Mitstreiter während des Dresdner Maiaufstandes 1849 gewesen ist.

Bereits auf der ersten Seite wird verdeutlicht, welchen Zweck und Nutzen die Volksbewaffnung haben soll. Sie soll das Vaterland neben den stehenden Heeren gegen innere und äußere Feinde verteidigen und vor Gefahren schützen. Ein erstaunlicher Nebeneffekt soll dabei sein, dass der einsame Einzelne zu einem großen Ganzen verbunden wird, wodurch sein Interesse geweckt wird, dem Staat zu dienen. Erst dadurch werde er zum "richtigen Staatsbürger". Von Beginn an wird von einem vereinigten Deutschland gesprochen, jenes, das in Frankfurt ausgearbeitet werden soll. Demnach soll auch das gesamte deutsche Volk an der Volksbewaffnung beteiligt werden und seine sich selbst gegebenen Gesetze verteidigen. Dieses Konzept der Volksbewaffnung setzt also das Prinzip der Volkssouveränität voraus. Die freie Wahl der Offiziere ist daher beispielsweise eine unverzichtbare Voraussetzung. Genauso soll jeder Bürger - keine Bürgerinnen - von 20 bis 50 Jahren wehrberechtigt und wehrpflichtig sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung zur Bedeutung der Bürgerbewaffnung während der Revolution von 1848/49 im Kontext der Märzforderungen vor.

2. Die Quelle des Deutschen Vaterlandsvereins: Dieses Kapitel analysiert die Denkschrift des Deutschen Vaterlandsvereins hinsichtlich ihrer politischen Ziele, der geplanten militärischen Organisationsstruktur und der angestrebten Stärkung der Volkssouveränität.

3. Bezug zur Forschungsliteratur: Hier wird die Denkschrift in den wissenschaftlichen Diskurs eingeordnet und mit den Thesen zur Revolutionsgeschichte, etwa von Wolfram Siemann, verknüpft.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die die Radikalität des Vereins im Kontext der zeitgenössischen Verteidigungsbedürfnisse und der Verfassungsfrage bewertet.

Schlüsselwörter

Revolution 1848/49, Volksbewaffnung, Deutscher Vaterlandsverein, Bürgerwehr, Volksarmee, Sachsen, Nationalversammlung, Volkssouveränität, August Röckel, Militärstrategie, Deutschland, Verteidigung, Verfassungsfrage, Märzforderungen, Staatsbürger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert eine historische Denkschrift des Deutschen Vaterlandsvereins von 1848, die sich mit der Forderung nach einer flächendeckenden Volksbewaffnung in Deutschland befasst.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen das Verhältnis von militärischer Organisation und Volkssouveränität, die Verteidigung gegen externe Bedrohungen sowie die gesellschaftspolitische Funktion der Bewaffnung als Mittel zur Erziehung zum "Staatsbürger".

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der Bürgerbewaffnung als eine der zentralen Märzforderungen innerhalb der Revolution von 1848/49 zu untersuchen und deren reale Umsetzbarkeit sowie politische Zielsetzung kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine quellenkritische Analyse, die den Inhalt der Denkschrift deskriptiv erschließt und diese anschließend in den fachwissenschaftlichen Diskurs der Geschichtsforschung einordnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Vorstellung der Denkschrift, die detaillierte Beschreibung der geplanten militärischen Institutionalisierung sowie eine vergleichende Analyse mit dem Forschungsstand zur Revolutionszeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Volksbewaffnung, Revolution 1848/49, Volkssouveränität, Deutscher Vaterlandsverein und militärische Verteidigungsstrategie geprägt.

Wer war maßgeblich an der Ausarbeitung der Denkschrift beteiligt?

Die Denkschrift wurde wesentlich von August Röckel mitgestaltet, einem Abgeordneten der 2. Kammer, der für seine demokratische Grundhaltung und spätere Rolle im Dresdner Maiaufstand bekannt war.

Warum wurde die Bedrohung durch Russland in der Denkschrift so stark betont?

Russland wurde als unmittelbare militärische Gefahr an der Ostgrenze wahrgenommen, gegen die das bisherige sächsische Heer als zu schwach erachtet wurde, weshalb eine massive Aufstockung durch die Volksbewaffnung gefordert wurde.

Welche Rolle spielten die "Bürgerwehren" in diesem Kontext?

Bürgerwehren existierten bereits lokal, wurden jedoch als unzureichend angesehen, da es an einer zentralen Verwaltung fehlte; der Verein forderte hingegen eine gesamtdeutsche, staatlich organisierte Volksarmee.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Denkschrift des Deutschen Vaterlandsvereins
Untertitel
"Die Organsisation der Volksbewaffnung in Deutschland. Mit besonderem Bezuge auf Sachsen, Dresden 1848"
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Proseminar "Die Revolution von 1848/49 in Sachsen."
Note
2,0
Autor
Philipp Werner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
10
Katalognummer
V160851
ISBN (eBook)
9783640740802
ISBN (Buch)
9783640740857
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Revolution 1848/49 Deutscher Vaterlandsverein August Röckel Frankfurter Nationalversammlung Volksbewaffnung Bürgerwehr Die Revolution von 1848/49 in Sachsen Paulskirchenparlament
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Werner (Autor:in), 2010, Zur Denkschrift des Deutschen Vaterlandsvereins, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160851
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Leseprobe aus  10  Seiten
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