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Diskussion über Singers Thesen und Argumente unserer Hilfspflichten gegenüber den Armen aus der dritten Welt

Title: Diskussion über Singers Thesen und Argumente unserer Hilfspflichten gegenüber den Armen aus der dritten Welt

Essay , 2010 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Roberto Grebarsche (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Summary Excerpt Details

In jeder dritten Sekunde stirbt ein Mensch an Hunger. Meist sind dies Kinder aus der dritten Welt,
die unter Armut leiden und die keine oder eine nur mangelnde medizinische Versorgung haben.
Können die Bewohner der westlichen Welt es zulassen, dass sich an diesem Zustand nichts ändert
oder geht es sie vielleicht nicht einmal etwas an?
Wie viel ist von jedem von ihnen verlangt, wenn es um die Hilfspflichten gegenüber den Menschen
der dritten Welt, die in Armut leben, geht? Stehen sie überhaupt in der Pflicht ihnen zu helfen und
falls ja, bewirkt die Hilfe eines Einzelnen, dass beispielsweise in Afrika ein Kind nicht den Hungertod
stirbt?
Peter Singer befasst sich in seinem Buch „Praktische Ethik“1 unter anderem mit diesen Hilfspflichten
und geht der Frage nach, ob wir in der Pflicht stehen oder nicht.
Um diese Frage zu klären, ist es einleitend notwendig festzustellen, was genau unter dem Begriff
Armut zu verstehen ist und ob es überhaupt möglich ist, dass mit den Ressourcen, die wir auf dieser
Erde zur Verfügung haben, jeder Mensch ausreichend versorgt werden kann.
Im Anschluss daran, werden die Argumente und Einwände Singers vorgestellt und diskutiert.
Das Ziel der Arbeit ist es letztlich die Frage zu klären, ob wir in der Pflicht stehen, den Menschen
der Dritten Welt zu helfen oder nicht, und wenn ja, von welcher Form der Hilfe vernünftigerweise
zu erwarten ist, dass sie den Menschen dauerhaft hilft.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was Armut bedeutet

3. Die Ressourcen der Erde

4. Steht es in der Macht jedes Einzelnen zu helfen?

5. Sorge für die, die einem nahe stehen

6. Das Problem der Überbevölkerung

7. Eindämmung der Überbevölkerung

8. Die Hilfe des Einzelnen

9. Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die ethische Verpflichtung der Menschen in Industrienationen gegenüber den in Armut lebenden Menschen in der Dritten Welt. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und unter welchen Bedingungen eine moralische Pflicht zur Hilfe besteht und wie diese durch den Einzelnen sowie durch globale Strukturen nachhaltig umgesetzt werden kann.

  • Analyse des Begriffs der absoluten versus relativen Armut.
  • Diskussion der globalen Ressourcenverteilung und der Verantwortung der Industrieländer.
  • Ethische Argumentation nach Peter Singer zur Hilfeleistungspflicht.
  • Bedeutung des demographischen Übergangs für eine langfristige Armutsbekämpfung.
  • Bewertung individueller Handlungsmöglichkeiten angesichts globaler Not.

Auszug aus dem Buch

3. Die Ressourcen der Erde

Die Menschen in der Dritten Welt leben in absoluter Armut, weil die Verteilung der Ressourcen, die zur Verfügung stehen, schlecht ist.

Singer behauptet, dass das Problem nicht die fehlende Nahrung oder Kleidung ist, sondern dass die Industrieländer im Überfluss leben und Ländern, wie denen der Dritten Welt, von ihrem Überfluss nichts abgeben. Im Gegenteil, die Länder, die im Überfluss leben, verschwenden Ressourcen in einem so hohen Maße, dass den ärmeren Ländern diese Güter nicht mehr zur Verfügung stehen können.

Singer begründet dies mit dem Beispiel des durchschnittlichen Getreideverbrauchs der Nordamerikaner, der bei etwa 900 kg jährlich liegt. Der Verbrauch in den armen Ländern beträgt jedoch gerade einmal 180 kg. Wenn Singer damit sagen will, dass das Problem gelöst werden kann, wenn man diese 1080 kg Getreide gerechter verteilt, so muss erst festgestellt werden, wie diese Verteilung stattfinden soll. Hierzu kann man verschiedene Berechnungsgrundlagen aufstellen.

Eine davon ist die Aufteilung des zur Verfügung stehenden Getreides auf Basis der Fläche eines Landes oder aber auch auf Basis der Einwohnerzahl. Unterstellt man, dass es gerechter ist, wenn alle Ressourcen gleich auf alle Menschen aufgeteilt werden, so muss das zur Verfügung stehende Getreide, nach Abzug der Kosten für den Transport, allen Menschen zur Verfügung gestellt werden. Jedoch wer übernimmt die anfallenden Kosten, wie zum Beispiel für den Transport? Vorstellbar ist hier ein Abkommen, das unter den Ländern getroffen wird, das besagt, dass diejenigen Länder, die mehr Geld zur Verfügung haben, einen entsprechenden Preis für das Getreide bezahlen, das aus den ärmeren Ländern importiert wird. Dies führt dazu, dass die Industrienationen aufgrund des Preises sorgsamer im Verbrauch mit diesen Gütern sind und weiterhin dazu, dass den ärmeren Ländern Geld zur Verfügung gestellt wird, um sich andere Güter beschaffen zu können, die für sie lebensnotwendig sind. Dies ist nur eine Möglichkeit der gerechteren Verteilung und ist ist nur denkbar, wenn jedes Land, bezogen auf seine Einwohner, ungefähr die gleiche Anzahl an Getreide benötigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die ethische Fragestellung der Hilfspflicht gegenüber armen Ländern ein und skizziert das Ziel der Arbeit anhand der Thesen von Peter Singer.

2. Was Armut bedeutet: Es erfolgt eine definitorische Unterscheidung zwischen absoluter Armut in der Dritten Welt und relativer Armut in Industrienationen.

3. Die Ressourcen der Erde: Dieses Kapitel thematisiert die ungleiche Ressourcenverteilung und die Verschwendung durch Industrienationen im Kontrast zum Bedarf armer Länder.

4. Steht es in der Macht jedes Einzelnen zu helfen?: Hier wird Singers zentrales moralisches Prinzip diskutiert, wonach wir zur Hilfe verpflichtet sind, sofern wir Leid verhindern können, ohne etwas von vergleichbarer moralischer Bedeutung zu opfern.

5. Sorge für die, die einem nahe stehen: Eine Auseinandersetzung mit dem Einwand, dass familiäre und soziale Bindungen Vorrang vor globaler Hilfe haben könnten.

6. Das Problem der Überbevölkerung: Diskussion des Arguments, dass Hilfe zur Überbevölkerung und damit zu mehr Leid führen würde.

7. Eindämmung der Überbevölkerung: Vorstellung des demographischen Übergangsmodells als Lösungsansatz zur Kontrolle des Bevölkerungswachstums durch steigenden Lebensstandard.

8. Die Hilfe des Einzelnen: Behandelt die praktische Umsetzung und die moralische Zumutbarkeit von Hilfeleistungen für den einzelnen Bürger.

9. Resümee: Zusammenfassung der ethischen Erkenntnisse und Appell an die Verantwortung der Industrienationen und des Einzelnen.

Schlüsselwörter

Absolute Armut, Relative Armut, Peter Singer, Hilfspflicht, Ressourcenverteilung, Industrienationen, Dritte Welt, Überbevölkerung, Demographischer Übergang, Ethik, Globale Gerechtigkeit, Lebensstandard, Moralische Verpflichtung, Hunger, Bevölkerungswachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die moralische Verpflichtung der Industrienationen, armen Ländern der Dritten Welt zu helfen, basierend auf den Thesen von Peter Singer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Themenfeldern gehören globale Ressourcenverteilung, die ethische Definition von Armut, die Rolle des demographischen Wandels und die moralische Verantwortung des Individuums.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Klärung der Frage, ob eine Pflicht zur Hilfe besteht und in welcher Form diese Hilfe vernünftigerweise geleistet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine philosophische Analyse und Diskussion der Thesen von Peter Singer, ergänzt durch ökonomische und demographische Erklärungsmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil setzt sich kritisch mit Einwänden gegen Singers Argumente auseinander, wie etwa dem Vorrang von nahen Angehörigen oder dem Problem der Überbevölkerung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Absolute Armut, Hilfspflicht, Globale Gerechtigkeit, Peter Singer und Demographischer Übergang sind zentrale Begriffe.

Wie definiert die Arbeit den Unterschied zwischen absoluter und relativer Armut?

Absolute Armut wird als Mangel an grundlegenden biologischen Bedürfnissen wie Nahrung und Unterkunft definiert, während relative Armut den Standard im Vergleich zur heimischen Gesellschaft beschreibt.

Warum spielt das Modell des demographischen Übergangs eine wichtige Rolle?

Das Modell verdeutlicht, dass eine Verbesserung des Lebensstandards und der medizinischen Versorgung langfristig zu sinkenden Geburtenraten führt, was die Überbevölkerung eindämmen kann.

Wie reagiert der Autor auf den Einwand, dass der Einzelne gegen globale Armut nichts ausrichten könne?

Unter Verweis auf Singer wird argumentiert, dass realistische Anforderungen an den Einzelnen gestellt werden können, die den Betroffenen nicht überfordern, aber dennoch zu einer Linderung des Leids beitragen.

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Details

Title
Diskussion über Singers Thesen und Argumente unserer Hilfspflichten gegenüber den Armen aus der dritten Welt
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Philosophie)
Course
Peter Singers Angewandte Ethik
Grade
1,7
Author
Roberto Grebarsche (Author)
Publication Year
2010
Pages
12
Catalog Number
V160791
ISBN (eBook)
9783640770113
ISBN (Book)
9783640770175
Language
German
Tags
Peter Singer Hilfspflichten Dritte Welt Überbevölkerung Bevölkerungsdichte Armut Hunger Kinder helfen Hilfe Ressourcen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Roberto Grebarsche (Author), 2010, Diskussion über Singers Thesen und Argumente unserer Hilfspflichten gegenüber den Armen aus der dritten Welt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160791
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