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Die finanzielle Seite des Masterstudiums

Title: Die finanzielle Seite des Masterstudiums

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Melanie Reinhardt (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Der Bologna-Prozess hat einige Veränderungen mit sich gebracht. Studierte
man früher in der Regel neun Semester und hatte dann sein Diplom erfolgreich erworben, so muss man sich heutzutage schon nach dem sechs-semestrigen Bachelor überlegen, wie es weiter gehen soll.
Bereits 1999 lag der Beschluss der europäischen Bildungsminister vor, ein
zweistufiges Studiensystem aus Bachelor und Master mit europaweit vergleichbaren Abschlüssen einzuführen.1) Die europäischen Hochschulen sind verpflichtet bis 2010 auf die neuen Abschlüsse umzustellen. Jedoch haben bislang (Stand April 2009) lediglich 75 Prozent der Hochschulen die Umstellung vorgenommen.2) Allein diese Zahl ist schon überraschend,
noch erstaunlicher ist allerdings die Tatsache, dass laut einer aktuellen
Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP)
bisher nicht mehr als 45 Prozent der befragten Personal-Manager Bachelor-
Absolventen eingestellt haben, obwohl bereits im Jahr 2007 23.400
Studierende an deutschen Hochschulen ihr Studium mit einem Bachelor
abschlossen. Aus diesen Gründen ist es auch nichts Außergewöhnliches,
dass laut einer Umfrage des Hochschul-Informations-System HIS drei Viertel der Studenten noch einen Master anstreben. Meist fühlen sich die Studierenden nicht richtig auf das berufliche Leben vorbereitet und haben
Zweifel, ob sie mit ihrer Hochschul-Ausbildung im Arbeitsalltag bestehen
können. Außerdem plagt viele Bachelor-Absolventen die Unsicherheit, wie
ihr Abschluss bei den Personalverantwortlichen der Unternehmen ankommt.
Alleine deshalb entscheiden sich viele von ihnen, noch ein Masterstudium
anzuhängen, um damit auf Nummer sicher zu gehen. Die Beweggründe für ein Masterstudium sind damit geklärt, jedoch nicht die Frage, ob sich ein Masterstudium auch finanziell lohnt.
[...]
1) vgl. auch im Weiteren BMBF [Bologna] 17
2) vgl. auch im Weiteren Furkel [Bachelor] 12

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung: Bachelor. Und dann?

2 Geeignete Instrumente zur Berechnung

2.1 Beurteilung der Verwendung einer Investitionsrechnung

2.2 Die Methode des Kapitalwerts

3 Beurteilung des Masterstudiums anhand einer Investitionsrechnung

3.1 Anwendung der Kapitalwertmethode

3.2 Simulation verschiedener Alternativen mithilfe des Kapitalwerts

4 Ausblick: Folgt nach dem Bachelor das Aus?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Frage, ob sich ein Masterstudium aus rein finanzieller Sicht für Studierende rentiert. Hierfür wird eine ökonomische Investitionsrechnung angewendet, um die Kosten und den potenziellen Nutzen eines weiterführenden Studiums gegenüber dem direkten Berufseinstieg nach dem Bachelorabschluss abzuwägen.

  • Analyse der finanziellen Vor- und Nachteile eines Masterstudiums.
  • Einsatz der dynamischen Kapitalwertmethode zur monetären Bewertung.
  • Berücksichtigung von direkten Kosten, Opportunitätskosten und staatlichen Subventionen.
  • Simulation unterschiedlicher Szenarien (direktes Studium vs. Berufseinstieg nach dem Bachelor).
  • Erörterung der Auswirkungen von Zulassungsbeschränkungen und Gehaltsentwicklungen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Methode des Kapitalwerts

Mithilfe der Kapitalwertmethode lässt sich die Vorteilhaftigkeit einer Investition prüfen. Bei dieser Methode werden alle Aus- und Einzahlungen einander gegenübergestellt und auf den Investitionsbeginn mit Hilfe des Kalkulationszinssatzes diskontiert. Diese abgezinsten Werte nennt man Barwerte. Die Summe aller Barwerte wird als der Kapitalwert bezeichnet. Eine Investition kann als vorteilhaft bezeichnet werden, wenn ihr Kapitalwert positiv ist. Die Formel zur Berechnung des Kapitalwertes lässt sich wie folgt darstellen:

Wobei Et alle Einzahlungen und At alle Auszahlungen im Jahr t, welche bis zum Jahr T laufen, bezeichnet. stellt den Abzinsungsfaktor dar. Hierbei gilt: q = 1 + p/100, wobei p den Kalkulationszinssatz bezeichnet. Um diese Formel auf die Rechnungen in Kapitel 3 anwenden zu können, sind einige Modifikationen notwendig, die nun im Näheren erläutert werden.

Zu den Kosten des Masterstudiums zählen zum Einen die direkten Kosten wie Studiengebühren und Materialkosten (z.B. für Bücher), die auch gleichzeitig Auszahlungen darstellen und somit problemlos in Formel (2.1) einsetzbar sind. Zum anderen die so genannten „Opportunitätskosten der Ausbildung“. Damit bezeichnet man das Einkommen, das anstelle des Studiums durch Arbeit verdient werden könnte. Die Opportunitätskosten der Ausbildung bezeichnen in diesem Fall das Einkommen, das ein Bachelor-Absolvent in den zwei Jahren des Masterstudiums verdient. Diese Opportunitätskosten stellen keine Auszahlungen dar, da in ihrer Höhe nicht wirklich Liquidität abfließt. Im Folgenden werden sie allerdings trotzdem Berücksichtigung in den Berechnungen finden, da sie für die Entscheidung, ob man ein Masterstudium beginnen soll, durchaus relevant sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Bachelor. Und dann?: Dieses Kapitel beleuchtet den Bologna-Prozess und die damit einhergehende Unsicherheit bei Bachelor-Absolventen, die oft zu einem Masterstudium motiviert, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

2 Geeignete Instrumente zur Berechnung: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Investitionsrechnung erläutert und begründet, warum die dynamische Kapitalwertmethode für die Beurteilung der Bildungsrendite gegenüber statischen Verfahren zu bevorzugen ist.

3 Beurteilung des Masterstudiums anhand einer Investitionsrechnung: In diesem Hauptteil wird die Kapitalwertmethode praktisch angewendet, indem Ein- und Auszahlungen simuliert und verschiedene Szenarien für den Beginn des Masterstudiums gegenübergestellt werden.

4 Ausblick: Folgt nach dem Bachelor das Aus?: Dieses Kapitel diskutiert die organisatorischen Hürden wie strenge Zulassungskriterien an Hochschulen und hinterfragt, ob der Master in Zukunft einem exklusiven Kreis vorbehalten bleiben könnte.

Schlüsselwörter

Masterstudium, Bachelor, Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Bildungsrendite, Opportunitätskosten, Bologna-Prozess, Studiengebühren, Nettogehalt, Zulassungsbeschränkungen, Gehaltsentwicklung, Barwert, Finanzplanung, Berufserfahrung, Investition in Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die finanzielle Rentabilität eines Masterstudiums nach einem Bachelor-Abschluss auf Basis ökonomischer Investitionsrechnungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt Themen wie Investitionsrechnungen, Bildungsökonomie, Gehaltsunterschiede zwischen Bachelor- und Master-Absolventen sowie die Auswirkungen staatlicher Subventionen und Opportunitätskosten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, objektiv zu klären, ob sich ein Masterstudium durch ein späteres höheres Einkommen auch finanziell auszahlt oder ob die Kosten (inklusive Opportunitätskosten) den Nutzen überwiegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Es wird die dynamische Kapitalwertmethode angewandt, um Aus- und Einzahlungen über einen festgelegten Zeitraum auf den heutigen Wert zu diskontieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden spezifische Annahmen getroffen, Daten zu Gehältern und Kosten erhoben und der Kapitalwert in verschiedenen Modell-Szenarien berechnet und simuliert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Masterstudium, Kapitalwert, Opportunitätskosten, Investition, Bachelor, Bildungsrendite und Gehaltsentwicklung.

Welchen Einfluss haben die sogenannten "drei Z" auf den Kapitalwert?

Der Kapitalwert hängt entscheidend von der Höhe der Zahlungen, deren zeitlicher Verteilung und dem gewählten Zinssatz ab; späte hohe Einzahlungen werden durch Diskontierung niedriger bewertet.

Warum wird in der Arbeit empfohlen, vor dem Master zu arbeiten?

Die Simulationen zeigen, dass bei einem sofortigen Masterstudium oft ein negativer Kapitalwert entsteht, während zwei Jahre Berufserfahrung nach dem Bachelor die finanzielle Bilanz durch das in dieser Zeit erzielte Einkommen signifikant verbessern können.

Welche Rolle spielen Opportunitätskosten bei der Entscheidung für ein Masterstudium?

Opportunitätskosten, also das entgangene Gehalt während der Studienzeit, stellen einen massiven Faktor in der Kostenrechnung dar, der oft unterschätzt wird, aber für die finanzielle Entscheidung kritisch ist.

Gibt es auch nicht-monetäre Aspekte, die in dieser Arbeit berücksichtigt werden?

Die Arbeit konzentriert sich explizit auf monetäre Größen; nicht-monetäre Vorteile eines höheren Abschlusses werden aufgrund ihrer schweren Messbarkeit in der vorliegenden Untersuchung ausgeklammert.

Excerpt out of 14 pages  - scroll top

Details

Title
Die finanzielle Seite des Masterstudiums
College
University of Hohenheim
Grade
2,0
Author
Melanie Reinhardt (Author)
Publication Year
2009
Pages
14
Catalog Number
V160695
ISBN (eBook)
9783640740345
ISBN (Book)
9783640740741
Language
German
Tags
Seite Masterstudiums
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Reinhardt (Author), 2009, Die finanzielle Seite des Masterstudiums, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160695
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