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Autoritarismus und sozialpädagogische Alternativen

Title: Autoritarismus und sozialpädagogische Alternativen

Intermediate Diploma Thesis , 2009 , 31 Pages

Autor:in: Katharina Bergmaier (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Vordiplomarbeit stellt die Vorbereitungen für eine Diplomarbeit zum Thema Autoritarismus vor.

Im Rahmen meiner Diplomarbeit möchte ich das Hauptaugenmerk auf Autoritarismus legen. Es sollen unterschiedliche Autoritarismusansätze dargestellt werden und auf ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin durchleuchtet werden. Besonders wichtig erscheint es mir, die Entwicklung des Autoritarismuskonzepts im Zeitverlauf darzustellen.

Zum einen soll die geschichtliche Entwicklung von zu Beginn nur theoretischen Erklärungen und Annahmen (Fromm, Reich, Rühle, Kanitz) über die ersten empirischen Untersuchungen des Instituts für Sozialforschung (Studien über Autorität und Familie, The authoritarian personality) zu der Entwicklung eines Messinstruments zur Erfassung der präfaschistischen Persönlichkeit, der F-Skala, welche leider an zu geringer Reliabilität und Validität scheiterte; bis hin zu Altemeyers Entwicklung einer validen und reliablen Autoritarismus- Skala, der RWA- Skala dargestellt werden Ebenfalls möchte ich in meiner Diplomarbeit sozialpädagogische Ansätze anführen, die zum Ziel haben, der autoritären Persönlichkeitsstruktur entgegenzuwirken.

Besonders wichtig erscheint es mir, die Entwicklung des Autoritarismuskonzepts im Zeitverlauf darzustellen. Zum einen soll die geschichtliche Entwicklung von zu Beginn nur theoretischen Erklärungen und Annahmen (Fromm, Reich, Rühle, Kanitz) über die ersten empirischen Untersuchungen des Instituts für Sozialforschung (Studien über Autorität und Familie, The authoritarian personality) zu der Entwicklung eines Messinstruments zur Erfassung der präfaschistischen Persönlichkeit, der F-Skala, bis hin zu Altemeyers Entwicklung einer validen und reliablen Autoritarismus- Skala, der RWA- Skala dargestellt werden Ebenfalls möchte ich in meiner Diplomarbeit sozialpädagogische Ansätze anführen, die zum Ziel haben, der autoritären Persönlichkeitsstruktur entgegenzuwirken.

Die zentrale Annahme des Autoritarismuskonzepts besagt, dass Herrschafts- und Machtverhältnisse sich in den psychischen Strukturen der Menschen verfestigen und dadurch von diesen reproduziert werden. Die zentralen Fragen des Autoritarismuskonzepts nach “freiwillige(r) Unterordnung unter gesellschaftliche Herrschaft1“, beantwortet das Autoritarismuskonzept mittels Konstatierung einer sich unter gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen entwickelten autoritären Persönlichkeitsstruktur

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Zielsetzung und Themenstellung der Diplomarbeit

2.) Zentrale Annahmen des Autoritarismuskonzepts

3.) Bearbeitungsweise der Themenstellung

4.) Detailliertere Darstellung des Inhalts

Autoritarismus

Kinderfreundebewegung, Rühle, Kanitz

Reich

Neill

Berkeley Group

Altemeyer

Exemplarische kurze Darstellung einiger Studienergebnisse Altemeyers:

Zivilcourage und prosoziales Verhalten

Kritische Theorie

General Theory of Oppression

Rechtsextremismus, Rechtsruck und Neoliberalismus

Sozialpädagogische Alternativen

Kinderfreunde

Alfred Adler

Rühle und Kanitz

Neill

Liedloff

Freire

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Autoritarismus, dessen historische Entwicklung von theoretischen Ansätzen bis hin zu modernen empirischen Skalen sowie sozialpädagogische Gegenkonzepte, die einer autoritären Persönlichkeitsstruktur entgegenwirken sollen.

  • Historische Entwicklung des Autoritarismuskonzepts (Theorie vs. Empirie)
  • Empirische Forschungsergebnisse zur autoritären Persönlichkeit (u.a. Altemeyer)
  • Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Krisen, Neoliberalismus und Rechtsruck
  • Sozialpädagogische Alternativansätze (z.B. Kinderfreunde, Summerhill, Liedloff)

Auszug aus dem Buch

Altemeyer

Wissenschaftlich scheiterte die F-Skala an zu geringer Reliabilität, interner Konsistetenz und Validität aufgrund falscher Annahmen über die neun Dimensionen einer faschistischen Persönlichkeitsstruktur und daran, dass alle Items der Skala als Positivindikatoren formuliert sind, was eine Zustimmungstendenz mit sich bringt. Dies führte dazu, dass in der Forschung das Autoritarismuskonzept von der Theorie der kognitiven Dissonanz abgelöst wurde und die Sozialpsychologie nunmehr naturwissenschaftlich und ahistorisch arbeitete. Erst Altemeyer gelang mit seiner RWA- (Right- Wing- Authoritarianism) Skala in den 90ern die Entwicklung einer validierten, ausbalancierten Autoritarismusskala. Altemeyer erkannte die präfaschistische Persönlichkeitsstruktur als Verbindung von Konventionalismus, autoritärer Unterwürfigkeit und autoritärer Aggression, also den ersten 3 Dimensionen der F-Skala.

Altemeyer hingegen favorisiert nicht wie die psychoanalytischen und individualpsychologischen Strömungen eine sozialisationstheoretische Erklärung, welche das Entstehen einer autoritären Persönlichkeit durch die Sozialisation und Erziehung in den ersten Kindheitsjahren determiniert sieht, sondern misst der Jugendzeit für die Genese autoritärer Strukturen größeren Stellenwert bei und betont den Faktor der subjektiven Erfahrung bei der Herausbildung einer subjektiven Persönlichkeitsstruktur. Altemeyer bezieht sich auf die Lerntheorie Banduras, wonach sich Einstellungen durch Beobachtung und Interaktion mit anderen Menschen, die als Modelle wahrgenommen werden, herausbilden. Diese Modelle müssen sich nicht auf die klassischen Sozialisationsinstanzen (Familie, Schule) beschränken, auch peer-groups, Medien und subjektive Konzepte (z.B: ich bin ein fairer Mensch) können Einstellungen beeinflussen. Zentrale Annahme Altemeyers ist, dass in der Jugendzeit zahlreiche Erfahrungen (durch peer-groups, jugendliche Rebellion und jugendlichen Ungehorsam, das Treffen auf unkonventionelle Menschen, eventuelle unfaire Behandlung durch Autoritäten) bewirken, dass sich der Horizont der Jugendlichen erweitert und Jugendliche ihren vorher vorhandenen starr befürworteten Gehorsam ablegen, somit durch diese Erfahrungen, das Treffen auf pluralistische Meinungen und Lebensformen, weniger autoritär werden. Stark autoritäre Menschen (High RWAS) haben, so Altemeyer, in der Jugendzeit all diese Erfahrungen nicht gemacht und sich immer konventionell verhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Zielsetzung und Themenstellung der Diplomarbeit: Hier wird der Fokus auf die Entwicklung des Autoritarismuskonzepts sowie die Bedeutung sozialpädagogischer Ansätze für die Diplomarbeit gelegt.

2.) Zentrale Annahmen des Autoritarismuskonzepts: Dieses Kapitel erläutert die Verfestigung von Machtverhältnissen in psychischen Strukturen und die damit einhergehende Reproduktion autoritärer Einstellungen.

3.) Bearbeitungsweise der Themenstellung: Die methodische Herangehensweise umfasst die historische Analyse theoretischer Konzepte sowie die Einbeziehung empirischer Forschungsergebnisse.

4.) Detailliertere Darstellung des Inhalts: Dieses zentrale Kapitel behandelt umfassend die verschiedenen Strömungen der Autoritarismusforschung sowie konkrete sozialpädagogische Gegenmodelle und empirische Studien.

Schlüsselwörter

Autoritarismus, Autoritäre Persönlichkeit, Faschismus, Sozialisation, RWA-Skala, Bob Altemeyer, Kritische Theorie, Neoliberalismus, Rechtsextremismus, Sozialpädagogik, Erziehung, Selbstregulierung, Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Emanzipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Konzept des Autoritarismus, seine historischen Wurzeln und die moderne empirische Forschung sowie pädagogische Ansätze zur Prävention.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören Autoritarismusforschung, politische Psychologie, die Rolle der Erziehung sowie die gesellschaftlichen Bedingungen von Rechtsextremismus und Kapitalismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung des Autoritarismuskonzepts aufzuzeigen und sozialpädagogische Ansätze vorzustellen, die der autoritären Persönlichkeitsstruktur entgegenwirken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die historische Theorien (Kritische Theorie) mit aktuellen empirischen Studien (z.B. von Altemeyer und Labhuhn) verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in historische Analysen der Autoritarismusforschung, empirische Befunde zu autoritären Einstellungen sowie die Darstellung pädagogischer Alternativen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Autoritarismus, RWA-Skala, Sozialisation, repressive Erziehung, Selbstregulierung und Kritische Theorie.

Was besagt Altemeyers Konzept zum Linksautoritarismus?

Altemeyer untersuchte die Möglichkeit eines Linksautoritarismus mittels einer speziellen Skala und kam zu dem Schluss, dass ein solches Phänomen empirisch nicht existiert.

Wie erklärt Altemeyer die Entstehung autoritärer Persönlichkeiten?

Im Gegensatz zu psychoanalytischen Ansätzen betont Altemeyer die Bedeutung subjektiver Erfahrungen in der Jugendzeit sowie die Rolle von Peer-Groups und sozialen Lernprozessen.

Warum ist laut der Arbeit eine Verbindung zwischen Kapitalismus und Rechtsextremismus gegeben?

Die Arbeit argumentiert, dass Rechtsextremismus auf den gleichen Prinzipien der Ungleichheit basiert wie das kapitalistische System und als dessen zugespitzte Variante verstanden werden kann.

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Details

Title
Autoritarismus und sozialpädagogische Alternativen
College
University of Linz
Author
Katharina Bergmaier (Author)
Publication Year
2009
Pages
31
Catalog Number
V160672
ISBN (eBook)
9783668175846
ISBN (Book)
9783668175853
Language
German
Tags
Autoritarismus sozialpädagogische Alternativen autoritäre Persönlichkeit Neill Summerhill Rühle Reich Kanitz Kinderfreunde Kinderfreundebwegung Autoritarismusforschung Selbregulierung Liedloff Freire kritische Theorie Berkeley Group Altemeyer Fromm Brückner RWA F-Skala Sozialpsychologie Alterntivpädagogik kritische Psychologie Heitmeyer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Bergmaier (Author), 2009, Autoritarismus und sozialpädagogische Alternativen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160672
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