Das neue Ebook von Bernd Staudte schildert in spannender Weise das Abenteuer einer Landratte auf See. Als Fischverarbeiter auf einem Fang-und Verarbeitungsschiff in der orkanaufgewühlten See des Nordatlantik vor Labrador. Windstärke Zwölf und zwanzig Meter hohe Wellen drohen das Schiff zu kentern, leben im "Portugiesendeck", vierzehn Tage am Limit seekrank, übersetzen im Schlauchboot auf einen vereisten Trawler, drei Tage hilflos mit gebrochener Antriebswelle im Ozean treibend und den Trawler mehrere hundert Seemeilen selbst steuern dürfen, wen interessierten solche Abenteuer nicht? Hier können Sie alles über mein aufregendes Seeabenteuer 1974 auf der ROS 317 „Junge Garde“ lesen. Laden Sie jetzt dieses einmalige Abenteuer-Ebook herunter und fahren Sie mit mir nach Labrador, dem Fangplatz für Kabeljaue und Grenadierfische vor den Küsten Kanadas und Alaskas.
Inhaltsverzeichnis
1. Als Fischverarbeiter vor Labrador
2. Angaben zum Fang- und Verarbeitungsschiff „Junge Garde“
Zielsetzung & Themen
Das Werk schildert in autobiografischer Form die persönlichen Erlebnisse eines Mannes, der Ende 1974 eine Anstellung als Fischverarbeiter auf einem Hochseeschiff der DDR-Hochseefischerei antritt. Die Forschungsfrage bzw. der rote Faden des Berichts liegt in der Auseinandersetzung mit der harten Realität des Seemannsalltags, der psychischen Belastung durch extreme Arbeitsbedingungen sowie der Konfrontation mit elementaren Naturgewalten und existentiellen Gefahren im Nordatlantik.
- Die Vorbereitung und der Beginn des Seefahrerlebens in Rostock
- Die körperlichen und psychischen Belastungen auf einem Verarbeitungsschiff
- Der Umgang mit Seekrankheit und den Gefahren durch extreme Wetterbedingungen
- Technische Einblicke in die Arbeit auf einem Fang- und Verarbeitungsschiff
- Die soziale Dynamik und Kameradschaft unter den Seeleuten
Auszug aus dem Buch
Als Fischverarbeiter vor Labrador
Am Anfang eines Buches darf der Leser zu recht erwarten, das er in angenehmer Weise vom Inhalt einen ersten Eindruck über den Autor gewinnen kann. Abenteuerlichkeit und Spannung sind die Paten der Weisheit. Als Fischverarbeiter auf einem Fang- und Verarbeitungsschiff in der orkanaufgewühlten See des Nordatlantik vor Labrador, Windstärke Zwölf droht das Schiff zu kentern, leben im „Portugiesendeck“, vierzehn Tage am Limit seekrank, übersetzen im Schlauchboot auf einen vereisten Trawler, drei Tage hilflos mit gebrochener Antriebswelle im Ozean treiben, den Trawler mehrere hundert Seemeilen selbst steuern, wen interessieren solche Abenteuer nicht? Hier erfahren Sie alles über mein aufregendes Seeabenteuer in der Jahrewende 1974/75.
Ich ordnete alte Briefe, als mir ein lange aus dem Sinne gekommener, datiert im März 1975, wieder in die Hände fiel. Ein Mitstreiter meines Seeabenteuers hatte ihn mir geschrieben. Eigentlich waren es zwei Briefe. Der Kontakt brach jedoch aus persönlichen Veränderungen ab. Ich las also mit erwachendem Interesse die Zeilen auf dem bereits vergilbten und einfach linierten Papier, welche Bezug nahmen auf den Unfall des Absenders auf See. Aus meinen Unterlagen kramte ich einige Fotografien hervor, die ich damals gemacht hatte. Die Erinnerung kam in Fluss und es war mir, als hätte diese Reise erst vor kurzer Zeit stattgefunden. So schrieb ich also auf was ich erlebte. Seit meiner Kindheit träumte ich von der, Seefahrt und verschlang die Bücher von Stevenson, Melville und Defoe. Doch wie das Leben so geht, man kann sich den Ort und die Zeit seines Wirkens nicht immer unbeeinflusst von anderen Umständen aussuchen. Die Jahre vergehen und die Angelegenheit blieb ein Traum bis, ja bis seine Verwirklichung doch noch möglich wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Als Fischverarbeiter vor Labrador: Der Autor schildert seine Motivation, das Anheuern in Rostock sowie die strapaziösen Erfahrungen während seiner Seereise in den Nordatlantik Ende 1974.
2. Angaben zum Fang- und Verarbeitungsschiff „Junge Garde“: Dieser Abschnitt liefert technische Eckdaten des Schiffes sowie detaillierte Erläuterungen zur Organisation der Flottillenfischerei und der industriellen Verarbeitung an Bord.
Schlüsselwörter
Hochseefischerei, Nordatlantik, Junge Garde, Seefahrt, Seekrankheit, Fangschiff, Fischverarbeitung, DDR, Abenteuer, Schifffahrt, Fischmehl, Arbeit auf See, Navigation, Flottillenfischerei, Überlebenstraining
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Werk grundsätzlich?
Es handelt sich um einen persönlichen Erfahrungsbericht über das Leben und Arbeiten als Fischverarbeiter auf einem Hochseeschiff der DDR im Jahr 1974.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf der harten körperlichen Arbeit, dem Leben in der Enge an Bord, der Konfrontation mit Stürmen und der besonderen sozialen Gemeinschaft von Seeleuten.
Was ist das primäre Ziel des Autors?
Der Autor möchte seine aufregenden Erlebnisse und die Realität der Seefahrt jenseits von romantischen Vorstellungen dokumentieren und für den Leser greifbar machen.
Welche wissenschaftliche oder literarische Methode findet Anwendung?
Das Buch ist als autobiografischer Tatsachenbericht verfasst, der durch die Einbettung technischer Daten und historische Einordnungen ergänzt wird.
Was wird im Hauptteil des Textes behandelt?
Der Hauptteil beschreibt den Prozess des Anheuerns, das Training, die rauen Arbeitsbedingungen im Nordatlantik, medizinische Notfälle und das tägliche Leben an Bord.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Begriffe wie Hochseefischerei, Nordatlantik, Fischverarbeitung, Seemannsleben und DDR-Fangflotte beschreiben den Kerninhalt am besten.
Was genau ist das "Portugiesendeck" und warum ist es bedeutsam?
Es ist der am tiefsten gelegene und mühsamste Unterbringungsort auf dem Schiff, der symbolisch für die harte Realität der einfachen Arbeiter an Bord steht.
Welche Rolle spielten die "Grauen Wölfe" für die Fangflotte?
Die "Grauen Wölfe" waren spezialisierte Fangschiffe, die den Fisch in der Nähe der Mutterschiffe fingen, um die Versorgung der Verarbeitungsanlagen sicherzustellen.
Wie ging der Autor mit der Seekrankheit um?
Er beschreibt die Seekrankheit als existenzielle Bedrohung, die erst durch Gewöhnung oder psychologische Ablenkung, etwa durch Beobachtungen auf der Brücke, erträglicher wurde.
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- Diplom-Ingenieur Bernd Staudte (Author), 2010, Als Fischverarbeiter vor Labrador , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160630