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Die Wahrheit der Fotografie

Kunststatus und die Behandlung im Schulunterricht

Titel: Die Wahrheit der Fotografie

Hausarbeit , 2009 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Katharina Sasse (Autor:in)

Kunst - Fotografie und Film

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit den ersten entstandenen Fotografien war eine verblüffende Technik entstanden, die es möglich machte, Gesehenes abzubilden. Ob dieses Abbild der Wahrheit entspricht stand früher nicht zur Debatte. Heute hingegen wird die Wahrheit der Fotografie immer mehr in Frage gestellt. Damals rechnete auch niemand damit, dass aus der Fotografie einst eine Kunstform werden würde. Heute ist es für uns selbstverständlich, dass wenn wir ein Kunstmuseum besuchen, auch Fotografien an der Museumswand hängen. Künstlerische Fotografien gehören für die Meisten von uns genauso an die Museumswand, wie Bilder der Malerei. Die Fotografie musste sich jedoch erst einmal als Kunstform durchsetzten. Die Malerei hatte lange Zeit der Fotografie gegenüber einen Vorteil und dies nicht zuletzt durch ihre Geschichte und Tradition. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Fotografie es geschafft hat sich in der Kunst zu etablieren.
Um die Stellung der Fotografie in der frühen Gesellschaft zu durchleuchten, beschreibt diese Arbeit zunächst die Geschichte der Fotografie.
Weiterhin werden die vielen verschiedenen Möglichkeiten der Fotografie aufgezeigt und die Breite des Nutzens erläutert. Später geht es um die Wahrheit und die Macht der Fotografie. Anschließend wird auf den heutigen Kunststatus der Fotografie eingegangen. Hierbei werden die Aspekte der Macht und der Wahrheit berücksichtigt.
Diese Arbeit soll den Weg, den die Fotografie durchlaufen hat, in den Grundzügen darstellen und beschreiben, wie es zu dem heute geklärten Kunststatus gekommen ist. Im letzten Teil der Arbeit zeigt ein Unterrichtsentwurf, wie sich das Thema „Wahrheit der Fotografie“ in eine Unterrichtsreihe zum Kunststatus der Fotografie, einbetten ließe. Dieser soll zeigen, wie man eine eher komplizierte Thematik kindgerecht vermittelt und Schülerinnen und Schülern die Fotografie als Kunstform näher bringt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Die Fotografie und ihre Möglichkeiten

3.Geschichte der Fotografie

4.Von der Macht und der Wahrheit der Fotografie

5.Von der Technik Fotografie zur fotografischen Kunst

6.Im Schulunterricht

6.1.Die Wahrheit der Fotografie im Unterrichtskontext

6.2.Hauptintention

6.3.Methodische Überlegung

6.4.Ziele und Kompetenzen

7.Zusammenfassender Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den historischen Wandel der Fotografie von einem rein technischen Dokumentationsmittel hin zu einer anerkannten Kunstform, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der kritischen Reflexion über den Wahrheitsanspruch fotografischer Abbildungen liegt.

  • Entwicklung der Fotografiegeschichte von den Anfängen bis zur digitalen Ära.
  • Analyse der Macht des Fotografen bei der Gestaltung und Interpretation von Realität.
  • Diskussion der Kriterien für den Kunststatus fotografischer Werke.
  • Entwurf einer praxisorientierten Unterrichtseinheit zur „Wahrheit der Fotografie“ für die 9. Klasse.

Auszug aus dem Buch

4.VON DER MACHT UND DER WAHRHEIT DER FOTOGRAFIE

Die Fotografie dokumentiert Vergangenes, sie hält Momente fest. Handelt es sich um ein Bild oder ein Abbild?

„Unter dieser Frage lässt sich die Fotografie zusammenfassen: Ist es ein Abbild, kann der Fotograf kaum für sich in Anspruch nehmen, Künstler zu sein. Er ist dann allenfalls ein guter Handwerker“

Zeigt das Foto also die Wahrheit von dem, was wirklich geschehen ist?

Lange Zeit glaubten wir, dass der Wahrheitsanspruch absolut sei, der Fotograf unsichtbar und das Abbild ein Dokument sei.

Es ist so gewesen, wie das Bild es zeigt- Objektivität wird suggeriert.

Für den normalen Gebrauch im Alltag, zum Beispiel bei Passfotos, reicht es meist aus zu glauben, dass etwas wirklich oder ähnlich so war, wie das Bild es zeigt. Aber war es tatsächlich immer genau so, wie es auf dem Bild zu sehen ist?

Beispiel 1:

Wird ein fahrender Bus fotografiert, so wird er auf einem Foto „festgehalten“. Der Betrachter könnte meinen, dass der Bus auf der Straße an einer bestimmten Stelle stand, nur weil er sich in einem bestimmten Moment an der entsprechenden Stelle befand. Jedoch fuhr der Bus und stand keiner Zeit an dieser Stelle.

Verschiedene Aspekte haben Einfluss auf das Endprodukt Foto.

So spielt auch der Bildträger eine entscheidende Rolle. Die Materialität und die Stofflichkeit des Papiers können ein Bild verändern. Auch die Einstellung der Kamera, das Blitzlicht und der Film können den Charakter eines Bildes bestimmen. Es kann sein, dass eine Landschaft auf einem Foto vernebelt aussieht, obwohl es in dem Moment der Aufnahme keinen Nebel gab. Dunkle Räume erscheinen plötzlich auf einem Foto hell. Den größten Einfluss auf die Wahrheit des Bildes hat jedoch derjenige, der fotografiert. Der Fotograf hat die Autorität über das Foto, also eine gewisse Macht, das „Abbild“ so werden zu lassen, wie es letztendlich auf dem Foto zu sehen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, wie die Fotografie den Status einer Kunstform erlangte und welche Rolle der Wahrheitsanspruch dabei spielt.

2.Die Fotografie und ihre Möglichkeiten: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen und die vielfältigen Anwendungsbereiche der Fotografie von der Dokumentation bis zum künstlerischen Ausdruck.

3.Geschichte der Fotografie: Es wird ein Überblick über die zeitliche Entwicklung der Fotografie gegeben, von den ersten Anfängen bis zur Einführung der Digitalkamera.

4.Von der Macht und der Wahrheit der Fotografie: Hier wird hinterfragt, inwiefern ein Foto objektiv ist und wie der Fotograf durch bewusste Gestaltung und technische Mittel die vermeintliche Wahrheit beeinflusst.

5.Von der Technik Fotografie zur fotografischen Kunst: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Prozess der gesellschaftlichen und musealen Anerkennung der Fotografie als Kunstform.

6.Im Schulunterricht: Der Praxisteil stellt ein Unterrichtskonzept vor, das Schülern durch Experimente die Manipulierbarkeit und den Wahrheitsgehalt von Fotografien vermitteln soll.

7.Zusammenfassender Schluss: Der Schluss reflektiert die Kernthemen und betont die pädagogische Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Fotografie als manipulierbarem Medium.

Schlüsselwörter

Fotografie, Kunststatus, Wahrheit, Macht, Abbild, Unterrichtsentwurf, Wahrheitsanspruch, Manipulation, Bildgestaltung, Kunstunterricht, Kameratechnik, Fotografiegeschichte, Realität, Perspektive, Bildausschnitt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Weg der Fotografie von einem technischen Werkzeug hin zur anerkannten Kunstform und untersucht dabei kritisch den Wahrheitsanspruch von Fotografien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Geschichte der Fotografie, die Macht des Fotografen bei der Bildgestaltung, die Objektivität bzw. Manipulation von Bildern und die Vermittlung dieser komplexen Zusammenhänge im Kunstunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Fotografie als Kunstform etabliert wurde und wie durch die bewusste Analyse des Wahrheitsgehalts von Bildern die Medienkompetenz und das Verständnis für künstlerische Fotografie bei Schülern gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fotografiegeschichte und kunstphilosophischer Ansätze sowie eine didaktische Konzeption für einen fachpraktischen Unterrichtsversuch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die historische Entwicklung als auch die philosophische Auseinandersetzung mit der Wahrheit der Fotografie erörtert, gefolgt von einem konkreten Unterrichtsentwurf, der die theoretischen Erkenntnisse praktisch anwendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Fotografie, Kunststatus, Wahrheit, Macht, Manipulation, Bildausschnitt und Unterrichtsentwurf.

Warum wird im Unterricht betont, dass der Fotograf eine „Macht“ über das Bild hat?

Dies soll den Schülern verdeutlichen, dass jedes Foto immer eine subjektive Auswahl der Realität darstellt und durch technische Einstellungen oder Bildausschnitte gezielt manipuliert werden kann.

Welche Rolle spielt die digitale Bildbearbeitung in diesem Zusammenhang?

Die digitale Bildbearbeitung wird als ein Faktor genannt, der die Möglichkeiten zur Manipulation und zum Verfälschen der Wirklichkeit weiter verstärkt und somit die kritische Hinterfragung des Wahrheitsanspruchs aktueller macht.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Wahrheit der Fotografie
Untertitel
Kunststatus und die Behandlung im Schulunterricht
Hochschule
Universität Siegen
Note
2,0
Autor
Katharina Sasse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
14
Katalognummer
V160225
ISBN (eBook)
9783640733286
ISBN (Buch)
9783640733958
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fotografie Schule Unterrichtsentwurf Thema Fotografie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Sasse (Autor:in), 2009, Die Wahrheit der Fotografie , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160225
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Leseprobe aus  14  Seiten
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