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Warum sind bestimmte Installations- sowie Inszenierungseigenschaften, Mittel und Konzepte sinnvoll, um Raumwirkung und damit verbundene Theatralität zu erzielen?

Title: Warum sind bestimmte Installations- sowie Inszenierungseigenschaften,   Mittel und Konzepte sinnvoll, um Raumwirkung und   damit verbundene Theatralität zu erzielen?

Term Paper , 2010 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tim-André Elstner (Author)

Theater Studies, Dance

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Summary Excerpt Details

[...] Überraschungen und Unvorhergesehenes geschehen nicht installiert, inszeniert und mit weiser Voraussicht oder Absicht. Der gemeine Alltag ist zwar häufig durchstrukturiert, normiert und regelmäßig, doch obliegt er dennoch auch und genauso dem Schicksal, Zufall und kleinen Wunder der magischen und mystischen kleinen wie großen Vorkommnissen an Augenblicken der Gegenwart, die sich (noch) jeder wissenschaftlichen Erklärung entziehen. Hieran ansetzend, finden sich parallelisiert Theater, Film und auch Aktionen eines Joseph Beuys wieder. Jene Macher, Drehbuchautoren, Regisseure und Performer sind es, die wieder aufmerksam machen auf Träume und Alpträume des Alltags. Zeigen Besonderheiten des Raumes bzw. sein Zusammenwirken von Objekten und Zwischenmenschlichkeiten in Räumen auf. Ohne jede Berührungsangst, aber sensitiv darauf achtend und Acht gebend, wie besonders Kleinigkeiten im sozialen Miteinander sein können, wenn es gelingt (wieder) ein Gespür dafür zu entwickeln, dass ein friedliches Miteinander nicht selbstverständlich sei und wie liebenswert und intensiv Beziehungen wachsen können, die es zu schützen und pflegen gilt, hinsichtlich einer geduldigen und langfristigen „Raumpflege“. Rauminstallationen, Bühnenräume und performative Akte aber, sind nicht auf Langfristigkeit ausgelegt. Sie bauen auf den kurzfristigen aber sich langwierig ausdehnenden „theatralischen und magischen“ Moment. Mit dem Effekt, auf etwas aufmerksam zu machen, was wir aus dem normalen, banalen und alltäglich-trivialen Gemeinsinn kennen, also ein allgemein bekanntes Gefühl innerhalb der Subjekte ans Tageslicht zu fördern. Einerseits um zu unterhalten und ein Gefühl der gemeinsamen Erfahrung mit der damit verbundenen erleichterten Orientierung im auf sich selbst allein gestellten Alltag hervorzurufen, aber auch um eine Wirkung der Veränderung im sensitiven Miteinander zu formen. So zeigt der banale Alltag, mit seinen Räumen wie z.B. in einem Zugabteil, in Kleinigkeiten auf, was das Theater im Großen und Essentiell vormacht. Wir können uns also darin wieder finden, wenn das Theater oder die Performance unser eigenes und menschliches Versagen widerspiegelt. Sodass wir uns mit unserer Unzulänglichkeit weniger allein fühlen, sondern regressiv erkennen, was falsch gelaufen sein könnte, um es zukünftig besser oder anders zu machen. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Raumordnung: Beziehungen und Bedingungen von Inneren/Äußeren, Subjekten/Objekten, Veranschaulichungen/Vorstellungen als Notwendigkeiten zum Gelingen eines Raumes und dessen Nutzbarkeit

2. Wie wirken Räume? Installations- sowie Insenzierungseigenschaften; ihre Ästhetik, Aisthesis, Aura und interdependente Manipulation von Machern und Betrachtern hinsichtlich einer Implementierung von ‚einheitlichen’ Sinneserfahrungen - einer gemeinsam zu erfahrenden Illusion bzw. Seinserfahrung

3. Schamanistische und séancenhafte Implementierung eigener Ideen, Interpretationen und Erfahrungen, auf das teilnehmende bzw. beobachtend wahrnehmende Publikum, mittels expressiver und theatraler Performancekunst im Rahmen der Schauspielerei und Theaterbühne bzw. Oberfläche. Das Theater als geeigneter Frei- und Kunstraum, zur absoluten Extrovertierung. [Idee ‚Beuysscher’ Performance, Selbstinszenierungs-/ und installationskunst: Theatrale Aktionen unter Joseph Beuys’, wie unter anderen die der „Titus Andronicus / Iphigenie“, 1969; und der Aktion ,,Coyote; I like America and America likes me``, 1974]

4. Warum aber sind bestimmte Installations- sowie Inszenierungseigenschaften, Mittel und Konzepte, resümierend, nun sinnvoll, um Raumwirkung und damit verbundene Theatralität zu erzielen? Warum sind es in aller Regel nicht Räume des öffentlichen Alltags, die theatrale Wirkung hinterlassen, obwohl sich auch hier faszinierende und erschreckende Schauspiele abspielen; wo liegen Unterschiede der beiden Dimensionen?

5. Verwendete Literatur und Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Grundlagen von Raumwirkung, Inszenierung und Theatralität, um zu verstehen, warum spezifische künstlerische Konzepte beim Rezipienten eine tiefere ästhetische und illusionäre Erfahrung erzeugen können als die Räume des täglichen Alltags.

  • Die Analyse der Raumordnung und des Zusammenspiels von Subjekt und Objekt.
  • Die Untersuchung der Rolle von Ästhetik, Aura und Manipulation im Kunstraum.
  • Die schamanistische Performance-Strategie nach Joseph Beuys als Werkzeug der Bewusstseinsbildung.
  • Der Vergleich zwischen funktionalen Alltagsräumen und theatralen Kunsträumen.
  • Die Bedeutung von Medien und Technologie für die Gestaltung zeitgenössischer Räume.

Auszug aus dem Buch

3. Schamanistische und séancenhafte Implementierung eigener Ideen, Interpretationen und Erfahrungen, auf das teilnehmende bzw. beobachtend wahrnehmende Publikum, mittels expressiver und theatraler Performancekunst im Rahmen der Schauspielerei und Theaterbühne bzw. Oberfläche. Das Theater als geeigneter Frei- und Kunstraum, zur absoluten Extrovertierung.

Das Gesamtkunstwerk aus Mensch und Künstler, stellt im Laufe des Lebens einen Prozess des Schaffens dar. Lebensform ist Lebenskunst. Jeder Mensch sei ein Künstler, so Joseph Beuys. Alles sei Kunst, aber auch gerade einfach nur ein schöpferischer Prozess, ein schöpferisches Bewusstsein bzw. ein Idee des Schöpfens und Schaffens. Die Idee der Bewegung kann vielfältig interpretiert und ausgelegt werden. Doch geht es im Falle eines J. Beuys stets um eine Integration seines Schaffens, seiner Kunst in den Alltag. Er begreift sich und seine Kunst nicht als Hochkultur und lehnt Vorstellungen elitärer Rezeptionskreise ab.

Er selbst unterschied nicht zwischen Aktionen im Alltag, Politik und sozialem Verhalten. Sein Lebenslauf zeichnet sich dadurch aus, dass er stets versucht war, Bürgerlichkeiten aufzuhebeln, um daraufhin Platz und Aufmerksamkeit zu schaffen - für ein Bewusstsein, dass aus zivilisatorischen Effekten, in Vergessenheit geraten zu sein scheint. Fundamental, experimentell, intuitiv und schamanenhaftig probiert er sich und Zuschauer aus, um eine gemeinsame Illusionierung zu „produzieren“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Raumordnung: Beziehungen und Bedingungen von Inneren/Äußeren, Subjekten/Objekten, Veranschaulichungen/Vorstellungen als Notwendigkeiten zum Gelingen eines Raumes und dessen Nutzbarkeit: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Voraussetzungen für die Entstehung eines funktionalen Kunstraums und grenzt diesen von der chaotischen Struktur natürlicher Umgebungen ab.

2. Wie wirken Räume? Installations- sowie Insenzierungseigenschaften; ihre Ästhetik, Aisthesis, Aura und interdependente Manipulation von Machern und Betrachtern hinsichtlich einer Implementierung von ‚einheitlichen’ Sinneserfahrungen - einer gemeinsam zu erfahrenden Illusion bzw. Seinserfahrung: Der Fokus liegt hier auf der Manipulation von Wahrnehmung und der Rolle der Aura bei der Erzeugung einer gemeinsamen Illusion zwischen Akteuren und Publikum.

3. Schamanistische und séancenhafte Implementierung eigener Ideen, Interpretationen und Erfahrungen, auf das teilnehmende bzw. beobachtend wahrnehmende Publikum, mittels expressiver und theatraler Performancekunst im Rahmen der Schauspielerei und Theaterbühne bzw. Oberfläche. Das Theater als geeigneter Frei- und Kunstraum, zur absoluten Extrovertierung. [Idee ‚Beuysscher’ Performance, Selbstinszenierungs-/ und installationskunst: Theatrale Aktionen unter Joseph Beuys’, wie unter anderen die der „Titus Andronicus / Iphigenie“, 1969; und der Aktion ,,Coyote; I like America and America likes me``, 1974]: Das Kapitel analysiert die Konzepte von Joseph Beuys und wie diese durch performative Akte zur gesellschaftlichen Bewusstseinsschärfung und zur Überwindung von Alltagskonventionen beitragen.

4. Warum aber sind bestimmte Installations- sowie Inszenierungseigenschaften, Mittel und Konzepte, resümierend, nun sinnvoll, um Raumwirkung und damit verbundene Theatralität zu erzielen? Warum sind es in aller Regel nicht Räume des öffentlichen Alltags, die theatrale Wirkung hinterlassen, obwohl sich auch hier faszinierende und erschreckende Schauspiele abspielen; wo liegen Unterschiede der beiden Dimensionen?: Hier werden die Gründe für die unterschiedliche ästhetische Wirkungskraft von Alltagsräumen im Vergleich zu gezielten künstlerischen Inszenierungen zusammenfassend reflektiert.

5. Verwendete Literatur und Anhang: Auflistung der im Text verwendeten Quellen und weiterführende Literatur.

Schlüsselwörter

Theater, Kunstraum, Raumwirkung, Theatralität, Joseph Beuys, Performancekunst, Inszenierung, Installation, Ästhetik, Aisthesis, Aura, Illusion, Wahrnehmung, Subjekt-Objekt-Relation, Medienkunst.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Mechanismen, durch die künstliche Räume und performative Inszenierungen eine spezifische Raumwirkung und Theatralität erzeugen, die sich von gewöhnlichen Alltagsräumen unterscheidet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Raumtheorie, die Ästhetik der Wahrnehmung, die performative Kunst nach Joseph Beuys sowie der Vergleich zwischen der Funktionalität von Alltagsräumen und der Illusionsbildung in Kunsträumen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu verstehen, mit welchen Mitteln und Konzepten Künstler und Performer Räume so gestalten, dass sie beim Publikum eine tiefe, sinnliche Erfahrung und eine neue Art des Bewusstseins für die Welt auslösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse kulturwissenschaftlicher und philosophischer Konzepte zu Raum, Performativität und Ästhetik, untermauert durch Beispiele aus der Performancekunst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Kunsträumen, dem Prozess der Illusionsherstellung durch Technik und Inszenierung sowie der Analyse der beuysschen Performance-Strategien zur Aufbrechung gesellschaftlicher Konventionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Theater, Raumwirkung, Theatralität, Joseph Beuys, Performativität, Ästhetik, Installation und Wahrnehmungsmanipulation.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen einem "Alltagsraum" und einem "Kunstraum"?

Während Alltagsräume meist normiert und funktional sind, zielt der Kunstraum darauf ab, durch gezielte Inszenierung und Dramaturgie eine ganzheitliche, oft illusionäre Erfahrung zu ermöglichen, die den Betrachter zur Reflexion über seine Umwelt anregt.

Welche Bedeutung misst der Autor der Person Joseph Beuys bei?

Joseph Beuys dient als Fallbeispiel für eine schamanistische Kunstpraxis, die nicht zwischen Alltag und Kunst unterscheidet, sondern darauf abzielt, das Bewusstsein der Menschen für ihre eigene schöpferische Kraft und die Entfremdung durch kapitalistische Strukturen zu wecken.

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Details

Title
Warum sind bestimmte Installations- sowie Inszenierungseigenschaften, Mittel und Konzepte sinnvoll, um Raumwirkung und damit verbundene Theatralität zu erzielen?
College
University of Cologne  (Medienkulturwissenschaften)
Course
Theater als Kunstraum
Grade
1,3
Author
Tim-André Elstner (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V160053
ISBN (eBook)
9783640732616
ISBN (Book)
9783640732838
Language
German
Tags
Warum Installations- Inszenierungseigenschaften Mittel Konzepte Raumwirkung Theatralität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tim-André Elstner (Author), 2010, Warum sind bestimmte Installations- sowie Inszenierungseigenschaften, Mittel und Konzepte sinnvoll, um Raumwirkung und damit verbundene Theatralität zu erzielen? , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/160053
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