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Basiert das Förderkonzept der Uni Münster "Fördern vor Ort" auf dem Konzept der LRS - Förderung nach Mechthild Firnhaber?

Titel: Basiert das Förderkonzept der Uni Münster "Fördern vor Ort" auf dem Konzept der LRS - Förderung nach Mechthild Firnhaber?

Seminararbeit , 2010 , 17 Seiten

Autor:in: Franz-Josef Ritzen (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Einleitung:

Obwohl Lesen und Schreiben in unserer Gesellschaft zu den grundlegenden Kulturtech-niken gehören, werden diese Fertigkeiten keinesfalls immer problemlos erlernt und von allen Kindern und Jugendlichen beherrscht. Laut Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie sind etwa 5 % aller Kinder und Jugendlichen von einer Lese-Rechtschreib-Schwäche betroffen. Auch wenn diese Schwäche nicht zwingend einen Mangel an In-telligenz mit sich führen muss, kann sie zu schlechten Schulleistungen führen, da in den meisten Fächern zur Erledigung von Hausaufgaben und Lösung von Klausuren der flüs-sige Umgang des Lesens und Schreibens eine Voraussetzung ist.

Als Einstieg in das Thema der Hausarbeit wird in einer kurzen Definition erläutert, was allgemein unter dem Begriff der „Förderung“ zu verstehen ist. Da die Förderung von LRS Kindern ein sehr komplexes Thema ist, finden sich in der Literatur viele verschie-dene Theorien und Ansätze. Jedoch gibt es Gemeinsamkeiten zwischen diesen prakti-zierten Fördermaßnahmen und so werden Instrumente der Förderung benannt, die all-gemein als geeignet anerkannt sind, um einer Lese-Rechtschreib-Schwäche entgegen-zuwirken. Speziell wird hierbei auf die vier Kategorien der Förderung nach Mechthild Firnhaber Bezug genommen. Diese vier Bereiche haben sich in der Literatur als zentrale Förderschwerpunkte zur Unterstützung von Kindern mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche herausgestellt. Zur näheren Erläuterung werden diese Bereiche exemplarisch an Hand von konkreten Beispielen aus dem Schulalltag erläutert.

Im vierten Abschnitt dieser Hausarbeit wird anschließend ein von der Uni Münster ent-wickeltes Förderkonzept vorgestellt. „Fördern vor Ort“ ist ein unter der Leitung von Hr. Prof. Dr. Schönweiss, an der Uni Münster entwickeltes Förderkonzept zur Unterstützung von Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Weitergehend wird in diesem Ab-schnitt Bezug auf die Fragestellung der Hausarbeit genommen, indem Parallelen zwi-schen den im Förderunterricht verwendeten Materialen und den zuvor dargestellten Ka-tegorien gezogen werden. Nachdem diese Ausarbeitung stattgefunden hat, wird erörtert, in wie weit das Förderkonzept der Uni Münster auf die vier Kategorien der Förderung nach Mechthild Firnhaber basiert. An dieser Stelle wird es eine abschließende Beurtei-lung des Förderkonzepts der Uni Münster auf Basis der vier Kategorien geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG:

2. DER BEGRIFF „FÖRDERUNG“ IM ALLGEMEINEN:

3. VIER KATEGORIEN DER FÖRDERUNG NACH MECHTHILD FIRNHABER:

3.1 PSYCHOMOTORISCHE ÜBUNGEN:

3.2 ÜBUNGEN ZUR AKUSTISCHEN DIFFERENZIERUNG:

3.3 ÜBUNGEN ZUR OPTISCHEN DIFFERENZIERUNG UND ZUM GRAPHOMOTORISCHEN TRAINING:

3.4 ÜBUNGEN ZUM AUFBAU DES SELBSTBEWUSSTSEINS:

4. DAS FÖRDERKONZEPT DER UNI MÜNSTER:

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Förderkonzept „Fördern vor Ort“ der Universität Münster auf seine theoretische Fundierung und Wirksamkeit im Hinblick auf die vier von Mechthild Firnhaber postulierten Kategorien der LRS-Förderung. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Parallelen zwischen den im Förderunterricht angewandten Materialien und den theoretischen Schwerpunkten, um zu beurteilen, inwieweit das Konzept die essenziellen Basisfähigkeiten bei Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten abdeckt.

  • Grundbegriffe der pädagogischen Förderung bei LRS
  • Die vier zentralen Kategorien nach Mechthild Firnhaber (Psychomotorik, akustische Differenzierung, optische Differenzierung/Graphomotorik, Selbstbewusstsein)
  • Analyse und Bewertung des Förderkonzepts „Fördern vor Ort“
  • Vergleich zwischen theoretischen Förderkategorien und praktischen Ansätzen des Lernservers

Auszug aus dem Buch

3.1 Psychomotorische Übungen:

Die erste Kategorie der Förderung, bei Kindern mit einer LRS bezieht sich auf Übungen zur Stärkung der psychomotorischen Fähigkeiten. Unter Psychomotorik versteht man ein Zusammenspiel aus Konzentration und Emotionalität mit dem spontanen Bewegungsspiel. Ziel der Förderung in diesem Bereich ist es, dass das Kind in verschiedenen Emotionalen Zuständen die Kontrolle über seinen Körper wahrt. Psychomotorische Erziehung geht davon aus, dass erst durch vielseitige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen die Grundlagen für eine harmonische Persönlichkeitsentwicklung geschaffen werden. Das Kind muss zuerst über möglichst breit angelegte Bewegungsmuster verfügen, um sich später auch spezifischere Bewegungstechniken, beispielsweise das Schreiben, aneignen zu können.

Darüber hinaus haben sich Psychomotorische Übungen auch als hilfreich herausgestellt, da Kinder mit einer LRS oft auch Sekundarstörungen aufweisen wie spezielle Schwierigkeiten mit der Raumlage, mit dem genauen Hinhören, mit der Konzentration und mit dem Körpergleichgewicht. Diese Sekundarstörungen behindern das Kind nicht nur beim Lesen- und Schreibenlernen, sondern auch in allen anderen Schulfächern und können somit schlechte Leistungen in der Schule zur Folge haben. Häufige Anzeichen einer solchen Störung sind Vergessen des i-Punktes, der Umlautstriche oder des Punktes am Satzende.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung umreißt die Problematik der Lese-Rechtschreib-Schwäche und stellt das Ziel der Hausarbeit vor, das Förderkonzept der Uni Münster mit den Kategorien von Mechthild Firnhaber zu vergleichen.

2. DER BEGRIFF „FÖRDERUNG“ IM ALLGEMEINEN: Dieses Kapitel definiert Förderung als pädagogische Maßnahme zur Stärkung von Fähigkeiten und weist auf die Vielfalt der existierenden Förderansätze hin.

3. VIER KATEGORIEN DER FÖRDERUNG NACH MECHTHILD FIRNHABER: Hier werden die theoretischen Basisfähigkeiten erläutert, die zur erfolgreichen Überwindung von LRS notwendig sind, unterteilt in vier zentrale Bereiche.

3.1 PSYCHOMOTORISCHE ÜBUNGEN: Der Fokus liegt auf der Förderung von Bewegung und Körperkontrolle, um Sekundarstörungen wie Konzentrationsmangel entgegenzuwirken.

3.2 ÜBUNGEN ZUR AKUSTISCHEN DIFFERENZIERUNG: Dieses Kapitel beschreibt die Bedeutung der phonematischen Differenzierung für das korrekte Schreiben und Lesen lernen.

3.3 ÜBUNGEN ZUR OPTISCHEN DIFFERENZIERUNG UND ZUM GRAPHOMOTORISCHEN TRAINING: Hier wird die Wichtigkeit der visuellen Strukturierung von Buchstaben sowie der feinmotorischen Vorbereitung auf das Schreiben thematisiert.

3.4 ÜBUNGEN ZUM AUFBAU DES SELBSTBEWUSSTSEINS: Dieses Kapitel betont die psychologische Komponente und die Notwendigkeit, das Selbstwertgefühl der betroffenen Kinder zu stärken.

4. DAS FÖRDERKONZEPT DER UNI MÜNSTER: Das Praxiskonzept „Fördern vor Ort“ wird vorgestellt und kritisch auf die Anwendung der vier Firnhaber-Kategorien hin untersucht.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Übereinstimmungen sowie das Potenzial zur Weiterentwicklung des Förderkonzepts.

Schlüsselwörter

Lese-Rechtschreib-Schwäche, LRS, Förderkonzept, Mechthild Firnhaber, Psychomotorik, akustische Differenzierung, optische Differenzierung, Graphomotorik, Selbstbewusstsein, Fördern vor Ort, Uni Münster, Pädagogik, Sprachwahrnehmung, Lernserver, Rechtschreibförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Förderkonzept „Fördern vor Ort“ der Universität Münster im Vergleich zu den theoretischen Ansätzen der LRS-Förderung nach Mechthild Firnhaber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Definitionen von Förderung, die vier Basisbereiche der LRS-Förderung (Psychomotorik, akustische/optische Differenzierung, Selbstbewusstsein) sowie die praktische Anwendung dieser in einem Förderkonzept.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Einordnung und praktische Überprüfung, inwieweit das Förderkonzept der Uni Münster auf den anerkannten Kategorien von Firnhaber basiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturanalyse kombiniert mit einer vergleichenden Evaluation eines praktischen Förderkonzepts anhand der Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die vier Kategorien nach Firnhaber detailliert erläutert und anschließend das Konzept „Fördern vor Ort“ an diesen Kategorien gemessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind LRS, Förderung, Mechthild Firnhaber, psychomotorische/optische/akustische Differenzierung und Selbstbewusstsein.

Wie werden Schreibfehler im Konzept der Uni Münster bewertet?

Fehler werden nicht als bloßes „Falsch“ gewertet, sondern als individuelle Lernleistung und Chance gesehen, woraus ein spezifisches Leistungsprofil erstellt wird.

Warum spielt die psychomotorische Förderung eine Rolle bei LRS?

Psychomotorische Störungen können Konzentrationsprobleme oder eine mangelnde Körperkontrolle verursachen, welche das Erlernen von Lesen und Schreiben zusätzlich erschweren.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Basiert das Förderkonzept der Uni Münster "Fördern vor Ort" auf dem Konzept der LRS - Förderung nach Mechthild Firnhaber?
Hochschule
Universität Münster
Autor
Franz-Josef Ritzen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
17
Katalognummer
V159940
ISBN (eBook)
9783640732609
ISBN (Buch)
9783640732814
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Basiert Förderkonzept Münster Fördern Konzept Förderung Mechthild Firnhaber
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franz-Josef Ritzen (Autor:in), 2010, Basiert das Förderkonzept der Uni Münster "Fördern vor Ort" auf dem Konzept der LRS - Förderung nach Mechthild Firnhaber?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159940
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Leseprobe aus  17  Seiten
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