Die folgende Arbeit behandelt das Thema Mass Customization und individualisierte Kundenanforderungen. Dabei konzentriert sie sich auf den Bereich des Informati-onsmanagements, welches damit in Zusammenhang steht. Zu Beginn der Arbeit wird hierzu der Begriff Mass Customization, die sogenannte kundenindividuelle Massenproduktion, erläutert beziehungsweise definiert. Im Anschluss wird betrachtet welche Anforderungen sich durch Mass Customization für das Informationsma-nagements ergeben. Danach wird der Begriff Open Innovation behandelt, bei dem als Weiterentwicklung von Mass Customization versucht wird, die Kunden bezie-hungsweise Kundeninformationen zur Innovation von Produkten zu nutzen. Zuletzt wird die Arbeit in einem kurzen Fazit zusammengefasst.
Die Arbeit soll den Begriff Mass Customization unter dem Blickwinkel des Informa-tionsmanagements untersuchen, sowie betrachten wie Mass Customization durch moderne Informations- und Kommunikationsmittel ermöglicht wird.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
1.1 EINFÜHRUNG IN DAS THEMA
1.2 AUFBAU UND ZIELSETZUNG DER ARBEIT
2 MASS CUSTOMIZATION UND INDIVIDUALISIERTE KUNDENANFORDERUNGEN IN BEZUG AUF DAS INFORMATIONSMANAGEMENT
2.1 MASS CUSTOMIZATION
2.2 ANFORDERUNGEN AN DAS INFORMATIONSMANAGEMENT
2.3 MASS CUSTOMIZATION UND OPEN INNOVATION
3 FAZIT
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Produktionsstrategie Mass Customization aus der Perspektive des Informationsmanagements. Das primäre Ziel ist es, die Rolle moderner Informations- und Kommunikationssysteme bei der Ermöglichung individualisierter Kundenanforderungen zu analysieren und den Zusammenhang zwischen Massenfertigung und kundenindividueller Anpassung zu beleuchten.
- Grundlagen und Definition der Mass Customization
- Anforderungen an das Informationsmanagement bei hoher Kundenintegration
- Realisierungsmöglichkeiten der kundenindividuellen Massenfertigung
- Der Informationskreislauf im Mass Customization Prozess
- Open Innovation als Weiterentwicklung der kundenindividuellen Produktion
Auszug aus dem Buch
2.1 Mass Customization
Die Verbindung aus Massenfertigung und gleichzeitiger Erfüllung von kundenindividuellen Wünschen wird durch den englischen Begriff Mass Customization ausgedrückt. Auf Deutsch bedeutet dies so viel wie kundenindividuelle Massenfertigung.3 Dabei verbindet dieses Produktionskonzept die Strategien Preisführerschaft und Differenzierung nach Porter, welcher klassisch als gegensätzliche Ansätze, beziehungsweise sich widersprechende Ansätze gelten. Ein Unternehmen versucht ein individuelles Produkt zu einem möglichst günstigen Preis herzustellen und anzubieten. Dies soll trotz der individuellen Anforderungen durch Vorteile der Massenproduktion erreicht werden.4 Die folgende Abbildung zeigt schematisch die Verbindung von individueller Produktion und Massenfertigung anhand eines Beispiels, der Herstellung von Jeans nach dem Mass Customization Prinzip.
Es werden zwei verschiedene Arten von Mass Customization unterschieden. Zum einen die sogenannte Soft Customization, zum Anderen Hard Customization.
Soft Customization beschreibt dabei die Herstellung von Massenprodukten, bei denen erst nach der Herstellung eine individuelle Anpassung vorgenommen wird. Diese individuelle Anpassung erfolgt durch den Verbraucher, welcher das Produkt, zum Beispiel auch physisch, an seine Bedürfnisse anpasst. Denkbar wäre hier zum Beispiel der Kauf eines Schrankes in einem Möbelgeschäft, der vom Verbraucher in verschiedenen Varianten zusammengebaut werden kann. Ein weiteres Beispiel für Soft Customization wären Standardsoftwaresysteme, wie das Betriebssystem Windows von Microsoft. Hier erhält der Kunde ein Einheitsprodukt, welches er sich über diverse Anpassungen individualisieren kann. Ferner fällt unter Soft Customization auch die Individualisierung eines Massenproduktes durch spezielle Services nach dem Kauf.5
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die Relevanz individueller Produkte ein und erläutert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit im Kontext des Informationsmanagements.
2 MASS CUSTOMIZATION UND INDIVIDUALISIERTE KUNDENANFORDERUNGEN IN BEZUG AUF DAS INFORMATIONSMANAGEMENT: Das Hauptkapitel definiert das Konzept der kundenindividuellen Massenfertigung, analysiert die Anforderungen an die IT-Systeme und beleuchtet die Synergien zwischen Mass Customization und Open Innovation.
3 FAZIT: Das Fazit fasst die Bedeutung von Informationssystemen für den Erfolg von Mass Customization zusammen und gibt einen Ausblick auf die steigende Relevanz dieser Strategie.
Schlüsselwörter
Mass Customization, Individualisierte Kundenanforderungen, Informationsmanagement, Massenfertigung, Soft Customization, Hard Customization, Open Innovation, Wertschöpfungsprozess, Kundenintegration, Produktinnovation, Produktionsstrategie, Informationssysteme
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Produktionsstrategie Mass Customization (kundenindividuelle Massenfertigung) und deren Abhängigkeit von modernen Informations- und Kommunikationssystemen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Definition von Soft- und Hard Customization, die Anforderungen an das Informationsmanagement bei der Kundenintegration sowie die Verknüpfung mit Open Innovation.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, den Begriff Mass Customization aus der Perspektive des Informationsmanagements zu durchleuchten und aufzuzeigen, wie moderne Systeme diese Wettbewerbsstrategie überhaupt erst ermöglichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Untersuchung von Konzepten der Betriebswirtschaftslehre im Kontext des Informationsmanagements.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Abgrenzung von Mass Customization, die Analyse der IT-Anforderungen sowie die Untersuchung der Innovationspotenziale durch Open Innovation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Mass Customization, Informationsmanagement, Kundenintegration, Soft/Hard Customization und Open Innovation.
Was unterscheidet Soft Customization von Hard Customization?
Bei der Soft Customization erfolgt die Individualisierung erst nach der Herstellung durch den Kunden, während bei der Hard Customization die Anpassung bereits während oder vor der Produktion durch den Hersteller implementiert wird.
Warum ist das Informationsmanagement bei Mass Customization so wichtig?
Da der Kunde in den Wertschöpfungsprozess integriert wird, entsteht ein hoher Bedarf an Datenspeicherung, Informationsaustausch und Koordination zwischen Kunden, Produktion und Zulieferern.
Inwiefern spielt Open Innovation eine Rolle?
Open Innovation wird als Weiterentwicklung betrachtet, bei der die durch Mass Customization gewonnenen Informationen genutzt werden, um Kunden aktiv in die Produktinnovation einzubeziehen.
- Arbeit zitieren
- Dominik Sailer (Autor:in), 2010, Mass Customization – Individualisierte Kundenanforderungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159864