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Kurt Weill im Kontext der Begriffe E- und U-Musik

Titel: Kurt Weill im Kontext der Begriffe E- und U-Musik

Hausarbeit , 2007 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Magister Artium Dirk Hausen (Autor:in)

Musik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Begriffe U- und E- Musik sorgen, zusammen mit den für sie gebrauchten Synonymen, bei ihren jeweiligen Vertretern mitunter für hitzige Kontroversen. Ob diese Kontroversen durch musikalisch immanente oder von außen aufoktroyierte Faktoren bedingt sind, wird, neben der Position Kurt Weills innerhalb der Diskussion, Aufgabe der nachfolgenden Ausarbeitung sein. Dabei gilt es zunächst zu klären, wie und wann es zu der Entstehung der unterschiedlichen Begriffe kam. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die Unterscheidung alleine am musikalischen Material oder am Umgang des Rezipienten mit diesem Material zu begründen ist. Schließlich soll beleuchtet werden, ob für die Einordnung in den einen oder anderen Bereich auch ökonomische Gesichtspunkte von Bedeutung sind. Nachdem eine musikalische Biographie Kurt Weills Einblick in dessen Künstlerpersönlichkeit gewähren wird, gilt es im letzten Kapitel der Frage nachzugehen, welche Position Kurt Weill einnimmt und ob es überhaupt eine der vorgestellten ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmung

3. Musikalisches Material

4. Rolle des Rezipienten

5. Ökonomische Hintergründe

6. Musikalische Biographie Kurt Weills

7. Kurt Weill im Kontext der Begriffe E- und U-Musik

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen, materialästhetischen, rezipientenorientierten und ökonomischen Grundlagen der Dichotomie von E- und U-Musik und analysiert vor diesem Hintergrund die künstlerische Positionierung des Komponisten Kurt Weill.

  • Historische Entstehung und Entwicklung der Begriffe E- und U-Musik
  • Kritische Analyse des musikalischen Materials als Unterscheidungskriterium
  • Untersuchung der Rolle des Rezipienten und sozialer Statusmerkmale
  • Einfluss ökonomischer Faktoren und GEMA-Strukturen auf die Spartentrennung
  • Kurt Weills musikalisches Selbstverständnis im Spannungsfeld zwischen Kunst- und Verbrauchsmusik

Auszug aus dem Buch

3. Musikalisches Material

Nachdem im vorigen Kapitel der begrifflichen Trennung zwischen Kunst- und Unterhaltungs Musik in ihrem historischen Kontext nachgegangen wurde, sollen nunmehr musikalisch im manente Unterscheidungskriterien betrachtet werden. Dabei erscheint es einleuchtend, dass eine mögliche Differenzierung zwischen U- und E-Musik lediglich durch zwei Komponenten bedingt sein kann. Erstens durch das zugrunde liegende musikalische Material und zweitens durch den Umgang des Rezipienten mit diesem Material. Zunächst soll also untersucht wer den, inwieweit das musikalische Material als Ausgangsbasis für die Unterscheidbarkeit von U- und E- Musik hilfreich sein kann.

Einzelne musikalische Bausteine wie Tonhöhe, Harmonie, Rhythmus, Tempo, Klangfarbe usw. erscheinen für sich genommen zunächst neutral. Beispielsweise wird schwerlich jemand für sich in Anspruch nehmen können, aufgrund einer Tonhöhe über die Zugehörigkeit zu Kunst- oder Unterhaltungs-Musik zu entscheiden. Auch ob ein Ton auf natürliche oder künst liche Weise erzeugt wird muss letztlich unbedeutend bleiben, da seit der Möglichkeit elektro nischer Tonerzeugung beide Formen auch von den Vertretern beider Seiten verwendet wer den. Ebenso wenig erlauben die anderen vorgestellten Parameter eine eindeutige Zuordnung in eine der beiden Sparten. Einzige Ausnahme in diesem Gefüge mag der spezielle Fall der atonalen Musik sein, die sich bewusst einer harmonischen Zuordnung zu entziehen gedenkt. Auf diese Weise scheint es daher zumindest sehr wahrscheinlich zu sein, sie nicht als U Musik einzustufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Kontroverse um E- und U-Musik und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Positionierung von Kurt Weill.

2. Begriffsbestimmung: Untersuchung der historischen Wurzeln der Unterhaltungsmusik und der Dichotomie von Kunst- und Unterhaltungsmusik ab dem 18. Jahrhundert.

3. Musikalisches Material: Analyse der Eignung musikalischer Parameter wie Komplexität oder Harmonie als objektive Unterscheidungskriterien zwischen den Sparten.

4. Rolle des Rezipienten: Untersuchung der subjektiven Rezeption und der damit verbundenen sozialen Prestigeaspekte sowie der Diskurse der Musikwissenschaft.

5. Ökonomische Hintergründe: Betrachtung der ökonomischen Interessen und der Rolle des GEMA-Verteilungssystems bei der Förderung „kulturell bedeutender“ Werke.

6. Musikalische Biographie Kurt Weills: Darstellung des künstlerischen Werdegangs von Kurt Weill von seinen Anfängen bis zum amerikanischen Schaffen.

7. Kurt Weill im Kontext der Begriffe E- und U-Musik: Analyse von Weills eigenen Äußerungen und seinem Versuch, die Grenzen zwischen Kunst- und Verbrauchsmusik zu überwinden.

8. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Dichotomie und Bestätigung von Weills Ansatz einer universalistischen Musikauffassung.

Schlüsselwörter

E-Musik, U-Musik, Musikästhetik, Kurt Weill, Musikwissenschaft, Rezeption, Kunstmusik, Verbrauchsmusik, GEMA, Dichotomie, Musikgeschichte, Kulturkritik, Kompositionslehre, Sozialprestige, Populärmusik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische und begriffliche Trennung von E- (Ernster) und U- (Unterhaltungs) Musik und hinterfragt deren Gültigkeit anhand der künstlerischen Praxis von Kurt Weill.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Genese der Spartentrennung, materialästhetische Analysen, die Rolle des Rezipienten, ökonomische Steuerungsinstrumente wie das GEMA-System und die Überwindung dieser Grenzen durch Weill.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie die Unterscheidung zwischen E- und U-Musik begründet ist und welche Position Kurt Weill in diesem Spannungsfeld einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine musikwissenschaftliche und musikästhetische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von Primärquellen (Schriften von Weill) sowie Sekundärliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von musikalischem Material, der Rezipientenrolle und ökonomischen Hintergründen, gefolgt von der biografischen Einordnung und Analyse der ästhetischen Philosophie Kurt Weills.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

E-Musik, U-Musik, Musikästhetik, Kurt Weill, Rezeption, Kunstmusik, Verbrauchsmusik und Dichotomie sind prägende Begriffe.

Welche Rolle spielen die GEMA-Punkte laut der Arbeit?

Die Arbeit zeigt auf, dass die GEMA-Punkteverteilung eine ökonomische Steuerung zugunsten klassischer Kunstmusik bewirkt und damit die Spartentrennung auch materiell verfestigt.

Wie definiert Kurt Weill „gute“ Musik?

Weill lehnt die Unterscheidung in E und U ab; für ihn ist Musik „gut“, wenn sie sowohl künstlerische Integrität wahrt als auch den Bedürfnissen eines breiten Publikums gerecht wird.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kurt Weill im Kontext der Begriffe E- und U-Musik
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Veranstaltung
Kurt Weill - ein Bühnenkomponist mit jüdischen Wurzeln
Note
1,0
Autor
Magister Artium Dirk Hausen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
24
Katalognummer
V159862
ISBN (eBook)
9783640727346
ISBN (Buch)
9783640727988
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kurt Weill Kontext Begriffe U-Musik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister Artium Dirk Hausen (Autor:in), 2007, Kurt Weill im Kontext der Begriffe E- und U-Musik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159862
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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