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Die Prinzipien der Biomechanik als Teil der Sportwissenschaft

Titel: Die Prinzipien der Biomechanik als Teil der Sportwissenschaft

Hausarbeit , 2007 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Scheibelhut (Autor:in)

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit jeher trachten die Menschen danach, sich in Wettkämpfen zu messen, um den Schnellsten, Stärksten oder Geschicktesten zu ermitteln.
Schon früh erkannte man, dass zielgerichtetes Trainieren zu einem besseren Ergebnis im Wettkampf führt. Nicht nur im Hochleistungs-, sondern auch im Breitensport stellt sich immer die gleiche Frage: Wie kann ich sportliche Bewegungen beeinflussen, um so ein optimales Leistungsniveau zu erreichen?
Geeignete Lösungsansätze bietet die Sportwissenschaft in den Teildisziplinen Sportpsychologie , Sportmedizin und Bewegungslehre.
Ein Teilgebiet der Bewegungslehre ist die Biomechanik, die sich mit der Beschreibung und Erklärung von Bewegungen biologischer Systeme befasst und nicht nur das Erscheinungsbild sondern auch deren Ursachen untersucht (vgl. EBERSPÄCHER 1992, 71).
Grundlegende Erkenntnisse auf diesem Gebiet erarbeitete der sowjetische Wissenschaftler DONSKOI, der bereits 1961 formulierte: „Durch die genaue Kenntnis der Gesetzmäßigkeiten der Bewegung ist es möglich, ihre Resultate unter verschiedenen Bedingungen vorauszusehen, die Fehlerquellen im Bewegungsablauf aufzudecken, die Wirksamkeit der Bewegung richtig einzuschätzen, Wege zu ihrer Vervollkommnung zu finden und im Ergebnis den Bewegungsablauf so zu koordinieren, dass er am besten den durch die Bewegungen beabsichtigten Zielen entspricht.“ (DONSKOI 1961).
In den späteren Jahren leistete HOCHMUTH einen wichtigen Beitrag zu den Forschungsbemühungen, indem er eine viel beachtete Zusammenfassung bisheriger Erkenntnisse hinsichtlich der Biomechanischen Prinzipien vorlegte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Prinzipien der Biomechanik

2.1. Das Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges

2.2. Das Prinzip der maximalen Anfangskraft

2.3. Das Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf

2.4. Das Prinzip der zeitlichen Koordination von Teilimpulsen

2.5. Das Prinzip der Gegenwirkung

2.6. Das Prinzip der Impulserhaltung

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die biomechanischen Prinzipien im Sport mit dem Ziel, ihre Bedeutung für die Bewegungsoptimierung und Leistungssteigerung sowohl im Hochleistungs- als auch im Breitensport zu erläutern und ihre praktische Anwendung durch Trainer und Übungsleiter aufzuzeigen.

  • Definition und Grundlagen der Biomechanik im Sport
  • Analyse mechanischer Gesetzmäßigkeiten bei sportlichen Bewegungen
  • Systematik der sechs zentralen biomechanischen Prinzipien
  • Optimierung sportlicher Leistungsfähigkeit durch Bewegungsanalyse
  • Transfer der theoretischen Konzepte in die sportliche Praxis

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Prinzip der maximalen Anfangskraft

Dieses Prinzip ist stark mit dem Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges verknüpft. Auch hier soll eine möglichst hohe Endgeschwindigkeit erreicht werden. Deshalb ist es wichtig, auch die Anfangskraft maximal zu gestalten. Dies kann nur erreicht werden, wenn zum Beispiel beim Strecksprung die Bewegung mit einer Gegenbewegung (Ausholbewegung) eingeleitet wird. Durch den nötigen Kraftaufwand zum Abbremsen der Gegenbewegung besteht bereits ein positiv gerichteter Kraftimpuls. Es entsteht eine Anfangskraft. Im Moment der Bewegungsumkehr ist diese Kraft gleich der Schwerkraft. Die Muskelkraft steigt weiter an, und die eigentliche Bewegung tritt ein (vgl. HOCHMUTH 1981, 164).

„Macht der Springer nun an der Umkehrstelle vom Tief- zum Hochgehen keine Pause, dann beginnt das Hochgehen bereits mit einem über der Gewichtskraft liegenden Kraftwert.“ (GÖHNER 1999, 77). Wird dieser Übergang flüssig gestaltet, wächst die Kraftstoßfläche zu Beginn der Beschleunigungsphase um die Anfangskraft und ermöglicht dem Athleten so einen höheren Sprung als aus dem Stand ohne Auftaktbewegung (Abb. 3) (vgl. HOCHMUTH 1981, 164).

Dennoch kann nicht davon ausgegangen werden, dass die Anfangskraft und damit der Beschleunigungskraftstoß beliebig steigerbar ist. Da der menschliche Organismus durch mechanische Gegebenheiten eingeschränkt ist, können übermäßige Ausholbewegungen auch einen negativen Effekt bewirken. Wenn zum Beispiel optimale Arbeitswinkel oder Muskeldehnungsgrade überschritten werden, stehen die nötigen Kraftimpulse zum Abbremsen der Auftaktbewegung nicht mehr im optimalen Verhältnis zur eigentlich gewünschten Bewegung. Das Ergebnis kann dann sogar unter dem einer Bewegung ohne Ausholbewegung liegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung der sportlichen Leistungsbestrebungen ein und verortet die Biomechanik als essenzielles Teilgebiet der Bewegungslehre zur Optimierung sportlicher Bewegungsabläufe.

2. Die Prinzipien der Biomechanik: Hier werden die sechs zentralen biomechanischen Prinzipien – vom Beschleunigungsweg über die Anfangskraft bis zur Impulserhaltung – detailliert erläutert und durch sportpraktische Beispiele wie Kugelstoßen oder Weitsprung illustriert.

3. Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel resümiert den Nutzen der biomechanischen Erkenntnisse für Trainer und Sportler und unterstreicht die Wichtigkeit einer korrekten Anwendung dieser Prinzipien zur gezielten Fehlerbehebung im Trainingsprozess.

Schlüsselwörter

Biomechanik, Sportwissenschaft, Bewegungslehre, Beschleunigungsweg, Anfangskraft, Teilimpulse, Gegenwirkung, Impulserhaltung, Bewegungsanalyse, Leistungssteigerung, Kraftstoß, Körperbiomechanik, Trainingsmethodik, Biomechanische Prinzipien, Bewegungsoptimierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Bedeutung biomechanischer Prinzipien als grundlegendes Werkzeug für die sportliche Bewegungsoptimierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Beschreibung mechanischer Gesetze in der sportlichen Bewegung, die Analyse von Beschleunigungsverläufen sowie die physikalischen Grundlagen der Kraftentfaltung im Sport.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Trainern und Übungsleitern ein fundiertes Verständnis der Biomechanik zu vermitteln, um sportliche Bewegungen präziser analysieren und Leistungsniveaus gezielt steigern zu können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse und die systematische Aufbereitung etablierter sportwissenschaftlicher und biomechanischer Erkenntnisse maßgeblicher Autoren wie Hochmuth und Donskoi.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von sechs spezifischen biomechanischen Prinzipien, deren physikalische Grundlage erklärt und anhand von Sportarten wie Leichtathletik, Boxen oder Eiskunstlauf veranschaulicht wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Biomechanik, Anfangskraft, Beschleunigungsweg, Gegenwirkung und Bewegungsanalyse geprägt.

Wie unterscheidet sich das Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf bei verschiedenen Sportarten?

Der Autor zeigt auf, dass der Verlauf der Beschleunigung je nach Zielsetzung – etwa maximale Weite beim Kugelstoßen versus Schnelligkeit beim Boxen – unterschiedlich gestaltet werden muss.

Warum ist die korrekte zeitliche Koordination von Teilimpulsen für eine sportliche Bewegung entscheidend?

Eine unökonomische oder zeitlich falsch koordinierte Bewegung führt zu Leistungseinbußen, da die verschiedenen Körperimpulse bei mangelnder Abstimmung nicht zur Maximierung der Endgeschwindigkeit beitragen können.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Prinzipien der Biomechanik als Teil der Sportwissenschaft
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Institut für Sportwissenschaften)
Veranstaltung
Sport und Bewegung
Note
1,0
Autor
Daniel Scheibelhut (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
12
Katalognummer
V159812
ISBN (eBook)
9783640729616
ISBN (Buch)
9783640730063
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prinzipien Biomechanik Teil Sportwissenschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Scheibelhut (Autor:in), 2007, Die Prinzipien der Biomechanik als Teil der Sportwissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159812
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Leseprobe aus  12  Seiten
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