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Stil- und Gestaltungsmittel des Künstlers Ludwig Schaffrath

Ausgewählte Glasmalereien

Titel: Stil- und Gestaltungsmittel des Künstlers Ludwig Schaffrath

Hausarbeit , 2008 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Jung (Autor:in)

Kunst - Kunsthandwerk

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem deutschen Glasmaler Ludwig Schaffrath, der seit den 1960er Jahren zu den führendsten Künstlern auf diesem Gebiet zählt. Die Arbeit legt, nach einer kurzen Biografie, die Stil- und Gestaltungsmittel des Künstlers dar und erläutert diese. Schließlich soll noch anhand von einigen ausgewählten Beispielen eine chronologische Entwicklung aufgezeigt und letztendlich zusammengefasst werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BIOGRAFIE LUDWIG SCHAFFRATH

3. DAS WERK

4. CHRONOLOGISCHE BETRACHTUNG EINZELNER BEDEUTENDER WERKE

4.1 Die Weißglasfenster der 1960er Jahre

4.2 Die Lichtbahnen der 1970er Jahre

4.3 Fenster der 1980er und 1990er Jahre

5. FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Werk des deutschen Glasmalers Ludwig Schaffrath. Das Ziel ist es, nach einem biografischen Abriss die wesentlichen Stil- und Gestaltungsmittel des Künstlers zu analysieren sowie dessen künstlerische Entwicklung von den 1960er bis zu den 1990er Jahren anhand ausgewählter Werkbeispiele chronologisch nachzuvollziehen.

  • Biografie und Werdegang von Ludwig Schaffrath
  • Analyse der Formensprache und tektonischen Gestaltung
  • Die Bedeutung von Licht und Transparenz im Werk
  • Evolution der Weißglasfenster und Lichtbahnen
  • Kartographische und labyrinthische Strukturen im Spätwerk

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Weißglasfenster der 1960er Jahre

Bei dem ersten ausgewählten Beispiel handelt es sich um 2 der 32 Fenster des Kreuzgangs am Dom zu Aachen, der den Domherrenfriedhof und den Kreuzgarten an vier Seiten umschließt. Schaffrath arbeitete von 1962 bis 1965 an diesen Fenstern. (Abb.1)

Die Aufgabe, die Schaffrath erhielt, die Fenster für den Kreuzgang zu entwerfen und zu fertigen, benötigte besonderer Aufmerksamkeit. Zum einen hatten und haben die Gangseiten des Kreuzganges besondere Funktionen. Sie dienen als Zugang zur Schatzkammer des Doms von der Straßenseite und als Durchgang für die Chorsänger von der Domsingschule. Des Weiteren stellte sich die Aufgabe für Schaffrath kompliziert dar. Es galten die Auflagen, die vorhandene Baustruktur zu erhalten, das heißt, die Fenster mussten in die gegebenen gotischen Fensterformen eingebracht werden. Die Gänge hatten und haben eine starke Frequentierung durch Personen – Klerus und auch kirchenfremd – und schließlich musste die besondere Lage am Friedhof respektiert werden, der einen Ort der Besinnung darstellt. Schaffraths Lösung war das Motiv des ‚Epitaph’. Ein Epitaph ist ein Gedächtnismal für einen Verstorbenen, das nicht identisch mit der Grabstelle an Wänden, Pfeilern oder Außenwänden einer Kirche angebracht ist.

Schaffrath lässt die Fenster des Kreuzgangs ganz ohne Schrift, Bild und vor allem Farbe auskommen. Dadurch entsteht eine Transparenz zum Kreuzgarten hin und durch die Rundumführung des Gangs ergibt sich ein geschlossenes Gesamtbild. Die Form des transparenten Glases als Werkstoff verwandelt den Raum in eine Zone der Besinnung und der Meditation. Die reichliche Fülle der Natur kann durch die ungetrübten Weißglasfenster in den Raum eindringen und somit die Fenster mit Licht und Farbe füllen, je nach tages- oder Jahreszeit in verschiedenster Art.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung skizziert das Forschungsvorhaben, den deutschen Glasmaler Ludwig Schaffrath und sein Werk durch eine biografische und stilistische Analyse chronologisch zu beleuchten.

2. BIOGRAFIE LUDWIG SCHAFFRATH: Dieser Abschnitt behandelt den Lebenslauf des Künstlers, seine Ausbildung, seine Lehrtätigkeiten im In- und Ausland sowie die Stationen seiner künstlerischen Entwicklung.

3. DAS WERK: Das Kapitel erläutert die wesentlichen Gestaltungsmerkmale Schaffraths, wie die tektonische Struktur, die Vorliebe für Weißglas sowie die symbolische Bedeutung von Licht und Linienführung.

4. CHRONOLOGISCHE BETRACHTUNG EINZELNER BEDEUTENDER WERKE: Hier wird die künstlerische Entwicklung anhand spezifischer Werkphasen von den 1960er bis zu den 1990er Jahren detailliert dargestellt.

4.1 Die Weißglasfenster der 1960er Jahre: Dieses Unterkapitel analysiert den Verzicht auf Farbe und die Hinwendung zur architektonischen Integration durch Weißglasstrukturen.

4.2 Die Lichtbahnen der 1970er Jahre: Der Fokus liegt hier auf der Einführung grafischer Rhythmisierung durch Lichtbahnen und die Verwendung von Labyrinth-Motiven.

4.3 Fenster der 1980er und 1990er Jahre: Dieses Kapitel widmet sich der Komplexität des Spätwerks, geprägt durch Prismenfenster, kartographische Anmutungen und die Verschmelzung von Innen- und Außenraum.

5. FAZIT: Die Zusammenfassung resümiert die Bedeutung Schaffraths als Wegbereiter der europäischen Glasmalerei und würdigt seine Fähigkeit, moderne Abstraktion mit klassischer Handwerkskunst zu verbinden.

Schlüsselwörter

Ludwig Schaffrath, Glasmalerei, Weißglasfenster, Lichtbahnen, Monumentalkunst, sakrale Kunst, Labyrinth, Transzendenz, Glasgestaltung, Architekturbezug, moderne Glaskunst, Prismen, Aachener Dom, Zero-Gruppe, Tektonik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem künstlerischen Schaffen des Glasmalers Ludwig Schaffrath und untersucht dessen Stilmittel und Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Entwicklung der Glasmalerei, die Bedeutung des Materials Glas, die Integration in die Architektur und die symbolische Wirkung von Licht und Form.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die künstlerische Handschrift Schaffraths sowie die chronologische Evolution seiner Werke von den 1960er bis zu den 1990er Jahren darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erarbeitung genutzt?

Die Autorin wendet eine biographische Einführung sowie eine werkgeschichtliche, deskriptive Analyse ausgewählter Glasfenster-Beispiele an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Biografie, eine theoretische Einordnung des Werks und eine detaillierte chronologische Analyse bedeutender Fensterzyklen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich das Werk charakterisieren?

Charakteristisch sind Begriffe wie Lichtbahnen, Weißglas, tektonische Strenge, Labyrinth, Transparenz und die Synthese aus Innen- und Außenraum.

Welche Rolle spielt die Gruppe ZERO in Schaffraths künstlerischer Entwicklung?

Schaffrath teilte mit der Gruppe ZERO das Bestreben, durch die Reduktion auf Weiß und die Einbeziehung von Licht neue gestalterische Impulse abseits der Tafelbildtradition zu setzen.

Warum verwendet Schaffrath bevorzugt Weißglas anstelle von intensiven Farben?

Der bewusste Verzicht auf Farbe dient dazu, das einfallende Licht als eigenständiges Gestaltungsmittel wirken zu lassen und die architektonische Einheit von Innenraum und Umgebung zu betonen.

Inwiefern beeinflussten Japan-Aufenthalte Schaffraths spätere Arbeiten?

Durch seine Lehrtätigkeiten in Japan integrierte Schaffrath vermehrt ostasiatische Dekorationselemente und kartographische Strukturen in seine klassisch ausgebildete Glasmalerei.

Welche Bedeutung hat das Labyrinth-Motiv in seinen Fenstern?

Das Labyrinth dient als Symbol für spirituelle Zentrierung und das menschliche Leben, wobei die Mitte oft das angestrebte Ziel oder das Paradies repräsentiert.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stil- und Gestaltungsmittel des Künstlers Ludwig Schaffrath
Untertitel
Ausgewählte Glasmalereien
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Institut für Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Einführung in die Glasmalerei der Moderne
Note
1,3
Autor
Stefan Jung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
19
Katalognummer
V159809
ISBN (eBook)
9783640729609
ISBN (Buch)
9783640730292
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Glasmalerei Ludwig Schaffrath Fenster
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Jung (Autor:in), 2008, Stil- und Gestaltungsmittel des Künstlers Ludwig Schaffrath, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159809
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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