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Was wissen wir über den Ist-Zustand der modernen Welt?

Massenmedien und das Internet im Blickwinkel soziologischer Gegenwartsdiagnosen

Titel: Was wissen wir über den Ist-Zustand der modernen Welt?

Hausarbeit , 2010 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Egon Wachter (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In differenzierungstheoretischer Betrachtung sind es die Massenmedien, die anderen Teilsystemen und dem Individuum das Wissen über den Ist-Zustand der Welt bereitstellen. Aber auch andere Gegenwartsdiagnosen messen den Strukturen und Wirkungen des Mediensystems große Bedeutung bei. Solche werden in dieser Hausarbeit dargelegt. Thematische Schwerpunkte bilden dabei die Öffentlichkeit, die über Massenmedien hergestellt wird (Medienöffentlichkeit) und die von den Medien eigenmächtig betriebene Produktion eines virtuellen Konstrukts (Konstruktionsarbeit). Neben dem Medienproduzenten wird aber auch der Rezipient in den Fokus genommen und danach gefragt, welche Wirkungen mediale Inhalte auf diesen ausüben können (Medienwirkungen). Auf der Basis dieser Themenschwerpunkte wird nachgezeichnet, welche Bedeutung den Massenmedien in ausgewählten soziologischen Gegenwartsdiagnosen zukommt.

Im Anschluss wird geprüft, welches Potential und welche Anschlussfähigkeit das Internet als Massenmedium entwickeln kann. Denn auch das Internet stellt ein Medium dar, das mit den vorgenannten Problemzusammenhängen verknüpft zu sein scheint, weil es ebenfalls in der Lage ist, wie ein Massenmedium Öffentlichkeit herzustellen, Konstruktionsarbeit zu leisten und Wirkungen zu erzielen. Darüber hinaus sind Individuen hier nicht nur Konsumenten, sondern nach der Entwicklung des „web 2.0“ häufig Produzenten. Es stellen sich Fragen wie: Entwickelt sich neben dem Berufsjournalismus vielleicht Massenjournalismus? Welche Auswirkungen hat dies für die Fortentwicklung der Gesellschaft? Diese Fragen werden am konkreten Fall des Rücktritts des Bundespräsidenten Horst Köhler im Zusammenhang mit der Aktivität von Bloggern im Internet erörtert.

Es ist ein zentrales Anliegen dieser Arbeit, im Kontext der Aussagen soziologischer Gegenwartsdiagnosen zur Bedeutung der Massenmedien auch solche zu finden und zu kontrastieren, die für das Internet getroffen werden können. Wesentliche Erkenntnisse werden auch tabellarisch dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielbeschreibung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Massenmedien und Massenkommunikation

3. Die Bedeutung der Massenmedien in soziologischen Gegenwartsdiagnosen

3.1 Herstellung von Öffentlichkeit

3.1.1 Organisierte Medienöffentlichkeit

3.1.2 Kritische Öffentlichkeit

3.2 Konstruktion einer „zweiten“ Wirklichkeit

3.3 Medienwirkungen

4. Internet als Massenmedium

4.1 Vom Einbahnstraßen-System zum mehrspurigen Kommunikationssystem

4.2 Die Entwicklung zum „Web 2.0“

4.3 Integrative bzw. vergesellschaftende Funktion

4.4 Kontingenzsteigerung durch neue Medien

5. Diskurs

5.1 Herstellung von Öffentlichkeit

5.2 Konstruktion einer „zweiten“ Wirklichkeit

5.3 Medienwirkungen

6. Zusammenfassung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Massenmedien und des Internets im Kontext soziologischer Gegenwartsdiagnosen. Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Medientypen auf die Herstellung von Öffentlichkeit, die Konstruktion gesellschaftlicher Wirklichkeit und die verschiedenen Medienwirkungen zu analysieren und kritisch zu kontrastieren.

  • Bedeutung der Massenmedien in soziologischen Diagnosen
  • Transformation der Öffentlichkeit durch interaktive Medien
  • Konstruktionsprozesse medialer "zweiter" Wirklichkeiten
  • Integrative Funktionen konventioneller versus neuer Medien
  • Das Internet als Medium der Partizipation und Kontingenzsteigerung

Auszug aus dem Buch

3.2 Konstruktion einer „zweiten“ Wirklichkeit

Auf diese Fragen liefert Münch eindeutige Antworten: „Die Inszenierung bekommt tendenziell ein größeres Gewicht als der Inhalt der Darstellung, bis hin zur völligen Entleerung der Darstellung und zur Inszenierung von Ereignissen um der Inszenierung willen“ (Münch 1997: 696). Dies sieht auch Baudrillard bis hin zu seiner provokanten These, dass der Golfkrieg real nie stattgefunden habe und begründet dies mit der Eigenlogik des Mediensystems. Die Massenmedien treiben die Simulation hin zu einer „exakten Verdoppelung des Realen“ und generieren eine eigene Wirklichkeit (Baudrillard 1976: 113). Hinsichtlich der Wirkungen des Fernsehens auf die Gesellschaft geht Münch davon aus, dass die gesellschaftliche Realität immer stärker von einer medial präsentierten Realität abgelöst wird, weil in der Öffentlichkeit zunehmend mediale Inhalte diskutiert werden. Alles, „was sich ereignet, [wird] aus seinem genuinen Raum herausgerissen und in ein mediales Ereignis transformiert (…). Nichtmediale Vorgänge bilden allenfalls den Rohstoff, der von den Medien gierig gesucht und in Medienereignisse umgesetzt wird“ (Münch 1997: 699). Die medial erzeugte Realität zeigt sich eindrücklich mit Blick auf die Politik: Her wird das reale Geschehen dramatisiert, idealisiert, Personen werden mystifiziert, bis die „Berichterstattung über Politik und die Politik selbst miteinander verschmelzen“ und sich in einer „virtuellen Politik“ auflösen und damit Politik endgültig ihre Anbindung an reales Handeln verliert (Münch 1997: 699).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Fragestellung zur Rolle der Massenmedien und des Internets sowie Darlegung der Zielsetzung und Struktur der Arbeit.

2. Massenmedien und Massenkommunikation: Definition der Massenmedien als Einrichtungen, die durch Technik Kommunikation von Interaktion entkoppeln.

3. Die Bedeutung der Massenmedien in soziologischen Gegenwartsdiagnosen: Untersuchung der drei Schwerpunkte: Öffentlichkeit, Wirklichkeitskonstruktion und Medienwirkungen.

4. Internet als Massenmedium: Analyse der strukturellen Besonderheiten des Internets und dessen Entwicklung vom passiven Rezipienten zum Web 2.0.

5. Diskurs: Kritische Gegenüberstellung der Funktionen von Massenmedien und Internet im Kontext der zuvor erarbeiteten Schwerpunkte.

6. Zusammenfassung: Rekapitulation der wesentlichen Erkenntnisse über die Differenzen in der Kommunikationsstruktur von Massenmedien und interaktiven neuen Medien.

7. Fazit: Abschließende Betrachtung, dass das Internet die Massenmedien nicht ablöst, sondern das Mediensystem weiter ausdifferenziert.

Schlüsselwörter

Massenmedien, Internet, Soziologie, Gegenwartsdiagnosen, Öffentlichkeit, Medienwirkungen, Wirklichkeitskonstruktion, Web 2.0, Massenkommunikation, Kollektivbewusstsein, Interaktion, Partizipation, Systemtheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der soziologischen Untersuchung der Rolle von Massenmedien und dem Internet für die moderne Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Schwerpunkte sind die Herstellung von Öffentlichkeit, die mediale Konstruktion einer „zweiten Wirklichkeit“ und die Auswirkungen der Medien auf Individuum und Gesellschaft.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach der Bedeutung der Massenmedien in soziologischen Gegenwartsdiagnosen und untersucht das Potenzial sowie die Anschlussfähigkeit des Internets als Massenmedium.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturauswertung soziologischer Gegenwartsdiagnosen basiert und diese in einen kritischen Diskurs setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse konventioneller Massenmedien, die Untersuchung des Internets als neue Form der Medienkommunikation sowie einen abschließenden Diskurs, der beide vergleicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Massenkommunikation, Kollektivbewusstsein, mediale Ereignisproduktion, Interaktion und Web 2.0.

Wie unterscheidet sich die Wirklichkeitskonstruktion im Internet von der in Massenmedien?

Während Massenmedien durch eine Eigenlogik eine "zweite Wirklichkeit" erzeugen, ist im Internet aufgrund der Vielzahl der Akteure ("Konstruktion durch Viele") eine solche zentrale Systemlogik weniger erkennbar.

Warum wird dem Internet eine geringere integrative Funktion zugeschrieben?

Da im Internet die Reflexivität des Wissens verloren geht und kein gemeinsames Kollektivbewusstsein entsteht, kann es die gesamtgesellschaftliche Integration schlechter leisten als klassische Massenmedien.

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke im Kontext des Internets?

Die Arbeit reflektiert, dass der Begriff der sozialen Netzwerke im Internetzeitalter neu definiert werden muss, um virtuelle Gemeinschaften und neue Formen der Interaktion zu erfassen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was wissen wir über den Ist-Zustand der modernen Welt?
Untertitel
Massenmedien und das Internet im Blickwinkel soziologischer Gegenwartsdiagnosen
Hochschule
FernUniversität Hagen  (LG Soziologie II: Handeln und Strukturen)
Note
1,7
Autor
Egon Wachter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V159486
ISBN (eBook)
9783640726899
ISBN (Buch)
9783640728404
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Massenmedien Internet Gegenwartsdiagnosen Wirklichkeitskonstruktion web2.0 Öffentlichkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Egon Wachter (Autor:in), 2010, Was wissen wir über den Ist-Zustand der modernen Welt? , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159486
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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