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Die Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld 955 für Otto I. und die deutschen Herrschaftsgebiete

Titel: Die Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld 955 für Otto I. und die deutschen Herrschaftsgebiete

Hausarbeit , 2010 , 18 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Moritz Leopold (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Schlacht auf den Lechfeld 955 zählt bis heute nicht nur zu den populärsten Schlachten der mittelalterlichen deutschen Geschichte, sondern gilt auch als eine der bedeutendsten für die Gebiete des späteren deutschen Reiches. Die Gründe dafür sind sehr verschieden und sollen in den folgenden Gliederungspunkten erläutert werden.
In der vorliegen Arbeit wird untersucht, welche Auswirkungen die Schlacht auf dem Lechfeld für die weitere Herrschaft Ottos des Großen und für die gesamten Herrschaftsgebiete unter deutschem Einflussbereich hatte. Wichtige Punkte meiner Arbeit werden dabei die politische Ausgangslage am historischen Vorabend der Schlacht sein und der Einfluss dieser Situation auf den Einfall der Ungarn und das Zustandekommen der Schlacht überhaupt. Des Weiteren wird erläutert werden, welche Folgen das Aufeinandertreffen von Deutschen und Ungarn auf dem Lechfeld hatte. Der genaue Verlauf der Schlacht wird nur in einem kurzen Abschnitt behandelt, da er für den Inhalt dieser Arbeit keine direkte Rolle spielt.
Zeitlich bezieht sich die Darstellung der Ereignisse nicht nur auf das Jahr 955, sondern auch auf die Monate und Jahre vor der eigentlichen Schlacht. Um die Folgen und Bedeutung der militärischen Konfrontation auszuarbeiten, ist es unerlässlich, die politische Entwicklung innerhalb des Herrschaftsbereiches Ottos bis zum Zeitpunkt der finalen Auseinandersetzung mit den Ungarn in Ausschnitten darzustellen. Räumliche bezieht sich diese Arbeit sowohl auf das Lechfeld , als auch auf die verschiedenen deutschen Gebiete.
Die umfassendste und damit auch wichtigste Quelle aus dieser Zeit bildet Widukind von Corveys „Res gestae Saxonica“, eine Geschichte des Sachsenreiches, die er in den Jahren 967/968 schrieb und 973 ergänzte . Die drei Bücher dieses Werkes sind Mathilde, der späteren Äbtissin des Stifts Quedlinburg und Tochter Ottos I., gewidmet. Dementsprechend wird eine beschönigende Darstellung der sächsischen Geschichte vorgenommen, sodass eine Objektivität in Widukinds Berichten nur bedingt anzunehmen ist.
Ergänzend werde ich die „älteste Lebensbeschreibung des Heiligen Ulrich“ hinzuziehen, der die Belagerung Augsburgs durch die Ungarn 955 miterlebte. Ich möchte dabei so vorgehen, dass ich zunächst überblicksweise die politischen Verhältnisse im deutschsprachigen Raum schildere, anschließend kurz den Ablauf der Schlacht skizziere und abschließend eine zusammenfassende Darstellung in einem Fazit vornehme.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Politische Ausgangslage

2.1. Was ist „Deutschland“ im Frühmittelalter?

2.2. Die Magyaren – Gefahr aus dem Osten

2.3. Otto I. und der Kampf um politische Stabilität

3. Die Schlacht auf dem Lechfeld

3.1. Zur Lage des Lechfelds

3.2. Kurzer Abriss der Schlachtdarstellung

4. Folgen der Schlacht

4.1. Folgen der Schlacht für die Herrschaft Ottos I.

4.2. Folgen der Schlacht für die Herrschaftsgebiete auf deutschem Territorium

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955 und ihre Auswirkungen auf die Herrschaft von Otto I. sowie auf die Entwicklung des mittelalterlichen deutschen Reiches. Ziel ist es, die politische Instabilität der damaligen Zeit, die Bedrohung durch die Magyaren und die langfristigen Folgen dieses militärischen Sieges für die Identitätsbildung und Reichsstabilisierung darzulegen.

  • Politische Rahmenbedingungen im 10. Jahrhundert
  • Die Bedrohung durch magyarische Einfälle
  • Machtfestigung Ottos I. durch den Sieg
  • Entwicklung eines frühen nationalen Bewusstseins
  • Kulturelle und kirchenpolitische Folgen der Schlacht

Auszug aus dem Buch

3.2. Kurzer Abriss der Schlachtdarstellung

Otto hatte nur sehr wenige seiner eigenen sächsischen Krieger nach Bayern geordert, da diese sich immer noch im Krieg mit den Slawen befanden. Bei Augsburg schlug er sein Lager auf, wo das Heer der Bayern und Franken dazu stieß und auch Konrad der Rote unterstützte angesichts der Bedrohung des gesamten deutschen Reiches das Heer mit zahlreichen Reitern. Insgesamt bestand das Heer aus 8 Legionen. Die erste, zweite und dritte bildeten die Bayern, die vierte die Franken, die fünfte war die Legion Ottos, die sechste und siebente Legion wurde von den Schwaben gebildet und die achte und letzte Legion, die sich ganz hinten aufhielt, bestand aus den Böhmen samt Gepäck und Tross.

An dieser Stelle muss aber die Anmerkung folgen, dass eine Legion im frühen Mittelalter nicht gleichbedeutend mit einer Legion des alten römischen Reiches war. Angesichts der geringen Bevölkerungszahlen waren auch die Zahlen der Soldaten deutliche geringer und selbst innerhalb der Legionen gab es verschiedene Soldatenzahlen, sodass das Wort „Legion“ lediglich einen organisierten Verband von Soldaten meint. Wie groß genau nun das Heer der Deutschen oder Ungarn war, lässt sich nicht sagen.

Allen Soldaten verhieß Otto Lohn für ihren Beistand und Strafe für ein Ausweichen. Die Ungarn plünderten unbefestigte Orte und belagerten Augsburg. Die ottonischen Truppen eröffneten den Kampf. Die Ungarn jedoch teilten sich und griffen das deutsche Heer auch von hinten an, wobei sie den Tross erbeuteten und die Schwaben in die Flucht schlugen. Erst ein Entlastungsangriff Konrads des Roten brachte die deutschen wieder in eine vorteilhafte Position.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung der Lechfeldschlacht für die deutsche Geschichte heraus und erläutert die methodische Herangehensweise sowie die genutzten Quellen.

2. Politische Ausgangslage: Dieses Kapitel analysiert das Fehlen eines geeinten deutschen Reiches im 10. Jahrhundert, die Bedrohung durch die Magyaren und die innenpolitischen Schwierigkeiten Ottos I.

3. Die Schlacht auf dem Lechfeld: Es erfolgt eine geografische Einordnung des Schlachtfeldes sowie eine knappe Schilderung des Kampfverlaufes und der taktischen Aufstellung der Heere.

4. Folgen der Schlacht: Das Kapitel erläutert die immensen Auswirkungen des Sieges auf die Herrschaft Ottos I. und die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls der deutschen Stämme.

Schlüsselwörter

Lechfeldschlacht, Otto I., Mittelalter, Magyaren, 955, deutsches Reich, Herrschaftssicherung, Widukind von Corvey, Nationenbildung, Schlacht, Militärgeschichte, Stämme, Kaiserkrönung, Translatio Imperii, Ungarn.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Schlacht auf dem Lechfeld im Jahr 955 und deren weitreichende Bedeutung für König Otto I. sowie für die politische Konsolidierung der Herrschaftsgebiete im damaligen deutschen Raum.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die politische Instabilität des Frühmittelalters, die militärische Bedrohung durch die Magyaren und die Auswirkungen eines bedeutenden Sieges auf die Identitätsbildung und die Machtposition eines Herrschers.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie die Schlacht auf dem Lechfeld als Wendepunkt für die Herrschaft Ottos I. fungierte und den Grundstein für eine stabile kaiserliche Macht sowie ein gemeinsames Reichsbewusstsein legte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung frühmittelalterlicher Quellen, insbesondere der Chronik von Widukind von Corvey, sowie der ergänzenden Lebensbeschreibung des Heiligen Ulrich basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ausgangslage, die geografischen und taktischen Details der Schlacht und diskutiert die massiven innen- und außenpolitischen Folgen für Otto I. und das spätere deutsche Reich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind unter anderem Lechfeldschlacht, Otto I., Magyaren, deutsches Reich, 955, Herrschaftssicherung und Nationsbildung.

Welche Bedeutung hatte der Tod von Konrad dem Roten?

Der Tod Konrads des Roten wird als tragischer Verlust inmitten eines vollkommenen Sieges beschrieben, da er durch einen Pfeiltreffer in der Kehle fiel, als er sein Visier öffnete.

Warum wird Widukind von Corvey als Quelle kritisch betrachtet?

Widukinds Werk gilt als beschönigende Darstellung der sächsischen Geschichte, da er seine Chronik der Tochter Ottos I. widmete, was die Objektivität seines Berichts einschränkt.

Welche Rolle spielten die Magyaren für das damalige Europa?

Die Magyaren werden als bedrohliches, nicht sesshaftes Reitervolk dargestellt, das durch seine Beutezüge bis nach Frankreich und Spanien Schrecken verbreitete und christliche Stätten besonders angriff.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld 955 für Otto I. und die deutschen Herrschaftsgebiete
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
3,0
Autor
Moritz Leopold (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
18
Katalognummer
V159472
ISBN (eBook)
9783640721467
ISBN (Buch)
9783640721924
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Otto I. Lechfeld Schlacht auf dem Lechfeld Magyaren Ungarn Otto der Große Lechfeldschlacht 955 Augsburg Widukind von Corvey Heiliges Römisches Reich deutscher Nationen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Moritz Leopold (Autor:in), 2010, Die Bedeutung der Schlacht auf dem Lechfeld 955 für Otto I. und die deutschen Herrschaftsgebiete, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159472
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Leseprobe aus  18  Seiten
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