Ob und welche Auswirkungen Employer Branding auf die Personalgewinnung im öffentlichen Sektor hervorruft, stellt die Forschungsfrage der vorliegenden Hausarbeit dar. Als konkretes Beispiel des öffentlichen Sektors mit Praxisbezug wird auf die Personalgewinnung der Bundespolizei zurückgegriffen. Für die Bearbeitung der Forschungsfrage werden die zivilen Aufgaben (also nicht der polizeiliche Vollzugsdienst) im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei betrachtet. Um eine fokussierte Betrachtung gewährleisten zu können, umfasst die Untersuchung ausschließlich den tariflichen Bereich. Dieser beinhaltet sowohl nichttechnische Verwaltungsbereiche als auch technische Bereiche. Denn auch diese gehören in den unterschiedlichen Berufszweigen zum Überbegriff des Berufsbildes „Polizei“ (Wendekamm/Model 2019). Der Beamtenbereich bleibt insoweit außer Betracht.
Grundlage der Untersuchung bildet eine tiefgründige Literaturrecherche im weitgehend internationalen Kontext.
Im zweiten Kapitel werden zunächst die theoretischen Grundlagen zur sich anschließenden Untersuchung der Forschungsfrage dargestellt. Zu diesen gehören einerseits die Theorien der Public Service Motivation sowie des Person-Organization Fit und andererseits die Ausgestaltung von Employer Branding. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Darstellung und Untersuchung von Employer Branding im öffentlichen Sektor am konkreten Beispiel der Bundespolizei. Dabei werden die sich daraus resultierenden Auswirkungen auf die Personalgewinnung näher betrachtet und kurz diskutiert. Im abschließenden Fazit erfolgt eine erschöpfende Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse sowie ein kurzer Ausblick auf sich anschließende Forschungsaufträge.
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- Alexander Seeger (Author), 2024, Auswirkungen von Employer Branding auf die Personalgewinnung im öffentlichen Sektor am Beispiel der Bundespolizei, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1593933