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Was dürfen wir hoffen?

Eschatologische Reflexionen zur Hoffnung auf Vollendung

Title: Was dürfen wir hoffen?

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Barbara Bauer (Author)

Theology - Religion (For Pre-University Students)

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Summary Excerpt Details

Die Frage nach dem Jenseits und einem Leben nach dem Tod beschäftigt die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Immer wieder wurde diese existentielle Frage durch verschiedenste Vorstellungen und Glaubensansätze zu bewältigen versucht, wobei hierin vor allem die Religionen genauere Hoffnungsansätze darlegen. Besonders die abrahamitischen Religionen zeigen hier klare Parallelen und Gemeinsamkeiten in der Todes- und Jenseitsvorstellung, sind schon ihre Schriften von Hoffnungen und Warnungen davon gespickt. Heutzutage wird das Thema Sterben und Tod aber mehr und mehr verdrängt und sich nicht genügend damit auseinandergesetzt, obgleich es doch von großer Wichtigkeit ist, verschiedene Hoffnungsansätzen oder Vorstellungsmodelle kennen zu lernen, um sich über seinen eigenen Standpunkt und seinen eigenen Glauben klar zu werden und letztendlich dadurch auch ein Stück zu sich selbst zu finden. In diesem Zusammenhang werden oftmals Begriffe gebraucht, die uns in ihrer wirklichen Bedeutung gänzlich unbekannt sind. Hier tun sich besonders Jugendliche schwer, die eine oft noch verräumlichte oder verdinglichte Vorstellung in ihrem Glauben haben; dies trägt schnell bei, den Glauben an ein ewiges Leben als realitätsfern und unsinnig zu empfinden.
Himmel, Hölle, Fegefeuer, Gericht - was man sich unter diesen Begrifflichkeiten vorstellen darf, wo man sie letztendlich anzusiedeln sind und wie die Botschaft vom ewigen Leben im Religionsunterricht an Jugendliche herangetragen werden kann wird im Folgenden erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1) EINLEITUNG

2) DER BEGRIFF ESCHATOLOGIE

3) SYSTEMATISCHE REFLEXION

3.1 Entwicklung des Todesverständnisses

3.2 Hingabe durch Liebe

3.3 Auferstehung

3.4 Vom Tod bis zur Auferstehung

3.5 Gericht

3.6 Läuterung

3.7 Ewige Verdammnis

3.8 Vollendung

3.9 Vereinigung der Individuellen und der Allgemeinen Eschatologie

4) ESCHATOLOGIE IM UNTERRICHT

4.1 Problematik und Ziele

4.2 Bilder als Medium

4.3 Entwurf einer Unterrichtsstunde

4.3.1 Motivationsphase

4.3.2 Hinführungsphase

4.3.3 Präsentationsphase

4.3.4 Erarbeitungsphase

4.3.5 Fixierungsphase

5) SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das christliche Verständnis der letzten Dinge (Eschatologie) und zeigt Wege auf, wie diese komplexe Thematik im Religionsunterricht der zehnten Jahrgangsstufe altersgerecht und lebensnah vermittelt werden kann.

  • Grundlagen und Definition des eschatologischen Begriffs
  • Systematische Reflexion zentraler Stationen wie Tod, Gericht und Auferstehung
  • Verhältnis zwischen individueller und allgemeiner Eschatologie
  • Didaktische Konzepte zur Vermittlung eschatologischer Inhalte
  • Verwendung bildlicher Medien als Zugang zum religiösen Verständnis

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Tod

In der Neuscholastik wurde besonders die Station des Todes näher definiert: Dass das Sterben für den Menschen unumgänglich ist, weiß man auch ohne einen Glauben zu haben. Der Mensch ist ein determiniertes Geschöpf und sein Dasein auf der Welt läuft gezwungenermaßen früher oder später auf den Tod hinaus. Alles Reden über den Menschen beinhaltet somit auch gleichzeitig schon seinen Tod. Dieser Punkt darf allerdings nicht negativ bewertet werden, denn durch den Tod wird schließlich erst die erlösende Botschaft Gottes verkündet. Er bildet die Grundlage dafür. Somit ist der Mensch dazu aufgefordert, seinem Leben einen positiven Sinn zu geben und auch für seine Mitmenschen das Leben aktiv zu verbringen.

Da die Zeitspanne zwischen Geburt und Tod einem rastlosen Dasein gleicht, wird das Leben von der Neuscholastik auch als eine Art Pilgerschaft bezeichnet. Der Mensch legt seinen Lebensweg zurück. Während er unterwegs ist, muss er aber auch immer wieder den richtigen Weg finden und Entscheidungen treffen. Der Tod als Endpunkt des Lebens stellt deshalb auch gleichzeitig das Ende des Pilgerstandes dar: Die Entscheidungen im Leben werden durch den Tod endgültig und unumkehrbar. Da das Leben einmalig ist, müssen Entscheidungen entschlossen gefasst werden, da sie nicht beliebig oft wiederkehren. Mit dem Tod kann der Wert, den man seinem Leben verliehen hat, nicht mehr erhöht werden. Er besiegelt sozusagen das Leben eines Menschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die existentielle Bedeutung der Frage nach dem Jenseits und stellt die Relevanz der Auseinandersetzung mit dem Tod für Jugendliche im Religionsunterricht heraus.

2) DER BEGRIFF ESCHATOLOGIE: Dieses Kapitel definiert die Eschatologie als Lehre von den letzten Dingen und differenziert zwischen der allgemeinen und der individuellen Eschatologie.

3) SYSTEMATISCHE REFLEXION: Hier werden die theologischen Kernstationen wie Tod, Gericht, Auferstehung und Läuterung systematisch entfaltet und vor dem Hintergrund christlicher Dogmatik reflektiert.

4) ESCHATOLOGIE IM UNTERRICHT: Dieses Kapitel widmet sich der fachdidaktischen Umsetzung, inklusive Lernzielen, Medieneinsatz und einem konkreten Stundentwurf zur Thematik.

5) SCHLUSS: Der Schluss fasst die didaktischen Herausforderungen zusammen und betont die Notwendigkeit einer lebensnahen, dialogorientierten Vermittlung eschatologischer Inhalte.

Schlüsselwörter

Eschatologie, Tod, Auferstehung, christliche Hoffnung, Vollendung, Gericht, Läuterung, ewige Verdammnis, Religionsunterricht, Bilddidaktik, Jenseits, Glaube, Neuscholastik, Gottesbeziehung, Ewiges Leben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der christlichen Lehre von den letzten Dingen und deren Bedeutung für den Menschen sowie deren Vermittlung an Schülerinnen und Schüler.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen das Verständnis von Tod, Auferstehung, Gericht und Läuterung sowie die praktische Didaktik im Religionsunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein tiefes Verständnis für die christliche Hoffnung auf Vollendung zu schaffen und einen methodisch fundierten Weg zur Behandlung dieser Thematik im Unterricht aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine systematisch-theologische Reflexion, die durch fachdidaktische Ansätze zur Unterrichtsgestaltung ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Analyse der einzelnen eschatologischen Stationen und einen zweiten Teil, der die didaktische Einbettung in den schulischen Kontext detailliert beschreibt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Eschatologie, Hoffnung auf Vollendung, christliche Dogmatik, Bilddidaktik und religiöse Erziehung.

Welche Rolle spielen Bilder bei der Vermittlung eschatologischer Inhalte?

Bilder fungieren als Medium, um abstrakte Begriffe wie Himmel oder Hölle anschaulich zu machen und bei Schülern Reflexionsprozesse über ihre eigenen Vorstellungen anzustoßen.

Wie unterscheidet der Autor zwischen der individuellen und der allgemeinen Eschatologie?

Während die individuelle Eschatologie die Vollendung des einzelnen Menschen betrachtet, fokussiert die allgemeine Eschatologie auf die Vollendung der Welt und Menschheit, wobei beide Aspekte am Ende untrennbar miteinander verbunden sind.

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Details

Title
Was dürfen wir hoffen?
Subtitle
Eschatologische Reflexionen zur Hoffnung auf Vollendung
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Sterben, Tod und Auferstehung im Religionsunterricht der Sekundarstufe I
Grade
2,3
Author
Barbara Bauer (Author)
Publication Year
2009
Pages
16
Catalog Number
V159191
ISBN (eBook)
9783640719068
ISBN (Book)
9783640719501
Language
German
Tags
Tod Sterben Eschatologie Jenseits Feg Fegfeuer Auferstehung Gericht Läuterung Verdammnis Vollendung Unterrichtsstunde Bilder im Unterricht Religionsunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Barbara Bauer (Author), 2009, Was dürfen wir hoffen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159191
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