Die Arbeit unterteilt sich in zwei Teile. Der erste beschäftigt sich mit Brahms´ Biographie, im zweiten geht es speziell um sein Verhältnis zur Chormusik und zum Chor.
Inhaltsverzeichnis
Biographisches
Brahms´ Verhältnis zum Chor und zur Chormusik
Bibliographische Angaben
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit untersucht den Lebensweg von Johannes Brahms und beleuchtet insbesondere seine komplexe, von sozialem Aufstiegsstreben und künstlerischem Selbstverständnis geprägte Beziehung zur Chormusik und dem Chorwesen seiner Zeit.
- Biographischer Werdegang von Johannes Brahms
- Soziale Dimension der bürgerlichen Chorbewegung im 19. Jahrhundert
- Psychologische und kompositorische Identitätsfindung des Künstlers
- Praktische Erfahrungen in der Leitung von Chören (Detmold, Hamburg, Wien)
- Klassifikation und Bedeutung der Chorwerke im Gesamtschaffen
Auszug aus dem Buch
Biographisches
Johannes Brahms stammt aus einem holsteinischen Bauerngeschlecht. Sein Vater Johann Jakob war der erste in der Familie, der mit Musik sein Geld verdiente. Er spielte anfangs in Matrosenkneipen und als Straßenmusikant, später schaffte er es, eine Anstellung als Kontrabassist im städtischen Orchester zu erlangen. 1826 zieht er nach Hamburg, 1830 heiratet er dort die elf Jahre ältere Schneiderstochter Christiane Nissen. Drei Jahre später, am 7.5.1833, wird dort Johannes Brahms geboren.
Er erhält ersten Musikunterricht durch den Vater. Sehr bald fällt seine außergewöhnliche Musikalität auf und er erhält Klavierunterricht durch den berühmten Lehrer F.W.Cossel. Zudem bekommt er Kompositionsunterricht durch E.Marxsen, von dem er viel lernt und dem er sein Leben lang dankbar sein sollte.
Rasch entwickelt er sich zum pianistischen Wunderkind. Im Alter von zehn Jahren tritt er zum ersten Male an die Öffentlichkeit, mit 14 Jahren ist er schon regelmäßig in Konzerten zu hören, er gibt Unterrichtsstunden und arbeitet bald als Theaterpianist. Dadurch hilft er schon früh mit, seine Familie zu ernähren. Er hat noch zwei Geschwister.
Zusammenfassung der Kapitel
Biographisches: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg von Johannes Brahms nach, von seiner Herkunft über die musikalische Ausbildung und die frühen Erfolge bis hin zu seinem gesundheitlichen Niedergang und Tod.
Brahms´ Verhältnis zum Chor und zur Chormusik: Hier wird analysiert, wie Brahms die Chormusik als Mittel zum sozialen Aufstieg nutzte und wie sich sein künstlerisches Selbstverständnis in der Auseinandersetzung mit der Chorbewegung entwickelte.
Bibliographische Angaben: Dieser Teil führt die verwendeten Lexika und wissenschaftlichen Quellen auf, die der vorliegenden Arbeit als Grundlage dienten.
Schlüsselwörter
Johannes Brahms, Chormusik, Chorwesen, Biographisches, Musikgeschichte, Soziale Stellung, Kompositionslehre, 19. Jahrhundert, Chorgeschichte, Hamburger Frauenchor, Wiener Singakademie, Künstlertum, Schumann, Vokalmusik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Leben von Johannes Brahms sowie seiner speziellen professionellen und persönlichen Beziehung zur Chormusik und zum Chorwesen des 19. Jahrhunderts.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Im Zentrum stehen die biographischen Etappen, die soziale Rolle der Chorbewegung für den Künstler und die kompositorische Auseinandersetzung mit der Chorgattung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, Brahms' Entwicklung vom Musiker aus einfachen Verhältnissen zum renommierten Komponisten vor dem Hintergrund seines Engagements als Chorleiter und Komponist von Chormusik zu beleuchten.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine biographische und musikwissenschaftliche Auswertung bestehender Fachliteratur und Dokumente, um die Korrelation zwischen Lebensumständen und musikalischem Schaffen aufzuzeigen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine chronologische Darstellung der Biographie sowie eine vertiefende Analyse seines Verhältnisses zum Chor, inklusive seiner Tätigkeit in Detmold, Hamburg und Wien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Johannes Brahms, Chorgeschichte, soziales Milieu, Kompositionstechnik und bürgerliche Chorbewegung charakterisieren.
Warum war das Amt des Chorleiters für Brahms so erstrebenswert?
Es war ein Zusammenspiel aus seiner romantischen Musikauffassung, dem Wunsch nach gesellschaftlicher Anerkennung und der Suche nach praktischer Erfahrung in der Arbeit mit größeren Klangkörpern.
Wie klassifiziert die Arbeit die Chorwerke von Brahms?
Am Ende der Arbeit erfolgt eine systematische Einteilung in Gattungen, darunter oratorische Werke, Motetten, Kantaten sowie a-capella-Lieder und Kanons.
- Arbeit zitieren
- Florian Görner (Autor:in), 1998, Brahms und der Chor. Eine Einführung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/15906