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Wie entstand nach Max Weber der okzidentale Unternehmer?

Titel: Wie entstand nach Max Weber der okzidentale Unternehmer?

Hausarbeit , 2009 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Vincent Kirste (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit soll es sein, die Entstehung des okzidentalen Unternehmers mit der protestantischen Ethik in Einklang zu bringen und die besondere Herangehensweise an dieses Thema aus der Sicht von Max Weber darzulegen. Es soll erklärt werden, an welchen Punkten sich der Kapitalismus und die Religion beeinflusst haben. Welche Schnittpunkte gab es und was führte schlussendlich zu dieser Entwicklung? Es soll versucht werden, im Hinblick auf die vorherrschenden, religiös motivierten Handlungen in der Gesellschaft die Entstehung des Kapitalismus zu erläutern.
Im ersten Gliederungspunkt soll Max Webers Arbeitsweise erläutert werden. Es sollen die Besonderheiten des okzidentalen Kapitalismus und der Einfluss der Religion herausgestellt werden. Warum war der Nährboden für die Entwicklung des Kapitalismus und des Unternehmertums grade im Okzident so ideal? Welche Einflüsse mussten sich parallel entwickeln? Es soll verdeutlicht werden, welche zusammenhängenden Elemente der protestantischen Ethik und des sich entwickelnden Kapitalismus einen engeren Bezug eingegangen sind.
Im Folgenden soll das Leben in der sich neu herauskristallisierenden rationalisierten Welt und der Beruf mit der protestantischen Ethik in Zusammenhang gebracht werden.
Im letzten Abschnitt soll auf das große Umfeld der Reformation eingegangen werden. Hierbei soll der Calvinismus und seine Bedeutung für die Entstehung des okzidentalen Unternehmers hervorgehoben werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Webers Arbeitsweise

2.1 Das außergewöhnliche am okzidentalen Kapitalismus

2.2 Der Einfluss der Religion und des Glaubens

3. Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus

3.1 Der Geist des Kapitalismus und die okzidentale Rationalisierung

3.2 Die Reformation und der Beruf

4. Die Reformationszeit und ihr Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmers

4.1 Katholische Moral und ihre Erwerbsethik

4.2 Die wichtige Rolle des Calvinismus

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung des modernen okzidentalen Unternehmers unter besonderer Berücksichtigung der protestantischen Ethik aus der Perspektive von Max Weber. Ziel ist es, die wechselseitige Beeinflussung von religiös motiviertem Handeln und der Entwicklung des Kapitalismus zu analysieren und zu erklären, wie sich der Berufsbegriff und die rationale Lebensführung im Zuge der Reformation etablieren konnten.

  • Analyse der Weberschen Arbeitsweise und des Rationalisierungsprozesses
  • Untersuchung des Einflusses religiöser Vorstellungen auf die Wirtschaftsethik
  • Gegenüberstellung von traditionalistischem Denken und dem Geist des Kapitalismus
  • Einfluss der Reformation und des Calvinismus auf die Entstehung des modernen Unternehmertums
  • Bedeutung von Berufserfüllung und asketischer Lebensweise als Grundpfeiler des Kapitalismus

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Geist des Kapitalismus und die okzidentale Rationalisierung

Der Geist des Kapitalismus ist laut Weber ein Komplex von Zusammenhängen und nicht eindeutig definiert. Es handelt sich um einen Begriff, der aus mehreren geschichtlichen Wirklichkeiten schrittweise „komponiert“ wird. Es ist nun zu untersuchen, wie sich der Geist des Kapitalismus gegen den vorherrschenden Traditionalismus durchsetzen konnte.

Weber stellt dazu fest: „der Mensch will ´von Natur` nicht Geld und noch mehr Geld verdienen, sondern einfach leben, so leben, wie er zu leben gewohnt ist, und soviel erwerben, wie dazu erforderlich ist.“ Weber bemüht dafür ein Beispiel aus der Landwirtschaft, anhand dessen erläutert er den Unterschied zwischen dem traditionellen und dem neuen Gedanken der Arbeit. Der Aufhänger für sein Beispiel sind die Akkordlöhne im landwirtschaftlichen Bereich. Entscheidend ist hier das Minimal- und Maximalprinzip. Minimal bedeutet, dass man zum Erreichen eines Zieles, in diesem Fall der Bedürfnisdeckung, einen minimalen Aufwand betreibt. Maximal sagt aus, dass man aus den gegebenen Umständen und Lohnverhältnissen das Optimum herausholt.

Im besagten Beispiel erhält der Arbeiter 2,5 Mark am Tag, um seinen Lebensunterhalt zu decken. Wenn diesem Arbeiter nun ein Mehrverdienst in Aussicht gestellt wird, in der Hoffnung, dass dieser mehr Morgen mähe, so greift das Minimalprinzip. Er mäht nur so viel wie er benötigt um 2,5 Mark zu erwirtschaften. „Der Mehrverdienst reizt ihn weniger als die Minderarbeit; er fragt nicht: wie viel kann ich am Tag verdienen.“ Dies ist das präkapitalistische Leitmotiv wirtschaftlicher Arbeit.

Um das Maximalprinzip zu verdeutlichen bedient Weber sich eines Beispieles von Benjamin Franklin. „Bedenke, dass die Zeit Geld ist; wer täglich zehn Schilling durch seine Arbeit erwerben könnte und den halben Tag spazieren geht, oder auf seinem Zimmer faulenzt, der darf, auch wenn er nur sechs Pence für sein Vergnügen ausgibt, nicht dies allein berechnen, er hat neben dem noch fünf Schilling ausgegeben oder vielmehr weggeworfen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Zusammenhänge zwischen protestantischer Ethik und der Entstehung des okzidentalen Unternehmers unter Rückgriff auf Max Weber zu erörtern.

2. Webers Arbeitsweise: Dieses Kapitel widmet sich den Besonderheiten des okzidentalen Kapitalismus sowie der methodischen Herangehensweise Webers an die Verknüpfung von Religion und wirtschaftlichem Handeln.

3. Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus: Hier werden der Begriff des kapitalistischen Geistes, die Rolle der Rationalisierung sowie der Wandel der Arbeit zum Selbstzweck und zum Beruf analysiert.

4. Die Reformationszeit und ihr Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmers: Das Kapitel vergleicht die katholische Erwerbsethik mit dem prägenden Einfluss des Calvinismus auf die Entwicklung eines neuen, auf Berufserfüllung und Askese basierenden Unternehmertums.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Rolle der protestantischen Ethik und des Calvinismus als entscheidende Faktoren für die Genese des modernen Berufsmenschen zusammen.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der für die Arbeit verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Max Weber, Protestantische Ethik, Geist des Kapitalismus, okzidentaler Unternehmer, Rationalisierung, Calvinismus, Berufserfüllung, asketische Lebensführung, Wirtschaftsethik, Reformation, Prädestinationslehre, Berufsbegriff, Kapitalismus, Traditionalismus, moderne Unternehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die soziologischen Grundlagen der Entstehung des modernen Unternehmertums im Okzident und dessen enge Verknüpfung mit religiösen Wertvorstellungen, insbesondere dem Protestantismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Webersche Religionssoziologie, das Spannungsfeld zwischen katholischer Tradition und protestantischer Askese sowie die Entwicklung des modernen Berufsverständnisses.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Publikation?

Die Arbeit untersucht, an welchen Punkten sich Kapitalismus und Religion beeinflusst haben und wie religiös motivierte Handlungen zur Entstehung einer rationalisierten Wirtschaftsethik beigetragen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Der Autor nutzt eine ideengeschichtliche und kultursoziologische Analyse auf Basis der Werke von Max Weber, um das Handeln von Individuen in ihrem historischen religiösen Kontext zu deuten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil erörtert den Unterschied zwischen dem traditionellen und modernen Kapitalismus, die Bedeutung des Berufs als Berufung und den spezifischen Einfluss calvinistischer Glaubensinhalte auf das wirtschaftliche Handeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation am besten?

Die zentralen Begriffe sind Max Weber, Protestantische Ethik, Rationalisierung, Calvinismus, Berufserfüllung und die Entwicklung des modernen Unternehmers.

Inwiefern beeinflusste die Prädestinationslehre des Calvinismus das unternehmerische Verhalten?

Die Lehre erzeugte eine existenzielle Ungewissheit, die den Gläubigen dazu zwang, Erfolg im Beruf als Zeichen göttlicher Auserwählung zu suchen, was zu rastloser Arbeit und asketischem Reichtumsaufbau führte.

Warum unterscheidet Weber den modernen okzidentalen Kapitalismus von anderen Formen des wirtschaftlichen Gewinnstrebens?

Weber hebt die Besonderheit der Rationalisierung hervor, bei der nicht nur reines Gewinnstreben, sondern ein berechenbarer Betrieb mit formalen rechtlichen Grundlagen und einer spezifischen, ethisch fundierten Lebensführung im Zentrum steht.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie entstand nach Max Weber der okzidentale Unternehmer?
Hochschule
FernUniversität Hagen
Veranstaltung
Klassiker der Soziologie
Note
2,0
Autor
Vincent Kirste (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V159016
ISBN (eBook)
9783640720477
ISBN (Buch)
9783640720873
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Weber Unternehmer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vincent Kirste (Autor:in), 2009, Wie entstand nach Max Weber der okzidentale Unternehmer?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/159016
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