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Die Bauern in der Französischen Revolution

Titel: Die Bauern in der Französischen Revolution

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2009 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Hajo Kiel (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Französische Revolution ist eine Revolution der Städter. Doch welche Rolle spielte die Landbevölkerung? Wie standen die Bauern zur Revolution und wie veränderte sich ihr Denken durch die revolutionären Ideen und Ereignisse? Dieser Frage habe ich mich in meinem wissenschaftlichen Aufsazu gewidmet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Wie veränderte sich das Denken der französischen Bauern vor und während der Französischen Revolution?

Die Bauern und die Kirche

Das Verhältnis zum König

Die Lehnsherren

Mentalitätswandel von oben?

Grande peur

Volk und Nation

Fazit: Wandel im Denken durch die Revolution?

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Französische Revolution auf das kollektive Bewusstsein und die Mentalität der Bauern auswirkte, einer Bevölkerungsgruppe, die die Ereignisse primär passiv erlebte. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf den Wandel im Verhältnis zu traditionellen Autoritäten wie Kirche, König und Lehnsherren sowie auf die Aneignung abstrakter Konzepte wie Nation und Volk.

  • Mentalitätsgeschichte der französischen Bauernschaft im 18. Jahrhundert
  • Veränderung der Einstellung gegenüber kirchlichen und monarchischen Machtstrukturen
  • Die Rolle der Beschwerdehefte als Quelle für den Mentalitätswandel
  • Einfluss staatlicher Lenkungsversuche durch revolutionäre Volksfeste
  • Phänomene der kollektiven Angst (Grande peur) und der Identitätsbildung

Auszug aus dem Buch

Das Verhältnis zum König

Selbst im Jahr 1789 ist das Verhältnis der Bauern zum König noch ganz das des „Vaters und seiner Kinder“(vgl. Vovelle, 1982, S. 110f.): „Die Könige haben keine treueren Untertanen und wenn ich so sagen darf, keine besseren Freunde.“ (Chartier, 1991, S. 42)

Während andere Autoritäten, wie etwa die Kirche oder vor allem die Lehnsherren und Großgrundbesitzer, schon früher in die Kritik des „einfachen Volkes“ geraten waren, schien der König, trotz seines pompösen und verschwenderischen Lebensstils in Zeiten, in denen einige Mütter sich um einen Laib Brot für die Familie auf dem Dorfmarktplatz schlagen mussten, noch länger eine Figur der Hoffnung gewesen zu sein, der nur das Gute für seine Untertanen im Sinn hatte und ihnen helfen würde – helfen auch gerade vor den Ungerechtigkeiten, die den Bauern seitens der Lehnsherren und Steuereintreiber widerfuhren. Der König wurde hier eben nicht als die höchste und mächtigste Instanz des Bösen gesehen – der Zusammenhang mit den Steuereintreibern war ja eigentlich recht nah –, sondern eben als der gute Vater, der gegen die Ungerechtigkeiten der Lehnsherren, Steuereintreiber und der Kirche vorgehen und die einfachen Bauern in Schutz nehmen würde. (vgl. Sammler, 1997, S. 221) Ein Wandel im Denken gegenüber dem König ist folglich auch weniger darin zu erkennen, dass sein Ansehen plötzlich sank, sondern dass erstmal das Ansehen anderer stieg, so dass sie dem König ebenbürtig wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

Wie veränderte sich das Denken der französischen Bauern vor und während der Französischen Revolution?: Einleitung in die Thematik der Mentalitätsgeschichte und Fragestellung zur passiven Rolle der Bauern während der revolutionären Ereignisse.

Die Bauern und die Kirche: Analyse des schrittweisen Ansehensverlusts der Kirche und der Entwicklung hin zur Dechristianisierung bereits vor und während der Revolution.

Das Verhältnis zum König: Untersuchung des Wandels vom Bild des „guten Vaters“ hin zur zunehmenden Entfremdung und Destabilisierung der königlichen Autorität.

Die Lehnsherren: Darstellung des traditionellen Protests gegen Lehnsherren, der durch die Revolution verstärkt und durch die Beschwerdehefte dokumentiert wurde.

Mentalitätswandel von oben?: Diskussion über den Erfolg revolutionärer Feste und staatlicher Versuche, neue soziale Werte im Denken der Landbevölkerung zu verankern.

Grande peur: Analyse der massiven Ängste der Bauernschaft, die einerseits auf ökonomischer Not basierten, andererseits den Boden für gewaltsame Ausbrüche bereiteten.

Volk und Nation: Erörterung der Entstehung eines französischen Nationalgefühls und der Bedeutung des Begriffs „Volk“ im Kontext der Revolutionsjahre.

Fazit: Wandel im Denken durch die Revolution?: Zusammenfassende Bewertung der mentalen Veränderungen, die trotz Lethargie langfristig zur Ausbildung bürgerlicher Werte beitrugen.

Schlüsselwörter

Französische Revolution, Bauernschaft, Mentalitätsgeschichte, König, Kirche, Lehnsherren, Dechristianisierung, Beschwerdehefte, Volksfeste, Grande peur, Nation, Volk, Mentalitätswandel, Revolutionsregierung, Gesellschaftsstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den mentalitätsgeschichtlichen Veränderungen innerhalb der französischen bäuerlichen Bevölkerung während der Epoche der Französischen Revolution.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Wandel der Wahrnehmung traditioneller Autoritäten (Kirche, König, Adel) sowie der Entstehung eines neuen nationalen Bewusstseins.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Revolution auf das Denken einer Bevölkerungsgruppe auswirkte, die diese historischen Ereignisse überwiegend passiv erlebt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Der Autor stützt sich vorrangig auf die Analyse zeitgenössischer Quellen, insbesondere der „Beschwerdehefte“ (Cahiers de Doleances), sowie auf die Auswertung der historischen Fachliteratur.

Welche inhaltlichen Aspekte werden im Hauptteil detailliert behandelt?

Behandelt werden die schleichende Entchristianisierung, das sinkende Vertrauen in das Königtum, der traditionelle Widerstand gegen Lehnsherren sowie die Versuche der Revolutionsregierung, durch Feste neue Werte zu etablieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Mentalitätswandel, französische Bauernschaft, Autoritätsverlust, Revolutionsfeste, Beschwerdehefte und nationale Identität.

Warum war der Mentalitätswandel gegenüber dem König schneller als gegenüber der Kirche?

Der Autor argumentiert, dass der König als „Mythos im fernen Paris“ für die Bauern weniger greifbar war als die lokalen Kirchenvertreter, weshalb ein rascherer Wandel möglich war, sobald dieser Mythos entzaubert wurde.

Welche Rolle spielt die „Grande peur“ für das Verständnis der bäuerlichen Mentalität?

Die „Grande peur“ verdeutlicht, dass bäuerliche Revolten oft nicht aus ideologischer Überzeugung, sondern aus tiefem Misstrauen und existentieller Not heraus entstanden und eine „rückwärtsgewandte“ Komponente aufwiesen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bauern in der Französischen Revolution
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)  (Geschichte)
Note
1,7
Autor
Hajo Kiel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
12
Katalognummer
V158986
ISBN (eBook)
9783640749072
ISBN (Buch)
9783640749508
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bauern Französischen Revolution
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hajo Kiel (Autor:in), 2009, Die Bauern in der Französischen Revolution, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158986
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Leseprobe aus  12  Seiten
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