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Das System der sozialen Sicherheit

Pflegeversicherung: Vergleich Bismarck-Beveridge-System

Titel: Das System der sozialen Sicherheit

Seminararbeit , 2006 , 43 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Evelyn Barz (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als Sozialpolitik versteht man staatliche Maßnahmen, die der Sicherung des Einkommens von Arbeitnehmern und dessen Familien im Falle einer Krankheit, der vorzeitigen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit durch Unfall oder Invalidität, im Alter, beim Tod des Ernährers oder im Fall der Arbeitslosigkeit dienen. Dies soll eine Sicherung der Existenz bei fehlenden Möglichkeiten oder Fähigkeiten zum Erwerb von ausreichenden Arbeitseinkommen darstellen. Jedoch ist das nur ein Teilbereich der staatlichen
Sozialpolitik. Wie jedes Land diese Definition für sich umgesetzt
hat, soll hier am Beispiel des Bismarck- und Beveridge-Systems dargestellt werden.

Die fast 20 Jahre lang diskutierte Pflegeversicherung trat als 5. Zweig der Sozialversicherung, geregelt im SGB XI, am 1. Januar 1995 in Kraft. Ab 1. April 1995 gewährte die PV Leistungen für die häusliche Pflege, ab 1. Juli 1996 Leistungen für die stationäre Pflege. Die Beiträge stiegen von anfänglich 1% auf 1,7% des Bruttoeinkommens. Doch die PV führte zu vielen Diskussionen.

Die Träger der gesetzlichen UV nehmen bei den Maßnahmen und Institutionen zur Bewältigung der gesundheitlichen Risiken der abhängigen Beschäftigung eine doppelte Funktion ein. „Mit allen geeigneten Mitteln“ ist sie zu einem präventiv tätig, zum anderen übernimmt sie Leistungen zum Schadensausgleich und zur Rehabilitation. Sie ist die einzige Nahtstelle zwischen dem Arbeitsschutz und dem System der gesundheitlichen Versorgung. Die drei Hauptaufgaben: Prävention, Reha und Entschädigung sind im § 1 SGB VII durch den Gesetzgeber verankert. Aus dem „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip lassen sich aus Effizienzgründen folgende Grundsätze ableiten: Reha vor Rente, Leistungen zur Teilhabe vor Rente, Leistungen zur Heilbehandlung und medizinischen Reha vor Rente, Vorrang von Prävention und medizinischer Reha vor Pflege.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Das Leistungsprinzip der gesetzlichen Unfallversicherung „Alles-Aus-Einer-Hand“

1. Zusammenwirken der Abteilungen

1.1 Entschädigungsbereich – Prävention

1.1.1 Arbeitsunfall

1.1.2 Berufskrankheiten

1.2 Kooperation als Beschleuniger der Feststellung von Berufskrankheiten

1.3 Reha – Entschädigung

1.4 Medizinische Reha – Prävention

1.5 Berufliche Reha – Prävention

1.6 Beitrag / Zuständigkeit - bereichsübergreifend

2. Die Ökonomie des „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzips

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit analysiert das Leistungsprinzip der gesetzlichen Unfallversicherung unter dem „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip im Vergleich zu internationalen Sozialmodellen und untersucht dessen Effizienzpotenziale sowie die Herausforderungen der sozialen Pflegeversicherung.

  • Vergleich von Bismarck- und Beveridge-System
  • Struktur und Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung
  • Das „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip in der Unfallversicherung
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Prävention, Reha und Entschädigung
  • Zukunftsperspektiven und demografische Auswirkungen auf das Sozialsystem

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Leistungsprinzip der gesetzlichen UV „Alles-Aus-Einer-Hand“

Die Träger der gesetzlichen UV nehmen bei den Maßnahmen und Institutionen zur Bewältigung der gesundheitlichen Risiken der abhängigen Beschäftigung eine doppelte Funktion ein. „Mit allen geeigneten Mitteln“ ist sie zu einem präventiv tätig, zum anderen übernimmt sie Leistungen zum Schadensausgleich und zur Rehabilitation. Sie ist die einzige Nahtstelle zwischen dem Arbeitsschutz und dem System der gesundheitlichen Versorgung. Die drei Hauptaufgaben: Prävention, Reha und Entschädigung sind im § 1 SGB VII durch den Gesetzgeber verankert. Aus dem „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip lassen sich aus Effizienzgründen folgende Grundsätze ableiten: Reha vor Rente, Leistungen zur Teilhabe vor Rente, Leistungen zur Heilbehandlung und medizinischen Reha vor Rente, Vorrang von Prävention und medizinischer Reha vor Pflege.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Das Leistungsprinzip der gesetzlichen Unfallversicherung „Alles-Aus-Einer-Hand“: Einführung in die konzeptionelle Ausrichtung des Unfallversicherungssystems als integrierter Leistungsanbieter.

1. Zusammenwirken der Abteilungen: Erläuterung der internen Synergieeffekte zwischen den Bereichen Prävention, Rehabilitation und Entschädigung sowie deren operative Zusammenarbeit.

2. Die Ökonomie des „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzips: Analyse der ökonomischen Effizienzvorteile und qualitativen Verbesserungen durch die ganzheitliche Steuerung des Versicherungsauftrags.

Schlüsselwörter

Soziale Sicherheit, Unfallversicherung, Bismarck-System, Beveridge-System, Pflegeversicherung, Prävention, Rehabilitation, Entschädigung, Alles-aus-einer-Hand, Sozialpolitik, Demografischer Wandel, Solidarprinzip, Leistungsprinzip, Effizienzpotenziale, Sozialgesetzbuch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Strukturen und Funktionsweisen sozialer Sicherungssysteme, insbesondere mit dem Vergleich des Bismarck- und Beveridge-Modells sowie der spezifischen Ausgestaltung der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland.

Welches ist das zentrale Themenfeld?

Im Zentrum steht das „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip, das die Integration von Prävention, Rehabilitation und Entschädigung unter einem Träger beschreibt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Effizienz und die praktische Umsetzung dieses ganzheitlichen Prinzips innerhalb der gesetzlichen Unfallversicherung sowie die Einbettung der sozialen Pflegeversicherung zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie dem Vergleich von Sozialsystemen anhand aktueller Rechtsvorschriften und ökonomischer Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Unfallversicherungsstruktur und das Kapitel zur sozialen Pflegeversicherung, inklusive ihrer rechtlichen Grundlagen und Finanzierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Unfallversicherung, Pflegeversicherung, Sozialpolitik, Effizienz und das „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip.

Welche Rolle spielt die Prävention im Unfallversicherungssystem?

Prävention ist ein integraler Bestandteil, der durch enge Kooperation zwischen den Abteilungen (Reha und Entschädigung) darauf abzielt, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten bereits im Vorfeld zu minimieren.

Warum wird das „Alles-aus-einer-Hand“-Prinzip als ökonomisch vorteilhaft bewertet?

Das Prinzip ermöglicht schnellere Bearbeitungsprozesse, eine höhere Qualität durch interdisziplinäre Arbeit und führt durch gezielte Reha-Maßnahmen langfristig zu geringeren Kosten für Rentenzahlungen.

Wie bewertet die Autorin die Zukunft der Pflegeversicherung?

Sie weist auf die Herausforderungen durch den demografischen Wandel hin und kritisiert, dass durch Neudefinitionen der Pflegebedürftigkeit Betroffene aus dem Leistungssystem herausfallen könnten.

Ende der Leseprobe aus 43 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das System der sozialen Sicherheit
Untertitel
Pflegeversicherung: Vergleich Bismarck-Beveridge-System
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Hennef
Note
2,0
Autor
Evelyn Barz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
43
Katalognummer
V158844
ISBN (eBook)
9783640720262
ISBN (Buch)
9783640720699
Sprache
Deutsch
Schlagworte
System Sicherheit Pflegeversicherung Vergleich Bismarck-Beveridge-System
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Evelyn Barz (Autor:in), 2006, Das System der sozialen Sicherheit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158844
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  43  Seiten
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