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Welche Probleme verursachen die Dezentralisierung und Vermarktlichung bei der Entwicklung von Arbeit?

Title: Welche Probleme verursachen die Dezentralisierung und Vermarktlichung bei der Entwicklung von Arbeit?

Seminar Paper , 2009 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Hanna Martin (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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Summary Excerpt Details

Das Thema des Essays ist die Behandlung der Probleme der Dezentralisierung und Vermarktlichung bei der Entwicklung von Arbeit. Zunächst werden die Begriffe Dezentralisierung und Vermarktlichung genauer erläutert und dann werden die Problemfelder einzeln aufgezeigt. Abschließend gebe ich noch eine kurze Zukunftsprognose zur
Entwicklung der Unternehmensrestrukturierung und die Arbeit endet mit einem Fazit. Ziel der Arbeit ist es einen Überblick über die Problemfelder zu geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung

3. Problemfelder der Dezentralisierung und Vermarktlichung

3.1 Probleme der Koordination und Integration

3.2 Probleme bei der Bewältigung allgemeiner Aufgaben

3.3 Probleme der Motivierung der Beschäftigten

4. Mögliche Entwicklungstrends der Unternehmensrestrukturierung

5. Fazit

6. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die durch Dezentralisierung und Vermarktlichung verursachten Problemfelder bei der Entwicklung von Arbeit, wobei insbesondere die Auswirkungen auf Koordination, Aufgabenbewältigung und Mitarbeitermotivation im Kontext moderner Unternehmensreorganisation analysiert werden.

  • Strukturelle Auswirkungen der Dezentralisierung auf Arbeitsprozesse
  • Analyse von Koordinations- und Integrationsproblemen in dezentralen Strukturen
  • Herausforderungen bei der Bewältigung von Allgemeinkosten und Kernkompetenzen
  • Wandel der Mitarbeitermotivation und neue Entlohnungsgrundsätze
  • Zukunftsszenarien der Unternehmensreorganisation

Auszug aus dem Buch

3.1 Probleme der Koordination und Integration

Bei den Problemen der Koordination und Integration geht es um die Aufrechterhaltung des Ausgleichs zwischen „Autonomie“ und „Selbstorganisation“ der dezentralisierten Einheiten aber auch um die Rückbindung in den Gesamtzusammenhang des Unternehmens. Dies erfordert eine ständige Koordination und Abstimmung der dezentralisierten Einheiten (vgl. Sauer 2005: 71).

Bei Reichwald und Koller (1996: 249ff.) wird in drei Dimensionen der Koordination unterschieden: Erstens die Koordination durch interne Märkte, zweitens die Koordination durch Integration in eine Hierarchie und drittens die Selbstkoordination über den Informationsaustausch. Voraussetzung für die Dimensionen sind die Umsetzung der von den Unternehmen jeweils verfolgten Wettbewerbsstrategien in Subziele der Unternehmenseinheiten sowie die Verteilung der entsprechenden Aufgaben. Aus diesen Subzielen werden Effizienzkriterien abgeleitet, an denen sich der Beitrag der einzelnen Einheiten am Gesamtziel bemessen lässt (vgl. Sauer 2005: 72).

Wichtig ist, dass entsprechende Konzepte unter Beteiligung der von der Dezentralisierung Betroffenen entwickelt werden (vgl. Osterloh/Frost 1996; Reichwald u.a. 1996). Das Diskursive, Konsensuelle und Partizipative mit den Betroffenen wird bei der Koordination und Integration betont. Den „sozialintegrativen Koordinationsmechanismen“ (Hirsch-Kreinsen 1995) wird somit eine besondere Bedeutung entgegen gebracht. Konkretisiert werden soll dies in einer verbesserten Kommunikations- und Informationsstruktur, in der Herausbildung übergreifender Teamstrukturen, in institutionalisierten Bargaining-Prozessen sowie in einem Rollen- und Funktionsverständnis auf der Managementebene als auch in einem veränderten Führungsverhalten der Manager (vgl. Nerdinger/v. Rosenstiel 1996; Reichwald u.a. 1996) (vgl. Sauer 2005: 73).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zur Fragestellung bezüglich der Auswirkungen von Dezentralisierung und Vermarktlichung auf die Arbeitsentwicklung sowie Einordnung in den theoretischen Kontext.

2. Begriffsklärung: Definition der zentralen Konzepte Dezentralisierung als Hierarchieabflachung und Vermarktlichung als marktbasierte Steuerung.

3. Problemfelder der Dezentralisierung und Vermarktlichung: Analyse der Herausforderungen, die durch organisatorische Umstrukturierungen entstehen.

3.1 Probleme der Koordination und Integration: Erörterung des Spannungsfeldes zwischen lokaler Autonomie und notwendiger Rückbindung an das Gesamtunternehmen.

3.2 Probleme bei der Bewältigung allgemeiner Aufgaben: Untersuchung des Umgangs mit Allgemeinkosten und der Gefährdung zentraler Kernkompetenzen durch Verlagerung.

3.3 Probleme der Motivierung der Beschäftigten: Betrachtung der Mobilisierung von Eigenverantwortung und der Verschiebung von Lohnmodellen hin zum Erfolgskriterium.

4. Mögliche Entwicklungstrends der Unternehmensrestrukturierung: Darstellung von Szenarien wie Wettbewerb durch Konfrontation, Shareholder-Value-Orientierung und institutionellem Kapitalismus.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der ambivalenten Folgen für Beschäftigte und Management bei zunehmender Entgrenzung von Arbeit.

6. Quellen: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Dezentralisierung, Vermarktlichung, Unternehmensreorganisation, Arbeit, Koordination, Integration, Selbstorganisation, Autonomie, Eigenverantwortung, Kernkompetenzen, Rationalisierung, Arbeitspolitik, Wettbewerb, Restrukturierung, Motivierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Essay grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Probleme, die durch die Dezentralisierung und Vermarktlichung von Unternehmensstrukturen in Bezug auf die Entwicklung und Gestaltung von Arbeit entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören die Koordination und Integration dezentraler Einheiten, die Bewältigung allgemeiner Aufgaben und Kosten sowie die Motivation der Beschäftigten in einem zunehmend marktgesteuerten Umfeld.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die spezifischen Probleme zu identifizieren, die entstehen, wenn Unternehmen auf marktgesteuerte Dezentralisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen setzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Essay basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen und sozialwissenschaftlichen Ansätzen zur Unternehmensreorganisation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die detaillierte Analyse der drei genannten Problemfelder sowie einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungstrends der Restrukturierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Dezentralisierung, Vermarktlichung, Eigenverantwortung, Rationalisierung, Arbeitspolitik und Unternehmensnetzwerke.

Wie wirkt sich die Vermarktlichung konkret auf die Unternehmenseinheiten aus?

Sie führt dazu, dass Einheiten ihre Beziehungen untereinander zunehmend über marktliche Kategorien steuern, was den strukturellen Egoismus fördert und den Zusammenhalt innerhalb des Unternehmensnetzwerks erschwert.

Warum stellt die "Entgrenzung" eine Herausforderung für die Mitarbeitermotivation dar?

Traditionelle Lohn-Leistungs-Mechanismen greifen weniger; Unternehmen versuchen verstärkt, Eigenmotivation durch die Gleichsetzung von Mitarbeiter- und Unternehmenszielen zu erzwingen, was oft zu Überlastung führt.

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Details

Title
Welche Probleme verursachen die Dezentralisierung und Vermarktlichung bei der Entwicklung von Arbeit?
College
University of Kassel
Grade
2,0
Author
Hanna Martin (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V158830
ISBN (eBook)
9783640748754
ISBN (Book)
9783640749256
Language
German
Tags
Welche Probleme Dezentralisierung Vermarktlichung Entwicklung Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hanna Martin (Author), 2009, Welche Probleme verursachen die Dezentralisierung und Vermarktlichung bei der Entwicklung von Arbeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158830
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