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Wissensmanagement im Rahmen der Schulentwicklung

Title: Wissensmanagement im Rahmen der Schulentwicklung

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Katharina Schurr (Author)

Pedagogy - School Pedagogics

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Summary Excerpt Details

Wissensmanagement verbindet zwei Welten, nämlich die Betriebswirtschaft mit der Pädagogik. Wissen spielt in beiden Disziplinen eine essentielle Rolle und nur Wissen lässt sich teilen, ohne dadurch geringer zu werden. Der Begriff Management klingt für Pädagogen funktional und wird daher eher abgelehnt. Aber Management bedeutet planen, steuern, organisieren und kontrollieren. Dies sind alles Prozesse, welche bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Unterricht enthalten sind. Eine zeitgemäße Schulentwicklung kommt nicht ohne professionelles Wissensmanagement aus.
Permanente Zeitknappheit, unklare Prioritäten und der ständige Druck von Unerledigtem belasten Lehrerinnen und Lehrer. Die steigende Problembelastung durch schwierige Schülerinnen und Schüler und die begrenzten Lösungskapazitäten tragen ihren Teil zur Belastung bei.
Der systematische Umgang mit Informationen und vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften bewirkt eine spürbare Entlastung, verhindert unnötige Mehrarbeit und dient der persönlichen Expertise.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Auf dem Weg zur Wissensgesellschaft

1.1 Bedeutung von Wissen in der Wirtschaft

1.2 Bedeutung von Wissen in der Schule

2. Entstehung von Wissen und Wissensarten

2.1 Von den Daten über Informationen zum Wissen

2.2 Verschiedene Wissensarten

3. Organisation des Wissens – Wissensmanagement

4. Wissensmanagement: Das Münchner Modell (Reimann-Rothmeier, vhb, 2004)

4.1 Lernzyklen und Evaluation

4.2 Vier Phänomene des Wissensmanagements

4.3 Die Bedeutung von Communities als Keimzellen

5. Wissensmanagement nach Probst, Raub und Romhardt

6. Wissensmanagement im Sinne von Nonaka und Takeuchi

6.1 Die Wissensspirale zur Wissensschaffung in Unternehmen

7. Schule im Wandel – Schulentwicklung

7.1 Ziele der Schulentwicklung – Schule eine lernende Organisation

7.2 Keine Schulentwicklung ohne Wissensmanagement

7.3 Psychologische Aspekte von humanem Wissensmanagement

7.4 Psychologische Aspekte zur Implementation von Wissensmanagement

7.5 Technische Aspekte von Wissensmanagement

7.6 Personal- und Unterrichtsentwicklung in Bezug auf Wissensmanagement

8. Geeignete Wissensmanagement-Methoden im Schulwesen

8.1 E-Learning und Blended Learning

8.2 Learning Communities

8.3 Lessons Learned und Best Practice Sharing

8.4 Storry Telling und Wissensdarstellung in Analogien

8.5 Wissensmanagement mittels mentalen Transformationsprozessen

9. Perspektive von Wissensmanagement im Rahmen der Schulentwicklung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial und die Notwendigkeit von Wissensmanagement für den Prozess der Schulentwicklung. Ziel ist es, betriebswirtschaftliche Konzepte für den pädagogischen Kontext nutzbar zu machen, um die Professionalisierung der Lehrkräfte zu unterstützen und Schulen als lernende Organisationen zu etablieren.

  • Verknüpfung von betriebswirtschaftlichem Wissensmanagement mit schulischer Schulentwicklung.
  • Analyse theoretischer Modelle (Münchner Modell, Probst et al., Nonaka/Takeuchi).
  • Psychologische und technische Faktoren bei der Implementierung an Schulen.
  • Vorstellung praktischer Methoden wie E-Learning, Learning Communities und Mind Mapping.

Auszug aus dem Buch

4.2 Vier Phänomene des Wissensmanagements

Reimann expliziert vier Phänomene des Wissensmanagements und erläutert die entsprechenden psychologischen Einflussfaktoren, welche bei den individuellen und organisatorischen Prozessen von Belang sind.

Wissensrepräsentation macht Wissen in schriftlicher, digitaler oder mündlicher Form handhabbar und somit zugänglich. Es ist eine Form der „Wissensbewegung“, welche aus Wissen Information transformiert. Somit kann Wissen an andere Organisationsmitglieder verteilt oder auch konserviert werden. Wissensrepräsentation bewahrt Wissen vor dem Verlust, vor allem wenn Wissensträger das Unternehmen verlassen. Um Wissen anderen preiszugeben, muss die Angst vor Macht- und Autoritätsverlust überwunden werden. Ebenso sind verbale und technische Kompetenzen erforderlich, um Wissen sachgerecht artikulieren und visualisieren zu können. Eine Organisation sollte die technischen Rahmenbedingungen und das Know-how bereitstellen.

Wissen in sinnvolle Handlungen umzusetzen, entspricht dem Phänomen der Wissensnutzung. Allein von Besitz von Wissen profitiert die Organisation noch nicht. Erst das Einbringen von Wissen in einen Produktionsprozess, die Umwandlung von Wissen in eine innovative Idee und andere kreative Prozesse bringen einem Betrieb Wertzuwachs und Zukunftschancen. Das Wahrnehmen von Nutzungsmöglichkeiten des Wissens, der Wille und die Motivation sind wichtige psychologische Voraussetzungen für die Wissensnutzung.

Wissen zum „Fließen“ zu bringen, entspricht der Wissenskommunikation. Damit ist vor allem das Teilen und Vernetzen von Wissen gemeint. Gerade der intensive Austausch von Wissen verschiedener Persönlichkeiten in vielfältigen Interaktionen kann die Grundlage von neuem Wissen bilden. Psychologische Voraussetzungen dafür sind sozialen Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Vertrauen, Kontaktfreudigkeit und Offenheit.

Das vierte Phänomen, die Wissensgenerierung, ist der entscheidendste Teil dieses Modells. So kann weder Wissensnutzung noch -kommunikation ohne Wissensgenerierung erfolgen. Information ist sozusagen der „Rohstoff“, ohne den kein Wissen und Handlungswissen kreiert werden kann. Die Schaffung neuen Wissens bringt eine Organisation weiter und sichert ihr Überleben. Neugier, sowie die Fähigkeit zur Kreativität und Metakognition ermöglichen es dem Menschen, Neues zu entdecken und Wissen aufzubauen. Im Besonderen sind Synergieeffekte bei gelungener Teamarbeit auszumachen. Psychologische Hemmnisse können Zeitknappheit, mangelnde Freiräume und fehlendes Selbstvertrauen darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Auf dem Weg zur Wissensgesellschaft: Beschreibt den gesellschaftlichen Wandel und die steigende Bedeutung von Wissen für Wirtschaft und Schule.

2. Entstehung von Wissen und Wissensarten: Definiert die Begriffe Daten, Information und Wissen und differenziert verschiedene Wissensformen.

3. Organisation des Wissens – Wissensmanagement: Erläutert die Grundlagen des Begriffs Wissensmanagement im organisatorischen Kontext.

4. Wissensmanagement: Das Münchner Modell (Reimann-Rothmeier, vhb, 2004): Stellt ein integratives Modell mit Fokus auf Lernzyklen und vier Wissensphänomenen vor.

5. Wissensmanagement nach Probst, Raub und Romhardt: Analysiert den klassischen Managementkreislauf in Bezug auf Wissensbausteine.

6. Wissensmanagement im Sinne von Nonaka und Takeuchi: Erklärt die Wissensspirale und die Interaktion zwischen implizitem und explizitem Wissen.

7. Schule im Wandel – Schulentwicklung: Diskutiert die Notwendigkeit von Wissensmanagement für moderne Schulentwicklungsprozesse.

8. Geeignete Wissensmanagement-Methoden im Schulwesen: Stellt praxisorientierte Werkzeuge wie E-Learning, Communities of Practice und Mind Mapping vor.

9. Perspektive von Wissensmanagement im Rahmen der Schulentwicklung: Reflektiert über die zukünftige Bedeutung und die Anerkennung von Wissensmanagement an Schulen.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Schulentwicklung, Wissensspirale, implizites Wissen, explizites Wissen, lernende Organisation, Wissenskommunikation, Wissensgenerierung, E-Learning, Communities of Practice, Wissensnutzung, Lehrerbildung, Schulleitung, Wissensrepräsentation, Wissensgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Übertragbarkeit von Wissensmanagement-Methoden aus der Wirtschaft auf den Bildungsbereich, um Schulentwicklungsprozesse professionell zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Einordnung des Wissensbegriffs, verschiedene Wissensmanagement-Modelle, psychologische Faktoren bei Lehrkräften sowie praktische Methoden für den Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Schulen dabei zu unterstützen, sich zu "lernenden Organisationen" zu entwickeln, indem der systematische Umgang mit Wissen gefördert wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung etablierter Modelle aus der Betriebswirtschaftslehre und Organisationspsychologie auf das System Schule.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert theoretische Modelle (Münchner Modell, Nonaka/Takeuchi), beleuchtet psychologische Aspekte der Implementierung und stellt konkrete Methoden wie E-Learning oder Mind Mapping vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Wissensmanagement, Schulentwicklung, lernende Organisation, Wissensspirale und Wissensnutzung charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt dem "Münchner Modell" in diesem Kontext zu?

Das Münchner Modell dient als zentraler Rahmen, um individuelle und organisatorische Lernprozesse durch vier spezifische Wissensphänomene besser steuerbar zu machen.

Warum ist das Thema "Wissensmanagement" für Lehrkräfte oft mit Vorbehalten verbunden?

Viele Pädagogen assoziieren Management mit ökonomischen Interessen oder Kontrolle; die Arbeit verdeutlicht jedoch, dass es primär um die Entlastung und Professionalisierung der Lehrkräfte geht.

Excerpt out of 29 pages  - scroll top

Details

Title
Wissensmanagement im Rahmen der Schulentwicklung
College
University of Augsburg
Grade
1,0
Author
Katharina Schurr (Author)
Publication Year
2008
Pages
29
Catalog Number
V158769
ISBN (eBook)
9783640723928
ISBN (Book)
9783640724093
Language
German
Tags
Wissensmanagement Rahmen Schulentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Schurr (Author), 2008, Wissensmanagement im Rahmen der Schulentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158769
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