Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Speech Science / Linguistics

Zur Problematik von Bindungs- und Bewegungsinteraktion

Title: Zur Problematik von Bindungs- und Bewegungsinteraktion

Seminar Paper , 2007 , 10 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Stefanie Heberling (Author)

Speech Science / Linguistics

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit behandelt ein Phänomen aus dem Bereich der Interaktion von Bindung und Bewegung. Dazu werden zunächst einige grundlegende Informationen zur Unterscheidung von A-Bewegung und A`-Bewegung geliefert. Die Unterscheidung der A-Bewegung und der A`-Bewegung wirft insofern eine interessante Frage auf, als dass sie einen Einfluss auf die in der GB angenommenen Bindungstheorie nimmt. Dabei sind besonders Fälle interessant, in denen die Bindungstheorie nicht auszureichen scheint. Es wird aufgezeigt, dass die in Kapitel 2 behandelten Phänomene über die allgemein definierte Bindungstheorie hinausgehen und somit ein Problem für die GB darstellen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Probleme, welche hinsichtlich der Bewegungs- und Bindungsinteraktion auftreten, darzustellen und aufzuzeigen, wie diese unter der HPSG erfasst werden können

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GOVERNMENT AND BINDING THEORIE

2.1. Die Bindungstheorie

2.2. A-Bewegung und A’ Bewegung

3. HEAD-DRIVEN PHRASE STRUCTURE GRAMMAR

3.1. Die Bindungstheorie

3.2. HPSG - Eine Alternative

4. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Interaktion von Bindung und Bewegung in der Linguistik und analysiert, inwieweit die klassische Government-and-Binding-Theorie (GB) bei bestimmten Konstruktionen an ihre Grenzen stößt. Ziel ist es, diese Probleme aufzuzeigen und zu evaluieren, ob die Head-Driven Phrase Structure Grammar (HPSG) als alternative theoretische Modellierung eine konsistentere Lösung ohne Rückgriff auf Transformationen bietet.

  • Grundlagen der Bindungstheorie in der GB und der HPSG
  • Differenzierung von A-Bewegung und A’-Bewegung
  • Problematik des C-Kommandos bei Bewegungsinteraktionen
  • Einsatz von Argumentlisten zur Bindungsanalyse in der HPSG
  • Konzept der Filler-Gap-Abhängigkeit als Alternative zu Transformationen

Auszug aus dem Buch

2.2. A-Bewegung und A’ Bewegung

Unter Kapitel 2.1 wurden die Bindungsprinzipien und das C-Kommando als wesentlich für die Bindung zwischen NP's beschrieben. Dass die oben angegebenen Bindungsbedingungen auch problematisch sein können, zeigen die in diesem Kapitel behandelten Phrasenbewegungen.

Zur Betrachtung von Phrasenbewegung werden in der Regel zwei Arten von Bewegung unterschieden. Die Unterteilung erfolgt in die A-Bewegung bzw. A’-Bewegung.

Unter einer A-Bewegung wird eine Bewegung verstanden, die in einer A-Position endet. Eine A-Position hat die Eigenschaft, dass ihr eine Theta-Rolle zugewiesen werden kann. Unter einer A’-Bewegung wird eine Bewegung erfasst, die in einer A’-Position endet. Im Gegensatz zur A-Position kann ihr keine Theta-Rolle zugewiesen werden.

Unter A-Bewegung fallen Bewegungsarten wie z.B. Anhebung in Subjektposition, Anhebung in Objektposition, Passivierung usw. Unter A’-Bewegung fallen Bewegungen wie z.B. Relativierung, Quantifier-Raising und Topikalisierung sowie WH-Bewegung.

Ein Problem hinsichtlich der Bewegungstypen ergibt sich bei Betrachtung der Bindungs-/Bewegungsinteraktion. Das bedeutet explizit, dass einige Konstruktionen, in denen Bewegung stattfand, die allgemein angenommenen Bindungskonditionen in Frage stellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Problematik der Interaktion von Bindung und Bewegung ein und formuliert das Ziel, die Defizite der GB-Theorie durch einen Vergleich mit der HPSG zu beleuchten.

2. GOVERNMENT AND BINDING THEORIE: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der GB-Bindungstheorie basierend auf C-Kommando und Koindizierung und zeigt anhand von A- sowie A’-Bewegungen theoretische Probleme auf.

3. HEAD-DRIVEN PHRASE STRUCTURE GRAMMAR: Hier wird die HPSG als alternative Theorie vorgestellt, die ohne Transformationen auskommt und Bindungsphänomene über Argumentlisten und outrank-Relationen löst.

4. ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung resümiert, dass die HPSG die untersuchten Problemfälle der GB problemlos integrieren kann und somit eine überlegene Alternative darstellt.

Schlüsselwörter

Bindungstheorie, Government and Binding, HPSG, A-Bewegung, A’-Bewegung, C-Kommando, Argumentstruktur, Koindizierung, Filler-Gap-Abhängigkeit, Transformationen, Syntax, Linguistik, Reflexivpronomen, Kopf-Merkmal, Sprachanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herausforderung, wie syntaktische Bindungsbeziehungen bei Sätzen mit Bewegungsphänomenen korrekt modelliert werden können.

Welche zwei linguistischen Theorien stehen im Zentrum der Untersuchung?

Der Fokus liegt auf dem Vergleich der Government-and-Binding-Theorie (GB) und der Head-Driven Phrase Structure Grammar (HPSG).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass die GB-Theorie bei der Interaktion von Bindung und Bewegung an ihre Grenzen stößt und die HPSG eine einfachere, elegantere Lösung ohne die Notwendigkeit von Transformationen anbietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine kontrastive theoretische Analyse durchgeführt, bei der spezifische Satzbeispiele anhand beider Theorien auf ihre grammatische Konsistenz geprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert zunächst die Grundlagen der GB (insb. C-Kommando und Bewegungsarten), zeigt deren Schwächen bei Anhebungs- und Topikalisierungskonstruktionen auf und stellt anschließend die HPSG-Lösung mittels Argumentlisten und outrank-Definitionen gegenüber.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Bindungstheorie, A-Bewegung, A’-Bewegung, C-Kommando, Filler-Gap-Abhängigkeit und Argumentstruktur.

Warum stellt das C-Kommando laut der Autorin ein Problem in der GB dar?

Da in der GB Bindung zwingend auf dem C-Kommando basiert, führen Bewegungen, bei denen das C-Kommando verletzt wird, zu komplexen und unübersichtlichen Ad-hoc-Modifikationen der Theorie.

Wie vermeidet die HPSG die Probleme der Bewegungsanalyse?

Die HPSG verzichtet auf Transformationen und Spuren. Stattdessen werden Fernabhängigkeiten über Filler-Gap-Beziehungen abgebildet und die Bindung über die Anordnung der Argumente auf einer Argumentliste (outrank-Relation) gesteuert.

Excerpt out of 10 pages  - scroll top

Details

Title
Zur Problematik von Bindungs- und Bewegungsinteraktion
College
Ruhr-University of Bochum  (Sprachwissenschaftliches Institut )
Course
Proseminar: Bindungstheorie
Grade
1,7
Author
Stefanie Heberling (Author)
Publication Year
2007
Pages
10
Catalog Number
V158371
ISBN (eBook)
9783640712687
ISBN (Book)
9783640713493
Language
German
Tags
Bindungstheorie GB HPSG Bindung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Heberling (Author), 2007, Zur Problematik von Bindungs- und Bewegungsinteraktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158371
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  10  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint