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Was sind Werte?

Philosophische Grundlagen zur Wertedebatte

Title: Was sind Werte?

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 32 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Jan Nilbock (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung, Geltung und den ontologischen Status von Werten. Dabei wird insbesondere auf die verschiedenen Arten von Werten und die unterschiedlichen Konzepte bzw. Positionen innerhalb der Wertphilosophie eingegangen. Diese lassen sich einteilen in Objektivismus, Subjektivismus, Pluralismus, Monismus. Außerdem werden auch kritische Einwände behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 HAUPTTEIL

2.1 THEORETISCHE VORÜBERLEGUNGEN

2.1.1 Der Wertbegriff

2.1.2 (Onto)logische Einordnung

2.2 ARTEN VON WERTEN

2.2.1 Der ökonomische Wert

2.2.2 Der ästhetische Wert

2.2.3 Der ethische Wert

2.3 POSITIONEN IN DER WERTEPHILOSOPHIE

2.3.1 Objektivismus

2.3.2 Subjektivismus

2.3.3 Monismus

2.3.4 Pluralismus

2.3.5 Weitere alternative Konzepte

2.3.6 Kritische Beiträge zur Wertephilosophie

3 SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der aktuellen Wertedebatte, um ein tieferes Verständnis für die vielschichtigen Konzeptionen von Werten innerhalb der Philosophie zu entwickeln. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie sich die Ontologie und die Geltungsansprüche von Werten bestimmen lassen und in welchem Spannungsfeld zwischen objektiven und subjektiven Ansätzen sich die zeitgenössische Axiologie bewegt.

  • Grundlagen des Wertbegriffs und dessen ökonomische, ästhetische und ethische Ausprägungen
  • Gegenüberstellung objektivistischer und subjektivistischer Positionen in der Wertephilosophie
  • Analyse der philosophischen Konzepte von Monismus und Pluralismus
  • Kritische Reflexion der "Tyrannei der Werte" und alternativer Lösungsansätze

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Objektivismus

Wir werden uns nun einigen klassischen Positionen über Werte (und deren Vertreter) zuwenden und beginnen mit dem Objektivismus. Dessen bekannteste Vertreter, zumindest was die deutsche Philosophie angeht, sind Nicolai Hartmann und Max Scheler.

Der Objektivismus, wie er sich bei Hartmann, darstellt, ist ein idealistischer, da er Werten eine ideale Wesenheit, ein ideales Ansichsein, zuerkennt. Einer idealistischen und phänomenologischen Tradition folgend, entwickelt er eine materiale Werteethik, die sich u. a. gegen die formalistische Ethik Kants wendet. Demnach kommen Werte weder von Dingen der realen Seinssphäre, noch aus dem Subjekt, sondern sie gehören in einer durchaus gegenständlich (objektiv) aufzufassenden Seinsweise, einem eigenen „Reich“ an, welches Platon „das Reich der Idee, Aristoteles das des είδος, die Scholastiker das der essentia“ und „die Phänomenologie das Reich der Wesenheit“ nannte. Werte sind für Hartmann also keine psychischen Konstrukte, sie sind „dem Denken nicht einmal direkt faßbar“, sondern nur einer inneren Schau bzw. einem Wertfühlen zugänglich. „Die Apriorität des Wissens um sie ist keine intellektuale, reflexive, sondern eine emotionale, intuitive“ (Hartmann 1949, S. 121).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Komplexität der Wertedebatte ein und erläutert die historische Entwicklung der Axiologie sowie die Relevanz der Untersuchung für verschiedene Disziplinen.

2 HAUPTTEIL: Der Hauptteil erörtert zunächst grundlegende sprachanalytische und ontologische Aspekte des Wertbegriffs und differenziert zwischen ökonomischen, ästhetischen und ethischen Werten, bevor er verschiedene philosophische Positionen und Kritiken detailliert analysiert.

3 SCHLUSS: Das abschließende Kapitel resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und schlägt eine Synthese vor, die den subjektiven Ursprung des Wertfühlens betont, ohne auf eine rationale, reflexive Auseinandersetzung und ein geordnetes Wertesystem zu verzichten.

Schlüsselwörter

Werte, Wertedebatte, Axiologie, Objektivismus, Subjektivismus, Monismus, Pluralismus, Wertfühlen, Werturteil, Ethik, Ökonomischer Wert, Ästhetischer Wert, Tyrannei der Werte, Ontologie, Ideal

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der systematischen Untersuchung der philosophischen Grundlagen von Werten und beleuchtet die tiefgreifenden theoretischen Voraussetzungen der aktuellen Wertedebatte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören die Differenzierung von Wertarten (ökonomisch, ästhetisch, ethisch) sowie der Diskurs zwischen objektiven und subjektiven Wertvorstellungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die vielschichtige Natur von Werten zu durchdringen, die Debatte zwischen verschiedenen philosophischen Strömungen abzubilden und eine eigene, reflektierte Position zum Wertediskurs zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine philosophisch-analytische Herangehensweise, ergänzt durch historische Reflexionen und die Untersuchung ontologischer Statusfragen von Werten anhand maßgeblicher Vertreter der Philosophie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Vorüberlegungen zum Wertbegriff, eine Analyse spezifischer Wertarten und eine ausführliche Diskussion verschiedener wertphilosophischer Positionen, inklusive kritischer Beiträge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Axiologie, Objektivismus, Subjektivismus, Wertfühlen, Pluralismus, der ökonomische versus ethische Wert sowie die kritische Auseinandersetzung mit der "Tyrannei der Werte".

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen ökonomischem und ethischem Wert?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass der ökonomische Wert primär quantifizierend und auf einen Preis bezogen ist, während der ethische Wert – insbesondere bei Kant – mit dem Begriff der Würde und dem "Reich der Zwecke" verknüpft ist.

Welches Fazit zieht der Autor zur "Tyrannei der Werte"?

Der Autor erkennt die Gefahr einer ideologischen Instrumentalisierung und Nivellierung hoher Güter durch das Wertdenken an, plädiert aber für eine rationale Reflexion statt einer bloßen Verbannung von Werten aus dem Alltag.

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Details

Title
Was sind Werte?
Subtitle
Philosophische Grundlagen zur Wertedebatte
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Philosophie)
Course
Hauptseminar
Grade
Sehr gut
Author
Jan Nilbock (Author)
Publication Year
2007
Pages
32
Catalog Number
V158329
ISBN (eBook)
9783640722167
ISBN (Book)
9783640722341
Language
German
Tags
Axiologie Wertphilosophie Werte Wertetheorie Wertedebatte Wert Gut Güter Ideale
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Nilbock (Author), 2007, Was sind Werte?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158329
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