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Der Bond der Zeit - Zum Wandel des filmischen James Bond-Charakters im Kontext sozio-ideologischer Veränderungen der Gesellschaft

Title: Der Bond der Zeit - Zum Wandel des filmischen James Bond-Charakters im Kontext sozio-ideologischer Veränderungen der Gesellschaft

Bachelor Thesis , 2008 , 50 Pages , Grade: 3

Autor:in: Georg Rabe (Author)

German Studies - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

In dieser Bachelorarbeit wird medienanalytisch gearbeitet, indem der These nachgegangen wird, dass der filmische Bond-Charakter einem ständigen Wandel unterliegt, der eben auch auf sozio-ideologische Bedingungen in der Gesellschaft zurückzuführen ist. So sind gerade im vorletzten Film Casino Royale Neuerungen zu finden, die in Wechselwirkung zu gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen stehen.

Einleitung
Im November 2006 war es soweit. Nach der zweitlängsten Pause der erfolgreichsten und langlebigsten Filmreihe der Welt lief mit 'Casino Royale' der 21. James Bond-Film in den Kinos an. Bereits nach wenigen Minuten war für das nicht ganz unkundige Publikum klar, dass bei diesem Film einiges anders werden sollte. So ist die Anfangssequenz des Films in schwarz-weiß gehalten und die Titelfigur Bond erledigt darin einen Tötungsauftrag wider jeden Gentlemen-Betragens auf ebenso physische wie brutale Art und Weise. Die 'Gunbarrel'-Sequenz, mit der jeder offizielle Bond-Film startet, ist hierbei zum ersten Mal in die Handlung integriert (...) und zeigt abschließend durch eine Großaufnahme Bonds überdeutlich, dass der Charakter nun einen neuen Mimen hat, der blond und blauäugig ist - Daniel Craig. Die weltweite Forschung hat das Phänomen 'James Bond' von seinem literarischen Beginn an facetten- und umfangreich erfasst. Die Einbeziehung des Films 'Casino Royale' ist bisher jedoch nicht erfolgt. So findet sich diese Thematik weder bei dem
promovierten Filmwissenschaftler Siegfried Tesche, der als einer der James Bond-Experten gilt, noch im Rahmen der derzeit verfügbaren medienanalytischen Arbeiten der Cultural Studies. Mit der vorliegenden Arbeit soll diese Forschungslücke geschlossen
werden. Zu diesem Zweck stelle ich folgende zwei Thesen auf:
1. In dem aktuellen Bond-Film 'Casino Royale' hat ein Wandel des James Bond-Charakters stattgefunden.
2. Dieser Wandel der filmischen Bond-Inszenierung ist mit sozio-ideologischen Veränderungen in der deutschen Gesellschaft verbunden.
Um meine Arbeit auf eine feste theoretische Grundlage zu stellen, werde ich mich auf das Projekt der Cultural Studies stützen und mich zum Zweck der Analyse des filmischen James Bond-Charakters an der Diskursanalyse John Fiskes orientieren (Kapitel 2). In Kapitel 3 werde ich den Analysegegenstand vorstellen, die Analyse von Film
und zeitgenössischen Äußerungen durchführen und schließlich versuchen, die beiden Thesen anhand der Ergebnisse zu verifizieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Medienanalyse mittels Cultural Studies

2.1 Das Projekt der Cultural Studies

2.2 Zur Entstehung und Weiterentwicklung der Cultural Studies

2.3 Cultural Studies im deutschsprachigen Raum

2.4 Von der Einimpfungstheorie zum komplexen Rezeptionsmodell

3 Analyse

3.1 Zum Referenzrahmen der Analyse – die filmische James Bond-Figur

3.2 Zum Analysegegenstand – der Film Casino Royale

3.3 Beschreibung des Analyserasters

3.4 Analyse des Films Casino Royale

3.5 Auswertung der Analyseergebnisse

3.6 Interpretation der Analyseergebnisse

4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der filmischen James Bond-Figur im Film "Casino Royale" (2006) vor dem Hintergrund sozio-ideologischer Veränderungen in der Gesellschaft. Ziel ist es, durch eine medienanalytische Untersuchung mittels der Cultural Studies zu belegen, dass die Inszenierung des Agenten eine deutliche Abkehr vom bisherigen "Übermenschen-Konzept" hin zu einer realistischeren, verletzlicheren und emotionalen Charakterdarstellung vollzogen hat.

  • Anwendung der Cultural Studies und Diskursanalyse nach John Fiske
  • Entwicklung des James Bond-Charakters im Verlauf der Filmreihe
  • Analyse der Bond-Filmformel und deren Aufbrechen in "Casino Royale"
  • Untersuchung der Rezeption und Lesarten des modernen Bond-Konzepts
  • Verbindung von filmischen Inhalten mit gesellschaftlichen Diskursen

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Projekt der Cultural Studies

Den Begriff Cultural Studies (CS) zu definieren und dabei die gegenwärtigen Ansätze, Thesen und Ausprägungen auf einen Nenner zu bringen, ist ein schwieriges, wenn nicht unmögliches, Unterfangen. Die Probleme sind u. a. darin begründet, dass sich das Phänomen Cultural Studies weder synchron noch gleichförmig in der Welt etabliert hat, sondern seinen Ursprung in Großbritannien nahm und im Laufe der Jahrzehnte expandierte, d. h. in immer mehr Ländern und Kulturkreisen der Welt aufgegriffen, weiterentwickelt und auf zahlreiche neue Bereiche und Theorien angewandt wurde bzw. wird. Die CS werden von ihren VertreterInnen als Projekt verstanden. Die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen theoretischen und methodischen Umsetzungen der Cultural Studies auf dem gesamten Globus bedeuten dabei das Projekt. Die Unterschiede werden als Formationen bezeichnet.

Laut Göttlich & Winter (1999: 25) sind mit dem Begriff Formationen nicht die häufig mit Cultural Studies betitelten Fächer, Studienangebote und -gänge gemeint. „Formationen sind Netzwerke, die aus Personen und der Verbindung von Texten und Personen über Zeiträume und Fachgrenzen zu bestimmten Forschungsthemen bestehen“ (ebd.). Darüber hinaus wird eine Klärung des Begriffs Cultural Studies dadurch erschwert, dass sich dessen VertreterInnen weiterhin gegen eine eindeutige inhaltliche Festschreibung wehren. So verstehen sich die Cultural Studies im Allgemeinen „als offen für andere theoretische Interventionen, vor allem Interventionen von FeministInnen, gender studies und postcolonial studies. Andererseits macht diese Offenheit der Cultural Studies für jede Ausrichtung von kritischer Theorie es schwierig, ihren Gegenstand generell zu definieren“ (Matsuzaki & Zerbian 2003: o.S.). Demgemäß weigern sich viele Wissenschaftler des Projekts der CS, ihre eigene Herangehensweise (nur) einem bestimmten methodischen oder theoretischen Ansatz zu unterwerfen (vgl. Hepp 2004: 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema des Wandels der James Bond-Figur und Formulierung der zentralen Thesen bezüglich der Verbindung zu sozio-ideologischen Veränderungen.

2 Medienanalyse mittels Cultural Studies: Theoretische Fundierung der Arbeit durch die Erläuterung der Cultural Studies und des Modells von John Fiske für die Film- und Medienanalyse.

3 Analyse: Detaillierte Untersuchung des Bond-Charakters anhand des Analyserasters, Anwendung auf den Film "Casino Royale" sowie Auswertung und Interpretation der Ergebnisse.

4 Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und kritische Reflexion der gewählten Methodik mit Anregungen für weiterführende Forschung.

Schlüsselwörter

James Bond, Casino Royale, Cultural Studies, John Fiske, Medienanalyse, Film, Diskursanalyse, Populärkultur, Charakterwandel, Rezeption, Sozio-Ideologie, Identität, Actionfilm, Daniel Craig, Polysemie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich die Darstellung der Filmfigur James Bond im 21. Film der Reihe, "Casino Royale" (2006), im Vergleich zu den vorherigen Filmen gewandelt hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung bewegt sich an der Schnittstelle von Filmwissenschaft, Kultursoziologie und Medienwirkungsforschung, wobei insbesondere der Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf die filmische Inszenierung im Fokus steht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist der Nachweis, dass der Wandel von James Bond vom unbesiegbaren "Übermenschen" zu einem verletzlichen, emotionalen Charakter eine Reaktion auf sozio-ideologische Veränderungen in der Gesellschaft darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt Ansätze der Cultural Studies, insbesondere die Diskursanalyse und Konzepte zur Untersuchung von Populärkultur nach John Fiske.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Einordnung der Cultural Studies, die Definition eines Analyserasters (der "Bond-Formel"), die konkrete Analyse des Films "Casino Royale" sowie die Interpretation der Ergebnisse im gesellschaftlichen Kontext.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem James Bond, Cultural Studies, Populärkultur, Diskursanalyse und Rezeptionsforschung.

Warum ist gerade "Casino Royale" (2006) der Analysegegenstand?

Der Film markiert einen radikalen Bruch mit der langjährigen Tradition der Filmreihe, indem er die Figur neu einführt und bisherige typische Bond-Elemente (wie Q oder technische Gadgets) bewusst weglässt oder verändert.

Wie bewertet der Autor die Reaktion des Publikums auf den neuen Bond?

Der Autor stellt fest, dass das Publikum den neuen, realistischeren und menschlicheren Bond trotz anfänglicher Kritik an der Besetzung von Daniel Craig überwiegend positiv aufgenommen hat, da er den Wunsch nach mehr Glaubwürdigkeit erfüllt.

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Details

Title
Der Bond der Zeit - Zum Wandel des filmischen James Bond-Charakters im Kontext sozio-ideologischer Veränderungen der Gesellschaft
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Fakultät 3 - Institut für Germanistik)
Course
-
Grade
3
Author
Georg Rabe (Author)
Publication Year
2008
Pages
50
Catalog Number
V158318
ISBN (eBook)
9783640711437
ISBN (Book)
9783640711642
Language
German
Tags
James Bond Bond 007 Daniel Craig Ian Fleming 2006 cultural studies mediennutzung Internet Medienanalyse John Fiske Tesche Lothar Mikos Mikos Heinz-Jürgen Köhler Hügel Hans-Otto Hügel Barbados Bunbarrel Chris Cornell James Bond 007 jagt Dr. No Liebesgrüße aus Moskau Goldfinger Feuerball Man lebt nur zweimal Im Geheimdienst Ihrer Majestät Diamantenfieber Leben und sterben lassen Der Mann mit dem goldenen Colt Der Spion der mich liebte Moonraker In tödlicher Mission Octopussy Im Angesicht des Todes Der Hauch des Todes Lizenz zum Töten GoldenEye Der Morgen stirbt nie Die Welt ist nicht genug Stirb an einem anderen Tag Ein Quantum Trost Sean Connery Roger Moore Pierce Brosnan George Lazenby Timothy Dalton Skyfall Judi Dench Sam Mendes Fleming MGM United Artists Spectre Keine Zeit zu sterben no time to die
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Georg Rabe (Author), 2008, Der Bond der Zeit - Zum Wandel des filmischen James Bond-Charakters im Kontext sozio-ideologischer Veränderungen der Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158318
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