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Groß- und Kleinschreibung im Deutschunterricht. Bericht über ein Praktikum an einer Realschule

Title: Groß- und Kleinschreibung im Deutschunterricht. Bericht über ein Praktikum an einer Realschule

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 75 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Bettina Freude-Schlumbohm (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

Das vorliegende Portfolio wurde im Rahmen des Begleitseminars zu den „Schulpraktischen Studien II“ der Leuphana Universität Lüneburg für den Studiengang Lehren und Lernen (B.A.) erstellt und bezieht sich auf das im Sommersemester 2008 durchgeführte 4-wöchige Blockpraktikum.

Dieses Portfolio knüpft inhaltlich an das im Wintersemester 2007/2008 erstellte Portfolio zu den vorangegangenen Praktika an. Ich erhielt einen tiefergehenden Einblick in den Schulbetrieb und übernahm innerhalb und außerhalb des Unterrichts Assistenzaufgaben meiner Mentorin. Fragen zur detaillierten Unterrichtsplanung und dessen Durchführung wurden intensiv im Vorbereitungsseminar besprochen und bearbeitet. Im Begleitseminar wurden aufkommende Fragen diskutiert und in der Praxis auftauchende Probleme bearbeitet. Ebenso wurde sich innerhalb dieses Seminars konkret mit der Planung von Unterrichtsstunden auseinandergesetzt und die erarbeiteten Inhalte anhand von Referaten und Videoanalysen vertieft.

Das durchgeführte Praktikum SPS II diente der Berufserprobung, in dem es darum ging, weitreichendere Kompetenzen in den Bereichen der Planung und der Durchführung von Unterricht zu entwickeln. Daher war es für das vorliegende Portfolio primär unsere Aufgabe, mindestens 15 Unterrichtsstunden selbst durchzuführen, alle Unterrichtsstunden, hospitierte und selbst erteilte, zu dokumentieren, die Aufgaben aus dem Begleitseminar zu bearbeiten und zwei kleine Unterrichtsentwürfe auszuarbeiten. Das in den vorangegangenen Semestern erworbene Fachwissen soll bei der Bearbeitung dieser Aufgaben helfen und Theorie und Praxis enger mit einander verknüpfen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ziele und Schwerpunkte

3. Bedingungsanalyse der Schule und Klasse

3.1 Schule und Schulbezirk

3.2 Die Schule

3.2.1 Schülerzahlen

3.2.2 Personalsituation

3.2.3 Leitlinien – Konzept der Schule

3.3 Beschreibung der Klasse

3.3.1 Der Klassenraum

3.3.2 Skizze des Klassenraums

3.3.3 Zusammensetzung und soziales Klima in der Klasse

4. Dokumentation der Hospitationen und selbst unterrichteten Stunden

5. Die Arbeit mit dem Wochenplan

5.1 Ziele der Wochenplanarbeit

5.2 Begründung der Arbeit mit dem Wochenplan

5.3 Kennzeichen der Wochenplanarbeit

5.4 Aufbau des Wochenplans

5.5 Selbstkontrolle

5.6 Die Rolle des Schülers

5.7 Die Rolle des Lehrers

6. Planung von Unterrichtsstunden

6.1 Kleine Unterrichtsplanung einer Deutschstunde

6.1.1 Verlaufsplan mit Deckblatt

6.1.2 Tafelbilder

6.1.3 Aufgabenblatt

6.1.4 Methodische Begründung

6.1.5 Reflexion

6.2 Kleine Unterrichtsplanung einer Kunststunde

6.2.1 Verlaufsplan mit Deckblatt

6.2.2 Arbeitsblatt mit Beispielen

6.2.3 Methodische Begründung

6.2.4 Reflexion

7. Praktikumsaufgaben aus dem Begleitseminar

7.1 Erhebung der Lernausgangslage

7.2 Ermittlung des Lernzuwachses

7.3 Erhebung eines Schülerfeedbacks

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das vorliegende Portfolio dokumentiert das im Sommersemester 2008 absolvierte vierwöchige Blockpraktikum (SPS II). Ziel der Arbeit ist die professionelle Berufserprobung, wobei der Schwerpunkt auf der eigenständigen Unterrichtsplanung, der Durchführung sowie der eingehenden Reflexion des gehaltenen Unterrichts liegt. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie durch die Arbeit mit Wochenplänen und speziellen didaktischen Ansätzen, wie dem syntaxbezogenen Modell nach Röber-Siekmeyer, eine lernförderliche und strukturierte Umgebung in einer heterogenen Hauptschulklasse geschaffen werden kann.

  • Professionelle Berufserprobung und Reflexion der Lehrerrolle
  • Optimierung der Unterrichtsplanung und Durchführung von mindestens 15 Unterrichtsstunden
  • Einsatz und Evaluation von Wochenplanarbeit zur Förderung der Selbstständigkeit
  • Anwendung des syntaxbezogenen Ansatzes nach Röber-Siekmeyer zur Vermittlung der Groß- und Kleinschreibung
  • Empirische Erhebung der Lernausgangslage sowie Ermittlung des Lernzuwachses durch gezielte Testverfahren

Auszug aus dem Buch

6.1.4 Methodische Begründung

Das Wort „Methode“ leitet sich von den griechischen Worten „metá“ und „hodós“ ab und kann mit „der Weg auf ein Ziel hin“ übersetzt werden. Die Methode spielt in der Unterrichtspädagogik eine elementare Rolle, da sie unabdingbar zur Erreichung der gesetzten Lehr und Lernziele ist. Bei der Planung von Unterrichtsstunden muss die Lehrperson sich zunächst ein konkretes Ziel setzen um dann darauf basierend eine dazu passende Methode auszuwählen. Demnach werden die Stundenziele in der methodischen Begründung in zwei Handlungen übersetzt: in Lehreraktivitäten und Schüleraktivitäten. Die Schüler sollen demnach durch die Lehreraktivitäten zu Handlungen angeregt und befähigt werden, was somit zu einer Wechselwirkung zwischen Stundenzielen und den Methoden im Unterricht führt. In der folgenden methodischen Begründung werde ich versuchen, die einzelnen Unterrichtsschritte mit theoretischem Wissen zu verknüpfen.

Die Groß- und Kleinschreibung ist ein elementarer Bereich der deutschen Rechtschreibung. Laut den Untersuchungen von Christa Röber-Siekmeyer kommt es gerade in diesem Bereich immer wieder zu starken Unsicherheiten und unklaren Regelwerken im Schulsystem. Diese Problematik findet sich nicht nur in der Grundschule, sondern zeigt sich auch bis hin zu Aufsätzen von Studierenden. Ursache dieser großen Fehlerquelle ist nach Röber-Siekmeyer ein sich ständig wandelndes Regelwerk innerhalb der Schullaufbahn. Lernen die Schüler in der Grundschule, Nomen mittels Artikelprobe zu ermitteln, müssen sie spätestens in der 6. Klasse auf eine neue Regelung stoßen, die besagt, dass auch vor nominalisierten Wortarten wie Verben oder Adjektiven ein Artikel stehen kann. Ebenfalls für große Verwirrung sorgt die Aussage der Lehrbücher, dass man Nomen anfassen könne (sog. Konkreta) um später dann die sog. Abstrakta einzuführen. Dieses wortartenbezogene System steht nicht im Sinne der Wissensstrukturierung. Nach der Reform durch die Kultusministerkonferenz (KMK) der deutschen Rechtschreibung ist vielmehr ein regelrechtes „Regelchaos“ entstanden wie beispielsweise die Aussage, dass Substantive in andere Wortarten übergehen können und andere Wortarten ihrerseits wie Substantive gebraucht werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Portfolios und Darlegung der persönlichen Beweggründe für die Wahl der Praktikumsschule.

2. Ziele und Schwerpunkte: Erläuterung der persönlichen Lernziele, insbesondere der Entwicklung von Kompetenzen in Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht.

3. Bedingungsanalyse der Schule und Klasse: Detaillierte Analyse des Schulumfeldes, der Klassenzusammensetzung sowie der räumlichen Gegebenheiten der Klasse H8.

4. Dokumentation der Hospitationen und selbst unterrichteten Stunden: Übersichtliche tabellarische Aufstellung aller hospitierten und selbst erteilten Unterrichtsstunden während des Praktikums.

5. Die Arbeit mit dem Wochenplan: Theoretische und praktische Begründung des Wochenplan-Konzepts sowie dessen Stellenwert für eigenverantwortliches Lernen und Lehrerrollen.

6. Planung von Unterrichtsstunden: Konkrete Ausarbeitung und methodische Reflexion zweier Unterrichtseinheiten in Deutsch und Kunst.

7. Praktikumsaufgaben aus dem Begleitseminar: Dokumentation der Durchführung und Auswertung von Tests zur Lernausgangslage, Lernzuwachs und Schülerfeedback.

8. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der persönlichen professionellen Entwicklung und des Erkenntnisgewinns durch das Praktikum.

Schlüsselwörter

Blockpraktikum, Unterrichtsplanung, Wochenplanarbeit, Groß- und Kleinschreibung, Röber-Siekmeyer, syntaxbezogener Ansatz, Reflexion, Lernausgangslage, Lernzuwachs, Schülerfeedback, Berufserprobung, Lehrerrolle, schülerzentrierter Unterricht, Rechtschreibdidaktik, Nominalgruppen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein Portfolio über ein vierwöchiges Blockpraktikum an einer Haupt- und Realschule, in dem die Autorin ihre Erfahrungen in der Unterrichtsplanung, Durchführung und professionellen Reflexion dokumentiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Arbeit mit Wochenplänen als Methode zur Unterrichtsöffnung sowie die Vermittlung der deutschen Groß- und Kleinschreibung mittels eines syntaxbezogenen Ansatzes.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Berufserprobung und die Entwicklung umfassender Kompetenzen im Bereich der professionellen Unterrichtsplanung und -gestaltung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert qualitative Beobachtungsanalyse, didaktische Unterrichtsplanung sowie quantitative Auswertungen von Diktatergebnissen und Schülerfeedbacks.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Schul- und Klassenbedingungen, einer detaillierten Dokumentation der praktischen Unterrichtsversuche sowie der fundierten Auseinandersetzung mit Theoriekonzepten zur Unterrichtsgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wochenplanarbeit, syntaxbezogener Ansatz nach Röber-Siekmeyer, Lernzuwachs, Berufserprobung und Reflexion.

Warum wird der syntaxbezogene Ansatz nach Röber-Siekmeyer eingeführt?

Da Schüler bei der Groß- und Kleinschreibung oft veraltete oder verwirrende Regeln anwenden ("nach Gefühl" schreiben), bietet dieser Ansatz eine logisch aufgebaute und handlungsorientierte Alternative.

Wie reagieren die Schüler auf die Wochenplanarbeit?

Die Schüler sind laut Auswertung der Feedbacks und Beobachtungen der Autorin sehr motiviert, da sie die Arbeit in Kleingruppen gewohnt sind und diese Methode ihre Selbstständigkeit fördert.

Welche Schwierigkeiten traten bei der Evaluation des Schülerfeedbacks auf?

Die Autorin stellt fest, dass Schüler am Ende einer Unterrichtsstunde oft lustlos sind, weshalb sie das gemeinsame Vorlesen des Evaluationsbogens wählte, um die Teilnahme als positiv und nicht als Belastung zu gestalten.

Welche Rolle spielt die Reflexion für die Autorin?

Die Reflexion dient dazu, eigene Fehler in der Unterrichtsplanung (wie das Vergessen einer abschließenden Wiederholung) zu identifizieren, um diese in zukünftigen Unterrichtseinheiten zu vermeiden und die Professionalität zu steigern.

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Details

Title
Groß- und Kleinschreibung im Deutschunterricht. Bericht über ein Praktikum an einer Realschule
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Pädagogik)
Course
Schulpraktische Studien II
Grade
1,7
Author
Bettina Freude-Schlumbohm (Author)
Publication Year
2009
Pages
75
Catalog Number
V158229
ISBN (eBook)
9783668235984
ISBN (Book)
9783668235991
Language
German
Tags
groß- kleinschreibung deutschunterricht bericht praktikum realschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bettina Freude-Schlumbohm (Author), 2009, Groß- und Kleinschreibung im Deutschunterricht. Bericht über ein Praktikum an einer Realschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158229
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