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Die Bedeutung eines effizienten Risikomanagements zur Begrenzung des Haftungsrisikos des Geschäftsführers in der Insolvenz

Titel: Die Bedeutung eines effizienten Risikomanagements zur Begrenzung des Haftungsrisikos des Geschäftsführers in der Insolvenz

Studienarbeit , 2009 , 32 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Carmen Brinkel (Autor:in)

BWL - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Schlagzeilen und Pressemitteilungen über Firmeninsolvenzen, Liquiditätsprobleme und leeren Kassen gehören in der letzten Zeit zu unseren alltäglichen Themen. Das sind Themen, die im letzten Jahr kaum eine Rolle spielten, denn seit Einführung des neuen Insolvenzrechts zum 01.01.2009 gab es den Trend, dass sowohl die Unternehmens- wie auch die Privatinsolvenzen zurückgegangen sind. In 2009 hat sich dieser Trend jedoch aufgrund der Rezession umgedreht.
Ausgelöst durch die Wirtschaftskrise in 2008 mussten Mitte 2009 15 % mehr Unternehmen Insolvenz anmelden als in 2008.
Das sind erschreckende Tatsachen, die viele Unternehmer unsicher werden lassen, denn es kann schnell jedes Unternehmen treffen wie aus täglichen Pressemitteilungen zu hören ist, so z.B. auch kürzlich das große Versandhaus Quelle.
Meist fühlen sich die Unternehmer sicher, wenn es sich bei dem Unternehmen um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelt. Denn es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die GmbH lediglich mit ihrem Stammkapital haftet und die GmbH-Geschäftsführer persönlich nicht haften müssen.
Ziel dieser Arbeit ist, einem GmbH-Geschäftsführer aufzuzeigen, in welchen Fällen er persönlich haftet. Es soll darauf aufbauend dargestellt werden, wie das Haftungsrisiko aufgrund eines effizienten Risikomanagements minimiert oder auch ausgeschlossen werden kann.
Dem Geschäftsführer sollen Handlungsalternativen und Gestaltungsmöglichkeiten ver-anschaulicht werden, um die Gesellschaft vor dem Insolvenzfall zu schützen oder aber auch die Insolvenz als Möglichkeit der Sanierung und somit einer Chance für die Zukunft zu nutzen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufbau und Struktur der Arbeit

3 Grundlagen

3.1 Insolvenzgründe

3.1.1 Zahlungsunfähigkeit

3.1.2 Überschuldung

3.2 Rechte und Pflichten des GmbH – Geschäftsführers

3.2.1 Rechtliche Grundlagen

3.2.2 Generelle Pflichten des Geschäftsführers im normalen Geschäftsverlauf

3.2.3 Besondere Pflichten des Geschäftsführers im Insolvenzfall

4 Handlungspflichten des Geschäftsführers beim Vorliegen einer Insolvenz

4.1 Insolvenzreife

4.1.1 Begriff der Zahlung

4.1.2 Erlaubte Zahlungen

4.1.3 Unerlaubte Zahlungen

4.2 Geschäftsführerhaftung

4.2.1 Haftungsrisiken

4.2.2 Haftungsvermeidung

5 Effizientes Risikomanagement als Schutz vor Insolvenz und zur Begrenzung des Haftungsrisikos

5.1 Das Risikomanagement

5.1.1 Definition des Risikomanagements

5.1.2 Ziele des Risikomanagements

5.1.3 Aufgaben des Risikomanagements

5.1.4 Gestaltungsmöglichkeiten des Risikomanagements

5.2 Der Umgang mit Risiken vor dem Hintergrund der Insolvenz

5.2.1 Vorbeugende Handlungen

5.2.2 Die Krise als Chance nutzen

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, GmbH-Geschäftsführern ihre persönlichen Haftungsrisiken im Falle einer Unternehmensinsolvenz aufzuzeigen und Strategien zu vermitteln, wie diese Risiken durch ein effizientes Risikomanagement minimiert oder ausgeschlossen werden können.

  • Grundlagen der Insolvenzgründe (Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung)
  • Rechte und Pflichten des GmbH-Geschäftsführers
  • Umgang mit insolvenzrechtlichen Handlungspflichten
  • Haftungsvermeidung und Risikomanagement als Präventionsinstrument

Auszug aus dem Buch

5.1.4 Gestaltungsmöglichkeiten des Risikomanagements

Das Risikomanagement muss für jedes Unternehmen individuell entworfen werden. Die Risikoanalyse, die aus den Teilprozessen Risikoidentifizierung, Risikoquantifizierung und Risikoaggregation besteht, ermittelt die Risikostruktur und das Risikobewusstsein des Unternehmens. Die Bewertung dieser Ergebnisse erfolgt unternehmensspezifisch. Die darauf folgenden Prozesse sind die Risikoplanung und die Risikosteuerung. Diese Prozesse führen zur Entwicklung und Realisierung „von risikobezogenen Zielvorgaben und strategischen Überlegungen“ sowie zur Entwicklung von Maßnahmen und Handlungsplänen, die in einem effizienten Risikomanagement realisiert werden sollen.

Es gibt verschiedene Steuerungsalternativen für das Risikomanagement. Hierzu zählen die Risikovermeidung, Schadensverhütung, Risikobegrenzung, Risikoabsicherung und Risikotragung. Welche Alternative für das Unternehmen am sinnvollsten ist, ist davon abhängig, wie hoch die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos und die mögliche Schadenshöhe ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die steigenden Firmeninsolvenzen und das weit verbreitete Missverständnis über die Haftungsbeschränkung der GmbH-Geschäftsführer.

2 Aufbau und Struktur der Arbeit: Es wird ein Überblick über den methodischen Ablauf gegeben, der von den Grundlagen über die Haftungspflichten bis hin zum Risikomanagement reicht.

3 Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die insolvenzrechtlichen Eröffnungstatbestände und erläutert die gesetzlichen Pflichten eines Geschäftsführers.

4 Handlungspflichten des Geschäftsführers beim Vorliegen einer Insolvenz: Hier werden die Haftungsrisiken bei Zahlungen nach Insolvenzreife sowie die strafrechtlichen Konsequenzen detailliert analysiert.

5 Effizientes Risikomanagement als Schutz vor Insolvenz und zur Begrenzung des Haftungsrisikos: Der Schwerpunkt liegt auf der Definition, den Zielen und konkreten Gestaltungsmöglichkeiten eines Risikomanagements zur Unternehmenssicherung.

6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Risikomanagement eine essenzielle Führungsaufgabe ist, um Krisen zu bewältigen und Haftung zu vermeiden.

Schlüsselwörter

GmbH-Geschäftsführer, Haftungsrisiko, Insolvenzordnung, Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Risikomanagement, Geschäftsführerhaftung, Liquiditätsbilanz, KonTraG, Risikominimierung, Sanierung, Sorgfaltspflicht, Unternehmenskrise, Haftungsvermeidung, Insolvenzrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das persönliche Haftungsrisiko von Geschäftsführern einer GmbH im Falle einer Insolvenz und zeigt auf, wie durch ein proaktives Risikomanagement die persönliche Haftung begrenzt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die insolvenzrechtlichen Grundlagen, die Pflichten des Geschäftsführers gemäß GmbH-Gesetz sowie moderne Risikomanagement-Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, dem Geschäftsführer Handlungsalternativen und Gestaltungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um die Gesellschaft vor der Insolvenz zu schützen oder eine Insolvenz als Chance zur Sanierung zu nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Gesetzesanalyse, die aktuelle insolvenzrechtliche Rahmenbedingungen mit betriebswirtschaftlichen Risikomanagement-Modellen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Insolvenzgründen, den detaillierten Handlungspflichten bei Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife und der praktischen Implementierung eines Risikomanagements.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind GmbH-Geschäftsführer, Insolvenzreife, Haftungsrisiko, Risikomanagement, Sorgfaltspflicht und Sanierungsstrategien.

Warum ist ein "ordentliches Risikomanagement" für den Geschäftsführer wichtig?

Es dient als Schutzinstrument; unterlässt der Geschäftsführer die Einrichtung eines Risikomanagements und entsteht dadurch ein Schaden für die GmbH, kann er persönlich mit seinem Privatvermögen haften.

Wird durch ein Risikomanagement jede Insolvenz verhindert?

Nein, das Risikomanagement beseitigt nicht alle Risiken. Es hilft jedoch, Krisen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Sanierung oder zum Neubeginn einzuleiten.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung eines effizienten Risikomanagements zur Begrenzung des Haftungsrisikos des Geschäftsführers in der Insolvenz
Hochschule
Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover
Note
1,7
Autor
Carmen Brinkel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
32
Katalognummer
V158173
ISBN (eBook)
9783640740987
ISBN (Buch)
9783640741045
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risikomanagement Geschäftsführerhaftung Insolvenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carmen Brinkel (Autor:in), 2009, Die Bedeutung eines effizienten Risikomanagements zur Begrenzung des Haftungsrisikos des Geschäftsführers in der Insolvenz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158173
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Leseprobe aus  32  Seiten
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