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Wirkungen der Zinsschranke im steuerlichen Konzern

Titel: Wirkungen der Zinsschranke im steuerlichen Konzern

Bachelorarbeit , 2010 , 35 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Rainer Große Honebrink (Autor:in)

BWL - Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der deutsche Gesetzgeber hat mit Einführung der Zinsschranke im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 2008, die Abziehbarkeit von Fremdkapitalaufwendungen im Konzern stark eingeschränkt und auf diesem Wege allein steuerlich motivierten Finanzstrukturen einen Riegel vorgeschoben.

Ziel der Zinsschrankenregelung ist neben der Verhinderung des Abflusses, von in Deutschland erwirtschafteten Gewinnen ins niedriger besteuerte Ausland, eine Erhöhung des Eigenkapitals von in Deutschland tätigen Konzerngesellschaften. Letztendlich steht die
Sicherung des deutschen Steuersubstrats im Vordergrund.
Es wird der Betriebsausgabenabzug von Fremdkapitalzinsen beim zinszahlenden Unternehmen temporär und eventuell sogar endgültig eingeschränkt.
Bei der Zinsschranke handelt es sich um eine sogenannte Ergebnisgrenze, die die steuerliche Abziehbarkeit von Zinsaufwendungen davon abhängig macht, wie hoch eine Ergebnisgröße, in diesem Fall das steuerliche EBITDA,ist. Die Regelung ist somit als Gegenstück zu, auch in anderen Staaten bekannten Unterfinanzierungsregelungen (Thin Capitalization Rules) zu sehen, die oftmals auf bestimmte, Mindesteigenkapitalquoten bezogen sind.

Diese Arbeit soll zeigen, dass die Zinsschranke, trotz der Relevanz für, relativ gesehen, nur wenige Unternehmen, bedeutsame Wirkungen für betroffene Konzerne hat.

Besonderer Wert wird dabei auf den Einfluss des, mit dem
Wachstumsbeschleunigungsgesetz eingeführten, Vortrag ungenutzten Abzugspotenzials (sogenannter EBITDA-Vortrag) gelegt.
Des Weiteren soll, bezugnehmend auf die überwiegend negative Meinung in der Literatur, eine eigene Beurteilung des Regelwerkes vorgenommen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rechtliche Grundlagen

2.1 Allgemeine Funktionsweise

2.2 Ausnahmetatbestände

2.2.1 Freigrenze

2.2.2 Konzernklausel

2.2.3 Escapeklausel

2.3 Besonderheiten

2.3.1 Zinsvortrag

2.3.2 EBITDA-Vortrag

2.3.3 Betriebsbegriff

2.3.4 Konzernbegriff

3. Wirkungsweise

3.1 Vorbemerkungen

3.2 Aufbau eines Zinsvortrags

3.3 Aufbau eines EBITDA-Vortrags

3.4 Interaktion EBITDA-Vortragsbestand und Zinsabzug

3.4.1 Einjährige Krisensituation

3.4.2 Dreijährige Krisensituation

3.4.2.1 Dreijährige Krisensituation ohne Abzugsbeschränkung

3.5 Strukturierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die steuerlichen Auswirkungen der Zinsschranke im Kontext eines Konzerns, wobei der Fokus insbesondere auf der Bedeutung und Funktionsweise des EBITDA-Vortrags zur Sicherung des Zinsabzugs liegt.

  • Rechtliche Grundlagen der Zinsschranke und ihre Funktionsweise
  • Analyse der Wirkungsweise von Zinsvorträgen und EBITDA-Vorträgen
  • Untersuchung von Krisensituationen (Gewinneinbrüche) und deren steuerliche Konsequenzen
  • Darstellung von Gestaltungs- und Strukturierungsmöglichkeiten für Konzerne

Auszug aus dem Buch

3.2 Aufbau eines Zinsvortrags

In der ersten zu betrachtenden Konstellation wird die B-GmbH in einem Maße fremdfinanziert, welches für Zwecke der Zinsschranke nicht durch ein ausreichendes EBITDA gerechtfertigt ist. Ein vollständiger Zinsabzug wird durch die Zinsschranke verhindert.

Die B-GmbH hat konstante Gewinne, Zinsaufwendungen und Abschreibungen und somit auch ein konstantes EBITDA. Auf Zinserträge wird in dieser Berechnung verzichtet.

Die Konstellation führt in einer Situation in der die Zinsschranke greift, sofern kein EBITDA-Vortrag vorhanden ist, unweigerlich dazu, dass, über viele Perioden betrachtet, ein unendlich hoher Zinsvortrag entsteht, da zum Abbau eines Zinsvortrags von einem Euro ein erhöhtes EBITDA von 3 1/3 Euro notwendig wäre, eine EBITDA-Erhöhung jedoch nicht stattfindet. Tabelle 1 verdeutlicht die Problematik.

Konkret entsteht in Periode 0 ein nicht abzugsfähiger Zinsaufwand von 1,95 Mio. Euro, weil das verrechenbare EBITDA die Zinsaufwendungen um eben diesen Betrag unterschreitet. Der Zinsvortrag erhöht die Zinsaufwendungen der Folgeperiode, was in dieser zu einer Verdoppelung des nicht abziehbaren Aufwandes führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den steuerlichen Vorteil der Fremdfinanzierung und die Einführung der Zinsschranke zur Sicherung des deutschen Steuersubstrats.

2 Rechtliche Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise der Zinsschranke sowie die relevanten Ausnahmetatbestände wie Freigrenze, Konzernklausel und Escapeklausel.

3. Wirkungsweise: Der Hauptteil analysiert anhand eines Modellkonzerns die Auswirkungen der Zinsschranke und die Interaktion zwischen Zins- und EBITDA-Vortrag.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Zinsschranke als nachhaltigen Eingriff, der durch Gestaltungsoptionen abgemildert werden kann.

Schlüsselwörter

Zinsschranke, Fremdkapital, Eigenkapital, EBITDA, Zinsvortrag, EBITDA-Vortrag, Steuerbemessungsgrundlage, Konzern, Betriebsausgaben, Steuerreform, Steuerbelastung, Gestaltungsmöglichkeiten, Abzugsbeschränkung, Organschaft, Krisensituation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wirkungen der Zinsschranke auf steuerliche Konzerne und wie betroffene Unternehmen steuerliche Abzugsbeschränkungen beeinflussen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen Rahmenbedingungen der Zinsschranke, der mathematischen Wirkungsweise von Zins- und EBITDA-Vorträgen sowie praktischen Gestaltungsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Zinsschranke auf Konzerne zu analysieren, insbesondere unter dem Aspekt, wie ein EBITDA-Vortrag den Zinsabzug absichern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine modelltheoretische Analyse, bei der anhand von beispielhaften Konzernstrukturen und numerischen Tabellen die steuerlichen Effekte simuliert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Zins- und EBITDA-Vorträgen sowie deren Verhalten in verschiedenen Krisenszenarien und zeigt Möglichkeiten der Steuergestaltung auf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zinsschranke, Fremdkapital, EBITDA-Vortrag, Zinsvortrag, Steuerbemessungsgrundlage und Steuergestaltung.

Warum ist der EBITDA-Vortrag für Konzerne wichtig?

Er dient dazu, kurzfristige konjunkturelle Schwankungen abzufedern und kann den Zinsabzug in wirtschaftlich schwierigen Jahren ermöglichen.

Welche Rolle spielt die Organschaft im Kontext der Zinsschranke?

Die Begründung einer Organschaft ist eine wesentliche Strategie für nationale Konzerne, um die Anwendung der Zinsschranke durch Wegfall der Konzernstruktur zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wirkungen der Zinsschranke im steuerlichen Konzern
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,9
Autor
Rainer Große Honebrink (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
35
Katalognummer
V158096
ISBN (eBook)
9783640709793
ISBN (Buch)
9783640710072
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zinsschranke EBITDA-Vortrag Zinsvortrag schädliche Gesellschafterfremdfinanzierung § 8a § 4h Escapeklausel Konzernklausel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rainer Große Honebrink (Autor:in), 2010, Wirkungen der Zinsschranke im steuerlichen Konzern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158096
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  35  Seiten
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