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Existieren für Augustinus die drei Zeithorizonte?

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Titel: Existieren für Augustinus die drei Zeithorizonte?

Hausarbeit , 2010 , 8 Seiten

Autor:in: Manfred Lotz (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Darstellung des Themas
Nach seiner langen Odyssee ist Augustinus endlich im Hafen des Christentums angekommen. Doch
noch immer sind nicht alle Fragen beseitigt. Er sucht nach Antworten auf Fragen, die ihm schon
lange „unter den Nägeln brennen“. Neben der Frage „Unde malum?“ führt er den Leser auch zu
seiner Antwort auf die Frage „Quid est enim tempus?“.
Auf seinem Weg vor Gott über seine eigene Unwissenheit ein Bekenntnis abzulegen und für das
Wenige, was er weiß zu danken, begleiten wir ihn. Er erörtert die Frage, ob es Zeit überhaupt gebe.
Dabei stößt er auf die Frage, ob die Zeithorizonte Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft per se
existieren. Das ist der Schwerpunkt dieser Untersuchung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Darstellung des Themas

2. Das natürliche Zeitverständnis

3. Das philosophierende Zeitverständnis

4. Existieren die drei Zeithorizonte? Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart

4.1 Erster Durchgang

4.2 Zweiter Durchgang

4.3 Dritter Durchgang

5. Konsequenzen: Was folgt daraus?

6. Resümee

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die philosophische Fragestellung Augustinus' aus dessen Werk „Confessiones“ bezüglich der Existenz der drei Zeithorizonte Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dabei wird analysiert, inwiefern diese Zeithorizonte tatsächlich existieren oder ob sie lediglich gedankliche Konstrukte darstellen.

  • Gegenüberstellung von natürlichem und philosophierendem Zeitverständnis
  • Analyse der ontologischen Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  • Untersuchung der Rolle der Memoria (Erinnerung) und Erwartung
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Messbarkeit von Zeit
  • Augustinus’ Reflexion über das Wesen der Zeit

Auszug aus dem Buch

Existieren die drei Zeithorizonte? Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart

Erster Durchgang:

Die drei Zeithorizonte sind Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Ohne sie ist es unmöglich von Zeit zu sprechen. Das oben angesprochene natürliche Zeitverständnis geht mit den Begriffen problemlos um. Doch das philosophierende Zeitverständnis stellt sich Fragen über das Sein dieser Horizonte. Gibt es denn die Vergangenheit?

Streng genommen existiert sie nicht. Man kann sagen, dass die Vergangenheit als das „Nicht-mehr“ existierte, aber nicht, dass sie existiert. Doch was war die Vergangenheit als sie existierte? Die Antwort fällt leicht: Sie war die Gegenwart!

Also ist die Vergangenheit die Gegenwart von vorigen Zeitpunkten. Diese sind jedoch vergangen und damit nicht mehr existent. Folglich existiert die Vergangenheit nicht. Was bleibt, ist lediglich ein „Abdruck“ im Gedächtnis. Das ist es, was das natürliche Zeitverständnis als das Sein der Vergangenheit auslegt.

Ein Blick nach vorn eröffnet uns die Frage ob denn die Zukunft existiere. Die Zukunft jedoch, als das „Noch-nicht“, ist nicht. Sie wird sein, hat aber in der Gegenwart nur eine Wirkung als das Erwartete.

Zusammenfassung der Kapitel

Darstellung des Themas: Einführung in die augustinische Fragestellung nach dem Wesen der Zeit und der Existenz der drei Zeithorizonte.

Das natürliche Zeitverständnis: Erläuterung des intuitiven Zeitbegriffs, der im Alltag funktioniert, aber philosophisch nicht hinreichend definierbar ist.

Das philosophierende Zeitverständnis: Beschreibung der wissenschaftlichen Methode, die logische Verknüpfungen nutzt, um Zeit zu definieren und Annahmen zu verifizieren.

Existieren die drei Zeithorizonte? Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart: Detaillierte Untersuchung der drei Horizonte in drei Durchgängen mit Fokus auf das Nicht-Sein von Vergangenheit und Zukunft sowie der Problematik der Existenz der Gegenwart.

Konsequenzen: Was folgt daraus?: Synthese der Ergebnisse, die das Fehlen einer per se Existenz der Zeithorizonte und die Bedeutung von Erwartung und Erinnerung hervorhebt.

Resümee: Reflexion über Augustinus’ Vorgehen, das nicht nur logische Strenge, sondern auch eine „gefühlte Wahrheit“ in den Confessiones integriert.

Schlüsselwörter

Augustinus, Confessiones, Zeithorizonte, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Zeitverständnis, Ontologie, Memoria, Erwartung, Philosophie, Zeitmessung, Nicht-Sein, Existenz, Phänomenologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der philosophischen Untersuchung Augustinus' in seinen „Confessiones“ zur Existenz der Zeit und insbesondere der drei Zeithorizonte Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Differenzierung zwischen natürlichem und philosophierendem Zeitverständnis sowie die ontologische Frage, wie die nicht existenten Horizonte Vergangenheit und Zukunft dennoch im Geist präsent sein können.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu erörtern, ob die Zeithorizonte für Augustinus eine reale Existenz besitzen oder wie ihr Sein anders begründet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine philosophisch-analytische Methode, die logische Schlussfolgerungen und den Rückgriff auf Augustinus’ Texte sowie phänomenologische Interpretationen kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden in drei Durchgängen die Existenzansprüche von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kritisch hinterfragt und die Konzepte der „Erinnerung“ (memoria) und „Erwartung“ analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Augustinus, Zeitverständnis, Ontologie, Memoria, Zeithorizonte und Existenz geprägt.

Warum existiert für Augustinus die Vergangenheit streng genommen nicht?

Weil sie als „Nicht-mehr“ charakterisiert ist. Was wir als Vergangenheit haben, ist lediglich ein Abdruck im Gedächtnis.

Welche Rolle spielt die „memoria“ bei Augustinus?

Die memoria fungiert als Speicher, der das „Nicht-existente“ vergangene Ereignisse im Geist verfügbar macht und ihnen so eine besondere Art des Seins verleiht.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Existieren für Augustinus die drei Zeithorizonte?
Untertitel
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Autor
Manfred Lotz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
8
Katalognummer
V158077
ISBN (eBook)
9783640717248
ISBN (Buch)
9783640717361
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zeit Gott Zeitlichkeit Weltganzes Philosophie Kirche Religion Religionsphilosophie Augustinus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manfred Lotz (Autor:in), 2010, Existieren für Augustinus die drei Zeithorizonte? , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/158077
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  8  Seiten
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